| 64 Änderungen an Fachinfo Zavedos Lyophilisat 5 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Hartkapsel
- +Hartkapsel zu 5 mg: 1 Hartkapsel enthält 5 mg Idarubicinhydrochlorid.
- +Rotorange Hartgelatinekapsel (enthält orangefarbenes Pulver), mit schwarzem Aufdruck "IDARUBICIN 5" .
- +Hartkapsel zu 10 mg: 1 Hartkapsel enthält 10 mg Idarubicinhydrochlorid.
- +Rotorange und weisse Hartgelatinekapsel (enthält orangefarbenes Pulver), mit schwarzem Aufdruck "IDARUBICIN 10" .
- +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
- +Zur intravenösen Anwendung.
- +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu 5 mg: 1 Durchstechflasche mit 5 ml enthält 5 mg Idarubicinhydrochlorid, entsprechend 1 mg/ml. Klare, rot-orangefarbene Lösung.
- +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu 10 mg: 1 Durchstechflasche mit 10 ml enthält 10 mg Idarubicinhydrochlorid, entsprechend 1 mg/ml. Klare, rot-orangefarbene Lösung.
- +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu 20 mg: 1 Durchstechflasche mit 20 ml enthält 20 mg Idarubicinhydrochlorid, entsprechend 1 mg/ml. Klare, rot-orangefarbene Lösung.
-·Akute myeloische Leukämie in Kombination mit anderen Zytostatika.
-·Akute lymphatische Leukämie als Reserve-Arzneimittel in Kombination mit anderen Zytostatika.
- +-Akute myeloische Leukämie in Kombination mit anderen Zytostatika.
- +-Akute lymphatische Leukämie als Reserve-Arzneimittel in Kombination mit anderen Zytostatika.
-·Remissionsinduktion bei akuter myeloischer Leukämie als Teil von attenuierten Kombinationsschemata in der Behandlung älterer Patienten. Die Hartkapseln sollen nur angewendet werden, wenn die intravenöse Gabe aus medizinischen (z.B. schlechte Venenverhältnisse) oder psychologischen Gründen (z.B. Verweigerung der i.v.-Therapie) nicht möglich ist. Sie sollen nicht für die palliative Therapie eingesetzt werden.
-·Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms nach Versagen der «first line» Chemotherapie ohne Anthrazykline bei Patienten, bei denen eine Anthrazyklintherapie indiziert ist, jedoch die intravenöse Gabe wegen medizinischer, psychologischer oder sozialer Gründe nicht möglich ist.
- +-Remissionsinduktion bei akuter myeloischer Leukämie als Teil von attenuierten Kombinationsschemata in der Behandlung älterer Patienten. Die Hartkapseln sollen nur angewendet werden, wenn die intravenöse Gabe aus medizinischen (z.B. schlechte Venenverhältnisse) oder psychologischen Gründen (z.B. Verweigerung der i.v.-Therapie) nicht möglich ist. Sie sollen nicht für die palliative Therapie eingesetzt werden.
- +-Behandlung des fortgeschrittenen Mammakarzinoms nach Versagen der "first line" Chemotherapie ohne Anthrazykline bei Patienten, bei denen eine Anthrazyklintherapie indiziert ist, jedoch die intravenöse Gabe wegen medizinischer, psychologischer oder sozialer Gründe nicht möglich ist.
-Die Verabreichung erfolgt nach Injektion des Konzentrats in eine laufende Infusion von NaCl 0.9% (Zubereitung und Verabreichung der Infusionslösung siehe «Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung»).
-Akute myeloische Leukämie (bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren)
-·Kombinationstherapie: Die Dosierung beträgt 12 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 3 Tagen zusammen mit Cytarabin. Alternativ können auch 8 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 5 Tagen verabreicht werden.
-·Monotherapie: Die Dosierung beträgt 8 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 5 Tagen.
-Zavedos ist zur Induktion einer Remission (in der Regel 1-2 Zyklen) geeignet.
