| 48 Änderungen an Fachinfo Liquemin 25'000 I.E. / 5 ml |
-Heparinumnatricum (aus Schweinemucosa)
- +Heparinum natricum (aus Schweinemucosa)
-10 mg/mlAlcoholbenzylicus, Natriichloridum, Acidum hydrochloricum, Natriihydroxidum, Aqua ad iniectabilia
-1 Durchstechflasche zu 5ml enthält 30 mg Natrium bzw. 6 mg Natrium pro 1 ml
- +10 mg/ml Alcohol benzylicus, Natrii chloridum, Acidum hydrochloricum, Natrii hydroxidum, Aqua ad iniectabilia
- +1 Durchstechflasche zu 5 ml enthält 30 mg Natrium bzw. 6 mg Natrium pro 1 ml
-Liquemin 25'000 I.E. /5ml: Injektions- / Infusionslösung zur intravenösen Anwendung
-Eine Durchstechflasche zu 5 mlenthält:25'000 I.E. Heparinumnatricum (entspricht 5'000 I.E./1 ml Lösung)
- +Liquemin 25'000 I.E. /5 ml: Injektions- / Infusionslösung zur intravenösen Anwendung
- +Eine Durchstechflasche zu 5 ml enthält: 25'000 I.E. Heparinum natricum (entspricht 5'000 I.E./1 ml Lösung)
-Die Dosierung erfolgt entweder entsprechend den Ergebnissen von Gerinnungsbestimmungen (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit (PTT), aktivierte partielle Thromboplastinzeit), die im Fall von Einzelinjektionen i.v. auch das Festlegen des Zeitpunktes der nächsten Heparingabe ermöglichen, oder rein schematisch.Klinisch ergibt sich für Heparin eine weite Dosierungsspanne, die von der jeweiligen Indikation abhängt. Bei der Thromboembolieprophylaxe mit niedrigen Heparindosen erübrigt sich im Allgemeinen die Durchführung von Gerinnungsbestimmungen.
- +Die Dosierung erfolgt entweder entsprechend den Ergebnissen von Gerinnungsbestimmungen (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit (PTT), aktivierte partielle Thromboplastinzeit), die im Fall von Einzelinjektionen i.v. auch das Festlegen des Zeitpunktes der nächsten Heparingabe ermöglichen, oder rein schematisch. Klinisch ergibt sich für Heparin eine weite Dosierungsspanne, die von der jeweiligen Indikation abhängt. Bei der Thromboembolieprophylaxe mit niedrigen Heparindosen erübrigt sich im Allgemeinen die Durchführung von Gerinnungsbestimmungen.
-Eine engmaschige Therapiekontrolle unter Bestimmung der Gerinnungswerte ist in jedem Fall unbedingt erforderlich. Therapieüberwachung und Dosisanpassung erfolgen im Allgemeinen anhand der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), die um das 1,5–2,5-fache der Norm erhöht sein soll. Empfohlen werden Kontrollen der aPTT bei kontinuierlicher intravenöser Heparingabe 1–2 h, 6 h, 12 h und 24 h nach Therapiebeginn und bei subkutaner Applikation 6 h nach Verabreichung der 2.Dosis.
-a)Für die Indikationen Venenthrombose, Lungenembolie und Myokardinfarkt variieren die üblichenDosen von Liquemin je nach Art der Verabreichung:
--Infusion (Methode der Wahl):Injektion einer Initialdosis von 5’000–10’000 I.E., anschliessend Infusionvon 20’000–30’000 I.E./Tag.
--Intravenöse Injektionen mit Intervallen:die übliche Tagesdosis beträgt 40’000–50’000 I.E. und wirdauf vier bis sechs Injektionen verteilt.
- +Eine engmaschige Therapiekontrolle unter Bestimmung der Gerinnungswerte ist in jedem Fall unbedingt erforderlich. Therapieüberwachung und Dosisanpassung erfolgen im Allgemeinen anhand der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), die um das 1,5–2,5-fache der Norm erhöht sein soll. Empfohlen werden Kontrollen der aPTT bei kontinuierlicher intravenöser Heparingabe 1–2 h, 6 h, 12 h und 24 h nach Therapiebeginn und bei subkutaner Applikation 6 h nach Verabreichung der 2. Dosis.
