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-Azathioprinum [6-(1-Methyl-4-nitro-5-imidazolyl-thio) purin].
- +Azathioprinum [6-(1-Methyl-4-nitro-5-imidazolyl-thio)purin].
-Es gibt Patienten mit einem angeborenen Mangel des Enzyms Thiopurinmethyltransferase (TPMT), die ungewöhnlich sensibel auf die myelosuppressive Wirkung von Azathioprin reagieren. Diese neigen dazu, nach Beginn der Behandlung mit Imurek eine schnell voranschreitende Myelosuppression zu entwickeln. Diese Nebenwirkung kann ebenfalls bei gleichzeitiger Gabe eines Arzneimittels, das die TPMT hemmt (wie z.B. Olsalazin, Mesalazin oder Sulfasalazin), auftreten (siehe „Interaktionen“). Zwar werden von einigen Labors Tests zur Bestimmung der TPMT-Aktivität angeboten, doch wurde bisher kein Nachweis erbracht, dass diese Tests alle Patienten mit einem Risiko von schweren Toxizitätserscheinungen erkennen können. Daher ist eine engmaschige Überwachung der Blutwerte auch weiterhin erforderlich.
-Die gleichzeitige Gabe von Ribavirin und Azathioprin wird nicht angeraten. Ribavirin kann die Wirksamkeit von Azathioprin verringern und die Toxizität von Azathioprin erhöhen (siehe „Interaktionen“).
- +Es gibt Patienten mit einem angeborenen Mangel des Enzyms Thiopurinmethyltransferase (TPMT), die ungewöhnlich sensibel auf die myelosuppressive Wirkung von Azathioprin reagieren. Diese neigen dazu, nach Beginn der Behandlung mit Imurek eine schnell voranschreitende Myelosuppression zu entwickeln. Diese Nebenwirkung kann ebenfalls bei gleichzeitiger Gabe eines Arzneimittels, das die TPMT hemmt (wie z.B. Olsalazin, Mesalazin oder Sulfasalazin), auftreten (siehe „Interaktionen“).Zwar werden von einigen Labors Tests zur Bestimmung der TPMT-Aktivität angeboten, doch wurde bisher kein Nachweis erbracht, dass diese Tests alle Patienten mit einem Risiko von schweren Toxizitätserscheinungen erkennen können. Daher ist eine engmaschige Überwachung der Blutwerte auch weiterhin erforderlich.
- +Die gleichzeitige Gabe von Ribavirin und Azathioprin wird nicht angeraten. Ribavirin kann die Wirksamkeit von Azathioprin verringern und die Toxizität von Azathioprin erhöhen (siehe„Interaktionen“).
-Vorsicht ist geboten bei der Gabe von Azathioprin an Patienten mit Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen. Bei diesen Patienten sollte eine Verringerung der Dosierung in Betracht gezogen und die hämatologischen Werte sollten sorgfältig überwacht werden (siehe „Dosierung/Anwendung“ und Abschnitt „Pharmakokinetik“)
- +Vorsicht ist geboten bei der Gabe von Azathioprin an Patienten mit Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen. Bei diesen Patienten sollte eine Verringerung der Dosierung in Betracht gezogen und die hämatologischen Werte sollten sorgfältig überwacht werden (siehe „Dosierung/Anwendung“ und Abschnitt„Pharmakokinetik“)
-Die Behebung der chronisch progressiven Niereninsuffizienz durch die Transplantation und die Verwendung von Imurek werden begleitet durch eine gesteigerte Fertilität beim männlichen und beim weiblichen Transplantat-Empfänger und es besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft (siehe „Schwangerschaft, Stillzeit“). Einige Studien ergaben, dass Azathioprin in Standarddosen keinen Einfluss auf die Fertilität bei Männern zu haben scheint.
- +Die Behebung der chronisch progressiven Niereninsuffizienz durch die Transplantation und die Verwendung von Imurek werden begleitet durch eine gesteigerte Fertilität beim männlichen und beim weiblichen Transplantat-Empfänger und es besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft (siehe „Schwangerschaft, Stillzeit“).Einige Studien ergaben, dass Azathioprin in Standarddosen keinen Einfluss auf die Fertilität bei Männern zu haben scheint.
-Die Xanthinoxidase-Aktivität wird durch Allopurinol gehemmt, was zu einer verminderten Umwandlung des biologisch aktiven 6-Mercaptopurin in die inaktive 6-Thioharnsäure führt. Wenn Allopurinol zusammen mit 6-Mercaptopurin oder Azathioprin gegeben wird, sollte die 6-Mercaptopurin- und Azathioprin-Dosierung auf einen Viertel der ursprünglichen Dosis reduziert werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Azathioprin und Allopurinol wurden Todesfälle berichtet.
