| 52 Änderungen an Fachinfo Oestrogel |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Transdermales Gel.
- +1 g transdermales Gel enthält 0,6 mg Estradiol.
- +1 Hub = 1,25 g Gel entspricht 0,75 mg Estradiol (ut estradiolum hemihydricum).
- +1 Dosierungsmass = 2,5 g Gel entspricht 1,5 mg Estradiol (ut estradiolum hemihydricum).
-·Östrogenmangel-Symptome als Folge der natürlichen oder chirurgischen Menopause:
- +-Östrogenmangel-Symptome als Folge der natürlichen oder chirurgischen Menopause:
-·Osteoporoseprophylaxe
- +-Osteoporoseprophylaxe
-Täglich 1 Dosierungsmass (der Tube beigepackt) oder 2 Hübe (Mehrdosenbehältnis mit Dosierpumpe) Oestrogel (2,5 g Gel) grossflächig auf Schultern und Arme applizieren. Oestrogel kann entweder kontinuierlich oder zyklisch angewendet werden.
- +Täglich 1 Dosierungsmass (der Tube beigepackt) oder 2 Hübe (Mehrdosenbehältnis mit Dosierpumpe) Oestrogel (2,5 g Gel) grossflächig auf Schultern und Arme applizieren. Oestrogel kann entweder kontinuierlich oder zyklisch angewendet werden.
-In gewissen schweren Fällen mit Persistieren der menopausalen Symptome kann die Dosis bis auf 5 g Gel pro Tag erhöht werden. Wenn Zeichen einer zu hohen Dosierung, insbesondere ein Spannungsgefühl in den Brüsten, auftreten, muss die Dosis reduziert werden.
-Bei nicht-hysterektomierten Frauen muss die Oestrogel-Therapie durch eine sequentielle Gestagentherapie nach folgendem Schema ergänzt werden: Wird Oestrogel kontinuierlich appliziert, so empfiehlt sich, das Gestagen (z.B. Progesteron 200 mg pro Tag, Medroxyprogesteron 5-10 mg pro Tag, Norethisteron 5 mg pro Tag, Norethisteronacetat 1-5 mg pro Tag oder Dydrogesteron 10-20 mg pro Tag) während 12-14 Tagen pro Monat anzuwenden.
- +In gewissen schweren Fällen mit Persistieren der menopausalen Symptome kann die Dosis bis auf 5 g Gel pro Tag erhöht werden. Wenn Zeichen einer zu hohen Dosierung, insbesondere ein Spannungsgefühl in den Brüsten, auftreten, muss die Dosis reduziert werden.
- +Bei nicht-hysterektomierten Frauen muss die Oestrogel-Therapie durch eine sequentielle Gestagentherapie nach folgendem Schema ergänzt werden: Wird Oestrogel kontinuierlich appliziert, so empfiehlt sich, das Gestagen (z.B. Progesteron 200 mg pro Tag, Medroxyprogesteron 5-10 mg pro Tag, Norethisteron 5 mg pro Tag, Norethisteronacetat 1-5 mg pro Tag oder Dydrogesteron 10-20 mg pro Tag) während 12-14 Tagen pro Monat anzuwenden.
-Es wird empfohlen, innerhalb einer Stunde nach der Anwendung von Oestrogel keine Sonnencreme aufzutragen, da dies die Resorption von Estradiol um 15-20% reduzieren kann (siehe «Pharmakokinetik»).
-Die Patientinnen sollten darüber informiert werden, dass Kinder nicht mit der Körperstelle in Berührung kommen sollten, auf die das Estradiol-Gel aufgetragen wurde (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Dies gilt insbesondere für Neugeborene.
-Für Informationen zur Anwendung des Mehrdosenbehältnisses mit Dosierpumpe bzw. der Tube mit Dosierungsmass siehe «Sonstige Hinweise», «Hinweise für die Handhabung».
