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Home - Fachinformation zu Natrium Bicarbonicum Bichsel 1.4 % - Änderungen - 31.07.2026
28 Änderungen an Fachinfo Natrium Bicarbonicum Bichsel 1.4 %
  • -Wirkstoff: Natrii hydrogencarbonas.
  • -Hilfsstoffe: Dinatrii edetas, Aqua ad iniect.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Alkalisierende Elektrolytlösungen zur Infusion und Injektion
  • +Wirkstoffe
  • +Natrii hydrogencarbonas
  • +Hilfsstoffe
  • +Dinatrii edetas, aqua ad iniectabile
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektions-/Infusionslösung (i.v.)
  • +Alkalisierende Elektrolytlösungen zur Infusion und Injektion.
  • - Natrium Bicarbonicum 8.4%
  • -Natriumbicarbonat (g) 84
  • -Natriumedetat (g) 0.10
  • -Aqua ad iniect. q.s. ad (ml) 1000
  • -Elektrolyte:
  • -Natrium (mmol/l) 1000
  • -Hydrogencarbonat (mmol/l) 1000
  • -Osmolarität (mOsm/l) 2001
  • + Natrium bicarbonicum 8.4 %
  • +Natriumbicarbonat (g) 84
  • +Natriumedetat (g) 0.10
  • +Aqua ad iniectabile q.s. ad (ml) 1000
  • +Elektrolyte:
  • +Natrium (mmol/l) 1000
  • +Hydrogencarbonat (mmol/l) 1000
  • +Osmolarität (mOsm/l) 2001
  • - 
  • -Bicarbonatlösungen werden intravenös verabreicht. Die 8.4 %-ige Bicarbonatlösung darf wegen ihrer starken Alkalität und hoher Osmolarität nur langsam und intravenös in grössere Gefässe verabreicht werden. Sie kann auch in einer passenden Trägerlösung verdünnt werden. Die Dosierung erfolgt in der Regel aufgrund der Analyse des Säure-Basen-Status des arteriellen Blutes. Als Richtlinie für die Berechnung der Dosierung kann folgende Formel gelten: Basendefizit × 0.3 × kg (KG) = erforderliche mmol Bicarbonat.
  • +Die Dosierung erfolgt in der Regel aufgrund der Analyse des Säure-Basen-Status des arteriellen Blutes. Als Richtlinie für die Berechnung der Dosierung kann folgende Formel gelten: Basendefizit × 0.3 × kg (KG) = erforderliche mmol Bicarbonat.
  • -Grössere Mengen - in der Annahme einer intra- und extrazellulären Verteilung - können zu einer Überkompensation führen. Im Allgemeinen verabreicht man nicht mehr als 100 bis 200 mmol Natriumbicarbonat während den ersten 24 Stunden.Maximale Infusions-Geschwindigkeit für die 8.4 %ige Bicarbonatlösung: ca. 1.5 mmol/kg KG pro Stunde. Eine Blindpufferung ist nur zur Reanimation zulässig. Die Anfangsdosis beträgt etwa 1 mmol/kg (KG) bis zu maximal 100 mmol Natriumbicarbonat. Bei fortbestehendem Kreislaufstillstand werden alle 10 Minuten weitere 0.5 mmol/kg (KG) appliziert. Die Behandlung sollte sobald als möglich unter Kontrolle des Säure-Basen-Status weitergeführt werden.
  • +Grössere Mengen - in der Annahme einer intra- und extrazellulären Verteilung - können zu einer Überkompensation führen. Im Allgemeinen verabreicht man nicht mehr als 100 bis 200 mmol Natriumbicarbonat während den ersten 24 Stunden.Maximale Infusions-Geschwindigkeit für die 8.4 %ige Bicarbonatlösung: ca. 1.5 mmol/kg KG pro Stunde. Eine Blindpufferung ist nur zur Reanimation zulässig. Die Anfangsdosis beträgt etwa 1 mmol/kg (KG) bis zu maximal 100 mmol Natriumbicarbonat. Bei fortbestehendem Kreislaufstillstand werden alle 10 Minuten weitere 0.5 mmol/kg (KG) appliziert. Die Behandlung sollte, sobald als möglich, unter Kontrolle des Säure-Basen-Status weitergeführt werden.