- +a)Für die Indikationen Venenthrombose, Lungenembolie und Myokardinfarkt variieren die üblichen Dosen von Liquemin je nach Art der Verabreichung:
- +-Infusion (Methode der Wahl): Injektion einer Initialdosis von 5’000–10’000 I.E., anschliessend Infusion von 20’000–30’000 I.E./Tag.
- +-Intravenöse Injektionen mit Intervallen: die übliche Tagesdosis beträgt 40’000–50’000 I.E. und wird auf vier bis sechs Injektionen verteilt.
--Dosierung im Kindesalter (Kinder >2 Monate):Initial 50 I.E. pro kg Körpergewicht, anschliessend 20 I.E. pro kg Körpergewicht pro Stunde.
--Ist eine intravenöse Dauerinfusion nicht möglich, kann alternativ auf eine subkutane Therapie (verteilt auf 2–3 Einzeldosen) unter engmaschiger Therapiekontrolle ausgewichen werden (z.B. 10’000–12’500 I.E. Heparin alle 12 Stunden).Dieses Arzneimittel ist nicht zur subkutanen Anwendung vorgesehen. Für Patienten, bei denen eine subkutane Verabreichung erforderlich ist, stehen alternative Präparate zur Verfügung.
- +-Dosierung im Kindesalter (Kinder >2 Monate): Initial 50 I.E. pro kg Körpergewicht, anschliessend 20 I.E. pro kg Körpergewicht pro Stunde.
- +-Ist eine intravenöse Dauerinfusion nicht möglich, kann alternativ auf eine subkutane Therapie (verteilt auf 2–3 Einzeldosen) unter engmaschiger Therapiekontrolle ausgewichen werden (z.B. 10’000–12’500 I.E. Heparin alle 12 Stunden). Dieses Arzneimittel ist nicht zur subkutanen Anwendung vorgesehen. Für Patienten, bei denen eine subkutane Verabreichung erforderlich ist, stehen alternative Präparate zur Verfügung.
-Injektion von 2’500–5’000 I.E. Liquemini.v. zwei oder dreimal wöchentlich während mehrerer Monate. Diese Kur kann bei Bedarf wiederholt werden.
- +Injektion von 2’500–5’000 I.E. Liquemin i.v. zwei oder dreimal wöchentlich während mehrerer Monate. Diese Kur kann bei Bedarf wiederholt werden.
-Liquemin ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung, bei aktueller oder aus der Anamnese bekannter allergisch bedingter Thrombozytopenie auf Heparin (Heparin-induzierteThrombozytopenie), bei Erkrankungen,die mit einer erhöhten Blutungsbereitschaft einhergehen (z.B. hämorrhagische Diathese, Mangel anGerinnungsfaktoren[Ausnahme: Verbrauchskoagulopathie in der hyperkoagulatorischen Phase]),schwere Leber-,NierenoderPankreaserkrankungen, schwere Thrombozytopenie), bei Erkrankungen,bei denen der Verdacht einer Läsion des Gefässsystems besteht (z.B. Ulzera und Karzinome imMagenund/oder Darmtrakt), Hypertonie(>105 mm Hg diastolisch),Hirnblutung, Traumata oderchirurgische Eingriffe am Zentralnervensystem, Augenoperationen, Retinopathien,Glaskörperblutungen, Hirnarterienaneurysma, subakute bakterielle Endokarditis, bei drohendem Abort, Spinalanästhesie, Periduralanästhesie, Lumbalpunktion.
-Liquemin 25’000 I.E./5 ml darf wegen des Gehaltes an Benzylalkohol nicht bei Neugeborenen,insbesondere nicht bei unreifen Frühgeborenen, angewendet werden.
- +Liquemin ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung, bei aktueller oder aus der Anamnese bekannter allergisch bedingter Thrombozytopenie auf Heparin (Heparin-induzierte Thrombozytopenie), bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Blutungsbereitschaft einhergehen (z.B. hämorrhagische Diathese, Mangel an Gerinnungsfaktoren [Ausnahme: Verbrauchskoagulopathie in der hyperkoagulatorischen Phase]), schwere Leber-, Nierenoder Pankreaserkrankungen, schwere Thrombozytopenie), bei Erkrankungen, bei denen der Verdacht einer Läsion des Gefässsystems besteht (z.B. Ulzera und Karzinome im Magenund/oder Darmtrakt), Hypertonie (>105 mm Hg diastolisch), Hirnblutung, Traumata oder chirurgische Eingriffe am Zentralnervensystem, Augenoperationen, Retinopathien, Glaskörperblutungen, Hirnarterienaneurysma, subakute bakterielle Endokarditis, bei drohendem Abort, Spinalanästhesie, Periduralanästhesie, Lumbalpunktion.
