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Fachinformation zu Cyramza 10 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung:Eli Lilly (Suisse) SA
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Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung des Nebenwirkungsprofils von Ramucirumab
In den pivotalen Studien wurden Ereignisse als unerwünschte Wirkungen bezeichnet, wenn sie zuvor definierte Kriterien erfüllten und als möglicherweise mit Ramucirumab zusammenhängend, klinisch relevant und medizinisch aufschlussreich angesehen wurden.
Klinisch relevante unerwünschte Wirkungen (einschliesslich den schwersten unerwünschten Wirkungen Grad ≥3) assoziiert mit antiangiogener Therapie, die bei mit Ramucirumab behandelten Patienten über alle klinischen Studien (als Monotherapie oder in Kombination mit zytotoxischer Chemotherapie) hinweg beobachtet wurden, waren: gastrointestinale Perforationen, arterielle thromboembolische Ereignisse, schwere Blutungen, Hypertonie, infusionsbedingte Reaktionen und Proteinurie (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die bei Ramucirumab-behandelten Patienten beobachtet wurden, waren Neutropenie, Fatigue / Asthenie, Leukopenie, Epistaxis, Diarrhoe und Stomatitis.
Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
Unerwünschte Wirkungen, die von Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom, mKRK oder HCC gemeldet wurden, werden unten nach den Systemorganklassen des MedDRA-Systems, der Häufigkeit und dem Schweregrad aufgelistet. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert:
Sehr häufig (≥1/10)
Häufig (≥1/100 bis < 1/10)
Gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100)
Selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000)
Sehr selten (<1/10'000)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben.
Magenkarzinom
Ramucirumab als Monotherapie bei fortgeschrittenem Magenkarzinom
Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen basierend auf den Ergebnissen von REGARD, einer Phase 3-Studie bei erwachsenen Patienten mit einem fortgeschrittenen Magenkarzinom – randomisiert für eine Behandlung mit Ramucirumab als Monotherapie plus Best Supportive Care (BSC) versus Plazebo plus BSC.
Tabelle 2: Unerwünschte Arzneimittelreaktionen bei mit Ramucirumab behandelten Patienten in der REGARD Studie.

Systemorganklasse     Häufigkeit            Unerwünschte Arzneim  Cyramza (N = 236)
                                            ittelreaktiona,b      
                                                                  Toxizität alle        Grad 3-4 Toxizität
                                                                  Gradec (%)            (%)
Allgemeine Erkrankun  Gelegentlich          Infusionsbedingte     0.4                   0.0
gen und Beschwerden                         Reaktionen                                  
am Verabreichungsort                                                                    
Endokrine Erkrankung  Häufig                Hypothyreosel,m       1.30                  0.0
en                                                                                      
Erkrankungen der      Häufig                Epistaxis             4.7                   0.0
Atemwege, des                                                                           
Brustraums und                                                                          
Mediastinums                                                                            
                      Häufig                Dysphonie m           1.30                  0.0
Erkrankungen der      Häufig                Hautausschlagi        4.2                   0.0
Haut und des Unterha                                                                    
utzellgewebes                                                                           
Erkrankungen des      Häufig                Neutropenied          4.7                   2.1
Blutes und des                                                                          
Lymphsystems                                                                            
Erkrankungen des      Sehr häufig           Bauchschmerzenh       28.8                  5.9
Gastrointestinaltrak                                                                    
ts                                                                                      
                      Sehr häufig           Diarrhoe              14.4                  0.8
                      Häufig                Darmverschluss        2.1                   1.7
Erkrankungen des      Häufig                Kopfschmerzen         9.3                   0.0
Nervensystems                                                                           
Herzerkrankungen      Gelegentlich          Herzinsuffizienz      0.4                   0.0
Gefässerkrankungen    Sehr häufig           Hypertonieg           16.1                  7.6
                      Häufig                Arterielle thromboem  1.7                   1.3
                                            bolische Ereignisse                         
                                            (ATEs)f                                     
Stoffwechsel- und     Häufig                Hypokaliämiee         5.9                   2.1
Ernährungsstörungen                                                                     
                      Häufig                Hyponatriämie         5.5                   3.4

