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Fachinformation zu Mitem®:Leman SKL SA
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Interaktionen

Bei gleichzeitiger Anwendung von Therapien, die unerwünschte Wirkungen auf das Knochenmark haben (insbesondere andere zytotoxische Wirkstoffe und/oder Strahlentherapie), sind myelotoxische Wechselwirkungen möglich.
Die pulmonale Toxizität kann durch die Kombination mit Bleomycin oder Vinca-Alkaloiden verstärkt werden.
Eine durch Mitomycin induzierte Thrombozytopenie kann das Blutungsrisiko erhöhen, wenn gleichzeitig Antikoagulanzien, NSAR oder Thrombozytenaggregationshemmer wie Aspirin und Thrombolytika angewendet werden.
Es wurde berichtet, dass die gleichzeitige Behandlung mit Mitomycin und Fluorouracil oder Tamoxifen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines hämolytisch-urämischen Syndroms birgt.
In einer Tierversuchsstudie führte die gleichzeitige Verabreichung von Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) zu einem Wirkungsverlust von Mitomycin.
Die Verabreichung von Lebendimpfstoffen ist während der Behandlung mit Mitomycin kontraindiziert.
Die kardiale Toxizität von Adriamycin (Doxorubicin) kann durch Mitomycin verstärkt werden.
Mitomycin ist ein Substrat des Multidrug-Resistenz-Proteins P-Glykoprotein.

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