- +Liquemin 25’000 I.E./5 ml darf wegen des Gehaltes an Benzylalkohol nicht bei Neugeborenen, insbesondere nicht bei unreifen Frühgeborenen, angewendet werden.
-Heparin-induzierte Thrombozytopenien (HIT) treten unter unfraktioniertem Heparin häufiger auf als unter niedermolekularem Heparin. Die alternativen Antikoagulanzien Danaparoid (ein Heparinoid) undLepirudin (ein direkter Thrombininhibitor) stehen zur weiteren Behandlung betroffener Patienten zurVerfügung. Die Umstellung auf niedermolekulare Heparine verbietet sich wegen der häufigenKreuzreaktivität.
-Bei Patienten mitVerdacht auf Heparin-induzierterThrombozytopenie in der Anamnese sind auch beinegativem in-vitroThrombozytenaggregationstest Alternativen zum unfraktionierten Heparin inErwägung zu ziehen.
- +Heparin-induzierte Thrombozytopenien (HIT) treten unter unfraktioniertem Heparin häufiger auf als unter niedermolekularem Heparin. Die alternativen Antikoagulanzien Danaparoid (ein Heparinoid) und Lepirudin (ein direkter Thrombininhibitor) stehen zur weiteren Behandlung betroffener Patienten zur Verfügung. Die Umstellung auf niedermolekulare Heparine verbietet sich wegen der häufigen Kreuzreaktivität.
- +Bei Patienten mit Verdacht auf Heparin-induzierter Thrombozytopenie in der Anamnese sind auch bei negativem in-vitro Thrombozytenaggregationstest Alternativen zum unfraktionierten Heparin in Erwägung zu ziehen.
-am 1. Tag nach Beginn der Heparin-Gabeund
- +am 1. Tag nach Beginn der Heparin-Gabe und
-währendder Schwangerschaft, insbesondere bei längerer Anwendung;
- +während der Schwangerschaft, insbesondere bei längerer Anwendung;
-bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die den Serum-Kaliumspiegelerhöhen. Die Serum-Kaliumspiegelsollten bei entsprechenden Risikopatienten (z.B. Patienten mit Diabetes mellitus,eingeschränkter Nierenfunktion, Arzneimitteln, die den Kaliumspiegel erhöhen) kontrolliert werden.
-Liquemin 25'000 I.E./5ml:Eine Durchstechflasche zu 5 ml enthält 30 mg Natrium, entsprechend 1.5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Liquemin 25’000 I.E./5ml enthält 10 mg Benzylalkohol pro 1 ml Injektions-/Infusionslösung bzw. 50 mg Benzylalkohol pro Durchstechflasche zu 5 ml.
- +bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die den Serum-Kaliumspiegel erhöhen. Die Serum-Kaliumspiegel sollten bei entsprechenden Risikopatienten (z.B. Patienten mit Diabetes mellitus, eingeschränkter Nierenfunktion, Arzneimitteln, die den Kaliumspiegel erhöhen) kontrolliert werden.
- +Liquemin 25'000 I.E./5 ml: Eine Durchstechflasche zu 5 ml enthält 30 mg Natrium, entsprechend 1.5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +Liquemin 25’000 I.E./5 ml enthält 10 mg Benzylalkohol pro 1 ml Injektions-/Infusionslösung bzw. 50 mg Benzylalkohol pro Durchstechflasche zu 5 ml.
-Unter intravenöserNitroglycerininfusionkann es zu einer Wirkungsabschwächung von Heparin kommen. Nach Absetzen von Nitrogylcerin kann es dagegen zu einem sprunghaften Anstieg der PTT kommen. Engmaschige Kontrollen der PTT und eine Dosisanpassung von Heparin sind bei gleichzeitiger Infusion von Nitroglycerin notwendig.
- +Unter intravenöser Nitroglycerininfusion kann es zu einer Wirkungsabschwächung von Heparin kommen. Nach Absetzen von Nitrogylcerin kann es dagegen zu einem sprunghaften Anstieg der PTT kommen. Engmaschige Kontrollen der PTT und eine Dosisanpassung von Heparin sind bei gleichzeitiger Infusion von Nitroglycerin notwendig.