- +Es wird empfohlen, innerhalb einer Stunde nach der Anwendung von Oestrogel keine Sonnencreme aufzutragen, da dies die Resorption von Estradiol um 15-20% reduzieren kann (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Die Patientinnen sollten darüber informiert werden, dass Kinder nicht mit der Körperstelle in Berührung kommen sollten, auf die das Estradiol-Gel aufgetragen wurde (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Dies gilt insbesondere für Neugeborene.
- +Für Informationen zur Anwendung des Mehrdosenbehältnisses mit Dosierpumpe bzw. der Tube mit Dosierungsmass siehe "Sonstige Hinweise" , "Hinweise für die Handhabung" .
-·bekanntes oder vermutetes Mammakarzinom,
-·bekanntes oder vermutetes Endometriumkarzinom oder andere östrogenabhängige Neoplasien,
-·nicht behandelte Endometriumhyperplasie,
-·diagnostisch nicht abgeklärte abnorme vaginale Blutung,
-·gut- oder bösartige Lebertumoren (auch in der Anamnese),
-·schwere Lebererkrankung,
-·frühere oder bestehende venöse thromboembolische Erkrankungen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie),
-·frühere oder bestehende arterielle thromboembolische Erkrankungen (z.B. Angina pectoris, Myokardinfarkt, Schlaganfall),
-·Porphyrie,
-·bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder gegenüber anderen Bestandteilen des Gels.
- +bekanntes oder vermutetes Mammakarzinom,
- +bekanntes oder vermutetes Endometriumkarzinom oder andere östrogenabhängige Neoplasien,
- +nicht behandelte Endometriumhyperplasie,
- +diagnostisch nicht abgeklärte abnorme vaginale Blutung,
- +gut- oder bösartige Lebertumoren (auch in der Anamnese),
- +schwere Lebererkrankung,
- +frühere oder bestehende venöse thromboembolische Erkrankungen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie),
- +frühere oder bestehende arterielle thromboembolische Erkrankungen (z.B. Angina pectoris, Myokardinfarkt, Schlaganfall),
- +-Porphyrie,
- +bekannte Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder gegenüber anderen Bestandteilen des Gels.
-Bei nicht-hysterektomierten Frauen muss die Östrogensubstitution immer durch die zyklische Verabreichung eines Gestagens ergänzt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Bei nicht-hysterektomierten Frauen muss die Östrogensubstitution immer durch die zyklische Verabreichung eines Gestagens ergänzt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-·Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses bzw. bei Verdacht hierauf; hierzu gehören auch:
-·erstmaliges Auftreten migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen
-·plötzlicher partieller oder vollständiger Visusverlust
-·plötzliche Hörstörungen
-·klinisch relevanter Blutdruckanstieg,
-·Ikterus oder Verschlechterung der Leberfunktion,
-·erkennbares Wachstum von Myomen,
-·Schwangerschaft.
- +-Symptome eines venösen oder arteriellen thromboembolischen Ereignisses bzw. bei Verdacht hierauf; hierzu gehören auch:
- +erstmaliges Auftreten migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen
- +plötzlicher partieller oder vollständiger Visusverlust
- +plötzliche Hörstörungen
- +klinisch relevanter Blutdruckanstieg,
- +-Ikterus oder Verschlechterung der Leberfunktion,
- +erkennbares Wachstum von Myomen,
- +-Schwangerschaft.
-·Risikofaktoren für östrogenabhängige Tumoren, z.B. Verwandte ersten Grades mit Brustkrebs,
-·gutartige Veränderungen der Brust,
-·Endometriumhyperplasie in der Anamnese,
-·Leiomyom des Uterus oder Endometriose,
-·Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse (s. unten),
-·Hypertonie,
-·Migräne oder schwere Kopfschmerzen,
-·Diabetes mellitus mit oder ohne Gefässbeteiligung,
-·Erkrankungen der Leber oder der Gallenblase,
-·systemischer Lupus erythematodes (SLE),
-·Epilepsie,
-·Asthma,
-·Otosklerose.
