| 70 Änderungen an Fachinfo Bleomycin Baxter |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung.
- +Durchstechflaschen zu 15'000 I.U.
- +1000 I.U. (Internationale Einheiten) entsprechen 1 Einheit nach USP.
- +
-·Plattenepithel-Karzinom, besonders im Bereich von Mund, Pharynx, Nasen-Nebenhöhlen, Larynx, Ösophagus, Zervix, Vagina, Penis und Haut. Gut differenzierte Tumoren reagieren besser als anaplastische Formen
-·Morbus Hodgkin, malignes Lymphom, Mycosis fungoides
-·Hodenteratom
-·Maligner Pleuraerguss
- +-Plattenepithel-Karzinom, besonders im Bereich von Mund, Pharynx, Nasen-Nebenhöhlen, Larynx, Ösophagus, Zervix, Vagina, Penis und Haut. Gut differenzierte Tumoren reagieren besser als anaplastische Formen
- +-Morbus Hodgkin, malignes Lymphom, Mycosis fungoides
- +-Hodenteratom
- +-Maligner Pleuraerguss
- +
- +
- +
- +
- +
- +
-10 – 15 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche/Woche als intravenöse (5 – 10 Minuten) oder intramuskuläre Injektion oder 10 – 15 x 103 I.U /m2 Körperoberfläche/Tag als intravenöse Infusion (6 – 24 Stunden) an 4 – 7 aufeinander folgenden Tagen alle 3 – 4 Wochen.
- +10 – 15 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche/Woche als intravenöse (5 – 10 Minuten) oder intramuskuläre Injektion oder 10 – 15 x 103 I.U /m2 Körperoberfläche/Tag als intravenöse Infusion (6 – 24 Stunden) an 4 – 7 aufeinander folgenden Tagen alle 3 – 4 Wochen.
- +
- +
-5 – 10 x 103 I.U /m2 Körperoberfläche als intravenöse (5 – 10 Minuten) oder intramuskuläre Injektion 1 – 2-mal wöchentlich.
-Da bei Lymphompatienten kurz nach Verabreichung des Wirkstoffes anaphylaktische Reaktionen, gefolgt von Fieber, auftreten können, muss die Dosis während den ersten zwei Anwendungen niedrig, d.h. bei 1 – 2 x 103 I.U., gehalten werden.
- +5 – 10 x 103 I.U /m2 Körperoberfläche als intravenöse (5 – 10 Minuten) oder intramuskuläre Injektion 1 – 2-mal wöchentlich.
- +Da bei Lymphompatienten kurz nach Verabreichung des Wirkstoffes anaphylaktische Reaktionen, gefolgt von Fieber, auftreten können, muss die Dosis während den ersten zwei Anwendungen niedrig, d.h. bei 1 – 2 x 103 I.U., gehalten werden.
- +
- +
-15 – 30 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche als intravenöse (5 – 10 Minuten) oder intramuskuläre Injektion 1 – 2-mal wöchentlich oder 15 – 30 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche/Tag als intravenöse Infusion (6 – 24 Stunden) an 5 – 6 aufeinander folgenden Tagen alle 3 – 4 Wochen in Kombination mit anderen Zytostatika.
- +15 – 30 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche als intravenöse (5 – 10 Minuten) oder intramuskuläre Injektion 1 – 2-mal wöchentlich oder 15 – 30 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche/Tag als intravenöse Infusion (6 – 24 Stunden) an 5 – 6 aufeinander folgenden Tagen alle 3 – 4 Wochen in Kombination mit anderen Zytostatika.
- +
- +
-60 x 103 U.I. intrapleural als einmalige Gabe; bei Bedarf Wiederholung.
-Die kumulative Dosis von Bleomycin darf 400 x 103 I.U. (entsprechend etwa 225 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche) nur überschreiten, wenn der Lungenbefund dies erlaubt.
- +60 x 103 U.I. intrapleural als einmalige Gabe; bei Bedarf Wiederholung.
- +Die kumulative Dosis von Bleomycin darf 400 x 103 I.U. (entsprechend etwa 225 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche) nur überschreiten, wenn der Lungenbefund dies erlaubt.
