Wann ist bei der Einnahme von B12 Ankermann Vorsicht geboten?Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie B12 Ankermann einnehmen.
Wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bevor Sie B12 Ankermann einnehmen.
Das Folgende gilt für den Fall einer Blutbildungsstörung (verminderte Bildung von Blutzellen) bzw. bei neurologischen Störungen (Beschwerden ausgehend vom Nervensystem):
Wenn bei Ihnen neurologische Beschwerden oder eine spezielle Form der Blutarmut (perniziöse Anämie) vorliegen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sehr wahrscheinlich zu Behandlungsbeginn Vitamin B12 als Injektion oder Infusion (parenteral) verabreichen bis sich Ihre Blutwerte normalisiert haben und Ihre Beschwerden abgeklungen sind.
Aufgrund der Schwere der Erkrankung wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Reaktion auf dieses Arzneimittel sorgfältig überwachen. Dies ist mit regelmässigen Untersuchungen Ihres Blutes verbunden. Es wird empfohlen Kontrollen eine Woche nach Behandlungsbeginn und dann in den ersten 3 Monaten der Behandlung alle 4 Wochen durchzuführen. Wenn Sie den Behandlungsplan sorgfältig einhalten, können die Kontrollen anschliessend auf grössere Abstände von sechs Monaten bis zu einem Jahr erweitert werden.
Wenn bei Ihnen ein gleichzeitiger Folsäuremangel vorliegt, kann dies Ihr Ansprechen auf die Therapie beeinträchtigen. In diesem Fall wird die Einnahme von B12 Ankermann von einer Behandlung des Folsäuremangels begleitet werden.
Sie dürfen B12 Ankermann nicht einnehmen, wenn Sie bestimmte Zuckerarten nicht vertragen. Dies ist der Fall, wenn bei Ihnen eine angeborene Galaktoseintoleranz, Laktasemangel, Glukose-Galaktose-Malabsorption, angeborene Fruktoseintoleranz oder ein Sucrase-Isomaltase-Mangel vorliegt.
Einnahme von B12 Ankermann zusammen mit anderen Arzneimitteln
Die Aufnahme von B12 Ankermann aus dem Darm kann durch folgende Stoffe beeinträchtigt werden:
-Protonenpumpenhemmer (z.B. Omeprazol) und Histamin-H2-Antagonisten (z.B. Cimetidin), die beide zur Behandlung bei Säureüberschuss im Magen angewendet werden;
-Aminosalicylsäure, die zur Behandlung bei entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstrakts angewendet wird;
-Colchicin, ein Wirkstoff, der bei Gicht angewendet wird;
-Neomycin, das zu den Antibiotika gehört.
Der Blutspiegel von Vitamin B12 kann durch die folgenden Stoffe herabgesetzt werden:
orale Kontrazeptiva ( "Pille" );
-Metformin, das bei Diabetes mellitus angewendet wird;
-Antipsychotika der zweiten Generation (z.B. Olanzapin und Risperidon).
Glucocorticoide wie Prednison, die zur Behandlung von Entzündungen angewendet werden, können die Aufnahme von Vitamin B12 bei Patienten mit perniziöser Anämie (Vitamin B12-Mangelanämie) steigern.
Chloramphenicol, ein Antibiotikum, kann die Wirkung von Vitamin B12 bei Anämie dämpfen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
B12 Ankermann hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
B12 Ankermann enthält Milchzucker (Lactose) und Saccharose
Bitte nehmen Sie B12 Ankermann erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. Siehe "Wann ist bei der Einnahme von B12 Ankermann Vorsicht geboten?" .
B12 Ankermann enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro überzogener Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
B12 Ankermann enthält Macrogolglycerolhydroxystearat (Poly(oxyethylen)-40- Rizinusöl)
Kann Magenverstimmungen und Durchfall hervorrufen.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
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