- +Die Verabreichung erfolgt nach Injektion des Konzentrats in eine laufende Infusion von NaCl 0.9% (Zubereitung und Verabreichung der Infusionslösung siehe "Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung" ).
- +Akute myeloische Leukämie (bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren)
- +-Kombinationstherapie: Die Dosierung beträgt 12 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 3 Tagen zusammen mit Cytarabin. Alternativ können auch 8 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 5 Tagen verabreicht werden.
- +-Monotherapie: Die Dosierung beträgt 8 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 5 Tagen.
- +Zavedos ist zur Induktion einer Remission (in der Regel 1-2 Zyklen) geeignet.
-Bei Erwachsenen beträgt die Dosierung 12 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 3 Tagen und bei Kindern 10 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 3 Tagen.
- +Bei Erwachsenen beträgt die Dosierung 12 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 3 Tagen und bei Kindern 10 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid täglich i.v. während 3 Tagen.
-Die Dosierung beträgt 15 bis 30 mg/m² Idarubicinhydrochlorid an 3 aufeinander folgenden Tagen in Kombination mit anderen antileukämisch wirkenden Arzneimitteln.
- +Die Dosierung beträgt 15 bis 30 mg/m² Idarubicinhydrochlorid an 3 aufeinander folgenden Tagen in Kombination mit anderen antileukämisch wirkenden Arzneimitteln.
-·Monotherapie: Die Dosierung beträgt 45 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid an einem einzigen Tag oder aufgeteilt auf 3 aufeinander folgende Tage (15 mg/m2/Tag). Die Behandlung kann alle 3 bis 4 Wochen wiederholt werden.
-·Kombinationstherapie: Die Dosierung beträgt 35 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid an einem Tag in Kombination mit oralem Cyclophosphamid.
- +-Monotherapie: Die Dosierung beträgt 45 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid an einem einzigen Tag oder aufgeteilt auf 3 aufeinander folgende Tage (15 mg/m2/Tag). Die Behandlung kann alle 3 bis 4 Wochen wiederholt werden.
- +-Kombinationstherapie: Die Dosierung beträgt 35 mg/m2 Idarubicinhydrochlorid an einem Tag in Kombination mit oralem Cyclophosphamid.
-Bei Leberfunktionsstörungen mit Bilirubinwerten von 1.2-2.0 mg/dl wird im Allgemeinen eine 50%ige Dosisreduktion empfohlen. Bei schweren Leberfunktionsstörungen (Bilirubin >2.0 mg/dl) ist Zavedos kontraindiziert.
- +Bei Leberfunktionsstörungen mit Bilirubinwerten von 1.2-2.0 mg/dl wird im Allgemeinen eine 50%ige Dosisreduktion empfohlen. Bei schweren Leberfunktionsstörungen (Bilirubin >2.0 mg/dl) ist Zavedos kontraindiziert.
-Bei leichten bis mässigen Nierenfunktionsstörungen soll Zavedos mit Vorsicht angewendet werden. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen (Serumkreatinin >2.5 mg/dl) ist Zavedos kontraindiziert.
- +Bei leichten bis mässigen Nierenfunktionsstörungen soll Zavedos mit Vorsicht angewendet werden. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen (Serumkreatinin >2.5 mg/dl) ist Zavedos kontraindiziert.
-·Überempfindlichkeit gegenüber Idarubicin, anderen Anthrazyklinen, Anthracendione oder einem der Hilfsstoffe.
-·Schwere Herzinsuffizienz (Grad III und IV).
-·Frischer Myokardinfarkt.
-·Akute entzündliche Myokarderkrankungen.
-·Schwere Arrhythmien.
-·Stomatitis.
-·Hämorrhagische Diathese.
-·Bestehende Myelosuppression.
-·Vorhergehende Behandlung mit maximalen kumulativen Dosen von Idarubicin und/oder anderen Anthrazyklinen bzw. Anthracendionen.
-·Floride Infektionen.
-·Schwere Leberinsuffizienz (Bilirubin >2.0 mg/dl).
-·Schwere Niereninsuffizienz (Serumkreatinin >2.5 mg/dl).