  • +Art der Anwendung
  • +Bicarbonatlösungen werden intravenös verabreicht. Die 8.4 %ige Bicarbonatlösung darf wegen ihrer starken Alkalität und hoher Osmolarität nur langsam und intravenös in grössere Gefässe verabreicht werden. Sie kann auch in einer passenden Trägerlösung verdünnt werden.
  • +
  • -Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe, metabolische und respiratorische Alkalose, respiratorische Azidose, massive Chloridverluste aus dem Magen-Darm-Trakt oder nach Behandlung mit gewissen Diuretika, Hypokalzämie, Konvulsionen, kardiale Dekompensation, Hypernatriämie.
  • +Metabolische und respiratorische Alkalose, respiratorische Azidose, massive Chloridverluste aus dem Magen-Darm-Trakt oder nach Behandlung mit gewissen Diuretika, Hypokalzämie, Konvulsionen, kardiale Dekompensation, Hypernatriämie.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 229.99 mg Natrium pro Ampulle à 10 ml Injektions-/Infusionslösung, davon 0.12 mg aus dem Hilfsstoff und 229.87 mg aus dem Wirkstoff, entsprechend 11.5 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +
  • -Chlorpropamid, Lithium Carbonat, Salicylate, Tetracyclin
  • +Chlorpropamid, Lithium Carbonat, Salicylate, Tetracyclin.
  • +Schwangerschaft
  • -"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, 1/1000), "selten" (<1/1000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
  • +"sehr häufig" (≥1/10),
  • +"häufig" (1/100, <1/10),
  • +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100),
  • +"selten" (1/10'000, <1/1'000),
  • +"sehr selten" (<1/10'000),
  • +"nicht bekannt" (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Nicht bekannt: Exanthem, Erythem (erythema facialis).
  • -
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +Behandlung
  • +
  • -ATC-Code: B05BB01
  • -Natriumbicarbonat-Lösungen der verschiedenen Konzentrationen wirken alkalisierend und führen dem Körper Na+ und HCO3- zu. Sie regulieren damit das Säure-Basen-Gleichgewicht im Plasma im Rahmen der Behandlung einer Azidose.
  • +ATC-Code
  • +B05BB01
  • +Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik
  • +Natriumbicarbonat-Lösungen der verschiedenen Konzentrationen wirken alkalisierend und führen dem Körper Na+ und HCO3- zu. Sie regulieren damit das Säure-Basen-Gleichgewicht im Plasma im Rahmen der Behandlung einer Azidose. Die normale Bicarbonat-Konzentration im Plasma beträgt 24 - 31 mmol/l.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Daten vorhanden.
  • -Das Bicarbonat/Kohlensäure-System bildet den Hauptpuffer des Körpers. Die Bicarbonat-Konzentration des Plasmas wird von der Lunge (durch die Ausatmung von CO2) und von den Nieren kontrolliert. Die normale Bicarbonat-Konzentration im Plasma beträgt 24 - 31 mmol/l.
  • +Absorption
  • +Keine Daten vorhanden.
  • +Distribution
  • +Das Bicarbonat/Kohlensäure-System bildet den Hauptpuffer des Körpers.
  • +Metabolismus
  • +Keine Daten vorhanden.
  • +Elimination
  • +Die Bicarbonat-Konzentration des Plasmas wird von der Lunge (durch die Ausatmung von CO2) und von den Nieren kontrolliert.
  • -Natrium Bicarbonicum Lösungen "Bichsel" sind inkompatibel mit Lösungen von Erdalkalimetalle (Calcium-, Magnesiumverbindungen) sowie mit phosphathaltigen Lösungen.
  • +Natriumbicarbonat-Lösungen "Bichsel" sind inkompatibel mit Lösungen von Erdalkalimetallen (Calcium-, Magnesiumverbindungen) sowie mit phosphathaltigen Lösungen.
  • -Die Natrium Bicarbonicum Lösungen "Bichsel" dürfen nur bis zum aufgedruckten und mit "Exp" . bezeichneten Verfalldatum angewendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Die Natrium Bicarbonicum Lösungen "Bichsel" sind bei Raumtemperatur (1525 °C) aufzubewahren. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
  • +Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • +Natrium Bicarbonicum "Bichsel" 8.4 %:
  • +
  • -Mai 2024
  • +November 2025
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