Unerwünschte WirkungenUnerwünschte Wirkungen aus Phase II-IV Placebo und aktiv-kontrollierter klinischen Studien
Zemplar wurde an 290 Patienten in Placebo oder aktiv-kontrollierten Phase II-IV klinischen Studien untersucht.
Das im Zusammenhang mit Zemplar am häufigsten beobachtete unerwünschte Ereignis war Hyperkalzämie (4,1% der Patienten). Das Auftreten von Hyperkalzämie hängt vom Ausmass der überschiessenden PTH-Suppression ab und kann mittels korrekter Dosistitration minimiert werden.
Unerwünschten Wirkungen, die in möglichem Zusammenhang mit der Verabreichung von Paricalcitol stehen, sind in Tabelle 2 nach Häufigkeiten geordnet aufgelistet.
Häufigkeiten: sehr häufig ≥10%, häufig (>1%, ≤10%), gelegentlich (>0,1%, ≤1%), selten (≥0,01%, <0,1%), sehr selten (<0,01%), unbekannt (kann aus verfügbaren Daten nicht berechnet werden).
Tabelle 2: Unerwünschte Wirkungen aus klinischen Studien
Organsystem Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
Infektionen und parasitäre gelegentlich Pneumonie, Nasopharyngitis,
Erkrankungen Influenza, Infektion des oberen
Atmungstraktes.
Gutartige, bösartige und gelegentlich Mammakarzinom.
unspezifische Neubildungen
(einschl. Zysten und
Polypen)
Erkrankungen des Blutes gelegentlich Anämie.
und des Lymphsystems
Endokrine Erkrankungen gelegentlich Hypoparathyroidismus.
Stoffwechsel- und häufig Hyperkalzämie.
Ernährungsstörungen
gelegentlich Hyperphosphatämie, Hypokalzämie
, verminderter Appetit.
Psychiatrische Erkrankungen gelegentlich Delirium, Verwirrtheit, Agitation,
Schlaflosigkeit, Nervosität,
Ruhelosigkeit.
Erkrankungen des Nervensyst häufig Kopfschmerzen, Dysgeusie.
ems
gelegentlich Schwindel, Hypästhesie,
Myoklonien, Parästhesien,
Synkope, zerebrovaskuläre
Ereignisse.
Augenerkrankungen gelegentlich Konjunktivitis.
Herzerkrankungen gelegentlich Vorhofflattern, Palpitationen*,
Herzstillstand.
Gefässerkrankungen gelegentlich Arterielle Hypotonie, arterielle
Hypertonie.
Erkrankungen der Atemwege, gelegentlich Husten, Dyspnoe, Orthopnoe,
des Brustraums und Lungenoedem.
Mediastinums
Erkrankungen des Gastrointe häufig Gastrointestinale Blutung*,
stinaltrakts* Diarrhoe, Verstopfung.
gelegentlich intestinale Ischämie,
trockener Mund, Bauchschmerzen,
rektale Blutungen, Erbrechen.
Erkrankungen der Haut und gelegentlich Pruritus, Alopezie, juckendes
des Unterhautzellgewebes Exanthem (rash), Pruritus, Gefühl
von Hautbrennen, vesikobullöses
Exanthem.
Skelettmuskulatur-, gelegentlich Arthralgie, Myalgie, Gelenksteife,
Bindegewebs- und Knochenerk Muskelzuckungen.
rankungen
Erkrankungen der Geschlecht gelegentlich Erektile Funktionsstörung,
sorgane und der Brustdrüse Brustschmerzen.
Allgemeine Erkrankungen häufig Fieber, Schüttelfrost*, Schmerzen
und Beschwerden am an der Einstichstelle.
Verabreichungsort
gelegentlich Gangveränderungen, Oedem,
Asthenie, Unbehagen,
Müdigkeit, verschlechterter
Allgemeinzustand.
Untersuchungen gelegentlich SGOT (Aspartataminotransferase)
erhöht, abnormale Laborwerte,
Gewichtsverlust.
* Palpitationen, gastrointestinale Blutung und Schüttelfrost sind unerwünschte Wirkungen (Kausalität durch Investigator als "not related" beurteilt), welche mit einer höheren Frequenz als Placebo beobachtet wurden.
Zusätzliche unerwünschte Wirkungen aus Phase IV klinischen Studien, anderen klinischen Studien oder Post Marketing Erfahrung
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Sepsis, vaginale Infektion.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Lymphadeopathie.
Erkrankungen des Immunsystems
Überempfindlichkeit, Angioeodem, Kehlkopfoedem.
Endokrine Erkrankungen
Hyperparathyreodismus.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Hyperkaliämie.
Erkrankungen des Nervensystems
Erhöhte Reizschwelle.
Augenerkrankungen
Glaukom, Hyperämie im Auge.
Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
Ohrbeschwerden.
Herzerkrankungen
Arrhythmie.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Keuchen (wheezing).
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Dysphagie, Gastritis, Übelkeit.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Hirsutismus, nächtliches Schwitzen, Exanthem (rash), Urtikaria.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Unbehagen in der Brust, Brustschmerzen, Oedem, Sensibilitätsstörungen, Extravasation an der Injektionsstelle, peripheres Oedem, Schmerzen, Durst.
Untersuchungen
Blutungszeit verlängert, Herzarrhythmie.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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