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Fachinformation IMDYLLTRA® Amgen Switzerland AG ZusammensetzungWirkstoff Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitPulver für ein Konzentrat und Stabilisatorlösung zur Herstellung einer Infusionslösung. Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenIMDYLLTRA wird zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem kleinzelligem Lungenkarzinom (small cell lung cancer, SCLC) mit Krankheitsprogression unter oder nach einer platinbasierten Chemotherapie angewendet. Dosierung/AnwendungDie Anwendung von IMDYLLTRA soll nur unter der Anleitung von ärztlichem Personal mit Erfahrung in der Behandlung von malignen Erkrankungen, des Zytokinfreisetzungssyndroms (CRS) und von neurologischen Toxizitäten inklusive Immuneffektorzell-assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom (ICANS) durchgeführt werden. Sie soll in einer geeigneten Gesundheitseinrichtung verabreicht werden. Dosierungsschema Tag IMDYLLTRA-Dosis Step-up-Dosis und -Schema Zyklus 1 (28-Tage-Zyklus) Tag 1 Step-up-Dosis 1 mg Tag 8 10 mg Tag 15 10 mg Zyklus 2 und nachfolgende Infusionen (28-Tage-Zyklen) Tag 1 und 15 10 mg
-Empfohlene Begleitmedikamente siehe Tabelle 2. Behandlungstag Medikation Verabreichung
Tag 1 und Tag 8 Intravenöse Verabreichun Innerhalb von 1
g von 8 mg Dexamethason Stunde vor der
(oder eines Äquivalents) Verabreichung von
IMDYLLTRA
Es wird eine intravenöse Verabreichung von 1 Liter Sofort nach Abschluss
physiologischer Kochsalzlösung über einen Zeitraum der IMDYLLTRA-Infusion
von 2 bis 4 Stunden gemäss Behandlungsstandard
empfohlen
Wiederaufnahme der Behandlung mit IMDYLLTRA nach verspäteter Dosisgabe Letzte verabreichte Seit der letzten verabreichten Dosis Massnahmea
Dosis vergangene Zeit
1 mg an Tag 1 2 Wochen oder weniger (≤14 Tage) Verabreichung von 10 mg
IMDYLLTRA, dann Wiederaufnahme
des geplanten Dosierungsschem
as.
Mehr als 2 Wochen Verabreichung von 1 mg IMDYLLTRA. Bei
(> 14 Tage) Verträglichkeit 1 Woche später auf 10 mg
erhöhen. Dann Wiederaufnahme des geplanten
Dosierungsschemas.
10 mg an Tag 8 3 Wochen oder weniger (≤21 Tage) Verabreichung von 10 mg
IMDYLLTRA, dann Wiederaufnahme
des geplanten Dosierungsschem
as.
Mehr als 3 Wochen Verabreichung von 1 mg IMDYLLTRA. Bei
(> 21 Tage) Verträglichkeit 1 Woche später auf 10 mg
erhöhen. Dann Wiederaufnahme des geplanten
Dosierungsschemas.
10 mg an Tag 15 und 4 Wochen oder weniger (≤28 Tage) Verabreichung von 10 mg
anschliessend alle IMDYLLTRA, dann Wiederaufnahme
2 Wochen des geplanten Dosierungsschem
as.
Mehr als 4 Wochen Verabreichung von 1 mg IMDYLLTRA. Bei
(> 28 Tage) Verträglichkeit 1 Woche später auf 10 mg
erhöhen. Dann Wiederaufnahme des geplanten
Dosierungsschemas.
a Die empfohlene Begleitmedikation ist vor und nach den IMDYLLTRA-Infusionen an Tag 1 und Tag 8 zu verabreichen, und die Patienten sind entsprechend zu überwachen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" , Tabelle 1 und Tabelle 2). CRS-Grad Massgebliche Symptome IMDYLLTRA Dosisanpas Behandlung
sung
Grad 1 Symptome, die nur eine IMDYLLTRA bis zum -Symptomatische Behandlung
symptomatische Behandlung Abklingen des (z.B. Paracetamol) zur
erfordern (z.B. Fieber > Ereignisses unterbre Fieberbehandlung einleiten.
