| 30 Änderungen an Fachinfo Decapeptyl 0,1 mg |
-Einmal täglich Decapeptyl 0,1 mg s.c.
- +Einmal täglich Decapeptyl 0,1 mg s.c.
-Aufgrund des Risikos allergischer bzw. pseudoallergischer Reaktionen soll die Patientin nach der ersten Verabreichung 30 Minuten lang unter ärztlicher Aufsicht bleiben. Einrichtungen zur Behandlung solcher Reaktionen müssen unmittelbar zur Verfügung stehen.
- +Aufgrund des Risikos allergischer bzw. pseudoallergischer Reaktionen soll die Patientin nach der ersten Verabreichung 30 Minuten lang unter ärztlicher Aufsicht bleiben. Einrichtungen zur Behandlung solcher Reaktionen müssen unmittelbar zur Verfügung stehen.
-Das Ausmass der hypophysären Suppression wird anhand des Estradiolspiegels beurteilt. Die Stimulierung mit exogenen Gonadotropinen wird erst eingeleitet, wenn die Estradiolkonzentration <50 pg/ml beträgt.
-Regelmässige sonographische Kontrollen und biologisch-endokrinologische Untersuchungen sind während der assistierten Reproduktion angebracht. Falls die Downregulierung nach 4 Wochen nicht bestätigt ist (mittels Bestimmung des Estradiolspiegels oder sonographischem Nachweis von abgestossenem Endometrium), ist ein Abbruch der Decapeptyl-Behandlung zu erwägen.
- +Das Ausmass der hypophysären Suppression wird anhand des Estradiolspiegels beurteilt. Die Stimulierung mit exogenen Gonadotropinen wird erst eingeleitet, wenn die Estradiolkonzentration <50 pg/ml beträgt.
- +Regelmässige sonographische Kontrollen und biologisch-endokrinologische Untersuchungen sind während der assistierten Reproduktion angebracht. Falls die Downregulierung nach 4 Wochen nicht bestätigt ist (mittels Bestimmung des Estradiolspiegels oder sonographischem Nachweis von abgestossenem Endometrium), ist ein Abbruch der Decapeptyl-Behandlung zu erwägen.
-Nach Injektion von Triptorelin wurden in seltenen Fällen allergische Reaktionen beobachtet. Die Patientin sollte daher nach der ersten Injektion für ca. 30 Minuten beobachtet werden.
- +Nach Injektion von Triptorelin wurden in seltenen Fällen allergische Reaktionen beobachtet. Die Patientin sollte daher nach der ersten Injektion für ca. 30 Minuten beobachtet werden.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (Severe Cutaneous Adverse Reactions / SCARs)
- +In Zusammenhang mit der Behandlung mit Triptorelin wurden Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) berichtet (einschliesslich Fällen mit Organbeteiligung und/oder der Notwendigkeit von Hauttransplantationen), die lebensbedrohlich oder tödlich verlaufen können (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Die Patientinnen müssen über die Anzeichen und Symptome schwerwiegender unerwünschter Hautreaktionen informiert werden und bei Auftreten entsprechender Anzeichen oder Symptome sofort ihren Arzt konsultieren. Wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hindeuten, sollte Triptorelin sofort abgesetzt und gegebenenfalls eine alternative Behandlung in Betracht gezogen werden.
- +Wenn die Patientin während der Anwendung von Triptorelin eine schwere kutane Reaktion wie SJS, TEN, DRESS oder AGEP entwickelt hat, darf die Behandlung mit Triptorelin bei dieser Patientin unter keinen Umständen wieder aufgenommen werden.
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-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Decapeptyl 0,1 mg darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Vor Beginn der Behandlung muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Bei Eintreten einer Schwangerschaft muss die Behandlung sofort abgebrochen werden.
- +Decapeptyl 0,1 mg darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Vor Beginn der Behandlung muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Bei Eintreten einer Schwangerschaft muss die Behandlung sofort abgebrochen werden.
-Nicht bekannt: Urtikaria
- +Nicht bekannt: Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), akute generalisierte exanthemische Pustulose (AGEP), exfoliative Dermatitis, bullöse Dermatitis, Erythema multiforme, Urtikaria
-Im Fall einer Überdosierung ist die Behandlung mit Decapeptyl 0,1 mg zu unterbrechen.
- +Im Fall einer Überdosierung ist die Behandlung mit Decapeptyl 0,1 mg zu unterbrechen.