-·Orale Verwendung bei Kindern und Jugendlichen.
-·Schwangerschaft, Stillzeit (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +-Überempfindlichkeit gegenüber Idarubicin, anderen Anthrazyklinen, Anthracendione oder einem der Hilfsstoffe.
- +-Schwere Herzinsuffizienz (Grad III und IV).
- +-Frischer Myokardinfarkt.
- +-Akute entzündliche Myokarderkrankungen.
- +-Schwere Arrhythmien.
- +-Stomatitis.
- +-Hämorrhagische Diathese.
- +-Bestehende Myelosuppression.
- +-Vorhergehende Behandlung mit maximalen kumulativen Dosen von Idarubicin und/oder anderen Anthrazyklinen bzw. Anthracendionen.
- +-Floride Infektionen.
- +-Schwere Leberinsuffizienz (Bilirubin >2.0 mg/dl).
- +-Schwere Niereninsuffizienz (Serumkreatinin >2.5 mg/dl).
- +-Orale Verwendung bei Kindern und Jugendlichen.
- +-Schwangerschaft, Stillzeit (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Die frühe Form der Kardiotoxizität tritt akut während der Behandlung auf (meist 24-48 Stunden nach Einleitung der Therapie) und manifestiert sich hauptsächlich als Sinustachykardien und/oder EKG-Abweichungen wie unspezifische Änderungen der ST-Strecke. Es wurde über Tachyarrhythmien einschliesslich vorzeitiger ventrikulärer Kontraktionen, Kammertachykardie und Bradykardie wie über AV- und Linksschenkelblock berichtet. Diese sind selten von klinischer Bedeutung und führen nicht generell zum Abbruch der Idarubicin-Behandlung.
- +Die frühe Form der Kardiotoxizität tritt akut während der Behandlung auf (meist 24-48 Stunden nach Einleitung der Therapie) und manifestiert sich hauptsächlich als Sinustachykardien und/oder EKG-Abweichungen wie unspezifische Änderungen der ST-Strecke. Es wurde über Tachyarrhythmien einschliesslich vorzeitiger ventrikulärer Kontraktionen, Kammertachykardie und Bradykardie wie über AV- und Linksschenkelblock berichtet. Diese sind selten von klinischer Bedeutung und führen nicht generell zum Abbruch der Idarubicin-Behandlung.
-Die verzögerte Form der Kardiotoxizität kann im späteren Verlauf einer Therapie oder 2-3 Monate beziehungsweise sogar erst mehrere Monate oder Jahre nach Abschluss der Therapie in Form einer Kardiomyopathie auftreten. Diese manifestiert sich durch eine Reduktion der LVEF (left ventricular ejection fraction), Niedervoltage und QT-Verlängerung, und/oder als dekompensierte Herzinsuffizienz mit Symptomen wie Dyspnoe, Lungenödem, Stauungsödeme, Kardiomegalie und Hepatomegalie, Oligurie, Ascites, Pleuraerguss und Galopprhythmus. Subakute Effekte wie Perikarditis/Myokarditis wurden ebenfalls beobachtet. Eine lebensbedrohliche Herzinsuffizienz ist die schwerste Form der anthrazyklininduzierten Kardiomyopathie und stellt die kumulative dosislimitierende Toxizität der Substanz dar.
- +Die verzögerte Form der Kardiotoxizität kann im späteren Verlauf einer Therapie oder 2-3 Monate beziehungsweise sogar erst mehrere Monate oder Jahre nach Abschluss der Therapie in Form einer Kardiomyopathie auftreten. Diese manifestiert sich durch eine Reduktion der LVEF (left ventricular ejection fraction), Niedervoltage und QT-Verlängerung, und/oder als dekompensierte Herzinsuffizienz mit Symptomen wie Dyspnoe, Lungenödem, Stauungsödeme, Kardiomegalie und Hepatomegalie, Oligurie, Ascites, Pleuraerguss und Galopprhythmus. Subakute Effekte wie Perikarditis/Myokarditis wurden ebenfalls beobachtet. Eine lebensbedrohliche Herzinsuffizienz ist die schwerste Form der anthrazyklininduzierten Kardiomyopathie und stellt die kumulative dosislimitierende Toxizität der Substanz dar.
