ch.oddb.org 
Deutsch | English | Français
Medikamente | Services | Zulassungsi.
Fachinformation zu Obgemsa:Pierre Fabre Pharma SA
Vollst. FachinformationDDDDrucken 
Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Präklinische Daten

Vibegron zeigte für Kaninchen und Ratten im Vergleich zum Menschen eine 9- bzw. 78mal geringere β3-AR-Potenz in vitro. Daher sind die Sicherheitsabstände für potenzielle β3-ARvermittelte Auswirkungen auf die Entwicklung oder Reproduktion entsprechend geringer als für nichtβ3-ARbezogene Wirkungen.
In tierexperimentellen Studien wurden keine Auswirkungen auf die embryofetale Entwicklung nach oraler Verabreichung von Vibegron im Zeitraum der Organogenese bei einer Exposition (AUC) beobachtet, die etwa das 275-Fache (bei Ratten) bzw. 285-Fache (bei Kaninchen) der klinischen Exposition bei der empfohlenen humanen Dosis (recommended human dose = RHD) von 75 mg Vibegron /Tag betrug. Bei Kaninchen wurden bei einer Exposition, die ca. dem 898-Fachen der klinischen Exposition (AUC) bei der RHD entsprach, bei Vorliegen maternaler Toxizität eine verzögerte fetale Skelettossifikation und verminderte fetale Körpergewichte beobachtet. Bei Ratten, die während der Trächtigkeit und Laktation Vibegron erhielten, wurden bei dem 89-Fachen der klinischen Exposition bei der RHD keine Auswirkungen auf die Nachkommen beobachtet. Bei Nachkommen wurde bei einer Exposition, die ca. dem 458-Fachen der klinischen Exposition (AUC) bei der RHD entsprach, bei Vorliegen maternaler Toxizität eine Entwicklungstoxizität beobachtet.
Nach Verabreichung einer oralen Einzeldosis von radioaktiv markiertem Vibegron an postnatal laktierende Ratten wurde in der Milch Radioaktivität nachgewiesen.
Bei Dosen von bis zu 300 mg/kg/Tag, die mit einer systemischen Exposition (AUC) von mindestens dem 275-Fachen der Exposition beim Menschen bei einer RHD von 75 mg/Tag verbunden waren, wurden bei weiblichen oder männlichen Ratten keine Auswirkungen auf die Fertilität beobachtet. Bei Gabe von 1 000 mg/kg/Tag an weibliche Ratten, was mit einer geschätzten systemischen Exposition (AUC) des 1 867-Fachen der Exposition beim Menschen bei der RHD von 75 mg/Tag verbunden war, wurden allgemeine Toxizität, verminderte Fruchtbarkeit und verminderte Fertilität beobachtet.

2026 ©ywesee GmbH
Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home