38 °C ohne Hypotonie oder chen, dann IMDYLLTRA -Behandlung mit Dexamethas
Hypoxie). mit der nächsten onc 4 mg bis 10 mg p.o.
geplanten Dosis oder i.v. (oder Äquivalent)
wiederaufnehmenb. erwägenc.
Grad 2 Symptome, die eine mässige IMDYLLTRA bis zum -Hospitalisierung mit
Intervention erfordern und Abklingen des Überwachung auf Fieber,
auf diese ansprechen. Ereignisses unterbre Hypotonie und Hypoxie
-Fieber ≥38 °C, -auf chen, dann IMDYLLTRA mittels Pulsoximetrie oder
Flüssigkeitsgabe ansprechen mit der nächsten kardialer Telemetrie
de Hypotonie, die keine geplanten Dosis empfehlen. -Symptomatische
Behandlung mit Vasopressore wiederaufnehmenb. Behandlung (z.B. Paracetamo
n erfordert und/oder l) zur Fieberbehandlung
-Hypoxie, die eine einleiten. -Unterstützende
Low-Flow-Sauerstofftherapie Sauerstofftherapie
mittels Nasenkanüle oder einleiten und intravenöse
passiven Sauerstoff Flüssigkeiten verabreichen,
(Blow-by) erfordert. falls klinisch indiziert.
-Behandlung mit Dexamethaso
nc 8 mg p.o. oder i.v.
(oder Äquivalent) erwägen.
Patienten bei Wiederaufna
hme der Behandlung mit der
nächsten geplanten Dosis
nach Ermessen des Arztes
in einer geeigneten
Gesundheitseinrichtung
überwachenb.
Grad 3 Schwere Symptome, IMDYLLTRA bis zum Zusätzlich zur Behandlung
definiert als Temperatur Abklingen des von Grad 2-Ereignissen:
≥38 °C und: -hämodynamische Ereignisses unterbre -Intensivmedizinische
Instabilität, die eine chen, dann IMDYLLTRA Überwachung empfehlen,
Behandlung mit einem mit der nächsten z.B. Intensivversorgung.
Vasopressor (mit oder ohne geplanten Dosis -Verabreichung von bis zu
Vasopressin) erfordert wiederaufnehmenb. 3 Dosen Dexamethasonc 8 mg
und/oder -sich verschlechte Bei wiederholt i.v. (oder einem Äquivalent
rnde Hypoxie oder Atemnot, auftretenden Grad ) alle 8 Stunden. -Nach
die eine High-Flow-Sauersto 3-Ereignissen Bedarf unterstützende
fftherapie mit Nasenkanüle IMDYLLTRA dauerhaft Behandlung mit einem
(> 6 l/min Sauerstoff) absetzen. Vasopressor. -Nach Bedarf
oder Gesichtsmaske High-Flow-Sauerstofftherapi
erfordert. e. Vor der nächsten Dosis
die für Tag 1 und Tag 8
empfohlene Begleitmedikatio
n verabreichen (siehe
Tabelle 2). Patienten
bei Wiederaufnahme der
Behandlung mit der
nächsten geplanten Dosis
nach Ermessen des Arztes
in einer geeigneten
Gesundheitseinrichtung
überwachenb.
Grad 4 Lebensbedrohliche IMDYLLTRA dauerhaft -Intensivmedizinische
Symptome, definiert als absetzen. Versorgung. -Gemäss Grad
Temperatur ≥38 °C und: 3-Behandlung.
-hämodynamische Instabilitä
t, die eine Behandlung mit
mehreren Vasopressoren
(Vasopressin ausgeschlossen
) erfordert und/oder trotz
Sauerstoffgabe mit
positivem Druck sich
verschlechternde Hypoxie
oder Atemnot.
a CRS basierend auf dem Grading-System der American Society for Transplantation and Cellular Therapy (ASTCT) 2019. ICANS-Grada Massgebliche Symptome IMDYLLTRA Dosisanpass Behandlung
ungen
Grad 1 ICE-Score 7–9b ohne -IMDYLLTRA bis zum -Unterstützende Behandlung.
