| 54 Änderungen an Fachinfo Tilcotil |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Gelbe Filmtabletten mit Bruchrille zu 20 mg Tenoxicam.
-·chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis);
-·Osteoarthritis, Osteoarthrose;
-·Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans);
-·Weichteilerkrankungen, zum Beispiel Tendinitis, Bursitis, Periarthritis der Schulter (Schulter-Arm-Syndrom) oder der Hüfte, Zerrungen und Verstauchungen;
-·akute Gicht.
- +chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis);
- +-Osteoarthritis, Osteoarthrose;
- +-Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans);
- +-Weichteilerkrankungen, zum Beispiel Tendinitis, Bursitis, Periarthritis der Schulter (Schulter-Arm-Syndrom) oder der Hüfte, Zerrungen und Verstauchungen;
- +akute Gicht.
-Unerwünschte Wirkungen lassen sich minimieren, indem die niedrigste wirksame Dosis über die zur Kontrolle der Symptome erforderliche kürzeste Anwendungsdauer verabreicht wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Unerwünschte Wirkungen lassen sich minimieren, indem die niedrigste wirksame Dosis über die zur Kontrolle der Symptome erforderliche kürzeste Anwendungsdauer verabreicht wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei allen Indikationen mit Ausnahme der Gicht sollten einmal täglich 20 mg (1 Tablette) immer zur gleichen Tageszeit verabreicht werden.
- +Bei allen Indikationen mit Ausnahme der Gicht sollten einmal täglich 20 mg (1 Tablette) immer zur gleichen Tageszeit verabreicht werden.
-Tagesdosen über 20 mg sollten vermieden werden, da dies die Häufigkeit und die Intensität von Nebenwirkungen erhöhen würde, ohne die Wirksamkeit deutlich zu verstärken.
-Bei Patienten, die eine Langzeitbehandlung benötigen, kann die orale Erhaltungsdosis versuchsweise auf 10 mg (½ Tablette) herabgesetzt werden.
-Beim akuten Gichtanfall wird eine Tagesdosis von 40 mg (2 Tabletten), einmal täglich während zweier Tage, empfohlen. Anschliessend sollten während weiteren fünf Tagen 20 mg (1 Tablette) einmal täglich verabreicht werden.
- +Tagesdosen über 20 mg sollten vermieden werden, da dies die Häufigkeit und die Intensität von Nebenwirkungen erhöhen würde, ohne die Wirksamkeit deutlich zu verstärken.
- +Bei Patienten, die eine Langzeitbehandlung benötigen, kann die orale Erhaltungsdosis versuchsweise auf 10 mg (½ Tablette) herabgesetzt werden.
- +Beim akuten Gichtanfall wird eine Tagesdosis von 40 mg (2 Tabletten), einmal täglich während zweier Tage, empfohlen. Anschliessend sollten während weiteren fünf Tagen 20 mg (1 Tablette) einmal täglich verabreicht werden.
-Die obigen Dosierungsempfehlungen gelten prinzipiell auch für ältere Patienten und solche, die an Nieren- oder Leberkrankheiten leiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Für Patienten unter 18 Jahren kann vorerst keine Dosisempfehlung gegeben werden, da entsprechende klinische Erfahrungen noch nicht vorliegen.
- +Die obigen Dosierungsempfehlungen gelten prinzipiell auch für ältere Patienten und solche, die an Nieren- oder Leberkrankheiten leiden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Für Patienten unter 18 Jahren kann vorerst keine Dosisempfehlung gegeben werden, da entsprechende klinische Erfahrungen noch nicht vorliegen.
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
-·Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen (wie Asthma oder Rhinitis) nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika.
-·Drittes Trimenon der Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
-·Aktive Magen- und/oder Duodenalulcera oder gastrointestinale Blutungen.
-·Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa.
-·Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites).
-·Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min).
-·Schwere Herzinsuffizienz (NYHA III-IV).
-·Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
- +-Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen (wie Asthma oder Rhinitis) nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika.
- +-Drittes Trimenon der Schwangerschaft (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +-Aktive Magen- und/oder Duodenalulcera oder gastrointestinale Blutungen.