- +
- +
- +
-Alter Kumulative Dosis Dosis pro Woche
-≥ 80 Jahre 100 x 103 I.U. 15 x 103 I.U.
-70 – 79 Jahre 150 – 200 x 103 I.U. 30 x 103 I.U.
-60 – 69 Jahre 200 – 300 x 103 I.U. 30 – 60 x 103 I.U.
-< 60 Jahre 400 x 103 I.U. 30 – 60 x 103 I.U.
- +
- +Alter Kumulative Dosis Dosis pro Woche
- +≥ 80 Jahre 100 x 103 I.U. 15 x 103I.U.
- +70 – 79 Jahre 150 – 200 x 103 I.U. 30 x 103I.U.
- +60 – 69 Jahre 200 – 300 x 103 I.U. 30 – 60 x 103I.U.
- +< 60 Jahre 400 x 103 I.U. 30 – 60 x 103I.U.
- +
- +
- +
- +
--20-30 ml/min reduziert ist, sollte nur noch 55% der Bleomycin-Dosis;
--10-20 ml/min reduziert ist, sollte nur noch 45% der Bleomycin-Dosis;
-- 5-10 ml/min reduziert ist, sollte nur noch 40% der Bleomycin-Dosis;
- +-20-30ml/min reduziert ist, sollte nur noch 55% der Bleomycin-Dosis;
- +-10-20 ml/min reduziert ist, sollte nur noch 45% der Bleomycin-Dosis;
- +- 5-10 ml/min reduziert ist, sollte nur noch 40% der Bleomycin-Dosis;
- +
- +
- +
- +
-·bei Patienten mit einer reduzierten Lungenfunktion oder bei Kreislaufstörungen der Lunge (z.B. Lungenembolie, Lungenfibrose),
-·bei Patienten mit akuter Lungenentzündung,
-·bei Patienten, die eine Überempfindlichkeit oder idiosynkratische Reaktion auf Bleomycin gezeigt haben,
-·in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- +bei Patienten mit einer reduzierten Lungenfunktion oder bei Kreislaufstörungen der Lunge (z.B. Lungenembolie, Lungenfibrose),
- +bei Patienten mit akuter Lungenentzündung,
- +bei Patienten, die eine Überempfindlichkeit oder idiosynkratische Reaktion auf Bleomycin gezeigt haben,
- +in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- +
- +
- +
-Obwohl die pulmonale Toxizität von Bleomycin dosis- und altersabhängig ist, kann, wenn die kumulative Dosis 400 x 103 I.U. (ungefähr 225 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche) übersteigt, eine pulmonale Toxizität auch unter geringeren Dosen auftreten. Dies ist vor allem der Fall bei älteren Patienten, Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, vorbestehenden Lungenerkrankungen, vorhergehender oder gleichzeitiger Bestrahlungstherapie im Brustbereich und bei Patienten, denen Sauerstoff verabreicht werden muss und in Hypoxie resultiert (Fraktion von angeregten Sauerstoff ≥ 30%).
- +
- +Obwohl die pulmonale Toxizität von Bleomycin dosis- und altersabhängig ist, kann, wenn die kumulative Dosis 400 x 103 I.U. (ungefähr 225 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche) übersteigt, eine pulmonale Toxizität auch unter geringeren Dosen auftreten. Dies ist vor allem der Fall bei älteren Patienten, Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, vorbestehenden Lungenerkrankungen, vorhergehender oder gleichzeitiger Bestrahlungstherapie im Brustbereich und bei Patienten, denen Sauerstoff verabreicht werden muss und in Hypoxie resultiert (Fraktion von angeregten Sauerstoff ≥ 30%).
- +
- +
- +
-Aufgrund der Möglichkeit von anaphylaktischen Reaktionen bei Lymphompatienten (bei 1% dieser Patienten berichtet) sollten diese anfänglich eine Testdosis von 1 - 2 x 103 I.U. erhalten. Die Reaktion kann unmittelbar auftreten oder um mehrere Stunden verspätet sein und tritt normalerweise nach der ersten oder zweiten Dosis auf. Bei Ausbleiben einer akuten Reaktion kann die berechnete Dosis verabreicht werden.