- +-Risikofaktoren für östrogenabhängige Tumoren, z.B. Verwandte ersten Grades mit Brustkrebs,
- +gutartige Veränderungen der Brust,
- +-Endometriumhyperplasie in der Anamnese,
- +-Leiomyom des Uterus oder Endometriose,
- +-Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse (s. unten),
- +-Hypertonie,
- +-Migräne oder schwere Kopfschmerzen,
- +-Diabetes mellitus mit oder ohne Gefässbeteiligung,
- +-Erkrankungen der Leber oder der Gallenblase,
- +systemischer Lupus erythematodes (SLE),
- +-Epilepsie,
- +-Asthma,
- +-Otosklerose.
-Im Östrogen-Monotherapie-Arm der WHI-Studie wurden hysterektomierte Frauen im Alter von 50-79 Jahren mit konjugierten equinen Östrogenen (0,625 mg pro Tag) oder mit Placebo behandelt (n=10'739). Die durchschnittliche Verlaufsbeobachtung betrug 6,8 Jahre. Unter Östrogen-Monotherapie war kein signifikanter Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko ersichtlich (RR 0,91 [95% CI 0,75-1,12]). Hingegen war das Risiko für zerebrovaskuläre Insulte erhöht (RR 1,39 [95% CI 1,10-1,77]).
- +Im Östrogen-Monotherapie-Arm der WHI-Studie wurden hysterektomierte Frauen im Alter von 50-79 Jahren mit konjugierten equinen Östrogenen (0,625 mg pro Tag) oder mit Placebo behandelt (n=10'739). Die durchschnittliche Verlaufsbeobachtung betrug 6,8 Jahre. Unter Östrogen-Monotherapie war kein signifikanter Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko ersichtlich (RR 0,91 [95% CI 0,75-1,12]). Hingegen war das Risiko für zerebrovaskuläre Insulte erhöht (RR 1,39 [95% CI 1,10-1,77]).
-Zu einer HRT mit Therapiebeginn in relativ frühem Lebensalter (beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr) liegen nur limitierte Daten vor. Diese deuten darauf hin, dass die Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter einer HRT bei jüngeren Patientinnen mit kurzem Zeitabstand zur Menopause geringer sein könnte als in der in den o.g. Studien untersuchten (tendenziell älteren) Population. Dies gilt jedoch nicht für zerebrovaskuläre Ereignisse.
- +Zu einer HRT mit Therapiebeginn in relativ frühem Lebensalter (beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr) liegen nur limitierte Daten vor. Diese deuten darauf hin, dass die Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter einer HRT bei jüngeren Patientinnen mit kurzem Zeitabstand zur Menopause geringer sein könnte als in der in den o.g. Studien untersuchten (tendenziell älteren) Population. Dies gilt jedoch nicht für zerebrovaskuläre Ereignisse.
-Für Nicht-Anwenderinnen wird die Zahl der VTE-Fälle während eines Zeitraums von 5 Jahren auf ca. 3 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 50–59 Jahre und auf ca. 8 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 60–69 Jahre geschätzt. Bei gesunden Frauen, die während 5 Jahren eine HRT anwenden, treten ca. 2 bis 6 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 50–59 Jahre und ca. 5 bis 15 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 60–69 Jahre auf.
- +Für Nicht-Anwenderinnen wird die Zahl der VTE-Fälle während eines Zeitraums von 5 Jahren auf ca. 3 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 50–59 Jahre und auf ca. 8 pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 60–69 Jahre geschätzt. Bei gesunden Frauen, die während 5 Jahren eine HRT anwenden, treten ca. 2 bis 6 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 50–59 Jahre und ca. 5 bis 15 zusätzliche VTE-Fälle pro 1000 Frauen in der Altersgruppe 60–69 Jahre auf.
