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Home - Fachinformation zu Betadine desinfizierende Lösung - Änderungen - 30.07.2026
76 Änderungen an Fachinfo Betadine desinfizierende Lösung
  • -Iodum ut povidonum iodinatum.
  • +Iod als Povidon-Iod
  • -Macrogol 4000 und Macrogol 1500.
  • +Gereinigtes Wasser, Ethanol 96% (299 mg/ml), Glycerol, Natriummonohydrogenphosphat, Methylsalicylat, Saccharin-Natrium, Natriumhydroxid, wasserfreie Citronensäure, Levomenthol.
  • -Rotbraunes herzförmiges Vaginalzäpfchen (Vaginalovulum), enthält 200 mg Povidon-Iod entsprechend 20 mg verfügbarem Iod.
  • -Das mittlere Molekulargewicht von Povidon beträgt etwa 40‘000.
  • +Konzentrat zur Herstellung einer Gurgellösung.
  • +1 ml Konzentrat enthält 75 mg Povidon-Iod entsprechend 7,5 mg verfügbarem Iod.
  • +Rotbraune klare Lösung.
  • -Vaginitis verursacht durch Mischinfektionen, unspezifische Infektionen, Pilzinfektionen (Candida albicans), auch nach Antibiotika- oder Steroidtherapie, Trichomonaden-Infektionen.
  • +Prophylaxe und Therapie von Infektionen im Mund- und Rachenbereich, verursacht durch Pilze, Bakterien und Viren (z.B. Soor, Aphthen, superinfizierte und herpetische Ulzera, Gingivitis, Stomatitis).
  • +Vorbeugende Behandlung gegen Infektionen nach Verletzungen sowie vor und nach operativen und zahnärztlichen Eingriffen im Mund- und Rachenbereich.
  • -Gemäss ärztlicher Verschreibung anwenden.
  • -Erwachsene
  • -1× täglich, am besten abends vor dem Zubettgehen, 1 mit Wasser angefeuchtetes Betadine Vaginalovulum tief in die Vagina einführen.
  • -Da ein Ausfliessen des sich auflösenden Vaginalovulums nicht immer vermieden werden kann, empfiehlt sich das Tragen einer Binde. Keine Tampons verwenden.
  • -Therapiedauer
  • -Als Richtwert für die Behandlungsdauer kann im Allgemeinen von 14 Tagen ausgegangen werden. Die Therapie kann jederzeit begonnen und falls erforderlich auf drei Wochen ausgedehnt werden. Die Therapie ist während der Menstruation nicht zu unterbrechen.
  • +Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren
  • +Bei Infektionen sowie vor und nach chirurgischen und zahnärztlichen Eingriffen
  • +2-4 Teelöffel auf ½ Glas Wasser geben (Verdünnung 1:8 bis 1:16). Mindestens 30 Sekunden den Mund damit spülen und gurgeln. Spüllösung ausspucken.
  • +3-4× täglich anwenden bis zum Abheilen.
  • +Hygienische Mundpflege
  • +1 Teelöffel auf ½ Glas Wasser geben. 30 Sekunden den Mund damit spülen und gurgeln. Spüllösung ausspucken.
  • +1× täglich anwenden. Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat ist nicht zum Dauergebrauch vorgesehen und sollte ohne ärztliche Überwachung nicht länger als an 7 bis maximal 14 aufeinanderfolgenden Tagen angewendet werden.
  • +Die Lösung darf nicht verschluckt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Es empfiehlt sich, soweit möglich Zahnprothesen, Zahnspangen und Ähnliches vor der Anwendung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat vorübergehend aus dem Mund zu entfernen, um die Zugänglichkeit von Gingiva und Mundschleimhaut zu verbessern sowie eventuelle meist reversible Verfärbungen des Materials zu vermeiden (siehe auch "Sonstige Hinweise" ).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen ist nicht gezeigt.
