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Home - Fachinformation zu Flagyl 250 mg - Änderungen - 01.09.2026
48 Änderungen an Fachinfo Flagyl 250 mg
  • -Filmtabletten: Tritici amylum (enthält weniger als 1,6 µg Gluten pro Tablette zu 250 mg und weniger als 3,3 µg pro Tablette zu 500 mg), Povidonum K30, Magnesii stearas, Hypromellosum, Macrogolum 20 000.
  • +Filmtabletten: Tritici amylum (enthält weniger als 1,6 µg Gluten pro Tablette zu 250 mg und weniger als 3,3 µg pro Tablette zu 500 mg), Povidonum K30, Magnesii stearas, Hypromellosum, Macrogolum 20 000.
  • -1 Filmtablette enthält: Metronidazolum 250 resp. 500 mg.
  • -1 Ovulum enthält: Metronidazolum 500 mg.
  • +1 Filmtablette enthält: Metronidazolum 250 resp. 500 mg.
  • +1 Ovulum enthält: Metronidazolum 500 mg.
  • -Die Tabletten können bei Kindern ab 6 Jahren angewendet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
  • +Die Tabletten können bei Kindern ab 6 Jahren angewendet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
  • -entweder täglich 1,0 bis 1,5 g Metronidazol (= 2 bis 3 Filmtabletten zu 500 mg) während 5 bis 7 Tagen
  • -oder 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Einnahme am ersten Tag, gefolgt von einer zweiten gleichen Dosis (2,0 g = 4 Filmtabletten zu 500 mg) am dritten Tag.
  • +entweder täglich 1,0 bis 1,5 g Metronidazol (= 2 bis 3 Filmtabletten zu 500 mg) während 5 bis 7 Tagen
  • +oder 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Einnahme am ersten Tag, gefolgt von einer zweiten gleichen Dosis (2,0 g = 4 Filmtabletten zu 500 mg) am dritten Tag.
  • -entweder Kurztherapie (Einmaldosis): 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Dosis bevorzugt am Abend einnehmen
  • -oder Standardtherapie (10 Tage): während 10 Tagen morgens und abends je 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol einnehmen.
  • +entweder Kurztherapie (Einmaldosis): 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Dosis bevorzugt am Abend einnehmen
  • +oder Standardtherapie (10 Tage): während 10 Tagen morgens und abends je 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol einnehmen.
  • -Erwachsene: 1 Filmtablette zu 500 mg Metronidazol, 3 bis 4 x täglich.
  • -Kinder: 40 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 bis 4 Einnahmen. Die 250-mg-Tabletten sind für Kinder ab 19 kg Körpergewicht geeignet.
  • -Behandlungsdauer: 7 bis 10 Tage bei akuter Darm- und Leber-Amöbiasis.
  • +Erwachsene: 1 Filmtablette zu 500 mg Metronidazol, 3 bis 4 x täglich.
  • +Kinder: 40 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 bis 4 Einnahmen. Die 250-mg-Tabletten sind für Kinder ab 19 kg Körpergewicht geeignet.
  • +Behandlungsdauer: 7 bis 10 Tage bei akuter Darm- und Leber-Amöbiasis.
  • -Erwachsene: 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol, 3 x täglich.
  • -Kinder: 15 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die Tabletten zu 250 mg sind für Kinder ab 50 kg Körpergewicht geeignet.
  • -Bei Bedarf kann die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholt werden.
  • +Erwachsene: 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol, 3 x täglich.
  • +Kinder: 15 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die Tabletten zu 250 mg sind für Kinder ab 50 kg Körpergewicht geeignet.
  • +Bei Bedarf kann die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholt werden.
  • -1,5 g Metronidazol täglich in 3 Teildosen (= 3 x täglich 1 Filmtablette zu 500 mg), eventuell mit einem gegen Aerobier wirksamen Mittel kombiniert. Die minimale Therapiedauer beträgt im Allgemeinen 10 Tage.