- +
- +Aufgrund der Möglichkeit von anaphylaktischen Reaktionen bei Lymphompatienten (bei 1% dieser Patienten berichtet) sollten diese anfänglich eine Testdosis von 1 - 2 x 103 I.U. erhalten. Die Reaktion kann unmittelbar auftreten oder um mehrere Stunden verspätet seinund tritt normalerweise nach der ersten oder zweiten Dosis auf. Bei Ausbleiben einer akuten Reaktion kann die berechnete Dosis verabreicht werden.
- +
- +
- +
- +
- +
- +
-Ein erhöhtes Risiko für eine pulmonale Toxizität wurde bei der gleichzeitigen Verabreichung von Carmustin, Mitomycin C, Cyclophosphamid und Methotrexat beschrieben.
- +
- +Ein erhöhtes Risiko für eine pulmonale Toxizität wurde bei der gleichzeitigen Verabreichung von Carmustin, Mitomycin C, Cyclophosphamid und Methotrexat beschrieben.
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
-Frauen dürfen während der Behandlung mit Bleomycin nicht schwanger werden. Es wurden Fälle von fetalem Tod berichtet. In tierexperimentellen Studien wurde eine Reproduktionstoxizität festgestellt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Frauen dürfen während der Behandlung mit Bleomycin nicht schwanger werden. Es wurden Fälle von fetalem Tod berichtet. In tierexperimentellen Studien wurde eine Reproduktionstoxizität festgestellt (siehe "Präklinische Daten" ).
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
-Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen ist wie folgt angegeben: „Sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1000), „sehr selten“ (<1/10‘000).
- +
- +Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen ist wie folgt angegeben: „Sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100,<1/10), „gelegentlich“ (≥1/1000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1000), „sehr selten“ (<1/10‘000).
- +
- +
- +
- +
- +
- +
-Sehr selten: Konfusion
- +Sehr selten: Konfusion
- +
-Sehr selten: Zerebraler Infarkt, Apoplexie mit tödlichem Ausgang, Schwindel
- +Sehr selten: Zerebraler Infarkt, Apoplexie mit tödlichem Ausgang, Schwindel
- +
- +
- +
-Sehr häufig (2-10%): interstitielle Lungenerkrankung, organisierende Pneumonie, Pneumonitis
-Häufig: Lungenfibrose mit tödlichem Ausgang, respiratorische Insuffizienz, akutes respiratorisches Syndrom
-Selten: Lungenembolie, Diffuser Alveolarschaden, Dyspnoe
- +Sehr häufig (2-10%): interstitielle Lungenerkrankung, organisierende Pneumonie, Pneumonitis
- +Häufig: Lungenfibrose mit tödlichem Ausgang, respiratorische Insuffizienz, akutes respiratorisches Syndrom
- +Selten: Lungenembolie, Diffuser Alveolarschaden, Dyspnoe
- +
- +
-Sehr selten: Hepatitis
- +Sehr selten: Hepatitis
- +
- +
- +
- +
- +
-Die akute Reaktion auf eine Überdosis Bleomycin würde wahrscheinlich in Senkung des Blutdrucks, Fieber, schnellem Puls und allgemeinen Schocksymptomen zu erkennen sein. Es gibt kein spezifisches Antidot. Notfallprozeduren sollten geeignete korrigierende und unterstützende Massnahmen beeinhalten. Beobachtungen zeigen, dass Bleomycin mittels Dialyse kaum schneller eliminiert wird. Die Behandlung ist rein symptomatisch.
- +Die akute Reaktion auf eine Überdosis Bleomycin würde wahrscheinlich in Senkung des Blutdrucks, Fieber, schnellem Puls und allgemeinen Schocksymptomen zu erkennen sein. Es gibt kein spezifisches Antidot. Notfallprozeduren sollten geeignete korrigierende und unterstützende Massnahmen beeinhalten.Beobachtungen zeigen, dass Bleomycin mittels Dialyse kaum schneller eliminiert wird. Die Behandlung ist rein symptomatisch.