 
a Bevorzugter Begriff nach MedDRA (Version 15.0).
b Es gab keine Grad 5 Nebenwirkungen von Cyramza. An unerwünschten Arzneimittelwirkungen Grad 4 gab es eine (1) Hypokaliämie und eine (1) Hyponatriämie.
c Siehe NCI CTCAE-Kriterien (Version 4.0) für jeden Toxizitätsgrad.
d Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Neutropenie und Abnahme der Neutrophilenzahl.
e Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Blut-Kaliumspiegel erniedrigt und Hypokaliämie.
f Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Angina pectoris, Herzstillstand, zerebrale Ischämie, Schlaganfall, Myokardinfarkt und myokardiale Ischämie.
g Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Blutdruck erhöht und Hypertonie.
h Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Abdominalschmerzen, Unterbauchschmerzen, Oberbauchschmerzen und Leberschmerzen.
i Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Hautausschlag, papulöser Hautausschlag.
l Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Hypothyreose und erhöhtes TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) im Blut.
m Nebenwirkung identifiziert auf Basis einer kumulativen Durchsicht von 14 randomisierten, kontrollierten Studien mit Ramucirumab, Daten nach der Markteinführung und weiteren verfügbaren Sicherheitsdaten.
Ramucirumab in Kombination mit Paclitaxel bei Magenkarzinom
Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen basierend auf den Ergebnissen von RAINBOW, einer Phase 3-Studie bei erwachsenen Patienten mit einem fortgeschrittenen Magenkarzinom – randomisiert für eine Behandlung mit Ramucirumab in Kombination mit Paclitaxel oder Plazebo plus Paclitaxel.
Bitte beachten Sie die Fachinformation von Paclitaxel bezüglich der bekannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen einer Paclitaxel-Therapie.
Tabelle 3: Unerwünschte Arzneimittelreaktionen bei mit Ramucirumab in Kombination mit Paclitaxel behandelten Patienten in der RAINBOW Studie.

Systemorganklasse     Häufigkeit            Unerwünschte Arzneim  CyramzaplusPaclitaxe  PlazeboplusPaclitaxe
                                            ittelreaktion         l(N = 327)            l(N = 329)
                                                                  Toxizität alle        Grad ≥3 Toxizität     Toxizität alle        Grad ≥3 Toxizität
                                                                  Gradec (%)            (%)                   Grade (%)             (%)
Allgemeine Erkrankun  Sehr häufig           Fatigue / Asthenie    56.9                  11.9                  43.8                  5.5
gen und Beschwerden                                                                                                                 
am Verabreichungsort                                                                                                                
                      Sehr häufig           Periphere Ödeme       25.1                  1.5                   13.7                  0.6
                      Häufig                Infusionsbedingte     5.8                   0.6                   3.6                   0.0
                                            Reaktionen                                                                              
Endokrine Erkrankung  Gelegentlich          Hypothyreosef,g       0.3                   0.0                   0.0                   0.0
en                                                                                                                                  
Erkrankungen der      Sehr häufig           Epistaxis             30.6                  0.0                   7.0                   0.0
Atemwege, des                                                                                                                       
Brustraums und                                                                                                                      
Mediastinums                                                                                                                        
                      Häufig                Dysphonieg            5.2                   0.3                   3.0                   0.0
Erkrankungen der      Sehr häufig           Proteinurie           16.8                  1.2                   6.1                   0.0
Niere und Harnwege                                                                                                                  
Erkrankungen des      Sehr häufig           Neutropenie           54.4                  40.7                  31.0                  18.8
Blutes und des                                                                                                                      
Lymphsystems                                                                                                                        
                      Sehr häufig           Leukopenie            33.9                  17.4                  21.0                  6.7
                      Sehr häufig           Thrombozytopenie      13.1                  1.5                   6.1                   1.8
Erkrankungen des      Sehr häufig           Diarrhoe              32.4                  3.7                   23.1                  1.5
Gastrointestinaltrak                                                                                                                
ts                                                                                                                                  
                      Sehr häufig           Stomatitis            19.6                  0.6                   7.3                   0.6
                      Sehr häufig           Gastrointestinale     10.1                  3.7                   6.1                   1.5
                                            Blutungsereignissed                                                                     
                      Häufig                Gastrointestinale     1.2                   1.2                   0.3                   0.0
                                            Perforation                                                                             
Erkrankungen des      Sehr häufig           Neuropathieb          45.9                  8.3                   36.2                  4.6
Nervensystems                                                                                                                       
Herzerkrankungen      Gelegentlich          Herzinsuffizienz      0.3                   0.0                   0.3                   0.3
Gefässerkrankungen    Sehr häufig           Hypertoniec           25.1                  14.7                  5.8                   2.7
                      Häufig                Arterielle thromboem  1.8                   0.9                   1.5                   0.9
                                            bolische Ereignisse                                                                     
                                            (ATE)e                                                                                  
Infektionen und       Häufig                Sepsisa               3.1                   3.1                   1.8                   1.8
parasitäre Erkrankun                                                                                                                
gen                                                                                                                                 
Stoffwechsel- und     Sehr häufig           Hypoalbuminämie       11.0                  1.2                   4.9                   0.9
Ernährungsstörungen                                                                                                                 