  • -Bei Neugeborenen und Säuglingen unter 1 Jahr dürfen Betadine Vaginalovula nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" ), bei Kleinkindern nur nach strenger Indikationsstellung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei Kindern unter 6 Jahren darf Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat nicht angewendet werden, da ihnen die Fähigkeit zum Gurgeln fehlt und die Gefahr einer Aspiration besteht (siehe "Kontraindikationen").
  • +Bei Jugendlichen und Kindern ≥ 6 Jahre sollte Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat nur angewendet werden, wenn ein bestimmungsgemässer Gebrauch sichergestellt ist.
  • -Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • +Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • -jegliche Funktionsstörungen und Erkrankungen der Schilddrüse (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"),
  • +-Alle Funktionsstörungen und Erkrankungen der Schilddrüse (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"),
  • -vor, während und nach einer Radio-Iod-Anwendung (bis zum Abschluss der Anwendung) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ),
  • -gleichzeitige Anwendung von Quecksilber-haltigen Präparaten,
  • --Kinder unter 1 Jahr,
  • +vor, während und nach einer Radio-Iod-Anwendung (bis zum Abschluss der Anwendung) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ),
  • +-Kinder unter 6 Jahren,
  • -Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen besteht im Falle einer Aufnahme grösserer Iodmengen das Risiko einer iodinduzierten Hyperthyreose, wobei diese sich bis zu drei Monate nach erfolgter Exposition manifestieren kann. Eine Anwendung von Betadine ist daher bei solchen Patientinnen kontraindiziert. Im Falle einer akzidentellen Exposition ist, insbesondere bei älteren Patientinnen, eine Überwachung bezüglich möglicher Frühsymptome einer Hyperthyreose (bzw. ggf. der Schilddrüsenfunktions-Parameter) erforderlich.
  • +Eine Aspiration von Povidon-Iod kann zu Komplikationen wie einer Pneumonie führen. Insbesondere bei intubierten Patienten sollten daher bei der Anwendung im Mund- und Rachenbereich geeignete Vorsichtsmassnahmen ergriffen werden, um eine Aspiration von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat zu verhindern.
  • +Bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen besteht im Falle einer Aufnahme grösserer Iodmengen das Risiko einer iodinduzierten Hyperthyreose, wobei diese sich bis zu drei Monate nach erfolgter Exposition manifestieren kann. Eine Anwendung von Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat ist daher bei solchen Patienten kontraindiziert. Im Falle einer akzidentellen Exposition ist, insbesondere bei älteren Patienten, eine Überwachung bezüglich möglicher Frühsymptome einer Hyperthyreose (bzw. ggf. der Schilddrüsenfunktions-Parameter) erforderlich.
  • -Da die Absorption von Iod aus Povidon-Iod-Produkten die Iodaufnahme der Schilddrüse in erheblichem Ausmass reduzieren kann, ist eine Radio-Iod-Therapie nicht möglich. Aus diesem Grund ist die Anwendung von Betadine Vaginalovula vor, während und nach einer Radio-Iod-Therapie kontraindiziert.
  • -Auch diagnostische Massnahmen werden durch die reduzierte Iodaufnahme beeinträchtigt (siehe "Sonstige Hinweise", "Beeinflussung diagnostischer Methoden"). Eine Schilddrüsen-Szintigraphie sollte daher frühestens 4 Wochen nach Beendigung der Therapie mit Betadine Vaginalovula durchgeführt werden.
  • -Povidon-Iod kann mit Eiweiss und verschiedenen anderen organischen Substanzen wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann. Dies kann durch Vorreinigung, eine höhere Menge an Betadine Vaginalovula bzw. eine Wiederholung der Anwendung kompensiert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Solche Veränderungen äussern sich optisch in einer Entfärbung der Vaginalovula, d.h. jede Entfärbung bedeutet eine Abnahme der Wirksamkeit.