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
-Bleomycin wird parenteral verabreicht. Nach intramuskulären Injektionen von 15 x 103 I.U. werden Spitzenkonzentrationen von 1 I.U./ml in ungefähr 30 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit liegt zwischen 75 und 100%. Die Absorption nach subkutaner Injektion erfolgt nur langsam, die Bioverfügbarkeit ist mit einer intravenösen Gabe vergleichbar. Bei intrapleuraler Verabreichung werden etwa 45% der Dosis systemisch aufgenommen. Nach einer intravenösen Bolusverabreichung von 15 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche werden Spitzenkonzentrationen von 1 – 10 I.U./ml im Plasma erreicht. Kontinuierliche intravenöse Bleomycin-Infusionen von 30 x 103 I.U. täglich während 4 – 5 Tagen resultieren in einer durchschnittlichen „steady-state“-Plasmakonzentration („trough level“) von 0,1 – 0,3 I.U./ml.
- +Bleomycin wird parenteral verabreicht. Nach intramuskulären Injektionen von 15 x 103 I.U. werden Spitzenkonzentrationen von 1 I.U./ml in ungefähr 30 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit liegt zwischen 75 und 100%. Die Absorption nach subkutaner Injektion erfolgt nur langsam, die Bioverfügbarkeit ist mit einer intravenösen Gabe vergleichbar. Bei intrapleuraler Verabreichung werden etwa 45% der Dosis systemisch aufgenommen. Nach einer intravenösen Bolusverabreichung von 15 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche werden Spitzenkonzentrationen von 1 – 10 I.U./ml im Plasma erreicht.Kontinuierliche intravenöse Bleomycin-Infusionen von 30 x 103 I.U. täglich während 4 – 5 Tagen resultieren in einer durchschnittlichen „steady-state“-Plasmakonzentration („trough level“) von 0,1 – 0,3 I.U./ml.
- +
- +
-Das Verteilungsvolumen beträgt 0,27 ± 0,09 l/kg.
- +Das Verteilungsvolumen beträgt 0,27 ± 0,09 l/kg.
- +
- +
- +
-Die systemische Clearance ist schnell und verläuft über 2 Phasen. Wenn Bleomycin in Form einer intravenösen Bolusinjektion von 15 x 103 I.U./m² Körperoberfläche verabreicht wird, beträgt die initiale respektive terminale Halbwertszeit 0,5 respektive 4 Stunden. Wenn Bleomycin in Form einer intravenösen Infusion verabreicht wird, in einer täglichen Dosierung von 30 x 103 I.U. während 4 – 5 Tagen, betragen die initiale respektive terminale Halbwertszeit 1,3 respektive 9 Stunden.
-Die Elimination erfolgt hauptsächlich über den Urin. 45 – 62% der verabreichten Menge werden unverändert mit dem Urin ausgeschieden (glomeruläre Filtration). Nach intrapleuraler Verabreichung ist die Elimination nur langsam und die Recovery im Urin ist reduziert (auf 17% der Dosis).
- +Die systemische Clearance ist schnell und verläuft über 2 Phasen. Wenn Bleomycin in Form einer intravenösen Bolusinjektion von 15 x 103 I.U./m² Körperoberfläche verabreicht wird, beträgt die initiale respektive terminale Halbwertszeit 0,5 respektive 4 Stunden. Wenn Bleomycin in Form einer intravenösen Infusion verabreicht wird, in einer täglichen Dosierung von 30 x 103 I.U. während 4 – 5 Tagen, betragen die initiale respektive terminale Halbwertszeit 1,3 respektive 9 Stunden.
- +Die Elimination erfolgt hauptsächlich über den Urin. 45 – 62% der verabreichten Menge werden unverändert mit dem Urin ausgeschieden (glomeruläre Filtration). Nach intrapleuraler Verabreichung ist die Elimination nur langsam und die Recovery im Urin ist reduziert (auf 17% der Dosis).
- +
- +
- +
-Die Exkretionsrate ist stark abhängig von der Nierenfunktion. Die Plasmakonzentrationen sind bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion stark erhöht. Bei Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance < 35 ml/min ist die Elimination verringert. Nach einer intravenösen Bolusinjektion beträgt die Eliminationshalbwertszeit bei einer Kreatinin-Clearance von 20 ml/min 5,7 Stunden und bei einer Kreatinin-Clearance von 10 ml/min und darunter 21 Stunden. Beobachtungen zeigten, dass Bleomycin mittels Dialyse kaum schneller eliminiert wird.
