Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Harnwegsinfektion (6,6 %), Kopfschmerzen (5,0 %), Diarrhoe (3,1 %) und Übelkeit (3,0 %).
Die Häufigkeit der Nebenwirkungen, die zum Absetzen der Behandlung führten, beträgt 0,9 %. Die Nebenwirkungen, die am häufigsten zu einem Absetzen der Behandlung führten, sind: Kopfschmerzen (0,5 %), Obstipation, Diarrhoe, Übelkeit und Ausschlag (jeweils 0,2 %).
Liste der unerwünschten Wirkungen
Die folgende Tabelle enthält die unter Vibegron beobachteten Nebenwirkungen aus der 12wöchigen Phase-III-Studie, der Phase III-Langzeitverlängerungsstudie, (637 Probanden wurden in die Safety-Population eingeschlossen) und den Post-Marketing-Daten. Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: „sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1‘000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1‘000), „sehr selten“ (<1/10‘000), „nicht bekannt“ (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
Tabelle 1: Für Vibegron 75 mg berichtete Nebenwirkungen
Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
Infektionen und parasitäre Harnwegsinfektion Häufig
Erkrankungen
Erkrankungen des Nervensyst Kopfschmerzen Häufig
ems
Gefässerkrankungen Hitzewallung Gelegentlich
Erkrankungen des Gastrointe Obstipation, Diarrhoe, Übelkeit Häufig
stinaltrakts
Erkrankungen der Haut und Ausschlaga Angioödemb Hypersensitivitätsreakt Gelegentlich Nicht
des Unterhautgewebes ionen einschliesslich Urticariab bekannt Nicht bekannt
Erkrankungen der Nieren Restharn erhöht Harnverhalt c Häufig Gelegentlich
und Harnwege
a einschliesslich Ausschlag mit Juckreiz und erythematöser Hautausschlag
b Nebenwirkungen aus Post-Marketing Erfahrung
c einschliesslich Anstrengen beim Wasserlassen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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