Unerwünschte WirkungenIn klinischen Studien mit mehr als 3000 gegenüber Oxybutyninhydrochlorid exponierten Patienten wurden die unerwünschten Wirkungen vorwiegend durch die anticholinergen Effekte des Arzneimittels verursacht. Dabei war Mundtrockenheit die häufigste unerwünschte Wirkung.
Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit angegeben, welche in klinischen Studien und nach der Marktzulassung beobachtet wurden.
Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert:
Sehr häufig (≥1/10)
Häufig (≥1/100 bis <1/10)
Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100)
Selten (≥1/10'000 bis <1/1000)
Sehr selten (<1/10'000)
Nicht bekannt (die Daten basieren auf Spontanmeldungen im Rahmen der Marktüberwachung, wobei die Inzidenz nicht genau angegeben werden kann).
GEMELDETE NEBENWIRKU
NGEN
Organklassensystem Prävalenz Veranstaltungen
Infektionen und Nicht bekannt Harnwegsinfektionen
Parasitenbefall
Erkrankungen des Nicht bekannt Überempfindlichkeit
Immunsystems
Psychiatrische Häufig Verwirrung
Erkrankungen
Selten Nervosität
Nicht bekannt Unruhe, Ängstlichkeit, kognitive Störungen
(insbesondere bei älteren Patienten), Halluzinationen,
Albträume, Wahnvorstellungen, depressive Symptome,
Oxybutynin-Abhängigkeit (bei Patienten mit
Medikamenten- oder Substanzmissbrauch in der Anamnese)
Erkrankungen des Sehr häufig Schwindel, Kopfschme
Nervensystems rzen, Schläfrigkeit
Häufig Schläfrigkeit (Trägheit)
Nicht bekannt Krampfanfälle, kognitive Störungen
Augenerkrankungen Sehr häufig verschwommene Sicht
Häufig Trockene Augen
Nicht bekannt Entwicklung eines Glaukoms (Engwinkelglaukom), erhöhter
Augeninnendruck, Pupillenerweiterung
Gefässerkrankungen Häufig Palpitationen
Nicht bekannt Tachykardie, Arrythmien
Gefäßerkrankungen Häufig Blutstau-Anfälle
Erkrankungen der Nicht bekannt Nasenbluten
Atemwege, des
Brustraums und
Mediastinums
Erkrankungen des Sehr häufig Obstipation, Mundtro
Gastrointestinaltrak ckenheit, Übelkeit
ts
Häufig Durchfall, Erbrechen
Gelegentlich Abdominal beschwerden, Appetitlosigkeit
Selten Magersucht, Dysphagie
Nicht bekannt gastroösophagealer Reflux, intestinale
Pseudoobstruktion- bei Risikopatienten (ältere
Patienten oder Patienten mit Obstruktion, die mit
anderen Medikamenten behandelt werden, die die
gastrointestinale Motilität reduzieren)
Erkrankungen der Sehr häufig Hauttrockenheit
Haut und des Unterha
utzellgewebes
Häufig Gesichtsrötung
Selten Lichtempfindlichkeit
Nicht bekannt Œdème de Quincke, éruption cutanée, hypohidrose,
urticaire, ecchymoses
Erkrankungen des Nicht bekannt Muskelbeschwerden,
Bewegungsapparats wie z. B. Muskelschw
und des Bindegewebes äche und/oder
Muskelschmerzen
Erkrankungen der Häufig Harnverhaltung
Nieren und Harnwege
Affections des Selten Erektionsstörungen
organes de reproduct
ion et du sein
Verletzungen, Nicht bekannt Hyperthermie
Vergiftungen und
Komplikationen bei
Eingriffen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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