Unerwünschte WirkungenSystemische Nebenwirkungen können durch hohe Plasmaspiegel, durch schnelle Resorption oder durch Überdosierung (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" und "Überdosierung" ) sowie durch Überempfindlichkeit oder herabgesetzte Toleranz verursacht werden.
Die Häufigkeiten werden wie folgt angegeben:
"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100 bis <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000 bis <1/100), "selten" (≥1/10.000 bis <1/1000), "sehr selten" (<1/10.000), "Häufigkeit nicht bekannt (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)".
Erkrankungen des Immunsystems
Selten: Allergische Reaktionen (in den schwersten Fällen anaphylaktischer Schock).
Bei Lidocain Leman Gel können allergische Reaktionen auch durch die Konservierungsstoffe (Propyl- und Methylparahydroxybenzoat E 218) ausgelöst werden.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Sehr selten: Porphyrie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").
Erkrankungen des Nervensystems
Nicht bekannt: Nervosität, Schwindel, verschwommener Blick oder Tremor. Bei manchen Patienten äussert sich die Intoxikation durch Schläfrigkeit, Bewusstlosigkeit und Atemstillstand.
Herz- / Gefässerkrankungen: Hypotonie, Bradykardie, Asystolie
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Nicht bekannt: Lokale Irritationen an der Applikationsstelle.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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