 
a Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Mit Instrumenten zusammenhängende Sepsis, pulmonale Sepsis, Sepsis, neutropenische Sepsis, septischer Schock, Staphylokokken-Sepsis und biliäre Sepsis.
b Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: akute Polyneuropathie, Anästhesie, axonale Neuropathie, brennendes Gefühl, Dysästhesie, Hypoästhesie, Neuralgie, Neuritis, periphere Neuropathie, Parästhesie, periphere sensorische Neuropathie, Polyneuropathie, sensorische Störungen, Verlust der Sensorik, Gefühl von Brennen der Haut und toxische Neuropathie.
c einschliesslich hypertensive Kardiomyopathie.
d MedDRA bevorzugter Begriff einschliesslich: anale Blutungen, blutige Diarrhoe, Magenblutungen, gastrointestinale Blutungen, Bluterbrechen, Blutstuhl, Hämorrhoiden-Blutungen, Mallory-Weiss-Syndrom, Teerstuhl, ösophageale Blutungen, rektale Blutungen und obere gastrointestinale Blutungen.
e MedDRA bevorzugter Begriff einschliesslich: Angina pectoris, Herzstillstand, zerebrale Ischämie, Schlaganfall, Myokardinfarkt und myokardiale Ischämie.
f Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Hypothyreose und erhöhtes TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) im Blut.
g Nebenwirkung identifiziert auf Basis einer kumulativen Durchsicht von 14 randomisierten, kontrollierten Studien mit Ramucirumab, Daten nach der Markteinführung und weiteren verfügbaren Sicherheitsdaten.
Kolorektales Karzinom (mKRK)
Ramucirumab in Kombination mit FOLFIRI
Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen basierend auf den Ergebnissen der RAISE-Studie, einer Phase 3-Studie bei erwachsenen Patienten mit einem metastasierten kolorektalen Karzinom (mKRK) – randomisiert für eine Behandlung mit Ramucirumab plus FOLFIRI versus Plazebo plus FOLFIRI.
Tabelle 4: Unerwünschte Arzneimittelreaktionen bei mit Ramucirumab behandelten Patienten in der RAISE Studie