Bewusstseinstrübung. Abklingen des ICANS
unterbrechen, dann
IMDYLLTRA mit der
nächsten geplanten
Dosis wiederaufnehmen
c.
Grad 2 ICE-Score 3–6b und/oder -IMDYLLTRA bis zum -Unterstützende Behandlung.
leichte Somnolenz, durch Abklingen des ICANS -Dexamethasond (oder
Ansprache erweckbar. unterbrechen, dann Äquivalent) 8 mg bis 10 mg
IMDYLLTRA mit der p.o. oder i.v. Alle 12
nächsten geplanten Stunden wiederholen oder
Dosis wiederaufnehmen bei Verschlechterung der
c. Symptome Gabe von 1 mg/kg
Methylprednisolon (oder
Äquivalent) i.v. alle 12
Stunden. -Auf neurologische
Symptome überwachen und
die Konsultation eines
Neurologen und anderer
Spezialisten für weitere
Untersuchungen und
Behandlungen erwägen.
-Nach der nächsten
IMDYLLTRA-Dosis Patienten
nach Ermessen des Arztes
überwachenc.
Grad 3 ICE-Score 0–2b und/oder -IMDYLLTRA bis zum -Intensivmedizinische
Bewusstseinstrübung, nur Abklingen des ICANS Überwachung empfehlen,
durch taktilen Reiz unterbrechen, dann z.B. Intensivversorgung.
erweckbar und/oder jeder IMDYLLTRA mit der -Zum Schutz der Luftwege
klinische Krampfanfall, nächsten geplanten maschinelle Beatmung
fokal oder generalisiert, Dosis wiederaufnehmen erwägen. Gabe von
mit raschem Abklingen c. -Tritt innerhalb Dexamethasond (oder
oder nicht konvulsive von 7 Tagen keine Äquivalent) 10 mg i.v.
Krampfanfälle im EEG, die Verbesserung auf alle 6 Stunden oder von
nach Intervention wieder Grad ≤1 ein, IMDYLLTR Methylprednisolond (oder
abklingen und/oder A dauerhaft absetzen. Äquivalent) 1 mg/kg i.v.
fokales/lokales Ödem in -Bei wiederholt alle 12 Stunden. -Alle 2–3
der Hirnbildgebung. auftretenden Grad Tage erneute Hirnbildgebung
3-Ereignissen (CT oder MRI) erwägen,
dauerhaft absetzen. wenn der Patient eine
anhaltende Neurotoxizität
von Grad ≥3 aufweist.
-Nach der nächsten
IMDYLLTRA-Dosis Patienten
nach Ermessen des Arztes
überwachenc.
Grad 4 ICE-Score 0b (Patient ist -IMDYLLTRA dauerhaft -Intensivmedizinische
nicht erweckbar und nicht absetzen. Versorgung. -Zum Schutz
imstande, die ICE-Bewertun der Luftwege maschinelle
g durchzuführen) und/oder Beatmung erwägen.
Stupor oder Koma und/oder -Hochdosierte Kortikosteroi
lebensbedrohlicher, de, z.B. Methylprednisolond
länger anhaltender 1000 mg/Tag i.v. in
Krampfanfall (> 5 geteilten Dosen für 3
Minuten) oder repetitive Tage. -Alle 2–3 Tage
klinische bzw. im EEG erneute Hirnbildgebung (CT
erkennbare Krampfanfälle oder MRI) erwägen, wenn
ohne zwischenzeitliche der Patient eine anhaltende
Rückkehr zur Baseline Neurotoxizität von Grad
und/oder diffuses ≥3 aufweist. -Konvulsiven
zerebrales Ödem in der Status epilepticus gemäss
Neurobildgebung, Richtlinien der Einrichtung
Dezerebrations- oder behandeln.
Dekortikationsstarre oder
Papillenödem, Abduzenspare
se oder Cushing-Triade.
a ICANS basierend auf dem Grading-System der American Society for Transplantation and Cellular Therapy (ASTCT) 2019. Nebenwirkungen Schweregradb Dosisanpassunga
Neutropenie (siehe Grad 1 und 2 Keine Behandlungsunterbrechung
Rubrik "Warnhinweise erforderlich.
