Welche Nebenwirkungen kann Concerta haben?Bei der Anwendung von methylphenidat-haltigen Arzneimitteln sind unerwünschte Arzneimittelwirkungen beobachtet worden, die als Klasseneffekte zu deuten sind. Die dabei am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind:
-Entzündung des Nasen-Rachenraums.
verminderter Appetit, mässig verringerte Gewichts- und Grössenzunahme bei längerer Anwendung bei Kindern.
-Schlaflosigkeit, Nervosität, Magersucht, Stimmungsschwankungen, Aggression, Unruhe, Angst, Depression, Reizbarkeit, abnormes Verhalten.
-Kopfschmerzen, Schwindel, Bewegungsstörungen, Überaktivität, Benommenheit.
-Unregelmässige Herzschläge, Herzrasen, Herzklopfen.
-Erhöhter Blutdruck.
-Husten, Rachen- und Kehlkopfschmerzen.
-Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Magenbeschwerden und Erbrechen, Mundtrockenheit.
-Haarausfall, Juckreiz, Hautausschlag, juckender Hautausschlag mit Rötung (Nesselsucht).
-Gelenkschmerzen.
-Fieber, Wachstumsverzögerung (Grösse und Gewicht) unter längerer Anwendung bei Kindern.
-Gewichtsabnahme.
Nebenwirkungen, die bei methylphenidathaltigen Arzneimitteln, einschliesslich Concerta, auftreten können, sind im Folgenden aufgelistet.
Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Wenn Sie oder Ihr Kind eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen, wenden Sie sich bitte sofort an einen Arzt bzw. eine Ärztin:
-Suizidversuch (einschliesslich vollendetem Suizid), Suizidgedanken, Zwangsstörungen, Fühlen von Dingen, die nicht existieren (Berührungshalluzinationen).
-Unwillkürliche und unregelmässige Überbewegungen der Gliedmassen, des Gesichts und/oder des Rumpfes, Tics & Verschlechterung bestehender Tics (unkontrollierte Bewegungen oder Lautäusserungen), reversible Nervenausfälle, Migräne, Zustände, die mit hohem Fieber und Muskelsteife einhergehen und bis zur Bewusstlosigkeit führen können ( "malignes neuroleptisches Syndrom" ). Wenn dies geschieht, wenden Sie sich sofort an einen Arzt bzw. eine Ärztin oder ein Krankenhaus.
-Erhöhter Augeninnendruck, grüner Star (Glaukom), Akkommodationsstörungen (Schwierigkeiten bei der Umstellung von Fern- auf Nahsehen).
plötzlicher Herztod, Herzinfarkt.
-Erkrankungen der Blutgefässe im Gehirn, die zu Durchblutungsstörungen oder Blutungen führen und sich durch starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schwäche oder Lähmung der Gliedmassen oder des Gesichts, Taubheitsgefühl, Schwierigkeiten bei der Koordination, beim Sehen, Sprechen oder Gedächtnis äussern können; Entzündungen der Blutgefässwände (Vaskulitis), kalte Hände oder Füsse (Raynaud-Syndrom).
-Müdigkeit und Gelbsucht (Leberfunktionsstörung).
-Anzeichen für eine Allergie wie Hautabschälung, Fieber, Halsschmerzen, schmerzhafte Hautausschläge, Blasenbildung was zum Abschälen der oberen Hautschicht führt, zusammen mit Schleimhautläsionen an Mund, Augen und Genitalien, rote Flecken mit lila-gräulichen Zentren, die wie kleine Zielscheiben aussehen, Hautausschlag durch Medikamenteneinnahme ausgelöst.
-Blut im Urin.
-Vergrösserung der Brust bei Jungen und Männern.