Systemorganklasse     Häufigkeit            Unerwünschte Arzneim  CyramzaplusFOLFIRI    PlazeboplusFOLFIRI
                                            ittelreaktion         (N = 529)             (N = 528)
                                                                  Toxizität alle        Grad ≥3Toxizität (%)  Toxizität alle        Grad ≥3Toxizität (%)
                                                                  Grade (%)                                   Grade (%)             
Allgemeine Erkrankun  Sehr häufig           Fatigue               57.7                  11.5                  52.1                  7.8
gen und Beschwerden                                                                                                                 
am Verabreichungsort                                                                                                                
                      Sehr häufig           Periphere Ödeme       20.4                  0.2                   9.1                   0.0
                      Häufig                Infusionsbedingte     5.9                   0.8                   3.0                   0.4
                                            Reaktionen                                                                              
Endokrine Erkrankung  Häufig                Hypothyreosec,d       4.0                   0.0                   1.0                   0.0
en                                                                                                                                  
Erkrankungen der      Sehr häufig           Epistaxis             33.5                  0.0                   15.0                  0.0
Atemwege, des                                                                                                                       
Brustraums und                                                                                                                      
Mediastinums                                                                                                                        
                      Häufig                Dysphonied            6.2                   0.0                   1.1                   0.0
Erkrankungen der      Sehr häufig           Erythrodysästhesie-S  12.9                  1.1                   5.5                   0.4
Haut und des Unterha                        yndrom der Handfläch                                                                    
utzellgewebes                               en und Fusssohlen                                                                       
Erkrankungen der      Sehr häufig           Proteinuriea          16.8                  2.8                   4.5                   0.2
Niere und Harnwege                                                                                                                  
Erkrankungen des      Sehr häufig           Neutropenie           58.8                  38.4                  45.6                  23.3
Blutes und des                                                                                                                      
Lymphsystems                                                                                                                        
                      Sehr häufig           Thrombozytopenie      28.4                  3.0                   13.6                  0.8
                      Sehr häufig           Leukopenie            13.0                  2.6                   12.1                  2.7
                      Häufig                Febrile Neutropenie   3.6                   3.4                   2.7                   2.5
Erkrankungen des      Sehr häufig           Diarrhoe              59.7                  10.8                  51.3                  9.7
Gastrointestinaltrak                                                                                                                
ts                                                                                                                                  
                      Sehr häufig           Stomatitis            30.8                  3.8                   20.8                  2.3
                      Sehr häufig           Mukositis             17.4                  2.6                   9.8                   1.7
                      Sehr häufig           Gastrointestinale     12.3                  1.9                   6.8                   1.1
                                            Blutungsereignisse                                                                      
                      Häufig                Gastrointestinale     1.7                   1.7                   0.6                   0.6
                                            Perforation                                                                             
Erkrankungen des      Gelegentlich          Posteriores reversib  0.2                   0.0                   0.2                   0.0
Nervensystems                               les Leukenzephalopat                                                                    
                                            hie-Syndrom                                                                             
Herzerkrankungen      Gelegentlich          Herzinsuffizienz      0.4                   0.4                   0.4                   0.4
Gefässerkrankungen    Sehr häufig           Hypertonie            25.7                  10.8                  8.5                   2.8
                      Häufig                Arterielle thromboem  1.5                   0.8                   2.5                   1.1
                                            bolische Ereignisse                                                                     
                                            (ATE)b                                                                                  
Infektionen und       Gelegentlich          Sepsis                0.9                   0.9                   1.3                   1.3
parasitäre Erkrankun                                                                                                                
gen                                                                                                                                 
Stoffwechsel- und     Häufig                Hypoalbuminämie       5.9                   1.1                   1.9                   0.0
Ernährungsstörungen                                                                                                                 
                      Häufig                Hyponatriämie         1.7                   1.1                   1.5                   0.6

 
a einschliesslich Fälle eines nephrotischen Syndroms.
b MedDRA bevorzugter Begriff einschliesslich: Angina pectoris, Herzstillstand, zerebrale Ischämie, Schlaganfall, Myokardinfarkt und myokardiale Ischämie.
c Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Hypothyreose und erhöhtes TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) im Blut.
d Nebenwirkung identifiziert auf Basis einer kumulativen Durchsicht von 14 randomisierten, kontrollierten Studien mit Ramucirumab, Daten nach der Markteinführung und weiteren verfügbaren Sicherheitsdaten.
In der RAISE-Studie bei Patienten mit mKRK und Behandlung mit Ramucirumab plus FOLFIRI war Proteinurie (1.5 %) die häufigste (≥1 %) Nebenwirkung, die zu einem Abbruch der Ramucirumab-Therapie geführt hat.
Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen
Posteriores reversibles Leukencephalopathie-Syndrom (PRES)
Im Rahmen der Phase III RAISE Studie wurde 1 Fall von PRES bei Patienten unter Ramucirumab beobachtet.
Hepatozelluläres Karzinom
Ramucirumab Monotherapie
Die folgende Tabelle zeigt die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen bei mit Ramucirumab behandelten Patienten basierend auf kombiniert ausgewerteten Daten aus den Studien REACH-2 (n = 197) und REACH (Patienten mit Alpha-Fetoprotein ≥400 ng/ml, n = 119). REACH-2 und REACH waren beides randomisierte, placebokontrollierte Monotherapie-Studien Phase 3 bei HCC. In der pivotalen Studie REACH-2 wurden nur Patienten mit Child-Pugh A eingeschlossen.
Tabelle 5: Unerwünschte Arzneimittelreaktionen mit Ramucirumab behandelten Patienten auf Basis kombinierter Daten aus REACH-2 und REACH (Patienten mit Alpha-Fetoprotein ≥ 400 ng/ml)