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Grad 3 -Behandlung mit IMDYLLTRA für mindestens
3 Tage und bis zur Besserung des
Ereignisses auf Grad ≤2 unterbrechen,
dann IMDYLLTRA wieder beginnen.
Behandlung mit Granulozyten-Kolonie-stimu
lierendem Faktor (G-CSF) erwägen.
Grad 4 -Behandlung mit IMDYLLTRA für mindestens
3 Tage und bis zur Besserung des
Ereignisses auf Grad ≤2 unterbrechen,
dann IMDYLLTRA wieder beginnen. -Dauert
das Ereignis > 7 Tage an oder tritt
erneut ein Grad-4-Ereignis auf,
IMDYLLTRA dauerhaft absetzen. Behandlung
mit Granulozyten-Kolonie-stimulierendem
Faktor (G-CSF) erwägen.
Andere Nebenwirkunge Grad 3 oder 4 Behandlung mit IMDYLLTRA bis zum
n (siehe Rubrik Abklingen auf Grad ≤1 oder
"Unerwünschte Baseline unterbrechen. Wenn die
Wirkungen" ) Nebenwirkung nicht innerhalb von
28 Tagen abklingt, dauerhaftes
Absetzen erwägen. -Bei
Grad-4-Ereignissen dauerhaftes
Absetzen erwägen.
a Empfehlungen zur Wiederaufnahme von IMDYLLTRA nach verspäteter Dosisgabe siehe Tabelle 3 (Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Infusionsdauer für 250 ml zubereitete i.v.-Lösung Infusionsrate (ml/Stunde) 1 Stunde 250 ml/Stunde
-Der intravenöse Schlauch wird mit 0,9 %iger Natriumchlorid-Injektionslösung ODER mit der fertig zubereiteten IMDYLLTRA-Lösung befüllt. KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe Abschnitt "Zusammensetzung" ). Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenZytokin-Freisetzungssyndrom (Cytokine release syndrome, CRS) InteraktionenEs wurden keine formalen Interaktionsstudien zu IMDYLLTRA durchgeführt. Die Einleitung der IMDYLLTRA-Behandlung führt zur vorübergehenden Freisetzung von Zytokinen, die möglicherweise CYP 450-Enzyme unterdrücken und zu erhöhten Expositionen gleichzeitig verabreichter CYP-Substrate führen können. Patienten, die gleichzeitig CYP 450-Substrate, besonders solche mit engem therapeutischem Index, erhalten, sind engmaschig auf bekannte unerwünschte Ereignisse zu überwachen. Bei Bedarf muss die Dosis des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Schwangerschaft, StillzeitFrauen im gebärfähigen Alter Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs wurden keine Studien zu den Auswirkungen von IMDYLLTRA auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Aufgrund des möglichen Auftretens eines ICANS und anderer assoziierter neurologischer Ereignisse nach der IMDYLLTRA-Infusion sollte Patienten jedoch bei Auftreten von neurologischen Symptomen geraten werden, bis zu deren Abklingen auf das Führen von Fahrzeugen, auf gefährliche Tätigkeiten oder Aktivitäten, wie beispielsweise das Bedienen schwerer oder potenziell gefährlicher Maschinen, zu verzichten. Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils MedDRA-Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Alle Grade ≥ Grad 3
Erkrankungen des Blutes und des Anämie Sehr häufig (30,0%) Häufig
Lymphsystems
Neutropeniea,c Sehr häufig (16,9%) Häufig
