| 18 Änderungen an Fachinfo Perilox |
-Hilfsstoffe pro 1 g Crème: Octyldodecanolum, Acidum stearicum, Glycerolimonostearas 40-55, Macrogoliaethercetostearylicus, 15 mg Alcoholbenzylicus, 10 mg Alcoholcetylicus, Aromatica,Natriihydroxidum, Aqua purificata
- +Hilfsstoffe pro 1 g Crème: Octyldodecanolum, Acidum stearicum, Glyceroli monostearas 40-55, Macrogoli aether cetostearylicus, 15 mg Alcohol benzylicus, 10 mg Alcohol cetylicus, Aromatica, Natrii hydroxidum, Aqua purificata
-Perilox soll zweimal täglichauf die befallenen Hautstellen aufgetragen werden.
- +Perilox soll zweimal täglich auf die befallenen Hautstellen aufgetragen werden.
-Der Wirkstoff Metronidazol ist ein Nitroimidazolabkömmling.Daher sollte bei Patientenmit schweren Leberschäden, Störungender Blutbildung sowie Erkrankungen desZentral- oder peripheren Nervensystemsvor der Behandlung mit Perilox einesorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführtwerden.
-Der Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten ist zu vermeiden.Im Falle einer Reizung wird dem Patienten empfohlen, die Anwendung von Perilox zu reduzieren oder die Anwendung vorübergehend bis zum Abklingen dieser Hautreaktionen zu unterbrechen und, falls nötig, ärztlichen Rat einzuholen.
- +Der Wirkstoff Metronidazol ist ein Nitroimidazolabkömmling. Daher sollte bei Patienten mit schweren Leberschäden, Störungen der Blutbildung sowie Erkrankungen des Zentral- oder peripheren Nervensystems vor der Behandlung mit Perilox eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt werden.
- +Der Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten ist zu vermeiden. Im Falle einer Reizung wird dem Patienten empfohlen, die Anwendung von Perilox zu reduzieren oder die Anwendung vorübergehend bis zum Abklingen dieser Hautreaktionen zu unterbrechen und, falls nötig, ärztlichen Rat einzuholen.
-Dieses Arzneimittel enthält Benzylalkohol (15 mg/g Crème) und Cetylalkohol(10 mg/1 g). Benzylalkohol kann allergische Reaktionen und lokale Reizungen hervorrufen. Cetylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- +Dieses Arzneimittel enthält Benzylalkohol (15 mg/g Crème) und Cetylalkohol (10 mg/1 g). Benzylalkohol kann allergische Reaktionen und lokale Reizungen hervorrufen. Cetylalkohol kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
-Dennoch ist zu erwähnen, dass über Disulfiram-ähnliche Reaktionen bei einer kleinenAnzahl von Patienten, die gleichzeitig Metronidazol und Alkohol zu sich nahmen, berichtet wurde (Antabus® Effekt).
-Bei oraler Gabe von Metronidazol wurde über eine Wirkungsverstärkung von Warfarin und anderen Cumarin-verwandten Antikoagulantien berichtet, was zu einer Verlängerung der Prothrombinzeit führt. Die Wirkung von topisch angewendetem Metronidazol auf die Prothrombinzeit ist unbekannt.Eine gleichzeitige Anwendung von Perilox mit Antikoagulanzien sollte vermieden werden.
- +Dennoch ist zu erwähnen, dass über Disulfiram-ähnliche Reaktionen bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die gleichzeitig Metronidazol und Alkohol zu sich nahmen, berichtet wurde (Antabus Effekt).
- +Bei oraler Gabe von Metronidazol wurde über eine Wirkungsverstärkung von Warfarin und anderen Cumarin-verwandten Antikoagulantien berichtet, was zu einer Verlängerung der Prothrombinzeit führt. Die Wirkung von topisch angewendetem Metronidazol auf die Prothrombinzeit ist unbekannt. Eine gleichzeitige Anwendung von Perilox mit Antikoagulanzien sollte vermieden werden.
-Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen für die Anwendung von Metronidazol bei schwangerenPatientinnen vor. Insbesondere für dieFrühschwangerschaft liegen widersprüchlicheBerichte vor. Einige Studien habenHinweise auf eine erhöhte Fehlbildungsrateergeben. Das Risiko möglicher Spätfolgen,einschließlich des kanzerogenen Risikos,ist bisher nicht geklärt.Im Falle einer uneingeschränkten Anwendungvon Nitroimidazolen durch die Mutterbesteht für das Ungeborene bzw. Neugeborenedas Risiko einer Krebsauslösung oderErbgutschädigung. Gesicherte Hinweise füreine Schädigung des Embryos oder Fetengibt es bislang nicht.Im Falle einer oralen Gabe passiert Metronidazol die Plazentaschranke und gelangtschnell in den fötalen Kreislauf. Weder bei Ratten noch bei Mäusen wurde nach oraler Gabe vonMetronidazol eine fötotoxische Wirkung beobachtet.
- +Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen für die Anwendung von Metronidazol bei schwangeren Patientinnen vor. Insbesondere für die Frühschwangerschaft liegen widersprüchliche Berichte vor. Einige Studien haben Hinweise auf eine erhöhte Fehlbildungsrate ergeben. Das Risiko möglicher Spätfolgen, einschließlich des kanzerogenen Risikos, ist bisher nicht geklärt. Im Falle einer uneingeschränkten Anwendung von Nitroimidazolen durch die Mutter besteht für das Ungeborene bzw. Neugeborene das Risiko einer Krebsauslösung oder Erbgutschädigung. Gesicherte Hinweise für eine Schädigung des Embryos oder Feten gibt es bislang nicht. Im Falle einer oralen Gabe passiert Metronidazol die Plazentaschranke und gelangt schnell in den fötalen Kreislauf. Weder bei Ratten noch bei Mäusen wurde nach oraler Gabe von Metronidazol eine fötotoxische Wirkung beobachtet.
-Metronidazol tritt in die Muttermilch über und kann dort nach oraler Gabe Konzentrationen in Höheder Plasmaspiegel erreichen. Die Therapie mit Perilox sollte bei der Mutter beendet werden. Perilox soll nicht während der Laktationsperiode angewendet werden.
- +Metronidazol tritt in die Muttermilch über und kann dort nach oraler Gabe Konzentrationen in Höhe der Plasmaspiegel erreichen. Die Therapie mit Perilox sollte bei der Mutter beendet werden. Perilox soll nicht während der Laktationsperiode angewendet werden.
-Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer irreversibler Lebertoxizität/akutemLeberversagen, einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang und einem sehrschnellen Einsetzen nach Einleitung einer systemischen Anwendung vonMetronidazol berichtet (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
- +Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer irreversibler Lebertoxizität/akutem Leberversagen, einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang und einem sehr schnellen Einsetzen nach Einleitung einer systemischen Anwendung von Metronidazol berichtet (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Bei topischer Applikation wird Metronidazol nicht in merklichen Mengen systemisch absorbiert. Nach lokaler Applikation von 0,75% Metronidazol bei an Rosacea erkrankten Erwachsenen wurden Serumkonzentrationen im Bereich von nicht nachweisbaren Mengen bis zu 66 ng/ml in Proben festgestellt, die im Laufe von 24 Stunden nach erfolgter Applikation gesammelt wurden. Die Serumkonzentrationen des Wirkstoffs und seiner zwei Hauptmetaboliten lagen bei den meisten der untersuchten Proben unter der Nachweisgrenze von 25 ng/ml. Diese Werte liegen um den Faktor 100 tiefer im Vergleich zu den Serumkonzentrationen, die bei oraler Applikation einer Einzeldosis von 250 mg Metronidazol gefunden wurden. Bei der topischenApplikation, enthaltend 0,75% Wirkstoff, zeigte sich das Maximum der Serumkonzentration nach ca. 6 Stunden.
- +Bei topischer Applikation wird Metronidazol nicht in merklichen Mengen systemisch absorbiert. Nach lokaler Applikation von 0,75% Metronidazol bei an Rosacea erkrankten Erwachsenen wurden Serumkonzentrationen im Bereich von nicht nachweisbaren Mengen bis zu 66 ng/ml in Proben festgestellt, die im Laufe von 24 Stunden nach erfolgter Applikation gesammelt wurden. Die Serumkonzentrationen des Wirkstoffs und seiner zwei Hauptmetaboliten lagen bei den meisten der untersuchten Proben unter der Nachweisgrenze von 25 ng/ml. Diese Werte liegen um den Faktor 100 tiefer im Vergleich zu den Serumkonzentrationen, die bei oraler Applikation einer Einzeldosis von 250 mg Metronidazol gefunden wurden. Bei der topischen Applikation, enthaltend 0,75% Wirkstoff, zeigte sich das Maximum der Serumkonzentration nach ca. 6 Stunden.
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