  • -Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Betadine Vaginalovula nicht angewendet werden, weil der Foetus bzw. der gestillte Säugling über die Mutter relevanten Mengen Iod ausgesetzt wird. Die Aufnahme grösserer Iodmengen durch die Mutter führt dabei zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Hypo- oder Hyperthyreose beim Neugeborenen (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +Da die Absorption von Iod aus Povidon-Iod-Produkten die Iodaufnahme der Schilddrüse in erheblichem Ausmass reduzieren kann, ist eine Radio-Iod-Therapie nicht möglich. Aus diesem Grund ist die Anwendung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat vor, während und nach einer Radio-Iod-Therapie kontraindiziert.
  • +Auch diagnostische Massnahmen werden durch die reduzierte Iodaufnahme beeinträchtigt (siehe "Sonstige Hinweise", "Beeinflussung diagnostischer Methoden"). Eine Schilddrüsen-Szintigraphie sollte daher frühestens 4 Wochen nach Beendigung der Anwendung des Gurgelkonzentrates durchgeführt werden, .
  • +Povidon-Iod kann mit Eiweiss und verschiedenen anderen organischen Substanzen wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann. Dies kann durch eine höhere Menge an Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat bzw. eine Wiederholung der Anwendung kompensiert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Solche Veränderungen äussern sich optisch in einer Entfärbung der Lösung, d.h. jede Entfärbung bedeutet eine Abnahme der Wirksamkeit.
  • +Für Neugeborene und Kleinkinder besteht bei der Anwendung grösserer Iodmengen bei der Mutter während der Schwangerschaft oder Stillzeit ein erhöhtes Risiko für das Entstehen einer Hypothyreose oder Hyperthyreose (siehe "Kontraindikationen" , "Dosierung/Anwendung" , "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Bei Kleinkindern kann eine Prüfung der Schilddrüsenfunktion (z.B. der T4- und TSH-Werte) erforderlich sein.
  • -Aufgrund der Farbe von Betadine Vaginalovula kann es am Anwendungsort zu einer vorübergehenden Verfärbung der Haut kommen.,
  • +Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat sollte nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, weil das Ungeborene bzw. Neugeborene relevanten Mengen Iod über die Mutter ausgesetzt wird und schwerwiegende Schilddrüsenfunktionsstörungen beim Neugeborenen auftreten können (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +Dieses Arzneimittel enthält 299 mg/ml Alkohol (Ethanol) entsprechend 36 Vol.-% Alkohol. Bei geschädigter Mundschleimhaut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.
  • -Interaktionen mit anderen Präparaten äussern sich optisch in einer Entfärbung von Betadine Vaginalovula. Eine Entfärbung ist gleichbedeutend mit einer Wirkungsabnahme (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Betadine Vaginalovula dürfen nicht gleichzeitig mit Präparaten angewendet werden, die folgende Substanzen enthalten, da es zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommen kann:
  • --Silbersulfadiazin, z.B. in Wundauflagen (Bildung von Silberiodid),
  • -
  • +Interaktionen mit anderen Präparaten äussern sich optisch in einer Entfärbung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat. Eine Entfärbung ist gleichbedeutend mit einer Wirkungsabnahme (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat darf nicht gleichzeitig mit Präparaten angewendet werden, die folgende Substanzen enthalten, da es zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommen kann:
  • --Taurolidin (Oxidation und Inaktivierung durch Iod),
  • -enzymatische Wundbehandlungsmittel (Oxidation der Enzymkomponente).
  • -Betadine Vaginalovula dürfen nicht gleichzeitig mit Quecksilber-haltigen Desinfektionsmitteln auf denselben oder benachbarten Stellen angewendet werden, da sich ätzendes Quecksilberiodid bilden kann (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Betadine Vaginalovula sollen nicht gleichzeitig mit Antiseptika auf Octenidin-Basis auf denselben oder benachbarten Stellen angewendet werden, da an den betroffenen Stellen vorübergehende dunkle Verfärbungen entstehen können.
