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Fachinformation Itovebi® Roche Pharma (Schweiz) AG ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitFilmtabletten mit 3 mg Inavolisib und 9 mg Inavolisib. Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenItovebi wird in Kombination mit Palbociclib und Fulvestrant angewendet zur Behandlung erwachsener Patientinnen mit PIK3CA-mutiertem, HR(Hormonrezeptor)-positivem, HER2(humaner epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2)-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Progression während oder innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss einer adjuvanten endokrinen Therapie. Dosierung/AnwendungAllgemein Plan zur Dosisreduktion Angepasste Dosis Anfangsdosis 9 mg/Tag Erste Dosisreduktion 6 mg/Tag Zweite Dosisreduktion 3 mg/Taga a Die Behandlung mit Itovebi ist dauerhaft abzusetzen, wenn eine Patientin die Tagesdosis von 3 mg nicht verträgt.
Hyperglykämie Nüchternglukosewertea Empfehlungb
> ULN bis 160 mg/dl (> ULN bis 8,9 mmol/l) -Keine Anpassung der Dosis von
Itovebi erforderlich.
-Ernährungsanpassungen (z.B.
kohlenhydratarme Ernährung)
erwägen und für eine ausreichende
Flüssigkeitszufuhr sorgen. -Bei
Patientinnen mit Risikofaktoren
für Hyperglykämied die Einleitung
oder Intensivierung oraler
Antihyperglykämikac erwägen.
> 160 bis 250 mg/dl (> 8,9 – 13,9 mmol/l) -Die Anwendung von Itovebi
unterbrechen, bis der
Nüchternglukosewert auf ≤160
mg/dl (≤8,9 mmol/l) gesunken ist.
-Antihyperglykämika einleiten
oder intensivierenc, e. -Die
Anwendung von Itovebi in der
gleichen Dosisstufe wieder
aufnehmen. -Wenn der Nüchterngluko
sewert unter einer geeigneten
antihyperglykämischen Behandlung
7 Tage lang über 200 – 250 mg/dl
(> 11,1 – 13,9 mmol/l) bleibt,
wird empfohlen, eine in der
Behandlung von Hyperglykämie
erfahrene medizinische Fachperson
zu konsultieren.
> 250 bis 500 mg/dl (> 13,9 – 27,8 mmol/l) -Die Anwendung von Itovebi
unterbrechen. -Antihyperglykämika
einleiten oder intensivierenc, e.
-Bei Bedarf entsprechend
Flüssigkeit zuführen. -Wenn der
Nüchternglukosewert innerhalb von
7 Tagen auf ≤160 mg/dl (≤8,9
mmol/l) abfällt, die Anwendung
von Itovebi in der gleichen
Dosisstufe wieder aufnehmen.
-Wenn der Nüchternglukosewert
innerhalb von ≥8 Tagen auf ≤160
mg/dl (≤8,9 mmol/l) abfällt, die
Anwendung von Itovebi in der
nächstniedrigen Dosisstufe (siehe
Tabelle 1) wieder aufnehmen.
-Wenn innerhalb von 30 Tagen
erneut ein Nüchternglukosewert >
250 – 500 mg/dl (> 13,9 – 27,8
mmol/l) auftritt, die Anwendung
von Itovebi unterbrechen, bis der
Nüchternglukosewert auf ≤160
mg/dl (≤8,9 mmol/) zurückgegangen
ist. Itovebi in der nächstniedrige
n Dosisstufe (siehe Tabelle 1)
wieder aufnehmen.
> 500 mg/dl (> 27,8 mmol/l) -Die Anwendung von Itovebi
unterbrechen. -Antihyperglykämika
einleiten oder intensivierenc, e.
-Auf Volumendepletion und Ketose
prüfen und angemessen Flüssigkeit
zuführen. -Wenn der Nüchternglukos
ewert auf ≤160 mg/dl (≤8,9
mmol/l) abfällt, die Anwendung
von Itovebi in der nächstniedrigen
Dosisstufe (siehe Tabelle 1)
wieder aufnehmen. -Wenn innerhalb
von 30 Tagen erneut ein
Nüchternglukosewert > 500 mg/dl
(> 27,8 mmol/l) auftritt, die
Anwendung von Itovebi dauerhaft
beenden.