- +Die Exkretionsrate ist stark abhängig von der Nierenfunktion. Die Plasmakonzentrationen sind bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion stark erhöht. Bei Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance < 35 ml/min ist die Elimination verringert. Nach einer intravenösen Bolusinjektion beträgt die Eliminationshalbwertszeit bei einer Kreatinin-Clearance von 20 ml/min 5,7 Stunden und bei einer Kreatinin-Clearance von 10 ml/min und darunter 21 Stunden. Beobachtungen zeigten, dass Bleomycin mittels Dialyse kaum schneller eliminiert wird.
- +
- +
-Bleomycin ist bei Mäusen und Ratten teratogen, nicht jedoch bei Kaninchen.. Es wurde beobachtet, dass Bleomycin bei Mäusen, denen intraperitoneale Dosen von 0,6 bis 5 mg/kg Körpergewicht an den Tagen 7 bis 12 der Trächtigkeit verabreicht wurden, teratogen ist. Eine erhöhte fetale Resorption trat bei Dosen von 3 und 5 mg/kg Körpergewicht auf. In einer Studie zur Reproduktionstoxizität wurden männlichen Mäusen 0 und 10 mg/kg Bleomycin intraperitoneal für einen Zeitraum von einem spermatogenen Zyklus (35 Tage) verabreicht. Die Ergebnisse zeigten die folgenden Auswirkungen auf die Reproduktionstoxizität: verringerte Spermienzahl, Lebensfähigkeit und Prozentsatz der Spermien mit normaler Morphologie; verminderter Prozentsatz reifer Spermien und fortschreitende Bewegung der Spermien; verminderte Testosteronwerte und verringerter Durchmesser der Samenkanälchen des Hodens; verringertes Verhältnis von Hodengewicht zu Körpergewicht, Anzahl der Spermatogonien, Spermatozyten, Spermatiden und Sertoli-Zellen pro Tubulus; erhöhte mittlere und unreife Spermien, luteinisierendes Hormon, follikelstimulierendes Hormon, Tunica albuginea-Dicke und Malondialdehydspiegel. In einer ähnlichen Studie wurde männlichen Ratten dreimal wöchentlich über einen Zeitraum von 8 Wochen Bleomycin in einer Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht intraperitoneal verabreicht. Bleomycin senkte den Serumtestosteronspiegel und den relativen Spermiengehalt im Nebenhoden im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant. Histologisch zeigte die mit Bleomycin behandelte Gruppe eine männliche Reproduktionstoxizität, die durch Vakuolisierung der Samenkanälchen, Ablösung der Basalmembran, verringerte Anzahl von Spermatogoniem und Spermatozyten, verringerte Spermienmenge im Lumen der Samenkanälchen und Degeneration der interstitiellen Zellen nachgewiesen wurde. Bleomycin ist teratogen bei Ratten, die an den Tagen 6 - 15 der Trächtigkeit intraperitoneale Dosierungen von 1,5 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 1,6-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhalten. Zu den fetalen Missbildungen gehörten Skelettdefekte, verkürzte Innominarterie und Hydroureter. Bleomycin ist abortiv, aber nicht teratogen bei Kaninchen, die an den Tagen 6 - 18 der Trächtigkeit intravenöse Dosen von 1,2 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 2,4-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhielten.
-Sowohl in In-vitro- als auch in In-vivo-Laborstudien ist Bleomycin genotoxisch und führt zu einer erhöhten Inzidenz von Tumoren. Invitro Chromosomenaberrationen weisen auf die Klastogenität von Bleomycin hin. Auch andere Genotoxizitätsstudien wie morphologische In-vitro-Transformation, Sister Chromatid Exchange und Comet-Assays ergaben positive Ergebnisse. In ähnlicher Weise zeigten In-vivo-Mikronukleus- und Chromosomenaberrationstests positive Ergebnisse. In einer Karzinogenitätsstudie an Ratten führte die subkutane Injektion von Bleomycin in einer Dosierung von 0,35 mg/kg Körpergewicht pro Woche (3,82 I.U./m2 pro Woche oder etwa 30 % der empfohlenen Humandosis) zu einem signifikanten, dosisabhängigen Auftreten von Tumoren an der Injektionsstelle (Fibrosarkome) sowie verschiedener Arten von Nierentumoren (Adenome, Adenokarzinome, Sarkome).