  • +-Taurolidin (Oxidation und Inaktivierung durch Iod).
  • +Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat soll nicht gleichzeitig mit Antiseptika auf Octenidin-Basis auf denselben oder benachbarten Stellen angewendet werden, da an den betroffenen Stellen vorübergehende dunkle Verfärbungen entstehen können.
  • -Iod ist plazentagängig. Bei Exposition der Schwangeren gegenüber höheren Iodmengen wird der Foetus relevanten Mengen Iod ausgesetzt, was zu schwerwiegenden Schilddrüsenfunktionsstörungen (wie z.B. kongenitaler Hypothyreose) beim Neugeborenen führen kann. Betadine Vaginalovula sollten daher während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
  • +Iod ist plazentagängig. Bei Exposition der Schwangeren gegenüber höheren Iodmengen wird der Foetus relevanten Mengen Iod ausgesetzt, was zu schwerwiegenden Schilddrüsenfunktionsstörungen (wie z.B. kongenitaler Hypothyreose) beim Neugeborenen führen kann. Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat sollte daher während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
  • -Eine exzessive Aufnahme von Iod während der Stillzeit kann beim gestillten Säugling zu schwerwiegenden Schilddrüsenfunktionsstörungen (z.B. vorübergehender Hypothyreose mit erhöhten TSH-Werten) führen. Betadine Vaginalovula sollten daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.
  • +Eine exzessive Aufnahme von Iod während der Stillzeit kann beim gestillten Säugling zu schwerwiegende Schilddrüsenfunktionsstörungen (z.B. vorübergehender Hypothyreose mit erhöhten TSH-Werten) führen. Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat sollte daher während der Stillzeit nicht angewendet werden.
  • -Die klinischen Daten zu einem möglichen Einfluss von Betadine Vaginalovula auf die Fertilität sind limitiert; entsprechende tierexperimentelle Daten liegen nicht vor.
  • +Die klinischen Daten sind limitiert, und es liegen keine tierexperimentellen Daten zu einem möglichen Einfluss des Gurgelkonzentrats auf die Fertilität vor.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
  • -„sehr häufig“ (≥1/10)
  • -„häufig“ (≥1/100, <1/10)
  • -gelegentlich (≥1/1000, <1/100)
  • -selten (≥1/10000, <1/1000)
  • -sehr selten (<1/10000)
  • -nicht bekannt (Häufigkeit aufgrund der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • +Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10000), "nicht bekannt" (Häufigkeit anhand der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +Eine nennenswerte Iod-Aufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat erfolgen und Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion haben.
  • -Nicht bekannt: Elektrolytstörungen, metabolische Azidose (nach Aufnahme grösserer Mengen Povidon-Iod).
  • +Nicht bekannt: gestörter Elektrolythaushalt, metabolische Azidose (nach Aufnahme grösserer Mengen von Povidon-Iod).
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Nicht bekannt: Lungenentzündung (Komplikation in Folge einer Aspiration bei Anwendung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat im Mund- und Rachenbereich) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +
  • -Nicht bekannt: Verfärbung der Haut.,
  • -Nicht bekannt: akutes Nierenversagen mit Oligo-/Anurie, auffällige Blut-Osmolarität (nach Aufnahme grösserer Mengen Povidon-Iod).
  • +Nicht bekannt: akutes Nierenversagen mit Oligo-/Anurie, auffällige Blut-Osmolarität (nach Aufnahme grösserer Mengen von Povidon-Iod)
  • -Eine Überdosierung der Vaginalovula ist aufgrund der Darreichungsform unwahrscheinlich.
  • -Nach einmaliger akzidenteller oraler Einnahme grosser Mengen von Povidon-Iod stehen gastrointestinale Symptome wie Nausea, Erbrechen, Bauchschmerzen und Diarrhoe, Dehydratation, Hypotonie bis Kreislaufkollaps, Lungenödem, ZNS-Symptome wie Delir und Kopfschmerzen sowie Stoffwechselstörungen im Vordergrund.