ULN = Upper Limit of Normal (obere Normgrenze). a Der
Nüchternglukosewert (NPZ oder NBZ) sollte vor Beginn der
Behandlung kontrolliert werden. Die in dieser Tabelle
angegebenen Nüchternglukosewerte entsprechen der
Hyperglykämie-Einstufung gemäss den Common Terminology
Criteria for Adverse Events (CTCAE) Version 4.03. b Bei
Patienten mit Risikofaktoren in der Studie INAVO120 wurde eine
Metformin-Prophylaxe empfohlen (siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ). c Geeignete Antihyperglykämika wie
Metformin, Natrium-Glukose-Cotransporter-2-(SGLT2)-Inhibitoren,
Dipeptidylpeptidase-4[DPP-4]-Inhibitoren oder
Insulinsensitizer (z.B. Thiazolidindione) einleiten und
hinsichtlich der Empfehlungen zur Dosierung und Dosistitration
die jeweilige Fachinformation sowie die vor Ort geltenden
Leitlinien für die Behandlung von Hyperglykämie beachten.
Metformin wurde in der Studie INAVO120 als bevorzugtes
Erstmedikament empfohlen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). d
Zu den Hyperglykämie-Risikofaktoren zählen unter anderem
(Prä-)Diabetes, HbA1c ≥5,7 %, BMI ≥30 kg/m2, Alter ≥45 Jahre,
Schwangerschaftsdiabetes in der Anamnese und Diabetes mellitus
in der Familienanamnese (siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ). e In der Studie INAVO120 war die
Kontrolle des Blutzuckerspiegels mit kurz wirksamem Insulin
zulässig, mit dem Ziel, den Blutzuckerspiegel erst dann
mithilfe oraler Wirkstoffe aufrechtzuerhalten, wenn die akute
Episode abgeklungen ist.
Stomatitis Grada Empfehlung
Grad 1 -Keine Anpassung der Dosis von Itovebi erforderlich. -Eine geeignete
medizinische Therapie (z.B. kortikosteroidhaltige Mundspülung) entsprechend
der klinischen Indikation einleiten oder intensivieren.
Grad 2 -Die Anwendung von Itovebi bis zu einer Besserung auf Grad ≤1 unterbrechen.
-Eine geeignete medizinische Therapie einleiten oder intensivieren. Die
Anwendung von Itovebi in der gleichen Dosisstufe wieder aufnehmen. -Bei
rezidivierender Stomatitis Grad 2 die Anwendung von Itovebi bis zu einer
Besserung auf Grad ≤1 unterbrechen, danach die Anwendung von Itovebi in der
nächstniedrigen Dosisstufe (siehe Tabelle 1) wieder aufnehmen.
Grad 3 -Die Anwendung von Itovebi bis zu einer Besserung auf Grad ≤1 unterbrechen.
-Eine geeignete medizinische Therapie einleiten oder intensivieren. Die
Anwendung von Itovebi in der nächstniedrigen Dosisstufe (siehe Tabelle 1)
wieder aufnehmen.
Grad 4 -Die Anwendung von Itovebi dauerhaft beenden.
a Basierend auf
CTCAE Version 5.0.
Sonstige unerwünschte Wirkungen Grada Empfehlung
Für alle Grade: Unterstützend
e Therapie einleiten und
entsprechend der klinischen
Indikation überwachen.
Grad 1 -Keine Anpassung der Dosis von Itovebi erforderlich.
Grad 2 -Falls klinisch indiziert, eine Unterbrechung der Dosis von Itovebi
bis zu einer Besserung auf Grad ≤1 in Betracht ziehen. -Die
Anwendung von Itovebi in der gleichen Dosisstufe wieder aufnehmen.
Grad 3, erstes Ereignis -Die Anwendung von Itovebi bis zu einer Besserung auf Grad ≤1
unterbrechen. -Die Anwendung von Itovebi auf der Grundlage der
klinischen Bewertung in der gleichen Dosisstufe oder in der
nächstniedrigen Dosisstufe (siehe Tabelle 1) wieder aufnehmen.
Grad 3, rezidivierend ODER -Die Anwendung von Itovebi bis zu einer Besserung auf Grad ≤1
Grad 4, nicht lebensbedrohlic unterbrechen. -Die Anwendung von Itovebi in der nächstniedrigen
h Dosisstufe (siehe Tabelle 1) wieder aufnehmen.
Grad 4, lebensbedrohlich -Die Anwendung von Itovebi dauerhaft beenden.
a Basierend auf CTCAE
Version 5.0.
