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Patienteninformation zu Kerendia®:Bayer (Schweiz) AG
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Zusammens.PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Wann ist bei der Einnahme von Kerendia Vorsicht geboten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie Kerendia einnehmen, wenn Sie
einen erhöhten Kaliumspiegel im Blut haben oder in der Vergangenheit hatten,
eine schwere Nierenfunktionsstörung oder Nierenversagen haben,
mässige oder schwere Leberschädigung haben.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen.
Einige Arzneimittel können die Wirkung von Kerendia verstärken und es können daher mehr Nebenwirkungen auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Kerendia haben?" ). Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
-Erythromycin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
-Verapamil (zur Behandlung von Bluthochdruck, Schmerzen im Brustkorb und schnellem Herzschlag)
-Amiodaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
-Fluvoxamin (zur Behandlung von Depressionen und Zwangsstörungen)
Andere Arzneimittel können die Wirkung von Kerendia vermindern, sodass Kerendia möglicherweise nicht wie erwartet wirkt. Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
-Rifampicin (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
-Carbamazepin, Phenytoin oder Phenobarbital (zur Behandlung von Epilepsie)
-Johanniskraut (ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
-Efavirenz (zur Behandlung der HIV-Infektion)
Umgekehrt kann Kerendia die Wirkung anderer Arzneimittel abschwächen oder verstärken und es kann möglicherweise zu Nebenwirkungen kommen, insbesondere wenn Sie 40 mg Kerendia einnehmen. Dies könnte beispielsweise bei der Einnahme folgender Arzneimittel zutreffen:
-Ciclosporin oder Tacrolimus (verhindern, dass der Körper ein transplantiertes Organ angreift)
-Paclitaxel (zur Behandlung von Krebs)
Es kann gefährlich für Sie sein, wenn Sie während der Behandlung mit Kerendia andere Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erhöhen können. Der Kaliumspiegel in Ihrem Blut kann zu hoch sein, wenn Sie zum Beispiel eines dieser Arzneimittel einnehmen:
-Amilorid oder Triamteren („Entwässerungstabletten oder kaliumsparende Diuretika“, um übermässiges Wasser aus Ihrem Körper über den Urin auszuscheiden)
-Eplerenon, Esaxerenon, Spironolacton oder Canrenon (ähnliche Mineralkortikoid-Rezeptor-Antagonisten wie Finerenon zur Regulierung des Blutdrucks und der Herzfunktion)
-Trimethoprim oder eine Kombination von Trimethoprim und Sulfamethoxazol (zur Behandlung bakterieller Infektionen)
-Kaliumergänzungspräparate
Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln
Essen Sie keine Grapefruits und trinken Sie keinen Grapefruitsaft solange Sie Kerendia einnehmen. Wenn Sie dies tun, kann sich die Konzentration von Finerenon in Ihrem Blut erhöhen. In der Folge können mehr Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Kerendia haben?" ).
Fragen Sie bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin nach, bevor Sie Kerendia zusammen mit einem Salzersatzstoff einnehmen. Einige Salzersatzstoffe enthalten Kalium. Wenn Sie diese während der Behandlung mit Kerendia verwenden, kann die Konzentration von Kalium in Ihrem Blut zu hoch werden. Dies kann gefährlich für Sie sein.
Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Basierend auf dem Sicherheitsprofil von Kerendia wird kein Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, erwartet.
Bitte nehmen Sie Kerendia erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

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