-Das Risiko für eine dekompensierte Herzinsuffizienz erhöht sich schnell mit steigender kumulativer Gesamtdosis von Idarubicin. Für Idarubicin konnte noch keine Obergrenze für kumulative i.v. oder orale Dosen definiert werden. Es wurde jedoch bei 5% der Patienten, die totale kumulative i.v. Dosen von 150-290 mg/m2 erhalten hatten, von einer Kardiomyopathie im Zusammenhang mit Idarubicin berichtet. Bei der Idarubicin-Dosis sollte eine frühere oder gleichzeitige Therapie mit anderen Anthrazyklinen wie Doxorubicin, Epirubicin, Daunorubicin oder Anthracen-Derivaten berücksichtigt werden. Es ist anzunehmen, dass sich die Toxizität von Idarubicin und anderen Anthrazyklinen addiert.
- +Das Risiko für eine dekompensierte Herzinsuffizienz erhöht sich schnell mit steigender kumulativer Gesamtdosis von Idarubicin. Für Idarubicin konnte noch keine Obergrenze für kumulative i.v. oder orale Dosen definiert werden. Es wurde jedoch bei 5% der Patienten, die totale kumulative i.v. Dosen von 150-290 mg/m2 erhalten hatten, von einer Kardiomyopathie im Zusammenhang mit Idarubicin berichtet. Bei der Idarubicin-Dosis sollte eine frühere oder gleichzeitige Therapie mit anderen Anthrazyklinen wie Doxorubicin, Epirubicin, Daunorubicin oder Anthracen-Derivaten berücksichtigt werden. Es ist anzunehmen, dass sich die Toxizität von Idarubicin und anderen Anthrazyklinen addiert.
-Anthrazykline, einschliesslich Idarubicin, sollten nur bei gleichzeitiger engmaschiger Überwachung der Herzfunktion des Patienten mit anderen kardiotoxischen Substanzen verabreicht werden. Das Risiko für eine kardiotoxische Wirkung von Anthrazyklinen könnte auch nach dem Absetzen anderer kardiotoxischer Arzneimittel erhöht sein, insbesondere wenn diese eine lange Halbwertszeit aufweisen. Die Halbwertszeit von Trastuzumab variiert; die Substanz kann bis zu 7 Monate im Blut vorhanden sein. Wenn möglich, sollte daher nach Absetzen von Trastuzumab eine Therapie mit Anthrazyklinen bis zu 7 Monaten vermieden werden. Werden Anthrazykline bereits vor diesem Zeitpunkt eingesetzt, ist die Herzfunktion sorgfältig zu überwachen.
- +Anthrazykline, einschliesslich Idarubicin, sollten nur bei gleichzeitiger engmaschiger Überwachung der Herzfunktion des Patienten mit anderen kardiotoxischen Substanzen verabreicht werden. Das Risiko für eine kardiotoxische Wirkung von Anthrazyklinen könnte auch nach dem Absetzen anderer kardiotoxischer Arzneimittel erhöht sein, insbesondere wenn diese eine lange Halbwertszeit aufweisen. Die Halbwertszeit von Trastuzumab variiert; die Substanz kann bis zu 7 Monate im Blut vorhanden sein. Wenn möglich, sollte daher nach Absetzen von Trastuzumab eine Therapie mit Anthrazyklinen bis zu 7 Monaten vermieden werden. Werden Anthrazykline bereits vor diesem Zeitpunkt eingesetzt, ist die Herzfunktion sorgfältig zu überwachen.
-Die sekundären Leukämien können eine Latenzzeit von 1-3 Jahren haben.
- +Die sekundären Leukämien können eine Latenzzeit von 1-3 Jahren haben.
