Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenDie folgenden Kategorien von Patienten sollten vor Beginn der Behandlung mit Fertifol weiter untersucht werden, da ihr klinischer Zustand die Verabreichung von Folsäure in höheren Dosierungen im Vergleich zu Fertifol oder einer anderen Behandlung erfordern kann:
-Patientinnen, bei welchen bereits bei einer oder mehrerer vorausgehender Schwangerschaften ein Neuralrohrdefekt festgestellt wurde;
-Patienten mit einer familiären Vorgeschichte von Neuralrohrdefekten;
-Patienten mit megaloblastischer Anämie unklarer Herkunft: Ein Vitamin-B12-Mangel sollte ausgeschlossen werden, bevor Folsäure verschrieben wird.
Folatmangelzustände können durch verschiedene Medikamente wie Antiepileptika, orale Kontrazeptiva und Anti-Tuberkulose-Medikamente verursacht werden. Patienten, die mit solchen Arzneimitteln behandelt werden, sollten höhere Mengen an Folsäure als Fertifol einnehmen.
Da das Medikament Laktose enthält, sollten Patienten mit Galaktose-Intoleranz, totalem Laktasemangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorptionssyndrom (seltene Erbkrankheiten) dieses Medikament nicht einnehmen. Dieses Medikament enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist im Wesentlichen "natriumfrei" .
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