PharmakokinetikDie Spitzenkonzentration im Serum (Cmax), die Serumtalspiegel (Ctrough) und die Fläche unter der Plasma-Konzentrations-Zeit-Kurve im Steady-State (AUCtau) von Tarlatamab stiegen im untersuchten Dosisbereich von 1 mg bis 100 mg alle 2 Wochen (dem 10 -Fachen der empfohlenen Dosierung) dosisproportional an. Ungefähre Steady-State-Plasmakonzentrationen von Tarlatamab wurden an Tag 15 erreicht.
Distribution
Der auf individuellen Parametern basierende Mittelwert (CV%) für das Verteilungsvolumen im Steady-State beträgt 8,53 L (33,3 %).
Metabolismus
Der Stoffwechselweg von Tarlatamab wurde nicht bestimmt. Wie bei anderen Proteintherapeutika wird erwartet, dass Tarlatamab über katabole Mechanismen in kleine Peptide und Aminosäuren abgebaut wird.
Elimination
Bei Teilnehmern mit SCLC lag die geschätzte systemische Clearance (interindividuelle Variabilität %) bei 0,728 L/Tag (34 %), und die terminale Eliminationshalbwertszeit betrug etwa 10,6 Tage.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Basierend auf Alter (20 bis 86 Jahre), Körpergewicht (35 bis 149 kg), Geschlecht, ethnischer Herkunft (68 % Weisse und 27 % Asiaten), leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR 30 bis < 90 mL/min) oder leichter Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin ≤ obere Normgrenze (upper limit of normal, ULN) und AST > ULN) wurden keine klinisch bedeutsamen Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von Tarlatamab beobachtet.
Die Auswirkungen einer schweren Nierenfunktionsstörung (eGFR 15 bis < 30 mL/min), einer Nierenerkrankung im Endstadium (eGFR < 15 mL/min) oder einer mässigen bis schweren Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin > 1,5 × ULN und beliebiger AST-Wert) auf die Pharmakokinetik von Tarlatamab sind nicht bekannt.
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