-Gelegentlich treten im Verlauf der Heparinbehandlung Blutungen auf, zum Beispiel Hämaturie,Hämatome in der Unterhaut an DruckoderInjektionsstellen. Je nach Ausdehnung können inEinzelfällen Schäden zurückbleiben. Vor jeder Injektion von Liquemin ist deshalb der Patient sorgfältigauf Blutungen im Operationsgebiet, im Nierenlager, aus Stichkanälen von Injektionen sowie aufHämatome an Druckstellen (Gesäss, Rücken) zu untersuchen.
-Zur Vermeidung von Blutungen sollten keine i.m. Injektionen während der Antikoagulantientherapieverabreicht werden; gegen die s.c., vor allem die i.v. Applikation anderer Medikamente bestehenjedoch keine Bedenken. Unbedeutende Blutungen, insbesondere kleinere Hämatome, zwingen nichtzur Unterbrechung der Heparinbehandlung. Gegebenenfalls ist eine Herabsetzung der Dosis zuerwägen. Bei schweren Blutungen empfiehlt es sich, die Heparinverabreichung zu unterbrechen unddie Wirkung des Präparats abklingen zu lassen. Bei bedrohlichen Blutungen ist die Heparinbehandlungabzubrechen und das im Organismus befindliche Heparin durch Injektion von Protaminhydrochloridzu inaktivieren (siehe "Überdosierung" ).
- +Gelegentlich treten im Verlauf der Heparinbehandlung Blutungen auf, zum Beispiel Hämaturie, Hämatome in der Unterhaut an Druckoder Injektionsstellen. Je nach Ausdehnung können in Einzelfällen Schäden zurückbleiben. Vor jeder Injektion von Liquemin ist deshalb der Patient sorgfältig auf Blutungen im Operationsgebiet, im Nierenlager, aus Stichkanälen von Injektionen sowie auf Hämatome an Druckstellen (Gesäss, Rücken) zu untersuchen.
- +Zur Vermeidung von Blutungen sollten keine i.m. Injektionen während der Antikoagulantientherapie verabreicht werden; gegen die s.c., vor allem die i.v. Applikation anderer Medikamente bestehen jedoch keine Bedenken. Unbedeutende Blutungen, insbesondere kleinere Hämatome, zwingen nicht zur Unterbrechung der Heparinbehandlung. Gegebenenfalls ist eine Herabsetzung der Dosis zu erwägen. Bei schweren Blutungen empfiehlt es sich, die Heparinverabreichung zu unterbrechen und die Wirkung des Präparats abklingen zu lassen. Bei bedrohlichen Blutungen ist die Heparinbehandlung abzubrechen und das im Organismus befindliche Heparin durch Injektion von Protaminhydrochlorid zu inaktivieren (siehe "Überdosierung" ).
-Die häufigsten unerwünschten Wirkungen betreffen Störungen des Gerinnungssystems. InAbhängigkeit von der Heparin-Dosierungmuss häufig mit einem Auftreten von Blutungen gerechnetwerden.
- +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen betreffen Störungen des Gerinnungssystems. In Abhängigkeit von der Heparin-Dosierung muss häufig mit einem Auftreten von Blutungen gerechnet werden.
-Häufig: Blutungen an der Applikationsstelle, in die Haut und Subkutis (an Druckstellen) sowieSchleimhaut, gastrointestinale Blutungen, Urogenitalblutungen wie Hämaturie oder Blutungen in dieNierenloge. Thrombozytopenie (Details siehe unten unter "Hinweise zum Auftreten der Thrombozytopenie").
- +Häufig: Blutungen an der Applikationsstelle, in die Haut und Subkutis (an Druckstellen) sowie Schleimhaut, gastrointestinale Blutungen, Urogenitalblutungen wie Hämaturie oder Blutungen in die Nierenloge. Thrombozytopenie (Details siehe unten unter "Hinweise zum Auftreten der Thrombozytopenie").
-Häufig: Anstieg der Serum-Transaminasen(GOT, GPT) (zumeist reversibel und klinisch nicht relevant).
- +Häufig: Anstieg der Serum-Transaminasen (GOT, GPT) (zumeist reversibel und klinisch nicht relevant).
-Selten: allergische Reaktionen (Urtikaria, Erytheme, Übelkeit/Erbrechen, Pruritus, Dyspnoe,Bronchospasmen, und Blutdruckabfall).
-Sehr selten: Anaphylaktischer Schock, Stevens-Johnson-Syndrom,epidermale Nekrolyse.
