Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenIntravitreale Injektionen können eine Endophthalmitis zur Folge haben. Es muss eine aseptische Injektionstechnik angewendet werden. Erwachsene Patienten sollen angewiesen werden, jegliche Symptome, welche auf eine Endophthalmitis hinweisen, unverzüglich zu melden.
Patienten mit ROP sollten hinsichtlich jeglicher Symptome überwacht werden, die auf eine mögliche Endophthalmitis hinweisen (Siehe Rubrik "Art der Anwendung" ) und entsprechend behandelt werden. Eine Injektion des gesamten Volumens der Fertigspritze könnte in einer Überdosierung resultieren sowie einen Anstieg des Augeninnendrucks verursachen. Für eine korrekte Anwendung der Fertigspritze sind die Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Hinweise zur Vorbereitung und Anwendung der Fertigspritzen bzw. der Injektionslösung in der Durchstechflasche" zu beachten.
Erhöhungen des Augeninnendrucks wurden innerhalb von 60 Minuten nach intravitrealen Injektionen beobachtet. Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit nicht ausreichend therapiertem Glaukom geboten. Unmittelbar nach der intravitrealen Injektion muss deshalb der Augeninnendruck und die Perfusion der Sehnervenpapille überwacht werden.
Die Fertigspritze enthält mehr als die empfohlene Dosis von 0,4 mg (entsprechend 0,01 ml) für Frühgeborene. Die Fertigspritze muss in Kombination mit dem pädiatrischen Dosiergerät PICLEO verwendet werden, um zu vermeiden, dass ein grösseres als das empfohlene Volumen verabreicht wird, was zu einem erhöhten Augeninnendruck führen könnte (Siehe Rubriken "Überdosierung" und "Hinweise zur Vorbereitung und Anwendung der Fertigspritzen bzw. der Injektionslösung in der Durchstechflasche" ).
Die Sicherheit und Wirksamkeit einer gleichzeitigen Behandlung beider Augen mit Eylea wurden nicht systematisch untersucht.
Patienten mit CNV infolge pathologischer Myopie (mCNV) wurden in klinischen Studien bis zu einem Jahr untersucht.
Systemische Effekte
Systemische Nebenwirkungen inklusive nicht-okularer Hämorrhagien und arterieller thromboembolischer Ereignisse wurden nach intravitrealer Injektion von VEGF-Hemmern berichtet. Es besteht ein theoretisches Risiko, dass diese in Zusammenhang mit der VEGF-Hemmung stehen können. Es gibt begrenzte Daten zur Sicherheit bei der Behandlung von Patienten mit CRVO, BRVO, DME oder mCNV, die innerhalb der letzten 6 Monate einen Schlaganfall oder transitorische ischämische Attacken oder einen Myokardinfarkt in der Vorgeschichte hatten (Siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Behandlung entsprechender Patienten sollte mit Umsicht erfolgen.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze bzw. pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
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