  • -Bei einer Therapiedauer von über 10 Tagen, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • +1,5 g Metronidazol täglich in 3 Teildosen (= 3 x täglich 1 Filmtablette zu 500 mg), eventuell mit einem gegen Aerobier wirksamen Mittel kombiniert. Die minimale Therapiedauer beträgt im Allgemeinen 10 Tage.
  • +Bei einer Therapiedauer von über 10 Tagen, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Trichomoniasis: Zur unterstützenden Behandlung der 10-tägigen oralen Standardtherapie während 10 bis 20 Tagen abends je ein Ovulum zu 500 mg Metronidazol tief in die Scheide einführen.
  • +Trichomoniasis: Zur unterstützenden Behandlung der 10-tägigen oralen Standardtherapie während 10 bis 20 Tagen abends je ein Ovulum zu 500 mg Metronidazol tief in die Scheide einführen.
  • -Bei Niereninsuffizienz kann Flagyl in normaler Dosierung angewendet werden. Bei gleichzeitiger Hämodialyse ist allerdings die verkürzte Halbwertszeit von Metronidazol zu beachten. Eine zusätzliche Dosis nach Hämodialyse kann dadurch notwendig werden. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min ohne Hämodialyse kommt es zur Akkumulation von Metronidazol-Metaboliten. Diese können mit Hilfe von Hämodialyse rasch beseitigt werden; eine Peritonealdialyse ist nicht wirksam.
  • +Bei Niereninsuffizienz kann Flagyl in normaler Dosierung angewendet werden. Bei gleichzeitiger Hämodialyse ist allerdings die verkürzte Halbwertszeit von Metronidazol zu beachten. Eine zusätzliche Dosis nach Hämodialyse kann dadurch notwendig werden. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min ohne Hämodialyse kommt es zur Akkumulation von Metronidazol-Metaboliten. Diese können mit Hilfe von Hämodialyse rasch beseitigt werden; eine Peritonealdialyse ist nicht wirksam.
  • -Die Dauer der Behandlung mit Flagyl oder anderen nitroimidazolhaltigen Arzneimitteln darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Über diesen Zeitraum hinaus darf die Behandlung nur in Ausnahmefällen und nur bei genau festgelegten Indikationen fortgeführt werden. Ausserdem sollte sie so selten wie möglich wiederholt werden. Die Begrenzung der Behandlungsdauer ist äusserst wichtig, da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Behandlung die menschlichen Keimzellen schädigen kann. Darüber hinaus wurde in experimentellen Tierstudien ein Anstieg verschiedener Tumorerkrankungen beobachtet.
  • +Die Dauer der Behandlung mit Flagyl oder anderen nitroimidazolhaltigen Arzneimitteln darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Über diesen Zeitraum hinaus darf die Behandlung nur in Ausnahmefällen und nur bei genau festgelegten Indikationen fortgeführt werden. Ausserdem sollte sie so selten wie möglich wiederholt werden. Die Begrenzung der Behandlungsdauer ist äusserst wichtig, da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Behandlung die menschlichen Keimzellen schädigen kann. Darüber hinaus wurde in experimentellen Tierstudien ein Anstieg verschiedener Tumorerkrankungen beobachtet.
  • -Falls aus zwingenden Gründen Flagyl länger als die empfohlene Dauer (Therapiedauer über 10 Tage) verabreicht werden muss, sollten in regelmässigen Abständen Blutbildkontrollen, insbesondere der Leukozytenzahl, durchgeführt werden. Zudem soll der Patient beobachtet werden, ob unerwünschte Wirkungen wie periphere und zentrale Neuropathien (z.B. Parästhesie, Ataxie, Schwindel, Konvulsionen) auftreten.
  • +Falls aus zwingenden Gründen Flagyl länger als die empfohlene Dauer (Therapiedauer über 10 Tage) verabreicht werden muss, sollten in regelmässigen Abständen Blutbildkontrollen, insbesondere der Leukozytenzahl, durchgeführt werden. Zudem soll der Patient beobachtet werden, ob unerwünschte Wirkungen wie periphere und zentrale Neuropathien (z.B. Parästhesie, Ataxie, Schwindel, Konvulsionen) auftreten.