- +Bleomycin ist bei Mäusen und Ratten teratogen, nicht jedoch bei Kaninchen.. Es wurde beobachtet, dass Bleomycin bei Mäusen, denen intraperitoneale Dosen von 0,6 bis 5 mg/kg Körpergewicht an den Tagen 7 bis 12 der Trächtigkeit verabreicht wurden, teratogen ist. Eine erhöhte fetale Resorption trat bei Dosen von 3 und 5 mg/kg Körpergewicht auf. In einer Studie zur Reproduktionstoxizität wurden männlichen Mäusen 0 und 10 mg/kg Bleomycin intraperitoneal für einen Zeitraum von einem spermatogenen Zyklus (35 Tage) verabreicht. Die Ergebnisse zeigten die folgenden Auswirkungen auf die Reproduktionstoxizität: verringerte Spermienzahl, Lebensfähigkeit und Prozentsatz der Spermien mit normaler Morphologie; verminderter Prozentsatz reifer Spermien und fortschreitende Bewegung der Spermien; verminderte Testosteronwerte und verringerter Durchmesser der Samenkanälchen des Hodens; verringertes Verhältnis von Hodengewicht zu Körpergewicht, Anzahl der Spermatogonien, Spermatozyten, Spermatiden und Sertoli-Zellen pro Tubulus; erhöhte mittlere und unreife Spermien, luteinisierendes Hormon, follikelstimulierendes Hormon, Tunica albuginea-Dicke und Malondialdehydspiegel. In einer ähnlichen Studie wurde männlichen Ratten dreimal wöchentlich über einen Zeitraum von 8 Wochen Bleomycin in einer Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht intraperitoneal verabreicht. Bleomycin senkte den Serumtestosteronspiegel und den relativen Spermiengehalt im Nebenhoden im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant. Histologisch zeigte die mit Bleomycin behandelte Gruppe eine männliche Reproduktionstoxizität, die durch Vakuolisierung der Samenkanälchen, Ablösung der Basalmembran, verringerte Anzahl von Spermatogoniem und Spermatozyten, verringerte Spermienmenge im Lumen der Samenkanälchen und Degeneration der interstitiellen Zellen nachgewiesen wurde. Bleomycin ist teratogen bei Ratten, die an den Tagen 6 - 15 der Trächtigkeit intraperitoneale Dosierungen von 1,5 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 1,6-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhalten. Zu den fetalen Missbildungen gehörten Skelettdefekte, verkürzte Innominarterieund Hydroureter. Bleomycin ist abortiv, aber nicht teratogen bei Kaninchen, die an den Tagen 6 - 18 der Trächtigkeit intravenöse Dosen von 1,2 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 2,4-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhielten.
- +Sowohl in In-vitro- als auch in In-vivo-Laborstudien ist Bleomycin genotoxisch und führt zu einer erhöhten Inzidenz von Tumoren.Invitro Chromosomenaberrationen weisen auf die Klastogenität von Bleomycin hin. Auch andere Genotoxizitätsstudien wie morphologische In-vitro-Transformation, Sister Chromatid Exchange und Comet-Assays ergaben positive Ergebnisse. In ähnlicher Weise zeigten In-vivo-Mikronukleus- und Chromosomenaberrationstests positive Ergebnisse. In einer Karzinogenitätsstudie an Ratten führte die subkutane Injektion von Bleomycin in einer Dosierung von 0,35 mg/kg Körpergewicht pro Woche (3,82 I.U./m2 pro Woche oder etwa 30 % der empfohlenen Humandosis) zu einem signifikanten, dosisabhängigen Auftreten von Tumoren an der Injektionsstelle (Fibrosarkome)sowie verschiedener Arten von Nierentumoren (Adenome, Adenokarzinome, Sarkome).