Besondere Patientengruppen KontraindikationenItovebi ist bei Patientinnen mit bekannter Überempfindlichkeit auf Inavolisib oder einen der Hilfsstoffe kontraindiziert. Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenHyperglykämie Empfohlener Zeitplan für die Zusätzliche Massnahmen für Patientinnen
Überwachung von Nüchternglukose- mit Hyperglykämie-Risikofaktorena, die
und HbA1c-Werten bei allen mit mit Itovebi behandelt werden
Itovebi behandelten Patientinnen
Beim Screening, vor Bei allen Patientinnen sind der
Beginn der Behandlun Nüchternglukose- (NPZ oder NBZ) und
g mit Itovebi der HbA1C-Wert zu bestimmen und ihr
Nüchternglukosespiegel ist zu
optimieren.
Nach Beginn der Eine Überwachung oder Selbstüberwach -Eine Überwachung oder Selbstüberwachung
Behandlung mit ung der Nüchternglukosewerte sollte der Nüchternglukosewerte sollte je
Itovebi erfolgen -einmal alle 3 Tage in der nach klinischer Indikation häufiger
ersten Woche (Tag 1 bis 7), dann erfolgen. -Je nach Bedarf ist eine
-einmal wöchentlich in den nächsten Behandlung mit Antihyperglykämika
3 Wochen (Tag 8 bis 28), dann einzuleiten oder anzupassenb (siehe
-einmal alle 2 Wochen in den "Dosierung/Anwendung" ). -Bei
nächsten 8 Wochen, dann -einmal Patientinnen mit gleichzeitiger
alle 4 Wochen und je nach Anwendung von Kortikosteroiden,
klinischer Indikation. Der interkurrenten Infektionen oder anderen
HbA1C-Wert sollte alle 3 Monate und Erkrankungen, die ein intensiveres
je nach klinischer Indikation Blutzuckermanagement erfordern, sind
bestimmt werden. häufigere Nüchternglukosekontrollen
erforderlich, um eine Verschlechterung
des gestörten Glukosestoffwechsels und
mögliche Komplikationen, einschliesslich
diabetischer Ketoazidose, zu
verhindern. Bei diesen Patientinnen
wird die Überwachung von Ketonen
(vorzugsweise im Blut) empfohlen.
Wenn nach Beginn Der Nüchternglukosespiegel sollte
der Behandlung mit je nach klinischer Indikation
Itovebi eine Hypergl engmaschiger überwacht werden.
ykämie auftritt Während einer antihyperglykämischen
Behandlung ist der Nüchternglukosesp
iegel weiterhin 8 Wochen lang
mindestens einmal wöchentlich zu
überprüfen, danach einmal alle 2
Wochen und je nach klinischer
Indikation. Bei Patientinnen mit
vorliegender Hyperglykämie ist eine
Überwachung der Nüchternglukosewerte
zu Hause zu erwägen. Je nach
Schwere der Hyperglykämie kann eine
Unterbrechung der Anwendung, eine
Reduzierung der Dosis oder ein
Absetzen von Itovebi wie in Tabelle
2 beschrieben erforderlich sein
(siehe "Dosierung/Anwendung" ).
a Zu den Hyperglykäm
ie-Risikofaktoren
gehören unter
anderem (Prä-)Diabet
es, HbA1C ≥5,7 %,
BMI ≥30 kg/m2,
Alter ≥45 Jahre,
Schwangerschaftsdiab
etes in der Anamnese
und Diabetes
mellitus in der
Familienanamnese. b
In der Studie
INAVO120 wurde für
Patienten mit
Hyperglykämie-Risiko
faktoren eine
Metformin-Prophylaxe
empfohlen.