- +-Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa.
- +-Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites).
- +-Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min).
- +-Schwere Herzinsuffizienz (NYHA III-IV).
- +-Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).
-·bestehende Nierenkrankheit;
-·beeinträchtigte Nierenfunktion bei Diabetikern;
-·dekompensierte Herzinsuffizienz;
-·Hypovolämie;
-·gleichzeitige Behandlung mit Diuretika;
-·gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln von bekanntem nephrotoxischem Potential;
-·gleichzeitige Behandlung mit Kortikosteroiden.
- +bestehende Nierenkrankheit;
- +beeinträchtigte Nierenfunktion bei Diabetikern;
- +dekompensierte Herzinsuffizienz;
- +-Hypovolämie;
- +gleichzeitige Behandlung mit Diuretika;
- +gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln von bekanntem nephrotoxischem Potential;
- +gleichzeitige Behandlung mit Kortikosteroiden.
-Besonders bei älteren Patienten treten bei Behandlung mit NSAR häufiger gastrointestinale Blutungen und Perforationen auf, auch mit letalem Ausgang. Geschwächte Patienten scheinen Ulzera und Blutungen schlechter zu ertragen als andere Patientengruppen. Die meisten gastrointestinalen Ereignisse mit letalem Ausgang traten in Verbindung mit nicht-steroidalen Entzündungshemmern bei älteren und/oder geschwächten Patienten auf. Das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen erhöht sich mit steigender NSAR-Dosis bei Patienten mit Ulkus in der Anamnese, insbesondere im Falle von Komplikationen mit Hämorrhagien oder Perforationen (siehe «Kontraindikationen») sowie bei älteren Patienten. Die Behandlung dieser Patienten sollte, wenn ein NSAR als notwendig erachtet wird, mit der niedrigsten wirksamen Dosis begonnen werden und über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgen. Der Patient sollte während der NSAR-Therapie regelmässig auf gastrointestinale Blutungen überwacht werden. Eine Kombinationstherapie mit protektiven Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) sollte bei diesen Patienten in Betracht gezogen werden wie auch bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die niederdosiertes Aspirin oder andere Substanzen enthalten, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können (siehe unten und «Interaktionen»).
-Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko einer Ulzeration oder Blutung erhöhen könnten, wie etwa orale Kortikosteroide, Antikoagulantien vom Cumarin-Typ, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie z.B. Aspirin (siehe «Interaktionen»).
- +Besonders bei älteren Patienten treten bei Behandlung mit NSAR häufiger gastrointestinale Blutungen und Perforationen auf, auch mit letalem Ausgang. Geschwächte Patienten scheinen Ulzera und Blutungen schlechter zu ertragen als andere Patientengruppen. Die meisten gastrointestinalen Ereignisse mit letalem Ausgang traten in Verbindung mit nicht-steroidalen Entzündungshemmern bei älteren und/oder geschwächten Patienten auf. Das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulzerationen oder Perforationen erhöht sich mit steigender NSAR-Dosis bei Patienten mit Ulkus in der Anamnese, insbesondere im Falle von Komplikationen mit Hämorrhagien oder Perforationen (siehe "Kontraindikationen" ) sowie bei älteren Patienten. Die Behandlung dieser Patienten sollte, wenn ein NSAR als notwendig erachtet wird, mit der niedrigsten wirksamen Dosis begonnen werden und über den kürzest möglichen Zeitraum erfolgen. Der Patient sollte während der NSAR-Therapie regelmässig auf gastrointestinale Blutungen überwacht werden. Eine Kombinationstherapie mit protektiven Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) sollte bei diesen Patienten in Betracht gezogen werden wie auch bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die niederdosiertes Aspirin oder andere Substanzen enthalten, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können (siehe unten und "Interaktionen" ).
- +Vorsicht ist bei Patienten geboten, die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko einer Ulzeration oder Blutung erhöhen könnten, wie etwa orale Kortikosteroide, Antikoagulantien vom Cumarin-Typ, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Thrombozytenaggregationshemmer wie z.B. Aspirin (siehe "Interaktionen" ).