- +
- +
-Bleomycin-Lösungen sollten nicht gemischt werden mit Lösungen von anderen Medikamenten in einer Infusionslösung oder in einer Spritze, die essentielle Aminosäuren, Aminophyllin, Ascorbinsäure, Benzylpenicillin, Carbenicillin, Cefalotin, Cefazolin, Dexamethason, Diazepam, Glucose, Wasserstoffperoxid, Hydrocortison-Natriumsuccinat, Methotrexat, Mitomycin, Nafcillin, Riboflavin, Terbutalin oder Thiole (wie z.B. Glutathion) enthalten.
- +Bleomycin-Lösungen sollten nicht gemischt werden mit Lösungen von anderen Medikamenten in einer Infusionslösung oder in einer Spritze,die essentielle Aminosäuren, Aminophyllin, Ascorbinsäure, Benzylpenicillin, Carbenicillin, Cefalotin, Cefazolin, Dexamethason, Diazepam, Glucose, Wasserstoffperoxid, Hydrocortison-Natriumsuccinat, Methotrexat, Mitomycin, Nafcillin, Riboflavin, Terbutalin oder Thiole (wie z.B. Glutathion) enthalten.
- +
- +
- +
- +
- +
-Zur Herstellung der Lösung wird der gesamte Inhalt einer Durchstechflasche (15 x 103 I.U.) in der entsprechenden Menge 0,9% NaCl-Lösung gelöst (siehe unten bei den einzelnen Applikationen). Von dieser Lösung wird ein Anteil, der den benötigten Einheiten entspricht, entnommen.
-Beispiel: Benötigte Dosis = 8,5 x 103 I.U. (5 x 103 I.U./m2 x 1,7 m2)
-Der Inhalt einer Durchstechflasche (15 x 103 I.U.) wird in 5 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöst; davon werden so präzise wie möglich 2,83 ml (8,5 x 103 I.U.) zur Applikation entnommen.
- +Zur Herstellung der Lösung wird der gesamte Inhalt einer Durchstechflasche (15 x 103 I.U.) in der entsprechenden Menge 0,9% NaCl-Lösung gelöst (siehe unten bei den einzelnen Applikationen). Von dieser Lösung wird ein Anteil, der den benötigten Einheiten entspricht, entnommen.
- +Beispiel: Benötigte Dosis = 8,5 x 103 I.U. (5 x 103 I.U./m2 x 1,7 m2)
- + Der Inhalt einer Durchstechflasche (15 x 103 I.U.) wird in 5 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöst; davon werden so präzise wie möglich 2,83 ml (8,5 x 103 I.U.) zur Applikation entnommen.
- +
- +
-Den Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin in 1 – 5 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen. Da wiederholte intramuskuläre Injektionen an derselben Stelle örtliches Unbehagen verursachen können, empfiehlt es sich, die Injektionsstelle zu wechseln. Falls nötig, kann ein Lokalanästhetikum, z.B. 1,5 – 2 ml 1% Lidocain-Hydrochlorid, der Lösung beigefügt werden.
- +Den Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin in 1 – 5 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen. Da wiederholte intramuskuläre Injektionen an derselben Stelle örtliches Unbehagen verursachen können, empfiehlt es sich, die Injektionsstelle zu wechseln. Falls nötig, kann ein Lokalanästhetikum, z.B. 1,5 – 2 ml 1% Lidocain-Hydrochlorid, der Lösung beigefügt werden.
- +
- +
-Den Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin in 5 – 10 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen und langsam, innerhalb von 5 – 10 Minuten injizieren. Eine rasche Bolusinjektion muss vermieden werden, da es zu einer hohen Konzentration im Lungenkreislauf führt, welche das Risiko der Lungenschädigung erhöht.
- +Den Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin in 5 – 10 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen und langsam, innerhalb von 5 – 10 Minuten injizieren. Eine rasche Bolusinjektion muss vermieden werden, da es zu einer hohen Konzentration im Lungenkreislauf führt, welche das Risiko der Lungenschädigung erhöht.
- +
- +
-Bleomycin in 5 – 10 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen und mit 200 – 1000 ml derselben Lösung verdünnen. Die Infusion erfolgt über 6 – 24 Stunden.
- +Bleomycin in 5 – 10 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen und mit 200 – 1000 ml derselben Lösung verdünnen. Die Infusion erfolgt über 6 – 24 Stunden.