Die Sicherheit von Itovebi bei Patientinnen mit Typ 1 Diabetes mellitus oder Typ 2 Diabetes mellitus, welche eine andauernde antihyperglykämische Therapie benötigen, ist nicht untersucht worden. Bei Patientinnen mit gut eingestelltem Typ 2 Diabetes mellitus in der Anamnese kann bei entsprechender klinischer Indikation eine intensivierte antihyperglykämische Behandlung und eine engmaschige Überwachung der Nüchternglukosewerte erforderlich sein. Itovebi sollte erst angewendet werden, wenn der Nüchternblutzuckerspiegel optimiert ist. Vor Beginn der Behandlung mit Itovebi sollte eine in der Behandlung von Hyperglykämie erfahrene medizinische Fachperson konsultiert werden. InteraktionenMit Itovebi wurden keine pharmakokinetischen Arzneimittelinteraktionsstudien durchgeführt. Schwangerschaft, StillzeitFrauen im gebärfähigen Alter Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenItovebi hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils Systemorganklasse Mono- oder Kombinati Placebo + Palbocicli
Unerwünschte Wirkung onstherapie mit b + Fulvestrant N =
Itovebi N = 335 162
Häufigkeitskategorie Alle Grade (%) Grad 3-4 (%) Alle Grade (%) Grad 3-4 (%)
(alle Grade)
Infektionen und
parasitäre Erkrankun
gen
Harnwegsinfekt Sehr häufig 14,6 1,5* 7,4 0
Covid-19 Sehr häufig 14,9 0,9 10 0,6
Erkrankungen des
Blutes und des
Lymphsystems
Thrombozytopeniea Sehr häufig 33,7 9,3* 45,1 4,3
Anämieb Sehr häufig 33,7 6,6* 36,4 1,9*
Neutrophile (gesamt, Sehr häufig 95,1 82 97 78,8
absolut) verringert
**
Hämoglobin verringer Sehr häufig 87,5 7,5 85,1 2,5*
t**
Thrombozyten verring Sehr häufig 83,8 15,6 71,4 3,7
ert**
Lymphozyten (absolut Sehr häufig 72,1 9 68,2 14,4
) verringert**
Stoffwechsel- und
Ernährungsstörungen
Hyperglykämiec Sehr häufig 63,3 15,8* 9,9 0
Verminderter Appetit Sehr häufig 29,9 0,9 8,6 0
Hypokaliämie Sehr häufig 14,6 3,9* 6,2 0
Hypokalzämie Häufig 7,5 1,2* 2,5 0,6*
Glukose (nüchtern) Sehr häufig 85,4 12,1 42,9 0
erhöht**i
Kalzium verringert** Sehr häufig 41,9 3,1 31,7 3,7
Kalium verringert** Sehr häufig 37,5 6,2 20,5 0,6*
Natrium verringert** Sehr häufig 27,5 2,5 18,6 2,5
Magnesium verringert Sehr häufig 26,9 0,6 20,5 0
**
Albumin verringert** Sehr häufig 25 0,6 18,1 0
Gewicht verringert Sehr häufig 18,2 2,7 0,6 0
Lipase (nüchtern) Sehr häufig 16 1,4 6,9 0
erhöht**
Glukose (nüchtern) Häufig 6,4 0 3,2 0
verringert**i
Kreatinin erhöht** Sehr häufig 37,5 1,9 29,8 1,2*
Insulin im Blut Häufig 2,7 0 0,6 0
erhöht
Erkrankungen des
Nervensystems
Kopfschmerzen Sehr häufig 26,9 0,6 13,6 0
Augenerkrankungen
Trockenes Auge Häufig 8,4 0 3,1 0
Erkrankungen des
Gastrointestinaltrak
ts
Stomatitisd Sehr häufig 52,5 4,2* 26,5 0
Diarrhö Sehr häufig 57,6 3,3* 16 0
Übelkeit Sehr häufig 44,2 2,1* 16,7 0
Abdominalschmerzene Sehr häufig 21,5 1,2 0 0
Erbrechen Sehr häufig 29 1,2* 4,9 1,2*
Dysgeusief Sehr häufig 19,1 0 0 0
Dyspepsie Sehr häufig 10,1 0 2,5 0
Erkrankungen der
Haut und des Unterha
utgewebes
Hautausschlagg Sehr häufig 27,2 0,3 17,3 0
Alopezie Sehr häufig 20,3 0 5,6 0
Trockene Hauth Sehr häufig 14,3 0 4,3 0
Allgemeine Erkrankun
gen und Beschwerden
am Verabreichungsort
Ermüdung Sehr häufig 42,4 3,3* 25,3 1,2*
Leber- und Gallenerk
rankungen
Alaninaminotransfera Sehr häufig 17,3 3,9* 13 1,2*
se erhöht
Kombinierter Datensa
tz umfasst INAVO120
(N = 162, Einstufung
basierend auf
CTCAE Version 5.0)
und GO39374 (N =
173, Einstufung
basierend auf CTCAE
Version 4.0). * Es
wurden Ereignisse
von Grad 4 beobachte
t. ** Nur basierend
auf der INAVO120-Stu
die; der zur Berechn
ung der Rate im
Itovebi-Arm verwende
te Nenner variierte
zwischen 122 und
160 auf der Grundlag
e der Anzahl der
Patienten mit einem
Baselinewert und
mindestens einem
Wert nach der
Behandlung, während
der zur Berechnung
der Rate im Placebo-
Arm verwendete
Nenner zwischen 131
und 161 auf der
Grundlage der
Anzahl der Patienten
mit einem Baselinew
ert und mindestens
einem Wert nach der
Behandlung variierte
. a Umfasst verminde
rte Thrombozytenzahl
und Thrombozytopeni
e. b Umfasst Anämie
und vermindertes
Hämoglobin. c
Umfasst Hyperglykämi
e, erhöhten Blutzuck
er, hyperglykämische
Krise, erhöhtes
glykiertes Serumprot
ein, beeinträchtigte
Glukosetoleranz,
Diabetes mellitus,
Typ 2 Diabetes
mellitus und erhöhte
s glykosyliertes
Hämoglobin. d
Umfasst aphthöses
Ulkus, Glossitis,
Glossodynie, Lippeng
eschwür, Mundgeschwü
r, Schleimhautentzün
dung und Stomatitis.
