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- +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen, welche in den klinischen Studien für onkologische Indikationen von Medroxyprogesteronacetat beobachtet wurden, nach Organsystem und Häufigkeit angegeben:
-Blut- und Lymphsystem
-Sehr häufig: Vorübergehende Erhöhung der Leukozyten- und Thrombozytenzahl.
-Immunsystem
-Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Anaphylaxie, anaphylaktoide Reaktionen, Angioödem).
-Endokrine Störungen
-Sehr häufig: Cushingoide Symptomatik (bis 20%).
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- +Nicht bekannt: Leukozytenzahl erhöht, Thrombozytenzahl erhöht.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Gelegentlich: Angioödem.
- +Selten: Arzneimittelüberempfindlichkeit.
- +Nicht bekannt: Anaphylaktische Reaktion, anaphylaktoide Reaktion.
- +Endokrine Erkrankungen
- +Gelegentlich: Cushingoide Symptomatik.
- +Nicht bekannt: anhaltende Anovulation.
-Sehr häufig: Gewichtszunahme (ca. 30%), Appetitsteigerung (20%).
-Häufig: Flüssigkeitsretention, verminderte Glucosetoleranz.
-Selten: Glycosurie, Hypercalcämie, Exazerbation eines Diabetes mellitus.
-Psychiatrische Störungen
-Selten: Nervosität, Depression, Euphorie, Konzentrationsverlust, Verwirrtheit.
-Nicht bekannt: Libidoveränderungen.
-Nervensystem
-Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel.
-Selten: Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, leichter Handtremor.
-Augen
-Selten: Sehstörungen, Diabetische Katarakt.
-Herz/Gefässe
-Häufig: erhöhter Blutdruck.
-Nicht bekannt: Thrombophlebitis, venöse und arterielle Thromboembolien (wie Lungenembolie, Myokardinfarkt, zerebraler Infarkt, Retinathrombosen), Palpitationen, Tachykardie, Herzinsuffizienz.
-Gastrointestinale Störungen
-Häufig: Übelkeit, Magenbeschwerden.
-Nicht bekannt: Obstipation, Diarrhoe, Mundtrockenheit, Erbrechen.
-Leber und Galle
-Selten: Transaminasenanstieg, cholestatischer Ikterus.
-Haut
-Selten: Exantheme, Pruritus, Urticaria, Akne, Alopezie.
-Sehr selten: Hirsutismus.
-Muskelskelettsystem
-Selten: nächtliche Wadenkrämpfe.
-Reproduktionssystem und Brust
-Häufig: Abnormale uterine Blutungen (unregelmässig, verstärkt, abgeschwächt), Amenorrhoe, Spannungsgefühl in der Brust, Veränderungen des Zervixsekretes, zervikale Erosionen (Erythroplasie), Impotenz, Galactorrhoe.
-Nicht bekannt: Anhaltende Anovulation, Schmerzhaftigkeit der Brust.
-Allgemeine Störungen
-Häufig: Ödeme.
-Selten: Müdigkeit, Schwitzen.
-Nicht bekannt: Unwohlsein, Fieber.
- +Häufig: Gewichtsschwankung, Appetitsteigerung.
- +Gelegentlich: Hypercalcämie, Exazerbation eines Diabetes mellitus.
- +Selten: Verminderte Glucosetoleranz.
- +Psychiatrische Erkrankungen
- +Häufig: Schlaflosigkeit.
- +Gelegentlich: Depression, Euphorie, Libidoveränderungen.
- +Selten: Nervosität.
- +Nicht bekannt: Verwirrtheit.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Zittern.
- +Selten: Schläfrigkeit, Zerebraler Infarkt.
- +Nicht bekannt: Konzentrationsverlust.
- +Augenerkrankungen
- +Nicht bekannt: Sehverschlechterung, diabetische Katarakt, Embolie und Thrombose der Retina.
- +Herzerkrankungen
- +Gelegentlich: Dekompensierte Herzinsuffizienz.
- +Selten: Myokardinfarkt, erhöhter Blutdruck.
- +Nicht bekannt: Palpitationen, Tachykardie.
- +Gefässerkrankungen
- +Gelegentlich: Thrombophlebitis.
- +Selten: Embolie und Thrombose.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Gelegentlich: Lungenembolie.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Häufig: Übelkeit, Obstipation, Erbrechen.
- +Gelegentlich: Diarrhoe, Mundtrockenheit.
- +Nicht bekannt: Magenbeschwerden.
- +Erkrankungen der Leber und Gallenblase
- +Nicht bekannt: erhöhte Transaminasen, cholestatischer Ikterus.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Häufig: Hyperhidrose.
- +Gelegentlich: Akne, Hirsutismus.
- +Selten: Exantheme, Alopezie.
- +Nicht bekannt: Pruritus, Urticaria.
- +Stkelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Gelegentlich: Muskelspasmen.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Nicht bekannt: Glycosurie.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Häufig: Erektile Dysfunktion.
- +Gelegentlich: Dysfunktionelle uterine Blutung (unregelmässig, verstärkt, abgeschwächt, schwach), Brustschmerz.
- +Nicht bekannt: Amenorrhoe, Spannungsgefühl in der Brust, Zervixausfluss, Erosion der Cervix uteri, Galactorrhoe.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Häufig: Ödeme/Flüssigkeitsretention, Müdigkeit.
- +Selten: Unwohlsein, Fieber.
-Medroxyprogesteron ist ein synthetisches Progesteronderivat mit androgenen, antiöstrogenen, antigonadotropen und adrenokortikoiden Eigenschaften. Es wird in der Behandlung verschiedener hormonsensibler Tumoren verwendet. Medroxyprogesteron übt seine Wirkung vorwiegend über die Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse aus mit Unterdrückung der Bildung der Sexualhormone bei Frau und Mann. In hohen Dosen kommt es zusätzlich zur Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, wobei es zur Hemmung der Androdiendion-Synthese, der Hauptquelle von Estrogenen bei postmenopausalen Frauen, kommt. Ebenfalls kommt es, jedoch inkomplett, zur Unterdrückung der Glukokortikoid- und Mineralokortikoid-Synthese.
- +Medroxyprogesteron ist ein synthetisches Progesteronderivat mit androgenen, antiöstrogenen, antigonadotropen und adrenokortikoiden Eigenschaften. Es wird in der Behandlung verschiedener hormonsensibler Tumoren verwendet. Medroxyprogesteron übt seine Wirkung vorwiegend über die Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse aus mit Unterdrückung der Bildung der Sexualhormone bei Frau und Mann. In hohen Dosen kommt es zusätzlich zur Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, wobei es zur Hemmung der Androdiendion-Synthese, der Hauptquelle von Östrogenen bei postmenopausalen Frauen, kommt. Ebenfalls kommt es, jedoch inkomplett, zur Unterdrückung der Glukokortikoid- und Mineralokortikoid-Synthese.
-Oktober 2014.
-LLD V008
- +Oktober 2015.
- +LLD V010
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