- +
- +
-Der Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin wird in 5 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöst und über einen Zeitraum von 5 – 10 Minuten verabreicht.
- +Der Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin wird in 5 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöst und über einen Zeitraum von 5 – 10 Minuten verabreicht.
- +
- +
-Bleomycin in 5 – 10 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen und mit 200 – 1000 ml derselben Lösung verdünnen. Die Infusion kann über einen Zeitraum von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen verabreicht werden. Um eine Thrombose an der Einstichstelle zu vermeiden, kann, vor allem wenn die Infusion über eine lange Zeit gegeben wird, Heparin verabreicht werden.
- +Bleomycin in 5 – 10 ml 0,9% NaCl-Lösung lösen und mit 200 – 1000 ml derselben Lösung verdünnen. Die Infusion kann über einen Zeitraum von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen verabreicht werden. Um eine Thrombose an der Einstichstelle zu vermeiden, kann, vor allem wenn die Infusion über eine lange Zeit gegeben wird, Heparin verabreicht werden.
- +
- +
-Der Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin wird in 2 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöst und über einen Zeitraum von 5 – 10 Minuten verabreicht. Eine intradermale Injektion ist zu vermeiden.
- +Der Inhalt einer Durchstechflasche Bleomycin wird in 2 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöst und über einen Zeitraum von 5 – 10 Minuten verabreicht. Eine intradermale Injektion ist zu vermeiden.
- +
- +
-Bleomycin in einer Konzentration von 1 – 3 x 103 I.U./ml in 0,9% NaCl-Lösung lösen und in den Tumor sowie dessen umliegendes Gewebe injizieren. Diese Art der Verabreichung wird nur selten angewendet.
- +Bleomycin in einer Konzentration von 1 – 3 x 103 I.U./ml in 0,9% NaCl-Lösung lösen und in den Tumor sowie dessen umliegendes Gewebe injizieren. Diese Art der Verabreichung wird nur selten angewendet.
- +
- +
-Im Anschluss an eine Aspiration der Pleurahöhle wird in 100 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöstes Bleomycin durch die Nadel oder den Katheter instilliert, welcher für die Aspiration des malignen Ergusses verwendet wurde. Die Nadel oder der Katheter werden daraufhin entfernt. Um eine einheitliche Verteilung von Bleomycin innerhalb der serösen Pleurahöhle sicherzustellen, sollte die Position des Patienten während 20 Minuten alle 5 Minuten gewechselt werden.
- +Im Anschluss an eine Aspiration der Pleurahöhle wird in 100 ml 0,9% NaCl-Lösung gelöstes Bleomycin durch die Nadel oder den Katheter instilliert, welcher für die Aspiration des malignen Ergusses verwendet wurde. Die Nadel oder der Katheter werden daraufhin entfernt. Um eine einheitliche Verteilung von Bleomycin innerhalb der serösen Pleurahöhle sicherzustellen, sollte die Position des Patienten während 20 Minuten alle 5 Minuten gewechselt werden.
- +
- +
-Bei Rekonstitution in 5 ml 0,9% NaCl-Lösung wurde eine chemische und physikalische Stabilität für die lichtgeschützte Lösung für 7 Tage bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) nachgewiesen. Bleomycin enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die rekonstituierte Bleomycin-Lösung sofort nach der Herstellung verwendet werden. Wird sie nicht sofort verwendet, liegen die Haltbarkeit und die Aufbewahrungsbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten in der Regel 24 Stunden bei 2 – 8 °C nicht überschreiten, es sei denn die Rekonstitution erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.
- +
- +Bei Rekonstitution in 5 ml 0,9% NaCl-Lösung wurde eine chemische und physikalische Stabilität für die lichtgeschützte Lösung für 7 Tage bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) nachgewiesen. Bleomycin enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die rekonstituierte Bleomycin-Lösung sofort nach der Herstellung verwendet werden. Wird sie nicht sofort verwendet, liegen die Haltbarkeit und die Aufbewahrungsbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten in der Regel 24 Stunden bei 2 – 8 °C nicht überschreiten, es sei denn die Rekonstitution erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.
- +
- +
- +
- +
- +
- +
- +
|
|