-Eine paravenöse Injektion muss vermieden werden, es könnten schwere lokale Gewebsschäden (Vesikation, schwere Zellulitis und Nekrose) auftreten. Durch genaues Einhalten der Verabreichungsempfehlungen kann das Risiko einer Thrombophlebitis oder Extravasation verringert werden (siehe «Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung»). Bei Anzeichen einer Extravasation ist die Verabreichung sofort abzubrechen.
- +Eine paravenöse Injektion muss vermieden werden, es könnten schwere lokale Gewebsschäden (Vesikation, schwere Zellulitis und Nekrose) auftreten. Durch genaues Einhalten der Verabreichungsempfehlungen kann das Risiko einer Thrombophlebitis oder Extravasation verringert werden (siehe "Sonstige Hinweise / Hinweise für die Handhabung" ). Bei Anzeichen einer Extravasation ist die Verabreichung sofort abzubrechen.
-Idarubicinhydrochlorid kann eine genotoxische Wirkung haben. Männliche wie auch weibliche Patienten sollten während und für eine Zeit nach der Behandlung mit Idarubicinhydrochlorid eine wirkungsvolle Methode zur Empfängnisverhütung anwenden. Sofern zutreffend und verfügbar, ist Patientinnen und Patienten mit Kinderwunsch nach Abschluss der Therapie anzuraten, eine genetische Beratung in Anspruch zu nehmen (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit» und «Präklinische Daten»).
- +Idarubicinhydrochlorid kann eine genotoxische Wirkung haben. Männliche wie auch weibliche Patienten sollten während und für eine Zeit nach der Behandlung mit Idarubicinhydrochlorid eine wirkungsvolle Methode zur Empfängnisverhütung anwenden. Sofern zutreffend und verfügbar, ist Patientinnen und Patienten mit Kinderwunsch nach Abschluss der Therapie anzuraten, eine genetische Beratung in Anspruch zu nehmen (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Präklinische Daten" ).
-Bei einer gleichzeitigen oder innerhalb von 2-3 Wochen vor der Idarubicin-Therapie durchgeführten Strahlentherapie kann eine additive Myelosuppression oder Kardiotoxizität auftreten.
- +Bei einer gleichzeitigen oder innerhalb von 2-3 Wochen vor der Idarubicin-Therapie durchgeführten Strahlentherapie kann eine additive Myelosuppression oder Kardiotoxizität auftreten.
-Während der Behandlung mit Idarubicin und bis mindestens 6.5 Monate nach der letzten Dosis sollten Frauen im gebärfähigen Alter eine wirksame Empfängnisverhütung praktizieren. Auch Männer mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung, und bis mindestens 3.5 Monate nach der letzten Dosis, eine wirksame Empfängnisverhütung praktizieren.
- +Während der Behandlung mit Idarubicin und bis mindestens 6.5 Monate nach der letzten Dosis sollten Frauen im gebärfähigen Alter eine wirksame Empfängnisverhütung praktizieren. Auch Männer mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung, und bis mindestens 3.5 Monate nach der letzten Dosis, eine wirksame Empfängnisverhütung praktizieren.
-Es ist nicht bekannt, ob Idarubicin oder seine Metaboliten in die menschliche Milch ausgeschieden werden. Da viele Arzneistoffe, einschliesslich anderer Anthrazykline, in die menschliche Milch ausgeschieden werden, und wegen möglicher schwerwiegender unerwünschter Wirkungen von Idarubicinhydrochlorid auf das gestillte Kind, sollen Frauen während der Behandlung mit Idarubicinhydrochlorid und bis mindestens 14 Tage nach der letzten Dosis nicht stillen.
- +Es ist nicht bekannt, ob Idarubicin oder seine Metaboliten in die menschliche Milch ausgeschieden werden. Da viele Arzneistoffe, einschliesslich anderer Anthrazykline, in die menschliche Milch ausgeschieden werden, und wegen möglicher schwerwiegender unerwünschter Wirkungen von Idarubicinhydrochlorid auf das gestillte Kind, sollen Frauen während der Behandlung mit Idarubicinhydrochlorid und bis mindestens 14 Tage nach der letzten Dosis nicht stillen.