  • -Hämatologie: Bei Patienten mit Bluterkrankungen in der Anamnese ist vor und nach Behandlung, v. a. bei wiederholten Therapien, eine Kontrolle der Leukozytenzahl durchzuführen.
  • +Hämatologie: Bei Patienten mit Bluterkrankungen in der Anamnese ist vor und nach Behandlung, v. a. bei wiederholten Therapien, eine Kontrolle der Leukozytenzahl durchzuführen.
  • -Eine Tablette zu 250 mg enthält nicht mehr als 1,6 Mikrogramm Gluten. Eine Tablette zu 500 mg enthält nicht mehr als 3,3 Mikrogramm Gluten.
  • +Eine Tablette zu 250 mg enthält nicht mehr als 1,6 Mikrogramm Gluten. Eine Tablette zu 500 mg enthält nicht mehr als 3,3 Mikrogramm Gluten.
  • -Cockayne-Syndrom: Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer irreversibler Lebertoxizität / akuter Leberinsuffizienz berichtet, darunter auch Fälle mit Todesfolge, die sehr schnell nach Beginn einer systemischen Anwendung von Metronidazol eintraten (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +Cockayne-Syndrom: Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer irreversibler Lebertoxizität / akuter Leberinsuffizienz berichtet, darunter auch Fälle mit Todesfolge, die sehr schnell nach Beginn einer systemischen Anwendung von Metronidazol eintraten (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Nach Einmaldosen von bis zu 15 g Metronidazol in suizidaler Absicht wurden Übelkeit, Erbrechen, Hyperreflexie, Ataxie, Tachykardie, Atemnot und Desorientiertheit beobachtet. Es wurden keine Todesfälle berichtet.
  • +Nach Einmaldosen von bis zu 15 g Metronidazol in suizidaler Absicht wurden Übelkeit, Erbrechen, Hyperreflexie, Ataxie, Tachykardie, Atemnot und Desorientiertheit beobachtet. Es wurden keine Todesfälle berichtet.
  • --Empfindliche Keime: Bacteroides-Arten (inkl. B. fragilis), Fusobakterien, Peptokokken, Peptostreptokokken, Veillonella, Clostridien, Eubakterien, Campylobacter fetus, Gardnerella vaginalis. Die MHK für empfindliche anaerobe Bakterien liegen zwischen 0,1 und 8 µg/ml.
  • --Mässig empfindliche Keime: Actinomyceten, Propionibakterien (MHK 8–16 µg/ml).
  • --Nicht empfindliche Keime: aerobe und fakultativ anaerobe Erreger (MHK >16 µg/ml).
  • --Empfindliche Parasiten: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (MHK <3 µg/ml); Giardia intestinalis (MHK 0,8–32 µg/ml); Balantidium coli.
  • -Resistenzen: Innerhalb der Nitroimidazol-Gruppe herrscht komplette Kreuzresistenz. Selten sind resistente Stämme von Trichomonas vaginalis sowie – im Zusammenhang mit einer Langzeittherapie – resistente Stämme von B. fragilis und anderen anaeroben Bakterien aufgetreten.
  • +-Empfindliche Keime: Bacteroides-Arten (inkl. B. fragilis), Fusobakterien, Peptokokken, Peptostreptokokken, Veillonella, Clostridien, Eubakterien, Campylobacter fetus, Gardnerella vaginalis. Die MHK für empfindliche anaerobe Bakterien liegen zwischen 0,1 und 8 µg/ml.
  • +-Mässig empfindliche Keime: Actinomyceten, Propionibakterien (MHK 8–16 µg/ml).
  • +-Nicht empfindliche Keime: aerobe und fakultativ anaerobe Erreger (MHK >16 µg/ml).
