Wann wird Larifikehl D4 angewendet?Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Larifikehl D4 auf Verschreibung Ihres Arztes oder Ihrer Ärztin bei Fieber, bei Lungenkrankheiten und bei Entzündungen der Verdauungsorgane angewendet werden.
Die Anwendung dieses Arzneimittels im genannten Anwendungsgebiet beruht auf den Prinzipien einer homöopathischen Therapierichtung.
Was sollte dazu beachtet werden?Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verordnet hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Larifikehl D4 gleichzeitig eingenommen werden darf.
Wann darf Larifikehl D4 nicht oder nur mit Vorsicht eingenommen werden?Nicht anwenden bei:
bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Laricifomes officinalis
-Autoimmunerkrankungen
-Kindern unter 12 Jahren
-Schwangerschaft und Stillzeit
Zur Anwendung von Larifikehl D4 bei Jugendlichen ab 12 Jahren liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Die Anwendung bei Jugendlichen unter 18 Jahren wird daher nicht empfohlen.
Andere immunsuppressiv wirkende Arzneimittel können die Wirksamkeit von Larifikehl D4 beeinträchtigen. Vor und nach der Behandlung mit oral verabreichten Lebendimpfstoffen ist ein Abstand von 4 Wochen einzuhalten.
Bitte nehmen Sie Larifikehl D4 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Larifikehl D4 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?Larifikehl D4 darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Wie verwenden Sie Larifikehl D4?Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Dosierung für Erwachsene / Anwendung bei Erwachsenen:
1 mal täglich 1-3 Kapseln vor dem Frühstück oder abends vor dem Schlafengehen mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden die Anwendung und die Sicherheit von Larifikehl D4 bisher nicht geprüft. Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird daher nicht empfohlen. Nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren.
Welche Nebenwirkungen kann Larifikehl D4 haben?Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Larifikehl D4 ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Ärztin, Apothekerin.
Aufgrund des Gehaltes von Larifikehl D4 an spezifischen organischen Bestandteilen können Überempfindlichkeitsreaktionen, hauptsächlich in Form von Hautreaktionen, auftreten und eine Allergie gegen den Bestandteil Laricifomes officinalis ausgelöst werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "Verwendbar bis" bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin.
Was ist in Larifikehl D4 enthalten?1 Hartkapsel enthält:
Wirkstoffe
Laricifomes officinalis e volumine cellulae (lyophil., steril.) D4 (HAB 6) 330 mg
Hilfsstoffe
330 mg Lactose-Monohydrat, Hypromellose
Wo erhalten Sie Larifikehl D4? Welche Packungen sind erhältlich?In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Packung zu 20 Hartkapseln.
HerstellerinSANUM-Kehlbeck GmbH & Co. KG, Postfach 1355, D-27316 Hoya
Zulassungsnummer51533 (Swissmedic)
Zulassungsinhaberinebi-pharm ag, Lindachstr. 8c, 3038 Kirchlindach
Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft. |