-Der Nadir der Leukozyten und Thrombozyten wird erfahrungsgemäss 10-14 Tage nach Therapiebeginn erreicht. Normalerweise erholen sich diese Werte in der dritten Woche. Während der Zeit der Myelosuppression besteht ein erhöhtes Risiko, schwerwiegende, lebensbedrohliche Infektionen sowie Blutungen zu entwickeln.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000).
- +Der Nadir der Leukozyten und Thrombozyten wird erfahrungsgemäss 10-14 Tage nach Therapiebeginn erreicht. Normalerweise erholen sich diese Werte in der dritten Woche. Während der Zeit der Myelosuppression besteht ein erhöhtes Risiko, schwerwiegende, lebensbedrohliche Infektionen sowie Blutungen zu entwickeln.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000).
-Häufig: Jucken, Überempfindlichkeit der bestrahlten Haut («radiation recall reaction»).
- +Häufig: Jucken, Überempfindlichkeit der bestrahlten Haut ( "radiation recall reaction" ).
-Sehr hohe Dosen von Idarubicin können eine akute Myokardschädigung innerhalb von 24 Stunden und eine schwere Myelosuppression innerhalb von 1-2 Wochen verursachen. Die Behandlung ist symptomatisch und schliesst gegebenenfalls Bluttransfusionen und Isolation ein. Das Auftreten einer Herzinsuffizienz mehrere Monate nach Anthrazyklin-Überdosierung ist beschrieben worden. Daher sollten die Patienten sorgfältig kardial überwacht werden, damit bei Auftreten von Zeichen einer Herzinsuffizienz rechtzeitig eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann. Insbesondere bei oraler Überdosierung sollte der Patient auf eine mögliche gastrointestinale Blutung und schwere Schleimhautschäden überwacht werden.
- +Sehr hohe Dosen von Idarubicin können eine akute Myokardschädigung innerhalb von 24 Stunden und eine schwere Myelosuppression innerhalb von 1-2 Wochen verursachen. Die Behandlung ist symptomatisch und schliesst gegebenenfalls Bluttransfusionen und Isolation ein. Das Auftreten einer Herzinsuffizienz mehrere Monate nach Anthrazyklin-Überdosierung ist beschrieben worden. Daher sollten die Patienten sorgfältig kardial überwacht werden, damit bei Auftreten von Zeichen einer Herzinsuffizienz rechtzeitig eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden kann. Insbesondere bei oraler Überdosierung sollte der Patient auf eine mögliche gastrointestinale Blutung und schwere Schleimhautschäden überwacht werden.
-Idarubicin (4-Desmethoxydaunorubicin) ist ein zytotoxisches Anthrazyklin-Antibiotikum. Durch Interkalation in die DNA hemmt es die Topoisomerase II und dadurch die Nukleinsäure- und Proteinsynthese. Aufgrund des Fehlens der Methoxygruppe an Position 4 des Anthrazyklingerüsts ist Idarubicin lipophiler als andere Anthrazykline, wodurch eine verbesserte zelluläre Aufnahme erreicht wird. Idarubicin hat eine höhere Potenz als Daunorubicin. In-vitro-Untersuchungen an anthrazyklinresistenten Zellkulturen ergaben eine verhältnismässig geringe Kreuzresistenz von Idarubicin mit Doxorubicin und Daunorubicin.
- +Idarubicin (4-Desmethoxydaunorubicin) ist ein zytotoxisches Anthrazyklin-Antibiotikum. Durch Interkalation in die DNA hemmt es die Topoisomerase II und dadurch die Nukleinsäure- und Proteinsynthese. Aufgrund des Fehlens der Methoxygruppe an Position 4 des Anthrazyklingerüsts ist Idarubicin lipophiler als andere Anthrazykline, wodurch eine verbesserte zelluläre Aufnahme erreicht wird. Idarubicin hat eine höhere Potenz als Daunorubicin. In-vitro-Untersuchungen an anthrazyklinresistenten Zellkulturen ergaben eine verhältnismässig geringe Kreuzresistenz von Idarubicin mit Doxorubicin und Daunorubicin.