e Umfasst Abdominal
schmerzen, Schmerzen
im Oberbauch und
Schmerzen im Unterba
uch. f Umfasst
Dysgeusie, Ageusie
und Hypogeusie. g
Umfasst Dermatitis,
akneiforme Dermatiti
s, bullöse Dermatiti
s, Erythem, Follikul
itis, Ausschlag,
erythematösen
Ausschlag, makulopap
ulösen Ausschlag,
papulösen Ausschlag,
juckenden Ausschlag
und pustulösen
Ausschlag. h Umfasst
trockene Haut,
Hautrisse, Xerose
und Xerodermie. i
Grading basierend
auf CTCAE Version
4.03.
Beschreibung spezifischer unerwünschter Wirkungen und Zusatzinformationen Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeitskategorie Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Ketoazidose Gelegentlicha a Diese unerwünschte Wirkung beruhte auf Erfahrungen in der Postmarketingphase ausserhalb des Datensatzes klinischer Studien. Die Häufigkeitskategorie wurde als Obergrenze des 95%-Konfidenzintervalls geschätzt, berechnet auf Grundlage der Gesamtzahl der Patientinnen, die in klinischen Studien Inavolisib erhielten.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch. ÜberdosierungEs liegen begrenzte Erfahrungen mit einer Überdosierung von Itovebi in klinischen Studien vor. In klinischen Studien wurde Itovebi in Dosen von bis zu 12 mg einmal täglich angewendet. Eigenschaften/WirkungenATC-Code Wirksamkeitsendpunkt Itovebi + Palbocicli Placebo + Palbocicli
b + Fulvestrant N = b + Fulvestrant N =
161 164
Primärer Endpunkt
INV-bewertetes progressionsfreies Überlebena, b
Patienten mit Ereignis, n (%) 82 (50,9) 113 (68,9)
Median, Monate (95 %-KI) 15 (11,3; 20,5) 7,3 (5,6; 9,3)
Hazard-Ratio (95 %-KI) 0,43 (0,32; 0,59)
p-Wert < 0,0001
Gesamtüberlebenc, d
Patienten mit Ereignis, n (%) Median, Monate (95 %-KI) 72 (44,7) 34 (28,4, 82 (50) 27 (22,8,
44,8) 38,7)
Hazard-Ratio (95 %-KI) p-Wert 0,67 (0,48, 0,94)
0,0190
KI = Konfidenzintervall; a Per RECIST Version 1.1. b
Basierend auf der primären Analyse (CCOD: 29. September
2023). c Basierend auf der abschliessenden Analyse des
Gesamtüberlebens (CCOD: 15. November 2024). d Die vorab
festgelegte Grenze für statistische Signifikanz war p <
0,0469.
PharmakokinetikDie Pharmakokinetik von Inavolisib wurde bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem PIK3CA-mutiertem soliden Tumor, einschliesslich Brustkrebs, im Rahmen eines oralen Dosierungsschemas von 6 mg bis 12 mg täglich und bei gesunden Probanden nach Gabe einer Einzeldosis von 9 mg untersucht. Präklinische DatenToxizität bei wiederholter Gabe Sonstige HinweiseHaltbarkeit Zulassungsnummer69792 (Swissmedic). PackungenItovebi 3 mg Filmtabletten: 28 (4 Blister à 7 Filmtabletten) [A] ZulassungsinhaberinRoche Pharma (Schweiz) AG, Basel. Stand der InformationJuni 2026. |