-Schwere, manchmal tödlich verlaufende Hautreaktionen, einschliesslich exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse (Lyell-Syndrom) sowie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurden in Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR sehr selten berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint im Frühstadium der Therapie zu bestehen, der Beginn der Reaktion trat in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auf. Tilcotil sollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautveränderungen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion abgesetzt werden.
- +Schwere, manchmal tödlich verlaufende Hautreaktionen, einschliesslich exfoliativer Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse (Lyell-Syndrom) sowie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurden in Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR sehr selten berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Das höchste Risiko für derartige Reaktionen scheint im Frühstadium der Therapie zu bestehen, der Beginn der Reaktion trat in der Mehrzahl der Fälle im ersten Behandlungsmonat auf. Tilcotil sollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautveränderungen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion abgesetzt werden.
-Die Hemmung der Prostaglandinsynthetase kann eine unerwünschte Wirkung auf die Nierenfunktion ausüben. Es ist daher – wie bei anderen NSAR – auch bei Tilcotil notwendig, die Nierenfunktion (Blutharnstoff-Stickstoff, Kreatinin, Ödembildung, Gewichtszunahme usw.) in angemessener Weise zu überwachen, wenn ein NSAR älteren Patienten oder solchen verabreicht wird, deren besondere Situation das Risiko eines Nierenversagens erhöhen könnte (siehe Beginn «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die Hemmung der Prostaglandinsynthetase kann eine unerwünschte Wirkung auf die Nierenfunktion ausüben. Es ist daher – wie bei anderen NSAR – auch bei Tilcotil notwendig, die Nierenfunktion (Blutharnstoff-Stickstoff, Kreatinin, Ödembildung, Gewichtszunahme usw.) in angemessener Weise zu überwachen, wenn ein NSAR älteren Patienten oder solchen verabreicht wird, deren besondere Situation das Risiko eines Nierenversagens erhöhen könnte (siehe Beginn "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Wie bei anderen NSAR verdrängen Salicylate das Tenoxicam von den Proteinbindungsstellen und erhöhen damit die Clearance und das Verteilungsvolumen von Tenoxicam (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die gleichzeitige Behandlung mit Salicylaten oder anderen NSAR ist nicht empfohlen wegen des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen.
- +Wie bei anderen NSAR verdrängen Salicylate das Tenoxicam von den Proteinbindungsstellen und erhöhen damit die Clearance und das Verteilungsvolumen von Tenoxicam (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die gleichzeitige Behandlung mit Salicylaten oder anderen NSAR ist nicht empfohlen wegen des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen.
-Es besteht ein erhöhtes Risiko gastrointestinaler Blutungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») wenn Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) in Kombination mit NSAR verabreicht werden.
- +Es besteht ein erhöhtes Risiko gastrointestinaler Blutungen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) wenn Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) in Kombination mit NSAR verabreicht werden.
-Darüber hinaus wurde über eine Verengung des Ductus arteriosus nach der Behandlung im zweiten Trimester berichtet, welche sich in den meisten Fällen nach Absetzen der Behandlung wieder auflöste.
- +Darüber hinaus wurde über eine Verengung des Ductus arteriosus nach der Behandlung im zweiten Trimester berichtet, welche sich in den meisten Fällen nach Absetzen der Behandlung wieder auflöste.
-·Den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
-·Kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie).
-·Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten kann.
-·Mutter und Kind folgenden Risiken aussetzen:
-·Mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann.
-·Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorgangs.
- +-Den Fetus folgenden Risiken aussetzen:
- +-Kardiopulmonale Toxizität (mit vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus und pulmonaler Hypertonie).
- +-Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramniose fortschreiten kann.
- +-Mutter und Kind folgenden Risiken aussetzen:
- +-Mögliche Verlängerung der Blutungszeit, ein thrombozytenaggregationshemmender Effekt, der selbst bei sehr geringen Dosen auftreten kann.
- +-Hemmung von Uteruskontraktionen, mit der Folge eines verspäteten oder verlängerten Geburtsvorgangs.