-Nach oraler Verabreichung wird Idarubicin rasch absorbiert mit einer tmax von 2-4 Stunden. Die absolute Bioverfügbarkeit von Idarubicin beträgt ungefähr 18 bis 39% (individuelle Werte in den Studien schwankten zwischen 3 und 77%), während die durchschnittlichen Werte der Bioverfügbarkeit von Idarubicin aufgrund der Daten des aktiven Metaboliten Idarubicinol etwas höher liegen (29-58%, Extremwerte 12-153%). Die gleichzeitige Nahrungsaufnahme scheint die Absorption von Idarubicin nicht zu beeinflussen.
- +Nach oraler Verabreichung wird Idarubicin rasch absorbiert mit einer tmax von 2-4 Stunden. Die absolute Bioverfügbarkeit von Idarubicin beträgt ungefähr 18 bis 39% (individuelle Werte in den Studien schwankten zwischen 3 und 77%), während die durchschnittlichen Werte der Bioverfügbarkeit von Idarubicin aufgrund der Daten des aktiven Metaboliten Idarubicinol etwas höher liegen (29-58%, Extremwerte 12-153%). Die gleichzeitige Nahrungsaufnahme scheint die Absorption von Idarubicin nicht zu beeinflussen.
-Das Verteilungsvolumen von Idarubicin ist sehr gross (ca. 64 l/kg, oder ca. 1500 l/m2).
- +Das Verteilungsvolumen von Idarubicin ist sehr gross (ca. 64 l/kg, oder ca. 1500 l/m2).
-Die Clearance von Idarubicin beträgt 51-99 l/h. Die terminale Halbwertszeit von Idarubicin beträgt 10-35 Stunden, diejenige von Idarubicinol 33-69 Stunden.
- +Die Clearance von Idarubicin beträgt 51-99 l/h. Die terminale Halbwertszeit von Idarubicin beträgt 10-35 Stunden, diejenige von Idarubicinol 33-69 Stunden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
-Im Kühlschrank (2-8 °C) vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
-Zavedos Solution enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischer Sicht sollten die Durchstechflaschen deshalb nach Anbruch sofort verwendet werden. Falls erforderlich, können sie maximal 24 Stunden im Kühlschrank (2-8 °C) aufbewahrt werden.
- +Im Kühlschrank (2-8 °C) vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
- +Zavedos Solution enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischer Sicht sollten die Durchstechflaschen deshalb nach Anbruch sofort verwendet werden. Falls erforderlich, können sie maximal 24 Stunden im Kühlschrank (2-8 °C) aufbewahrt werden.
-Die Infusionslösung wird aus dem Konzentrat hergestellt und kann direkt angewendet werden: das Konzentrat wird dafür über 10-15 Minuten in eine laufende Infusion von NaCI 0.9% injiziert.
- +Die Infusionslösung wird aus dem Konzentrat hergestellt und kann direkt angewendet werden: das Konzentrat wird dafür über 10-15 Minuten in eine laufende Infusion von NaCI 0.9% injiziert.
-Zavedos Hartkapseln 5 mg: 1. [A]
-Zavedos Hartkapseln 10 mg: 1. [A]
-Zavedos Solution 5 mg/5 ml: 1 Durchstechflasche. [A]
-Zavedos Solution 10 mg/10 ml: 1 Durchstechflasche. [A]
-Zavedos Solution 20 mg/20 ml: 1 Durchstechflasche. [A]
- +Zavedos Hartkapseln 5 mg: 1. [A]
- +Zavedos Hartkapseln 10 mg: 1. [A]
- +Zavedos Solution 5 mg/5 ml: 1 Durchstechflasche. [A]
- +Zavedos Solution 10 mg/10 ml: 1 Durchstechflasche. [A]
- +Zavedos Solution 20 mg/20 ml: 1 Durchstechflasche. [A]
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