Des Weiteren können die folgenden weiteren Nebenwirkungen bei methylphenidathaltigen Arzneimitteln, einschliesslich Concerta, auftreten. Wenn diese Sie oder Ihr Kind erheblich beeinträchtigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin:
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten):
verminderter Appetit
-Kopfschmerzen.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
-Schlaflosigkeit, Einschlafstörung, Reizbarkeit, Angst, Tics, Unruhe, Erregtheit, Stimmungslabilität, Verringerung des Sexualtriebes
-Schwindelgefühl, Zittern
-Herzklopfen, Herzrasen
-Übelkeit, Mundtrockenheit, Oberbauchschmerzen, Erbrechen, Unwohlsein im Bauchraum, Durchfall
übermässiges Schwitzen
-Erektionsstörung
-Ermüdung, Durst
-Gewicht erniedrigt, Herzfrequenz erhöht, Blutdruck erhöht
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten)
-Nervosität, depressive Verstimmung, Aggression, Depression, Schlafstörung, Zähneknirschen, Ärger, Anspannung, übermässige Wahrnehmung der Umgebung, Verwirrtheit, Panikattacke, Stimmungsschwankungen, Stimmungsänderung
-Benommenheit, Überaktivität, Teilnahmslosigkeit, ungewöhnliche Schläfrigkeit, Prickeln, Kribbeln oder Taubheit der Haut, Spannungskopfschmerz
verschwommenes Sehen, trockenes Auge, Anpassungsschwierigkeiten des Auges beim Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht
-Drehschwindel
-Bluthochdruck, Hitzewallung
-Atemnot oder Kurzatmigkeit, Husten
-Wiederkehrende Beschwerden im Oberbauch, Verstopfung, Schmerzen im Bauchraum
-Ausschlag
-Muskelverspannung, Muskelkrampf
-Fieber, Kraftlosigkeit
erhöhtes Leberenzym im Blut
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
-Infektion der oberen Atemwege, Entzündung des Nasen-Rachenraums, Nasennebenhöhlenentzündung
-Zwangsstörung (einschliesslich des unwiderstehlichen Drangs, Körperhaare auszureissen, Hautzupfen, das wiederholte Auftreten unerwünschter Gedanken, Gefühle, Bilder oder Triebe [Zwangsgedanken] sowie das Ausführen wiederholter Handlungen oder geistiger Rituale [Zwänge])
-Halsschmerzen
fleckiger Ausschlag
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
abnormale Anzahl weisser Blutzellen, niedrige Anzahl aller Blutzellen, rote oder violette Hautflecken auf der Haut aufgrund eines Blutgerinnungsproblems
-Überempfindlichkeitsreaktionen wie Angioödem (Schmerzhafte, mehrere Tage anhaltende Schwellung von Haut und Schleimhaut), lebensbedrohliche allergische Reaktionen, Schwellung am Ohr, Hautreaktionen (blasige und schuppende Beschwerden), Nesselsucht, Juckreiz
übermässiger Redefluss, Manie, Sehen und Fühlen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen), beginnende Psychose durch Medikamente ausgelöst, Desorientiertheit.
generalisierte Krämpfe, starker Krampfanfall (Grand-mal-Anfall)
-Doppeltsehen, Erweiterung der Pupille, Sehverschlechterung, erhöhter Augeninnendruck, Augenerkrankungen, die aufgrund einer Schädigung des Augennervs zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens führen können (grüner Star, Glaukom)
-Angina pectoris (gekennzeichnet beispielsweise durch Gefühl von Druck, Enge, Ziehen oder Brennen in der Brust), verlangsamter Herzschlag, zusätzliche Herzschläge, schneller Herzschlag
-Gefässkrämpfe (Raynaud-Syndrom)
abnormale Leberfunktion, von erhöhten Enzymwerten im Blut bis zum Leberkoma, akutes Leberversagen
-Nasenbluten, Kehlkopfschmerzen
-Haarausfall, Hautrötung
-Muskelzucken, Muskelschmerzen
-Dauererektion
-Brustkorbbeschwerden, Brustkorbschmerz, therapeutische Reaktion verkürzt, herabgesetzte Arzneimittelwirkung, sehr hohes Fieber
-Herzgeräusch, Anzahl Blutplättchen vermindert, abnormales weisses Blutbild, alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Bilirubin im Blut erhöht
Wenn Sie bzw. Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
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