Lymphopenieb Sehr häufig (15,6%) Sehr häufig (10,6%)
Thrombozytopenie Häufig Gelegentlich
Leukopenie Häufig Gelegentlich
Erkrankungen des Gastrointestina Obstipation Sehr häufig (30,4%) Gelegentlich
ltrakts
Übelkeit Sehr häufig (24,9%) Gelegentlich
Erbrechen Sehr häufig (14,2%) Gelegentlich
Allgemeine Erkrankungen und Fieber Sehr häufig (31,9%) Gelegentlich
Beschwerden am Verabreichungsort
Ermüdung Sehr häufig (29,8%) Häufig
Asthenie Sehr häufig (19,0%) Häufig
Schüttelfrost Häufig Sehr selten*
Erkrankungen des Immunsystems Zytokin-Freisetzungssy Sehr häufig (56,7%) Häufig
ndromc
Untersuchungen Gewicht erniedrigt Sehr häufig (14,8%) Häufig
Alaninaminotransferase erhöht Sehr häufig (10,4%) Häufig
Aspartataminotransferase erhöht Häufig Häufig
Leukozytenzahl erniedrigt Häufig Häufig
Stoffwechsel- und Ernährungsstör Appetit vermindert Sehr häufig (36,4%) Häufig
ungen
Hyponatriämie Sehr häufig (16,7%) Häufig
Hypokaliämie Sehr häufig (10,4%) Häufig
Hypomagnesiämie Häufig Gelegentlich
Skelettmuskulatur- Bindegewebs- Myalgie Häufig Sehr selten*
und Knochenerkrankungen
Erkrankungen des Nervensystems Dysgeusie Sehr häufig (31,3%) Sehr selten*
Kopfschmerzen Sehr häufig (16,3%) Sehr selten*
Schwindelgefühl Häufig Sehr selten*
Immuneffektorzell-assoziiertes Häufig Gelegentlich
Neurotoxizitätssyndromc
Tremor Häufig Sehr selten*
Neurotoxizität Gelegentlich Sehr selten*
Krampfanfall Gelegentlich Gelegentlich
Ataxie Gelegentlich Gelegentlich
Enzephalopathie Gelegentlich Gelegentlich
Psychiatrische Erkrankungen Verwirrtheitszustand Häufig Gelegentlich
Delirium Häufig Gelegentlich
Erkrankungen der Atemwege, des Dyspnoe Sehr häufig (11,0%) Häufig
Brustraums und Mediastinums
Erkrankungen der Haut und des Pruritus Sehr häufig (10,4%) Gelegentlich
Unterhautgewebes
Ausschlag Häufig Gelegentlich
* Es wurden keine unerwünschten Wirkungen von ≥ Grad 3 gemeldet. ÜberdosierungEs liegen keine klinischen Erfahrungen zu einer Überdosierung mit IMDYLLTRA vor. In klinischen Studien wurden Dosen bis zu 100 mg alle zwei Wochen und 200 mg alle drei Wochen verabreicht. Im Falle einer Überdosierung sollte der Patient symptomatisch behandelt werden, und bei Bedarf sollten unterstützende Massnahmen eingeleitet werden. Eigenschaften/WirkungenATC-Code Wirksamkeitsparameter IMDYLLTRA (N = 254) Standardtherapie (N
= 255)
Gesamtüberleben (OS)
Todesfälle (%) 111 (43,7) 152 (59,6)
Mediana in Monaten (95 %-KI) 13,6 (11,1; NE) 8,3 (7,0; 10,2)
Hazard Ratiob (95 %-KI) 0,60 (0,47; 0,77)
p-Wert (stratifizierter Log-Rank-Test) < 0,001
Progressionsfreies Überleben (PFS)c
Ereignisse (%) 191 (75,2) 205 (80,4)
Mediana in Monaten (95 %-KI) 4,2 (3,0; 4,4) 3,2 (2,9; 4,2)
Hazard Ratiob (95 %-KI) 0,72 (0,59; 0,88)
p-Wert (stratifizierter Log-Rank-Test) < 0,001
Gesamtansprechrate (ORR)c
ORR, % (95 %-KI) 35,0 (29,2; 41,3) 20,4 (15,6; 25,9)
Komplettes Ansprechen, n (%) 3 (1,2) 0 (0,0)
Partielles Ansprechen, n (%) 86 (33,9) 52 (20,4)
Dauer des Ansprechens (DOR)c