-Bei Auftreten entsprechender Symptome oder Verdacht einer thromboembolischen Erkrankung muss das Präparat sofort abgesetzt werden. Patientinnen mit Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse sollen sorgfältig überwacht werden. Wenn möglich sollten andere Therapien in Betracht gezogen werden. Die Risikofaktoren für venöse Thromboembolien umfassen eine entsprechende Eigen- oder Familienanamnese mit thromboembolischen Erkrankungen, Rauchen, Adipositas (BMI über 30 kg/m2), systemischen Lupus erythematodes und maligne Erkrankungen. Das Risiko für venöse Thromboembolien erhöht sich ausserdem mit zunehmendem Alter. Es gibt keinen Konsensus über die mögliche Rolle von Varizen bei der Entwicklung von venösen Thromboembolien.
- +Bei Auftreten entsprechender Symptome oder Verdacht einer thromboembolischen Erkrankung muss das Präparat sofort abgesetzt werden. Patientinnen mit Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse sollen sorgfältig überwacht werden. Wenn möglich sollten andere Therapien in Betracht gezogen werden. Die Risikofaktoren für venöse Thromboembolien umfassen eine entsprechende Eigen- oder Familienanamnese mit thromboembolischen Erkrankungen, Rauchen, Adipositas (BMI über 30 kg/m2), systemischen Lupus erythematodes und maligne Erkrankungen. Das Risiko für venöse Thromboembolien erhöht sich ausserdem mit zunehmendem Alter. Es gibt keinen Konsensus über die mögliche Rolle von Varizen bei der Entwicklung von venösen Thromboembolien.
-·jeglichen Kontakt anderer Personen, insbesondere von Kindern, mit der exponierten Hautregion zu vermeiden und gegebenenfalls die Anwendungsstelle mit Kleidung zu bedecken. Im Falle eines Kontakts sollte die Haut des Kindes umgehend mit Wasser und Seife gewaschen werden.
- +jeglichen Kontakt anderer Personen, insbesondere von Kindern, mit der exponierten Hautregion zu vermeiden und gegebenenfalls die Anwendungsstelle mit Kleidung zu bedecken. Im Falle eines Kontakts sollte die Haut des Kindes umgehend mit Wasser und Seife gewaschen werden.
-·bei Auftreten einer Brustentwicklung oder anderer Zeichen einer vorzeitigen Pubertät bei einem Kind, das möglicherweise versehentlich Estradiol-Gel ausgesetzt war, unverzüglich einen Arzt / eine Ärztin aufzusuchen und diese(n) über die Anwendung von Oestrogel zu informieren.
- +bei Auftreten einer Brustentwicklung oder anderer Zeichen einer vorzeitigen Pubertät bei einem Kind, das möglicherweise versehentlich Estradiol-Gel ausgesetzt war, unverzüglich einen Arzt / eine Ärztin aufzusuchen und diese(n) über die Anwendung von Oestrogel zu informieren.
-Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung einer HRT werden auch in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben (siehe dort).
- +Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung einer HRT werden auch in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben (siehe dort).
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Östrogene üben in jenen Dosierungen, die eine Besserung menopausaler Beschwerden bewirken und zur Erhaltung der Knochenmasse erforderlich sind, auch eine stark anregende Wirkung auf Mitose und Proliferation des Endometriums aus. Eine Östrogen-Monotherapie erhöht die Häufigkeit von Endometriumhyperplasien und somit das Risiko eines Endometriumkarzinoms. Dies gilt auch für Oestrogel. Eine Hyperplasie des Endometriums kann durch zusätzliche zyklische oder kontinuierliche Gabe eines Gestagens vermieden werden (siehe «Dosierung / Anwendung»).
- +Östrogene üben in jenen Dosierungen, die eine Besserung menopausaler Beschwerden bewirken und zur Erhaltung der Knochenmasse erforderlich sind, auch eine stark anregende Wirkung auf Mitose und Proliferation des Endometriums aus. Eine Östrogen-Monotherapie erhöht die Häufigkeit von Endometriumhyperplasien und somit das Risiko eines Endometriumkarzinoms. Dies gilt auch für Oestrogel. Eine Hyperplasie des Endometriums kann durch zusätzliche zyklische oder kontinuierliche Gabe eines Gestagens vermieden werden (siehe "Dosierung / Anwendung" ).
