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Fachinformation zu Bisolvon Pentoxyverin:Opella Healthcare Switzerland AG
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Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Bisolvon Pentoxyverin Sirup ist für die symptomatische Behandlung bestimmt. Die Behandlung aller zugrundeliegenden Krankheiten muss berücksichtigt werden.
Dieses Arzneimittel wird nicht für Patienten mit Leberinsuffizienz empfohlen, da nur begrenzte Informationen über die sichere Anwendung des Arzneimittels bei Patienten mit Leberinsuffizienz vorliegen (siehe auch die Warnhinweise zu Propylenglycol und Benzylalkohol weiter unten in diesem Abschnitt).
Bei der Anwendung von Pentoxyverin bei Patienten mit Niereninsuffizienz sowie bei älteren Patienten ist Vorsicht geboten, da die Sicherheitsdaten nicht ausreichen, um die Anwendung des Arzneimittels bei diesen besonderen Gruppen zu rechtfertigen (siehe auch die Warnhinweise in Bezug auf Propylenglykol und Benzylalkohol unten in diesem Abschnitt).
Bei Patienten mit chronischem Husten (z.B. aufgrund von Asthma, Emphysem oder Tabakkonsum) ist Vorsicht geboten. In dieser Patientengruppe ist die Unterdrückung des Hustenreflexes nicht gerechtfertigt, da sie das Sputum verändern und den Atemwegswiderstand erhöhen kann.
Aufgrund seiner anticholinergen Wirkungen sollte Pentoxyverin bei Patienten mit erhöhtem intraokulären Druck, Prostatahypertrophie, Blasenobstruktion, arterieller Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Myasthenia gravis, peptischem Ulkus oder darm- oder blasenbedingter Darmobstruktion mit Vorsicht angewendet werden.
Pädiatrische Population
Kinder mit bekanntem Risiko für Krampfanfälle sollten während der Behandlung mit Pentoxyverin engmaschig überwacht werden. Die Unterdrückung des Hustenreflexes ist bei Kindern mit Husten, der mit einer signifikanten Hypersekretion einhergeht, nicht gerechtfertigt.
Bisolvon Pentoxyverin Sirup enthält:
11,25 mg Benzoesäure pro Dosis von 15 ml.
Bisolvon Pentoxyverin Sirup enthält:
4,5 g Sorbitol pro Dosis von 15 ml.
Dabei muss die additive Wirkung der gleichzeitig verabreichten Präparate, die Sorbitol (oder Fructose) enthalten, sowie die Aufnahme von Sorbitol (oder Fructose) mit der Nahrung berücksichtigt werden. Der Sorbitolgehalt in oralen Arzneimitteln kann die Bioverfügbarkeit anderer oraler Arzneimittel, die gleichzeitig verabreicht werden, beeinflussen. Patienten mit einer hereditären Fructoseunverträglichkeit (HFI) sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden. Sorbitol kann Gastrointestinalbeschwerden verursachen und eine leichte abführende Wirkung haben.
Bisolvon Pentoxyverin Sirup enthält:
1,5 g Propylenglykol pro Dosis von 15 ml, entspricht 130 mg/kg/Tag.
Auch wenn Propylenglykol bei Tieren oder Menschen keine Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität nachgewiesen hat, kann es den Fötus erreichen und wurde in der Milch beobachtet. Daher sollte die Verabreichung von Propylenglykol an schwangere oder stillende Patientinnen von Fall zu Fall abgewogen werden. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder einer beeinträchtigten Leberfunktion ist eine ärztliche Überwachung erforderlich, da über verschiedene Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Propylenglykol berichtet wurde, wie z.B. Nierendysfunktion (akute Nierentubulusnekrose), akutes Nierenversagen und Leberfunktionsstörung.
Bisolvon Pentoxyverin Sirup enthält:
0,315 mg Benzylalkohol pro Dosis von 15 ml.
Grössere Mengen sollten nur mit Vorsicht und nur bei Bedarf angewendet werden, insbesondere bei Personen mit Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz, da die Gefahr einer Akkumulation und Toxizität (metabolische Azidose) besteht. Benzylalkohol kann eine allergische Reaktion hervorrufen.
Bisolvon Pentoxyverin Sirup enthält:
0,43 µg Ethanol pro Dosis von 15 ml.
Bisolvon Pentoxyverin Sirup enthält:
Weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Dosis von 15 ml, d.h. es ist im Wesentlichen "natriumfrei" .

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