-Klinische Prüfungen mit der oralen Darreichungsform dauerten zwei Wochen bis zu einem Jahr. Bei etwa 12,5% der Patienten wurden unerwünschte klinische Wirkungen oder Abweichungen der Laborwerte beobachtet. Gewöhnlich waren diese Effekte leichter Natur und vorübergehend; sie verschwanden trotz Fortsetzung der Behandlung. Sie machten nur bei etwa 1% aller Patienten eine Unterbrechung der Behandlung mit Tilcotil in der Tagesdosis von 20 mg notwendig.
-Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen in Verbindung mit NSAIDs sind gastrointestinaler Natur. Es können Magengeschwüre, Perforation oder gastrointestinale Blutungen, manchmal fatal, insbesondere bei Älteren, auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Nach Verabreichung von NSAIDs wurde über Nausea, Erbrechen, Durchfall, Flatulenz, Verstopfung, Dyspepsie, abdominelle Schmerzen, Melaena, Haematemensis, ulcerative Stomatitis, Exacerbation von Collitis und Morbus Crohn berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Klinische Prüfungen mit der oralen Darreichungsform dauerten zwei Wochen bis zu einem Jahr. Bei etwa 12,5% der Patienten wurden unerwünschte klinische Wirkungen oder Abweichungen der Laborwerte beobachtet. Gewöhnlich waren diese Effekte leichter Natur und vorübergehend; sie verschwanden trotz Fortsetzung der Behandlung. Sie machten nur bei etwa 1% aller Patienten eine Unterbrechung der Behandlung mit Tilcotil in der Tagesdosis von 20 mg notwendig.
- +Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen in Verbindung mit NSAIDs sind gastrointestinaler Natur. Es können Magengeschwüre, Perforation oder gastrointestinale Blutungen, manchmal fatal, insbesondere bei Älteren, auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Nach Verabreichung von NSAIDs wurde über Nausea, Erbrechen, Durchfall, Flatulenz, Verstopfung, Dyspepsie, abdominelle Schmerzen, Melaena, Haematemensis, ulcerative Stomatitis, Exacerbation von Collitis und Morbus Crohn berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-«sehr häufig» (≥1/10)
-«häufig» (≥1/100, <1/10)
-«gelegentlich» (≥1/1000, <1/100)
-«selten» (≥1/10'000, <1/1000)
-«sehr selten» (<1/10'000)
-«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +"sehr häufig" (≥1/10)
- +"häufig" (≥1/100, <1/10)
- +"gelegentlich" (≥1/1000, <1/100)
- +"selten" (≥1/10'000, <1/1000)
- +"sehr selten" (<1/10'000)
- +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Exazerbation von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») wurden nach der Verabreichung von Tenoxicam berichtet.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Exazerbation von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) wurden nach der Verabreichung von Tenoxicam berichtet.
-Obwohl noch keine Erfahrungen mit einer akuten Überdosierung von Tenoxicam bestehen, kann erwartet werden, dass die unter «Unerwünschte Wirkungen» erwähnten Symptome und Beschwerden in verstärktem Masse auftreten.
- +Obwohl noch keine Erfahrungen mit einer akuten Überdosierung von Tenoxicam bestehen, kann erwartet werden, dass die unter "Unerwünschte Wirkungen" erwähnten Symptome und Beschwerden in verstärktem Masse auftreten.
-Gastrointestinale Störungen können mit Antazida und H2-Rezeptoren-Blockern behandelt werden. Falls erforderlich, kann die Elimination von Tenoxicam durch die Gabe von dreimal 4 g Cholestyramin signifikant beschleunigt werden.
- +Gastrointestinale Störungen können mit Antazida und H2-Rezeptoren-Blockern behandelt werden. Falls erforderlich, kann die Elimination von Tenoxicam durch die Gabe von dreimal 4 g Cholestyramin signifikant beschleunigt werden.
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Nach einer intravenösen Verabreichung von 20 mg Tenoxicam sinken hauptsächlich wegen des Verteilungsprozesses die Plasmakonzentrationen des Präparats während der ersten zwei Stunden rasch. Nach diesem kurzen Zeitabschnitt werden keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich der Plasmakonzentrationen zwischen intravenöser und oraler Verabreichungsform beobachtet. Im Fliessgleichgewicht ist das Verteilungsvolumen im Mittel 10 bis 11 l.