Mediana in Monaten (95 %-KI) Min., Max. (+ für 6,9 (4,5; 12,4) 1,9; 5,5 (4,2; 5,7) 1,3+;
zensierte Werte) 15,3+ 12,5+
Responder mit einer Dauer von ≥6 Monatend, % 46,1 26,9
Responder mit einer Dauer von ≥12 Monatend, % 13,5 1,9
a Geschätzt nach der Kaplan-Meier-Methode. Wirksamkeitsparameter IMDYLLTRA (N = 99) Gesamtansprechrate (ORR)f ORR, % (95 %-KI)a 41 (32; 52) Vollständiges Ansprechen, n (%) 1 (1) Partielles Ansprechen, n (%) 40 (40) Dauer des Ansprechens (DOR)a, f Medianb, Monate (Spanne) 9,7 (5,9; NE) Responder mit einer Dauer von ≥6 Monatenc, % 66 Responder mit einer Dauer von ≥9 Monatend, % 49 Responder mit einer Dauer von ≥12 Monatene, % 39
a Beurteilt mittels verblindeter, unabhängiger, zentraler Beurteilung, KI = Konfidenzintervall PharmakokinetikDie Spitzenkonzentration im Serum (Cmax), die Serumtalspiegel (Ctrough) und die Fläche unter der Plasma-Konzentrations-Zeit-Kurve im Steady-State (AUCtau) von Tarlatamab stiegen im untersuchten Dosisbereich von 1 mg bis 100 mg alle 2 Wochen (dem 10 -Fachen der empfohlenen Dosierung) dosisproportional an. Ungefähre Steady-State-Plasmakonzentrationen von Tarlatamab wurden an Tag 15 erreicht. Präklinische DatenKanzerogenität und Genotoxizität Sonstige HinweiseInkompatibilitäten Raumtemperatur 20 °C Gekühlt 2 °C bis 8 °C vor
bis 25 °C Licht geschützt
Zubereiteter Infusionsbeutel mit 8 Stundena 7 Tagea
IMDYLLTRA-Infusionslösung
a Die Lagerzeit umfasst die zulässige Gesamtdauer ab dem Zeitpunkt der Rekonstitution der Durchstechflasche bis zum Ende der Verabreichung. Lassen Sie den Infusionsbeutel nach Entnahme aus dem Kühlschrank Raumtemperatur annehmen und schliessen Sie die Verabreichung der verdünnten IMDYLLTRA-Infusionslösung innerhalb von 8 Stunden (Zubereitungs- und Infusionsdauer eingeschlossen) ab. IMDYLLTRA-Durchstechflas Für die Rekonstitution von IMDYLLTRA benötigte Endkonzentration che Stärke (mg) Menge an Wasser für Injektionszwecke (ml) (mg/ml) 1 mg 1,3 ml 0,9 mg/ml 10 mg 4,4 ml 2,4 mg/ml
a Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um nach der Rekonstitution die Entnahme von 1,1 ml (1 mg-Durchstechflasche) oder 4,2 ml (10 mg-Durchstechflasche) zu ermöglichen und so die Abgabe in der angegebenen Konzentration der auf der Durchstechflasche angegebenen Stärke zu gewährleisten. IMDYLLTRA-Durchstech IMDYLLTRA-Dosis (mg) Aus dem Infusionsbeu In den Infusionsbeut In den Infusionsbeut
flasche Stärke (mg)a tel zu entnehmendes el hinzuzufügendes el hinzuzufügendes
Volumen an 0,9 Volumen an i.v.-Stab Volumen an rekonstit
%iger NaCl (ml) ilisatorlösung (ml) uiertem IMDYLLTRA
(ml)
1 1 14 13 1,1
10 10 17 13 4,2
a Die Endkonzentrationen für die Durchstechflaschen in den unterschiedlichen Stärken sind nach der Rekonstitution NICHT gleich. Zulassungsnummer69132 (Swissmedic) PackungenPackung mit 1 Durchstechflasche IMDYLLTRA zu 1 mg und 2 Durchstechflaschen Stabilisatorlösung zu 7 ml [A] ZulassungsinhaberinAmgen Switzerland AG, Risch Stand der InformationMärz 2026 |