-Nach einer Einzeldosis von 2,5 g Oestrogel, entsprechend 1,5 mg Estradiol, wird innerhalb von ca. 12 h eine Plasmakonzentration von 80 pg/ml (295 pmol/l) erreicht. Die Bioverfügbarkeit von Estradiol beträgt 32-50% einer vergleichbaren, p.o. verabreichten Estradiol-Dosis.
-Die Pharmakokinetik von Estradiol nach Anwendung von Oestrogel ist nicht dosisproportional. Nach 1 Behandlungswoche wurden unter einer Dosis von 1,5 mg pro Tag Plasmakonzentrationen von 68 pg/ml (250 pmol/l) gemessen, unter einer Dosis von 3 mg pro Tag 103 pg/ml (380 pmol/l). Diese Werte blieben bis zur nächsten Oestrogel-Applikation stabil.
- +Nach einer Einzeldosis von 2,5 g Oestrogel, entsprechend 1,5 mg Estradiol, wird innerhalb von ca. 12 h eine Plasmakonzentration von 80 pg/ml (295 pmol/l) erreicht. Die Bioverfügbarkeit von Estradiol beträgt 32-50% einer vergleichbaren, p.o. verabreichten Estradiol-Dosis.
- +Die Pharmakokinetik von Estradiol nach Anwendung von Oestrogel ist nicht dosisproportional. Nach 1 Behandlungswoche wurden unter einer Dosis von 1,5 mg pro Tag Plasmakonzentrationen von 68 pg/ml (250 pmol/l) gemessen, unter einer Dosis von 3 mg pro Tag 103 pg/ml (380 pmol/l). Diese Werte blieben bis zur nächsten Oestrogel-Applikation stabil.
-Die metabolische Plasma-Clearance von Estradiol liegt zwischen 650 und 900 l/Tag/m². Die Ausscheidung erfolgt überwiegend in Form der Konjugate, grösstenteils mit dem Urin. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt ca. einen Tag. Östrogenmetaboliten unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf.
- +Die metabolische Plasma-Clearance von Estradiol liegt zwischen 650 und 900 l/Tag/m². Die Ausscheidung erfolgt überwiegend in Form der Konjugate, grösstenteils mit dem Urin. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt ca. einen Tag. Östrogenmetaboliten unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf.
-Bei Versuchstieren zeigte Estradiol bereits in geringer Dosierung einen embryoletalen Effekt sowie eine dosisabhängige Reduktion der Fertilität in Ratten. Reproduktionstoxikologische Studien in Ratten, Mäusen und Kaninchen erbrachten keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung. Für Erfahrungen beim Menschen siehe «Schwangerschaft, Stillzeit».
- +Bei Versuchstieren zeigte Estradiol bereits in geringer Dosierung einen embryoletalen Effekt sowie eine dosisabhängige Reduktion der Fertilität in Ratten. Reproduktionstoxikologische Studien in Ratten, Mäusen und Kaninchen erbrachten keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung. Für Erfahrungen beim Menschen siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" .
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Oestrogel-Tube durch Einstechen der Verschlusskappe mit dem speziell dafür vorgesehenen Stopfen öffnen. Gel durch leichten gleichmässigen Druck auf die Tube in die Rille des Dosierungsmasses geben. Diese Menge entspricht einer Dosis von 2,5 g Oestrogel (1,5 mg Estradiol).
- +Oestrogel-Tube durch Einstechen der Verschlusskappe mit dem speziell dafür vorgesehenen Stopfen öffnen. Gel durch leichten gleichmässigen Druck auf die Tube in die Rille des Dosierungsmasses geben. Diese Menge entspricht einer Dosis von 2,5 g Oestrogel (1,5 mg Estradiol).
-Tube zu 80 g mit Dosierungsmass: 1. [B] (zurzeit nicht im Handel)
- +Tube zu 80 g mit Dosierungsmass: 1. [B] (zurzeit nicht im Handel)
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