-StoffwechselundErnährungsstörungen
-Sehr selten: Hyperkaliämie und metabolische Azidose, besonders bei Patienten mit Niereninsuffizienzund/oder Diabetes mellitus.
- +Selten: allergische Reaktionen (Urtikaria, Erytheme, Übelkeit/Erbrechen, Pruritus, Dyspnoe, Bronchospasmen, und Blutdruckabfall).
- +Sehr selten: Anaphylaktischer Schock, Stevens-Johnson-Syndrom, epidermale Nekrolyse.
- +Stoffwechselund Ernährungsstörungen
- +Sehr selten: Hyperkaliämie und metabolische Azidose, besonders bei Patienten mit Niereninsuffizienz und/oder Diabetes mellitus.
-In einem solchen Fall ist Liquemin sofort abzusetzen. Zudem muss der Patient darüber informiert werden, dass bei ihm in Zukunft keine Heparin-haltigenArzneimittel mehr angewendet werden dürfen.
- +In einem solchen Fall ist Liquemin sofort abzusetzen. Zudem muss der Patient darüber informiert werden, dass bei ihm in Zukunft keine Heparin-haltigen Arzneimittel mehr angewendet werden dürfen.
-Wie oben erwähnt, sind Dosisreduktion und Unterbrechung von Heparinapplikationen geeignete Gegenmassnahmen. Für schwere Fälle steht zur raschen Aufhebung der HeparinwirkungProtaminhydrochlorid zur Verfügung(Dosierung und Anwendung siehe entsprechendeArzneimittelinformation).
- +Wie oben erwähnt, sind Dosisreduktion und Unterbrechung von Heparinapplikationen geeignete Gegenmassnahmen. Für schwere Fälle steht zur raschen Aufhebung der Heparinwirkung Protaminhydrochlorid zur Verfügung (Dosierung und Anwendung siehe entsprechende Arzneimittelinformation).
-Nach parenteraler Gabe wird Heparin aus dem Blut durch Aufnahme in das retikuloendotheliale System, durch Spaltung in der Leber (Heparinasen) und durch Ausscheidung über den Urin überwiegend als depolymerisiertes, inaktiviertes Heparin eliminiert. Die Heparinausscheidung erfolgt sowohl durch glomeruläre Filtration als auch durch tubuläre Sekretion. Die interindividuelle Halbwertszeit ist variabel und beträgt 30–120Minuten.
- +Nach parenteraler Gabe wird Heparin aus dem Blut durch Aufnahme in das retikuloendotheliale System, durch Spaltung in der Leber (Heparinasen) und durch Ausscheidung über den Urin überwiegend als depolymerisiertes, inaktiviertes Heparin eliminiert. Die Heparinausscheidung erfolgt sowohl durch glomeruläre Filtration als auch durch tubuläre Sekretion. Die interindividuelle Halbwertszeit ist variabel und beträgt 30–120 Minuten.
-Die akute Toxizität von Heparin ist gering. Osteoporotische Effekte traten in einer 6-Monatsuntersuchung am Hund auf. In-vitro und in-vivoMutagenitätstests ergaben keine Hinweise auf ein mutagenes Potenzial von Heparin. Reproduktionstoxikologische Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf teratogene oder embryotoxische Effekte.
- +Die akute Toxizität von Heparin ist gering. Osteoporotische Effekte traten in einer 6-Monatsuntersuchung am Hund auf. In-vitro und in-vivo Mutagenitätstests ergaben keine Hinweise auf ein mutagenes Potenzial von Heparin. Reproduktionstoxikologische Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf teratogene oder embryotoxische Effekte.
-Wegen der Gefahr physikalisch-chemischer Inkompatibilitäten sollte Liquemin nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze aufgezogen oder in einer Infusion verabreicht werden.Zur Herstellung der verwendungsfertigen Infusionslösung sind Glukose 5% und 10%, Natriumchlorid 0,9%, Natriumchlorid 0,45% + Glukose 2,5% und Ringer-Lösung ambestengeeignet.
- +Wegen der Gefahr physikalisch-chemischer Inkompatibilitäten sollte Liquemin nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln in einer Spritze aufgezogen oder in einer Infusion verabreicht werden. Zur Herstellung der verwendungsfertigen Infusionslösung sind Glukose 5% und 10%, Natriumchlorid 0,9%, Natriumchlorid 0,45% + Glukose 2,5% und Ringer-Lösung am besten geeignet.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälterder Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
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