- +Die Xanthinoxidase-Aktivität wird durch Allopurinol gehemmt, was zu einer verminderten Umwandlung des biologisch aktiven 6-Mercaptopurin in die inaktive 6-Thioharnsäure führt. Wenn Allopurinol zusammen mit 6-Mercaptopurin oder Azathioprin gegeben wird, sollte die 6-Mercaptopurin- und Azathioprin-Dosierung auf einen Viertel der ursprünglichen Dosis reduziert werden.Bei gleichzeitiger Anwendung von Azathioprin und Allopurinol wurden Todesfälle berichtet.
-Beim Menschen wurden ganz wenige Fälle von Missbildungen bei Kindern beobachtet. Es liegen Berichte über intrauterine Wachstumsverzögerung, das Auftreten von Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht von Kindern vor, deren Mütter Azathioprin erhalten hatten, insbesondere bei Kombinationen mit Kortikosteroiden. Weiterhin wurde über Spontanaborte bei mütterlicher oder väterlicher Exposition berichtet. Azathioprin und/oder seine Metaboliten wurden in kleinen Konzentrationen im fötalen Blut und im Fruchtwasser gefunden.
- +Beim Menschen wurden ganz wenige Fälle von Missbildungen bei Kindern beobachtet. Es liegen Berichte über intrauterine Wachstumsverzögerung,dasAuftreten von Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht von Kindern vor, deren Mütter Azathioprin erhalten hatten, insbesondere bei Kombinationen mit Kortikosteroiden. Weiterhin wurde über Spontanaborte bei mütterlicher oder väterlicher Exposition berichtet. Azathioprin und/oder seine Metaboliten wurden in kleinen Konzentrationen im fötalen Blut und im Fruchtwasser gefunden.
-In Verbindung mit einer Azathioprintherapie wurde gelegentlich über eine Schwangerschaftscholestase berichtet. Eine frühe Diagnose und das Absetzen von Azathioprin können die Auswirkungen auf den Fetus minimieren. Eine sorgfältige Beurteilung des Nutzens für die Mutter und der Auswirkungen auf den Fetus ist jedoch durchzuführen, wenn eine Schwangerschaftscholestase bestätigt wird (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +In Verbindung mit einer Azathioprintherapie wurde gelegentlich über eine Schwangerschaftscholestase berichtet. Eine frühe Diagnose und das Absetzen von Azathioprin können die Auswirkungen auf den Fetus minimieren. Eine sorgfältige Beurteilung des Nutzens für die Mutter und der Auswirkungen auf den Fetus ist jedoch durchzuführen, wenn eine Schwangerschaftscholestase bestätigt wird (siehe„Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Die genaue Wirkung der Azathioprin-Therapie auf die menschliche Fruchtbarkeit ist nicht bekannt, aber es gibt Berichte über erfolgreiche Vaterschaften/Mutterschaften nach Erhalt der Behandlung. Einige Studien ergaben, dass Azathioprin in Standarddosen keinen Einfluss auf die Fertilität bei Männern zu haben scheint (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
- +Die genaue Wirkung der Azathioprin-Therapie auf die menschliche Fruchtbarkeit ist nicht bekannt, aber es gibt Berichte über erfolgreiche Vaterschaften/Mutterschaften nach Erhalt der Behandlung. Einige Studien ergaben, dass Azathioprin in Standarddosen keinen Einfluss auf die Fertilität bei Männern zu haben scheint(siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Gelegentlich: Virus-, Pilz- und bakterielle Infektionen bei anderen Patientengruppen.
- +Gelegentlich:Virus-, Pilz- und bakterielle Infektionen bei anderen Patientengruppen.
-Erkrankungen des Bluts und Lymphsystems
- +Erkrankungendes Bluts und Lymphsystems
-Nicht bekannt: Nicht-zirrhotische portale Hypertonie, portosinusoidale Gefässerkrankung
- +Nicht bekannt:Nicht-zirrhotische portale Hypertonie, portosinusoidale Gefässerkrankung
-Sehr häufig: Haarausfall (50 %) bei Nierentransplantat-Empfängern, im Allgemeinen trotz Fortführen der Therapie reversibel.
- +Sehr häufig:Haarausfall (50 %) bei Nierentransplantat-Empfängern, im Allgemeinen trotz Fortführen der Therapie reversibel.
-Nicht bekannt: Akute febrile neutrophile Dermatose (Sweet-Syndrom), Lichtempfindlichkeitsreaktion
- +Nicht bekannt:Akute febrile neutrophile Dermatose (Sweet-Syndrom), Lichtempfindlichkeitsreaktion
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