Systemorganklasse     Häufigkeit            Unerwünschte Arzneim  Cyramza (N = 316)     Placebo (N = 223)
                                            ittel-reaktion                              
                                                                  Toxizität alle        Grad ≥3 Toxizität     Toxizität alle        Grad ≥3 Toxizität
                                                                  Grade (%)             (%)                   Grade (%)             (%)
Erkrankungen des      Häufig                Neutropenie           7.0                   2.5                   0.9                   0.4
Blutes und des                                                                                                                      
Lymphsystems                                                                                                                        
                      Sehr häufig           Thrombozytopenie      14.9                  5.1                   4.5                   0.9
Endokrine Erkrankung  Häufig                Hypothyreoseb,c       2.5                   0.0                   0.9                   0.0
en                                                                                                                                  
Stoffwechsel- und     Sehr häufig           Hypoalbuminämie       12.7                  0.6                   4.9                   0.4
Ernährungsstörungen                                                                                                                 
Erkrankungen des      Häufig                Hepatische Enzephalo  4.7                   3.5                   0.9                   0.4
Nervensystems                               pathie                                                                                  
                      Sehr häufig           Kopfschmerzen         16.8                  0.3                   6.3                   0.4
Gefässerkrankungen    Sehr häufig           Hypertonie            21.5                  12.7                  9.0                   3.6
Erkrankungen der      Sehr häufig           Epistaxis             12.3                  0.3                   5.4                   0.0
Atemwege, des                                                                                                                       
Brustraums und                                                                                                                      
Mediastinums                                                                                                                        
                      Häufig                Dysphoniec            4.1                   0.0                   0.4                   0.0
Erkrankungen der      Sehr häufig           Proteinuriea          18.7                  1.3                   5.4                   0.0
Niere und Harnwege                                                                                                                  
Herzerkrankungen      Gelegentlich          Herzinsuffizienz      0.3                   0.3                   0.0                   0.0
Allgemeine Erkrankun  Häufig                Infusionsbedingte     9.2                   0.3                   3.1                   0.0
gen und Beschwerden                         Reaktionen                                                                              
am Verabreichungsort                                                                                                                
                      Sehr häufig           Periphere Ödeme       29.1                  0.9                   17.0                  0.0

 
a Einschliesslich ein Fall eines nephrotischen Syndroms.
b Bevorzugter Begriff nach MedDRA einschliesslich: Hypothyreose und erhöhtes TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) im Blut.
c Nebenwirkung identifiziert auf Basis einer kumulativen Durchsicht von 14 randomisierten, kontrollierten Studien mit Ramucirumab, Daten nach der Markteinführung und weiteren verfügbaren Sicherheitsdaten.
Hepatische Enzephalopathie ist eine Nebenwirkung, die von ≥1 % und < 5 % der mit Ramucirumab behandelten Patienten berichtet wurde (4.7 % Ramucirumab versus 0.9 % unter Placebo), welche Ramucirumab Monotherapie bei HCC erhalten haben.
Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung
Die folgenden unerwünschten Wirkungen basieren auf Post Marketing Berichten:
Erkrankungen des Nervensystems:
Selten: Posteriores reversibles Encephalopathie-Syndrom (PRES) (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Selten: Thrombotische Mikroangiopathie.
Neoplasmen gutartig, bösartig und nicht spezifiziert:
Häufig: Hämangiom.
Gefässerkrankungen:
Häufigkeit nicht bekannt: Aneurysmen und Arteriendissektionen.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

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