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Patienteninformation zu Clindamycin Pfizer® Hartkapseln/Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen:Pfizer AG
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Eigensch.AbänderungKontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.
Zusammens.PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Welche Nebenwirkungen kann Clindamycin Pfizer haben?

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
Am häufigsten treten Hautausschläge auf; weitere häufige Nebenwirkungen sind bestimmte Blutbildveränderungen (sog. Eosinophilie, Abklärung durch den Arzt/die Ärztin erforderlich), Durchfall, und Leberfunktionsstörungen. Diese Nebenwirkungen können während der Anwendung des Antibiotikums oder erst 2-3 Wochen danach auftreten. Bei schweren, anhaltenden Durchfällen mit Bauchkrämpfen und Fieber ist das Arzneimittel abzusetzen und der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin unverzüglich zu benachrichtigen.
Ebenfalls häufig beobachtet wurde Dickdarmentzündung.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten)
Gelegentlich wurden Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Geschmacksstörungen, niedriger Blutdruck, Herz- und Atembeschwerden und Nesselsucht gemeldet.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
Blutbildveränderungen, Flüssigkeitsansammlung in der Haut, vaginale Entzündungen sowie Juckreiz und schwerwiegende Haut- und Überempfindlichkeitsreaktionen.
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)
Entzündungen der Leber, Gelenkschmerzen.
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Akute Nierenschädigung, allergische Reaktionen, schwerwiegende Haut- und Überempfindlichkeitsreaktionen (AGEP, DRESS-Syndrom (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Clindamycin Pfizer Vorsicht geboten?" ), kutane Vaskulitis (Entzündung der Blutgefässe in der Haut), SDRIFE (Symmetrisches arzneimittelbedingtes intertriginöses und flexurales Exanthem; roter Ausschlag, der häufig auf beiden Seiten des Gesässes, der oberen Innenseiten der Oberschenkel, der Achselhöhlen oder des Halses auftritt)), akute Myokardischämie (schmerzhafte Herzerkrankung aufgrund mangelnder Durchblutung des Herzens) mit oder ohne Myokardinfarkt (Herzinfarkt), die sich durch Schmerzen in der Brust äussert und im Rahmen einer allergischen Reaktion (auch als Kounis-Syndrom bezeichnet) auftritt (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Clindamycin Pfizer Vorsicht geboten?" ), Gelbsucht, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Entzündungen in der Speiseröhre (einschliesslich Absterben von Gewebe)*, Speiseröhrengeschwür (Ulcus)*, Darmentzündung (Clostridioides difficile Kolitis).
* Unerwünschte Wirkungen, die eher auftreten, wenn Clindamycin Pfizer Hartkapseln in liegender Position und/oder ohne genug Wasser eingenommen werden.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie eine Flüssigkeitsansammlung, die zu Schwellungen in den Beinen, Knöcheln oder Füssen führt, Kurzatmigkeit oder Übelkeit entwickeln.
Clindamycin Pfizer ist bei den ersten Anzeichen von allergischen Reaktionen (z.B. Hautrötungen, Hautausschlag mit Bläschenbildung, Schwellungen von Gesicht, Haut oder Schleimhäuten, Atemnot) abzusetzen und umgehend der Arzt/die Ärztin zu kontaktieren.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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