Was ist Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten und wann wird es angewendet?Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten ist ein Hustenmittel mit dem Wirkstoff Dextromethorphan. Es unterdrückt den übermässigen Hustenreiz. In einer den Empfehlungen entsprechenden Dosierung hält seine Wirkung im Allgemeinen 6 oder mehr Stunden an. Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten wird zur Behandlung des Hustens, insbesondere des trockenen Reizhustens angewendet.
Was sollte dazu beachtet werden?Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten kann zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen und die Wirkung kann nach längerem Gebrauch nachlassen (Toleranzentwicklung). Daher sollte die Behandlung von kurzer Dauer sein.
Tabakkonsum begünstigt den Husten ( "Raucherhusten" ). Sie können die Wirkung von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten unterstützen, indem Sie auf das Rauchen verzichten.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker vor der Einnahme von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten:
Wenn Sie Arzneimittel wie bestimmte Antidepressiva oder Antipsychotika einnehmen, kann Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten mit diesen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten, und es kann bei Ihnen zu psychischen Veränderungen (z.B. Erregung, Halluzinationen, Koma) und anderen Auswirkungen wie einer Körpertemperatur von über 38°C, Anstieg der Herzfrequenz, instabilem Blutdruck, Übersteigerung der Reflexe, Muskelsteifheit, Mangel an Koordination und/oder Magen-Darm-Symptome, (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) kommen.
Wann darf Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten nicht eingenommen werden?Dextromethorphan darf während und bis 2 Wochen nach einer Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln bei Gemütsstörungen (wie Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmer, Selektive Seretonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), trizyklische Antidepressiva) nicht eingenommen werden, da es sonst zu starken Nebenwirkungen kommen kann (Serotonin-Syndrom).
Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten sind für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.
Darf Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?Wenn Sie schwanger sind, es werden möchten oder stillen, sollten Sie vorsichtshalber möglichst auf Arzneimittel verzichten. Für Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten ist nicht sicher, ob es die Entwicklung und Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann. Deshalb sollten Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nur einnehmen, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin dies ausdrücklich verordnet hat. Wenn Sie Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten kurz vor dem Ende der Schwangerschaft einnehmen, kann dies zu Atemschwierigkeiten beim Neugeborenen führen.
Der Wirkstoff von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten tritt in geringen Mengen in die Muttermilch über. Von einer Anwendung während der Stillzeit wird deshalb abgeraten.
Wie verwenden Sie Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten?Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, Einnahme 3- (bis 4-) mal täglich am besten nach dem Essen, die letzte Dosis vor dem Schlafengehen.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Filmtablette.
Nehmen Sie Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten ohne ärztlichen Rat nicht länger als max. 4 Tage ein. Auch unter ärztlicher Verordnung sollte Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten nicht länger als zwei bis drei Wochen eingenommen werden.
Die Filmtabletten dürfen für eine erleichterte Einnahme geteilt werden, nicht aber zur Dosierung einer Teildosis.
Bei Kindern können im Falle einer Überdosierung schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auftreten, einschliesslich neurologischer Störungen. Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten sind für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.
Wenn Sie mehr Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten einnehmen, als Sie sollten, können bei Ihnen folgende Symptome auftreten: Übelkeit und Erbrechen, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, unwillkürliche und schnelle Augenbewegungen, Herzrasen, Koordinationsstörungen, Psychosen mit visuellen Halluzinationen und Erregbarkeit.
Andere Symptome im Falle einer massiven Überdosierung können sein: Koma, schwere Atemprobleme und Krämpfe.
Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Ihr Krankenhaus, wenn eines der oben genannten Symptome bei Ihnen auftritt.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten haben?Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten auftreten:
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
Übelkeit und Erbrechen, Verstopfung, Müdigkeit, Schwindel.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
Appetitlosigkeit, Durchfall, Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie), Unruhe, Verwirrtheit, Bronchialverengung mit Atembeschwerden, Atemhemmung.
In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) auftreten. Sie äussern sich im Allgemeinen mit Hautausschlag (Urtikaria), Schweissausbrüchen, Atembeschwerden, beschleunigtem Herzschlag und/oder Unwohlsein, doch in Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum Schock gehen und sofortige ärztliche Hilfe erfordern (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten Vorsicht geboten?" ).
Die Nebenwirkungen können stärker sein oder häufiger auftreten, wenn das Präparat in höheren Dosen, über längere Zeit oder zusammen mit gewissen anderen Arzneimitteln eingenommen wird.
Bei einer Überdosierung, d.h. bei Einnahme von höheren als den empfohlenen Dosen und/oder bei Einnahme in kürzeren als den empfohlenen Zeitabständen verstärken sich die oben aufgeführten Nebenwirkungen und die Risiken, die im Abschnitt "Wann ist bei der Einnahme von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten Vorsicht geboten?" beschrieben sind. Zusätzliche Zeichen einer Überdosierung können sein: Schwitzen, Herzklopfen, verschwommenes Sehen, Erregbarkeit und Bewusstseinsverlust. Bei Kindern und insbesondere bei Kleinkindern kann eine Überdosierung schwerwiegende Folgen haben.
Sollten Zeichen einer Überdosierung auftreten, müssen Sie unverzüglich mit der Einnahme von Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten aufhören und einen Arzt bzw. eine Ärztin verständigen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern, in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten enthalten?Wirkstoffe
1 Filmtablette (mit Bruchrille zur erleichterten Einnahme) enthält 25 mg Dextromethorphan.
Hilfsstoffe
Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.
Filmüberzug: Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Macrogol 4000, Saccharosestearat, Dimeticon, Macrogol-21-stearylether, Siliciumdioxid-Hydrat, Sorbinsäure (E 200).
Wo erhalten Sie Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten? Welche Packungen sind erhältlich?In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung nach persönlicher Fachberatung durch die Apothekerin/den Apotheker erhältlich:
Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten, Filmtabletten (mit Bruchrille): Schachtel mit 16 Stück.
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung:
Amavita Dextromethorphan, Hustentabletten, Filmtabletten (mit Bruchrille): Schachtel mit 24 Stück.
Zulassungsnummer67013 (Swissmedic).
ZulassungsinhaberinAmavita Health Care AG, 4704 Niederbipp.
Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft. |