- +Nach einer intravenösen Verabreichung von 20 mg Tenoxicam sinken hauptsächlich wegen des Verteilungsprozesses die Plasmakonzentrationen des Präparats während der ersten zwei Stunden rasch. Nach diesem kurzen Zeitabschnitt werden keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich der Plasmakonzentrationen zwischen intravenöser und oraler Verabreichungsform beobachtet. Im Fliessgleichgewicht ist das Verteilungsvolumen im Mittel 10 bis 11 l.
-Beim empfohlenen Dosierungsschema von einmal täglich 20 mg (oral oder parenteral verabreicht) wird in der Regel das Fliessgleichgewicht nach 10-15 Tagen ohne Kumulation erreicht. Die maximalen Plasmakonzentrationen im Fliessgleichgewicht betragen im Mittel 11 mg/l; sie veränderten sich auch während einer bis zu vier Jahre dauernden Behandlung nicht.
- +Beim empfohlenen Dosierungsschema von einmal täglich 20 mg (oral oder parenteral verabreicht) wird in der Regel das Fliessgleichgewicht nach 10-15 Tagen ohne Kumulation erreicht. Die maximalen Plasmakonzentrationen im Fliessgleichgewicht betragen im Mittel 11 mg/l; sie veränderten sich auch während einer bis zu vier Jahre dauernden Behandlung nicht.
-Tenoxicam wird mit einer mittleren Halbwertszeit von 72 Stunden (Variationsbreite: 59-74 Stunden) eliminiert. Bis zu zwei Drittel einer Dosis werden im Urin ausgeschieden (hauptsächlich als inaktiver 5-Hydroxy-pyridyl-Metabolit) und der Rest über die Galle (ein beträchtlicher Anteil in Form glukuronidierter Verbindungen). Weniger als 1% der verabreichten Dosis wird unverändert im Urin ausgeschieden. Die vollständige Plasma-Clearance beträgt 2 ml/min.
-Die Pharmakokinetik von Tenoxicam ist linear im untersuchten Bereich von 10 bis 100 mg (nach 1-maliger Anwendung).
- +Tenoxicam wird mit einer mittleren Halbwertszeit von 72 Stunden (Variationsbreite: 59-74 Stunden) eliminiert. Bis zu zwei Drittel einer Dosis werden im Urin ausgeschieden (hauptsächlich als inaktiver 5-Hydroxy-pyridyl-Metabolit) und der Rest über die Galle (ein beträchtlicher Anteil in Form glukuronidierter Verbindungen). Weniger als 1% der verabreichten Dosis wird unverändert im Urin ausgeschieden. Die vollständige Plasma-Clearance beträgt 2 ml/min.
- +Die Pharmakokinetik von Tenoxicam ist linear im untersuchten Bereich von 10 bis 100 mg (nach 1-maliger Anwendung).
-Ältere Patienten zeigen eine erhöhte Häufigkeit unerwünschter Wirkungen bei der Behandlung mit NSAR, besonders bezüglich gastrointestinaler Blutungen und Perforationen, möglicherweise auch mit letalem Ausgang (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Ältere Patienten zeigen eine erhöhte Häufigkeit unerwünschter Wirkungen bei der Behandlung mit NSAR, besonders bezüglich gastrointestinaler Blutungen und Perforationen, möglicherweise auch mit letalem Ausgang (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei toxikologischen Tierversuchen wurden – wie mit anderen Prostaglandinsynthesehemmern – renale und gastrointestinale Wirkungen, ein vermehrtes Vorkommen von Dystokie und Verzögerung des Geburtstermins beobachtet.
- +Bei toxikologischen Tierversuchen wurden – wie mit anderen Prostaglandinsynthesehemmern – renale und gastrointestinale Wirkungen, ein vermehrtes Vorkommen von Dystokie und Verzögerung des Geburtstermins beobachtet.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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