-Durch Austausch der Aminosäure Glycin mit D-Tryptophan an Position 6 von Gonadorelin entsteht ein in seiner biologischen Aktivität stärker wirksamer Agonist des natürlich vorkommenden Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH, LHRH). Diese Wirkungssteigerung kann auf eine verstärkte Affinität zu den hypophysären Rezeptoren und auf eine langsamere Inaktivierung im Zielgewebe (d.h. eine längere Wirkungsdauer) zurückgeführt werden.
-Nach subkutanen Bolusinjektionen von Decapeptyl 0,1 mg beträgt die biologische Wirkungsdauer mindestens 24 Stunden.
- +Durch Austausch der Aminosäure Glycin mit D-Tryptophan an Position 6 von Gonadorelin entsteht ein in seiner biologischen Aktivität stärker wirksamer Agonist des natürlich vorkommenden Gonadotropin-Releasing-Hormons (GnRH, LHRH). Diese Wirkungssteigerung kann auf eine verstärkte Affinität zu den hypophysären Rezeptoren und auf eine langsamere Inaktivierung im Zielgewebe (d.h. eine längere Wirkungsdauer) zurückgeführt werden.
- +Nach subkutanen Bolusinjektionen von Decapeptyl 0,1 mg beträgt die biologische Wirkungsdauer mindestens 24 Stunden.
-Bei einmaliger oder intermittierender Verabreichung von LHRH wird die Freisetzung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Bei kontinuierlicher Dosierung hingegen, wie dies bei täglicher s.c. Injektion von Decapeptyl 0,1 mg der Fall ist, wird ein "paradoxer" Effekt beobachtet: die Plasmaspiegel von LH, FSH und Östrogen/Progesteron sinken, nach einem vorübergehenden Anstieg zu Behandlungsbeginn, innert etwa zwei Wochen auf Kastrationsniveau ab.
- +Bei einmaliger oder intermittierender Verabreichung von LHRH wird die Freisetzung von LH und FSH aus der Hypophyse stimuliert. Bei kontinuierlicher Dosierung hingegen, wie dies bei täglicher s.c. Injektion von Decapeptyl 0,1 mg der Fall ist, wird ein "paradoxer" Effekt beobachtet: die Plasmaspiegel von LH, FSH und Östrogen/Progesteron sinken, nach einem vorübergehenden Anstieg zu Behandlungsbeginn, innert etwa zwei Wochen auf Kastrationsniveau ab.
-Bei der Vorbehandlung mit Triptorelin im Rahmen der ART führt die selektive Hypophysensuppression zur Verbesserung der Erfolgsrate der simultanen bzw. anschliessenden Stimulierung durch exogene Zufuhr von Gonadotropinen. Durch tägliche Injektionen von Decapeptyl 0,1 mg vor Einleitung der Stimulierung mit Gonadotropinen (Downregulierung) wird eine vollständige hypophysäre Suppression erzielt.
- +Bei der Vorbehandlung mit Triptorelin im Rahmen der ART führt die selektive Hypophysensuppression zur Verbesserung der Erfolgsrate der simultanen bzw. anschliessenden Stimulierung durch exogene Zufuhr von Gonadotropinen. Durch tägliche Injektionen von Decapeptyl 0,1 mg vor Einleitung der Stimulierung mit Gonadotropinen (Downregulierung) wird eine vollständige hypophysäre Suppression erzielt.
-Die systemische Bioverfügbarkeit von Triptorelin nach subkutaner Verabreichung von Decapeptyl liegt bei nahezu 100%. Die Plasmaspiegel schwanken 1-24 Stunden nach Injektion zwischen 1,28 ng/ml und 0,28 ng/ml.
- +Die systemische Bioverfügbarkeit von Triptorelin nach subkutaner Verabreichung von Decapeptyl liegt bei nahezu 100%. Die Plasmaspiegel schwanken 1-24 Stunden nach Injektion zwischen 1,28 ng/ml und 0,28 ng/ml.
-Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 41 Liter.
- +Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 41 Liter.
-Die totale Clearance liegt bei 154 ml/min. Die Plasmahalbwertszeit liegt bei ca. 3 Stunden. Triptorelin wird hauptsächlich über den Urin ausgeschieden.
- +Die totale Clearance liegt bei 154 ml/min. Die Plasmahalbwertszeit liegt bei ca. 3 Stunden. Triptorelin wird hauptsächlich über den Urin ausgeschieden.
-September 2024
- +Juni 2026
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