ÜberdosierungSymptome
Eine Überdosierung äußert sich in einer Verstärkung der häufigsten Nebenwirkungen, wie beispielsweise Störungen des Zentralnervensystems (von Unruhe bis hin zu psychotischem Verhalten), Durchblutungsstörungen (Gesichtsrötung, Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps usw.), Atemlähmung, Lähmungen und Bewusstlosigkeit.
Behandlung
Falle einer Überdosierung sollten folgende Massnahmen getroffen werden:
(1) Sofortige Magenspülung.
(2) Langsame i.v.-Injektion von Physostigmin.
-Erwachsene: 0,5 bis 2,0 mg als langsame intravenöse Injektion. Die Dosis kann bei Bedarf nach 5 Minuten wiederholt werden. Die Höchstdosis beträgt 5 mg.
-Kinder: 30 mg/kg als langsame intravenöse Injektion. Die Dosis kann bei Bedarf wiederholt werden. Die Höchstdosis beträgt 2 mg.
Das Fieber muss behandelt werden.
Im Fall von schwerer Unruhe oder Erregung: Diazepam 10 mg i.v..
Im Fall von Tachykardie kann Propranolol als i.v.-Injektion verabreicht werden.
Im Fall einer Harnretention muss eine Katheterisierung erfolgen.
Wenn eine Curare-ähnliche Wirkung zu einer Lähmung der Atemmuskulatur führt, muss eine mechanische Beatmung zur Unterstützung der Atmung eingesetzt werden.
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