  • +Nach einmaliger Einnahme grosser Mengen von Povidon-Iod stehen gastrointestinale Symptome wie Nausea, Erbrechen, Bauchschmerzen und Diarrhoe, Dehydratation, Hypotonie bis Kreislaufkollaps, Lungenödem, ZNS-Symptome wie Delir und Kopfschmerzen sowie Stoffwechselstörungen im Vordergrund.
  • -Wenn der Patient nicht erbricht und eine orale Ernährung möglich ist, kann die Aufnahme von stärkehaltigen Nahrungsmitteln (z.B. Kartoffeln, Mehl, Stärke, Brot) die Umwandlung von Iod in weniger toxisches Iodid unterstützen. Wenn keine Anzeichen einer Perforation des Gastrointestinaltrakts vorliegen, kann eine Magenspülung mit Stärkelösung über eine nasogastrale Sonde durchgeführt werden (der Magenausfluss färbt sich dunkelblau-violett, und die Farbe kann als Anhaltspunkt dafür dienen, wann die Spülung beendet werden kann).
  • -Eine Hämodialyse spült Iod effektiv aus und sollte in schweren Fällen von Iodintoxikationen eingesetzt werden, insbesondere wenn eine Niereninsuffizienz vorliegt. Kontinuierliche venöse Hämodiafiltration ist weniger wirksam als Hämodialyse.
  • +Wenn der Patient nicht erbricht und eine orale Ernährung möglich ist, kann die Aufnahme von stärkehaltigen Nahrungsmitteln (z.B. Kartoffeln, Mehl, Stärke, Brot) die Umwandlung von Iod in weniger toxisches Iodid unterstützen.
  • +Eine Hämodialyse spült Iod effektiv aus und sollte in schweren Fällen von Iodvergiftungen eingesetzt werden, insbesondere wenn eine Niereninsuffizienz vorliegt. Kontinuierliche venöse Hämodiafiltration ist weniger wirksam als Hämodialyse.
  • -G01AX11
  • +R02AA15
  • -Betadine Vaginalovula wirken bakterizid, fungizid, sporozid, protozoozid und viruzid.
  • -Der Povidon-Iod-Komplex ist bei einem pH-Wert zwischen 2 und 7 wirksam. Die mikrobizide Wirkung ist auf die Iodierung und Oxidierung vitaler Strukturen der Mikroorganismen durch Iod zurückzuführen, das aus dem Povidon-Iod-Komplex freigesetzt wird. Die Wirkung tritt rasch ein und ist irreversibel.
  • -Die Braunfärbung von Betadine Vaginalovula ist eine Eigenschaft des Wirkstoffes Povidon-Iod und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine zunehmende Entfärbung weist auf ein Nachlassen der Wirksamkeit des Präparates hin. Bei vollständiger Entfärbung ist keine Wirksamkeit mehr gegeben.
  • +Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat wirkt bakterizid, fungizid, sporozid, protozoozid und viruzid.
  • +Der Povidon-Iod-Komplex ist bei einem pH-Wert zwischen 2 und 7 wirksam. Diese mikrobizide Wirkung ist auf die Iodierung und Oxidierung vitaler Strukturen der Mikroorganismen durch Iod zurückzuführen, das aus dem Povidon-Iod-Komplex freigesetzt wird. Die Wirkung tritt rasch ein und ist irreversibel.
  • +Die Braunfärbung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat ist eine Eigenschaft des Wirkstoffes Povidon-Iod und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine zunehmende Entfärbung weist auf ein Nachlassen der Wirksamkeit des Präparates hin. Bei vollständiger Entfärbung ist keine Wirksamkeit mehr gegeben.
  • -Siehe "Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik" .
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik" .