  • +-Empfindliche Parasiten: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (MHK <3 µg/ml); Giardia intestinalis (MHK 0,8–32 µg/ml); Balantidium coli.
  • +Resistenzen: Innerhalb der Nitroimidazol-Gruppe herrscht komplette Kreuzresistenz. Selten sind resistente Stämme von Trichomonas vaginalis sowie – im Zusammenhang mit einer Langzeittherapie – resistente Stämme von B. fragilis und anderen anaeroben Bakterien aufgetreten.
  • -Mikroorganismen Sensibel Resistent
  • + Mikroorganismen Sensibel Resistent
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  • -Oral verabreichtes Metronidazol wird zu mindestens 80% aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 250 mg, 500 mg bzw. 2 g Metronidazol werden innerhalb von 1–3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen von 4,6–6,5 µg/ml, 11,5–13 µg/ml bzw. 30–45 µg/ml erreicht. Bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erfolgt die Resorption etwas verzögert, sie ist jedoch nicht verringert.
  • +Oral verabreichtes Metronidazol wird zu mindestens 80% aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 250 mg, 500 mg bzw. 2 g Metronidazol werden innerhalb von 1–3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen von 4,6–6,5 µg/ml, 11,5–13 µg/ml bzw. 30–45 µg/ml erreicht. Bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erfolgt die Resorption etwas verzögert, sie ist jedoch nicht verringert.
  • -Die Ausscheidung erfolgt zur Hauptsache über die Niere (bis 80% innert 48 Stunden), vor allem in Form von Metaboliten. Die Plasmahalbwertszeit beträgt 6 bis 8 Stunden.
  • +Die Ausscheidung erfolgt zur Hauptsache über die Niere (bis 80% innert 48 Stunden), vor allem in Form von Metaboliten. Die Plasmahalbwertszeit beträgt 6 bis 8 Stunden.
  • -Niereninsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit bleibt unverändert. Unter Hämodialyse ist sie auf 2,5 Stunden verkürzt. Mit dem Alter sinkt die renale Ausscheidung.
  • +Niereninsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit bleibt unverändert. Unter Hämodialyse ist sie auf 2,5 Stunden verkürzt. Mit dem Alter sinkt die renale Ausscheidung.
  • -In Tierversuchen wurde bei Ratten bis zu Dosen von 200 mg/kg Körpergewicht und bei Kaninchen bis zu 150 mg/kg Körpergewicht pro Tag keine teratogenen Effekte oder andere embryotoxische Wirkungen nachgewiesen. Ab 350 mg/kg wurden nach wiederholter Verabreichung an Ratten und Mäuse unerwünschte Wirkungen auf die männlichen Geschlechtsorgane nachgewiesen.
  • +In Tierversuchen wurde bei Ratten bis zu Dosen von 200 mg/kg Körpergewicht und bei Kaninchen bis zu 150 mg/kg Körpergewicht pro Tag keine teratogenen Effekte oder andere embryotoxische Wirkungen nachgewiesen. Ab 350 mg/kg wurden nach wiederholter Verabreichung an Ratten und Mäuse unerwünschte Wirkungen auf die männlichen Geschlechtsorgane nachgewiesen.
  • -Ovula: Bei Raumtemperatur (15–25° C) in der Originalverpackung aufbewahren. Vor Licht schützen.
  • -Filmtabletten: Bei15–30° C in der Originalverpackung und vor Licht geschützt aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Ovula: Bei Raumtemperatur (15–25° C) in der Originalverpackung aufbewahren. Vor Licht schützen.
  • +Filmtabletten: Bei15–30° C in der Originalverpackung und vor Licht geschützt aufbewahren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Filmtabletten zu 250 mg: 20 (B)
  • -Filmtabletten zu 500 mg: 4 und 20 (B)
  • -Ovula zu 500 mg: 10 (B)
  • +Filmtabletten zu 250 mg: 20 (B)
  • +Filmtabletten zu 500 mg: 4 und 20 (B)
  • +Ovula zu 500 mg: 10 (B)
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