  • -Die topische Anwendung auf intakter Haut führt nur zu einer sehr geringen systemischen Iod-Absorption. Nach vaginaler Anwendung wird Iod aufgrund des dichten Netzwerks von Blutgefässen in der Vagina rasch in den Blutkreislauf aufgenommen, wodurch die Serumkonzentrationen von Iod insgesamt und von anorganischem Iodid erhöht werden. Die Absorptionsrate ist dabei von der Dauer der Exposition sowie von den jeweiligen Eigenschaften des Vaginalsekrets abhängig.
  • -Die Absorption von Povidon nach vaginaler Anwendung wurde nicht untersucht, ist aber vermutlich vernachlässigbar.
  • +Eine nennenswerte Iod-Aufnahme kann bei längerfristiger Anwendung erfolgen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die Elimination des überschüssigen Iods erfolgt fast ausschliesslich über die Nieren. Nach vaginaler Verabreichung beträgt die biologische Halbwertszeit etwa 2 Tage.
  • +Die Elimination des überschüssigen Iods erfolgt fast ausschliesslich über die Nieren.
  • -Neugeborene und Säuglinge weisen eine erhöhte Permeabilität für Iod auf. Betadine Vaginalovula dürfen bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 1 Jahr nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Neugeborene und Säuglinge weisen eine erhöhte Permeabilität für Iod auf. Betadine desinfizierendes Gurgelkonzentrat darf bei Neugeborenen und Säuglingen nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Toxizität bei wiederholter Gabe
  • +Langzeittoxizität
  • -Genotoxizität
  • +Mutagenität
  • -Kanzerogenität
  • +Karzinogenität
  • -Povidon-Iod ist inkompatibel mit reduzierenden Substanzen, Alkalien, Wasserstoffperoxid, Taurolidin, Silber- und Quecksilbersalzen (siehe "Interaktionen" und "Kontraindikationen" ).
  • +Povidon-Iod ist inkompatibel mit reduzierenden Substanzen, Alkalien, Wasserstoffperoxid, Taurolidin (siehe "Interaktionen" ), Silber- und Quecksilbersalzen.
  • -Die Absorption von Iod aus Povidon-Iod-Produkten kann die Iodaufnahme der Schilddrüse in erheblichem Ausmass reduzieren. Dies kann zu Störungen bei verschiedenen Untersuchungen (Schilddrüsenszintigraphie, Bestimmung des PBI (proteinbound iodine), und Radio-Iod-Diagnostik) führen und eine geplante Radio-Iod-Therapie unmöglich machen.
  • -Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können unter der Anwendung von Betadine Vaginalovula verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
  • +Die Absorption von Iod aus Povidon-Iod-Produkten kann die Iodaufnahme der Schilddrüse in erheblichem Ausmass reduzieren. Dies kann zu Störungen bei verschiedenen Untersuchungen (Schilddrüsenszintigraphie, Bestimmung des PBI (proteinbound iodine) und Radio-Iod-Diagnostik) führen und eine geplante Radio-Iod-Therapie unmöglich machen.
  • +Wegen der oxidierenden Wirkung von Povidon-Iod können unter der Anwendung von Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Haltbarkeit nach Anbruch
  • +Gut verschlossen ist das Arzneimittel nach Anbruch 12 Monate haltbar.
  • +
  • -Nicht über 30°C lagern.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15–25°C) und für Kinder unerreichbar lagern.
  • +Iod-Dämpfe können Kunststoffe, Beläge, Anstriche usw. verfärben. Deshalb Packungen mit Betadine desinfizierendem Gurgelkonzentrat gut verschliessen. Bei Anwendung, vor allem in kleinen und geschlossenen Räumen, auf gute Durchlüftung achten.
  • -38596 (Swissmedic)
  • +34284 (Swissmedic)
  • -1 Packung mit 14 Vaginalovula [B]
  • +Flasche zu 120 ml [D]
  • -August 2024
  • +März 2026
2026 ©ywesee GmbH
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