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Home - Fachinformation zu Arthrotec 50 - Änderungen - 11.12.2015
62 Änderungen an Fachinfo Arthrotec 50
  • -Wirkstoffe: Diclofenac natr., Misoprostol.
  • +Wirkstoffe: Natriumdiclofenac, Misoprostol.
  • -1 Bitab enthält: Diclofenac. natric. 50 mg bzw. 75 mg, Misoprostol 200 µg.
  • -Der Tablettenkern besteht aus Natriumdiclofenac und hat einen magensaftresistenten Überzug, der äussere Mantel besteht aus Misoprostol.
  • +1 Bitab enthält: Natriumdiclofenac 50 mg bzw. 75 mg, Misoprostol 200 µg.
  • +Der Tablettenkern enthält Natriumdiclofenac und hat einen magensaftresistenten Überzug, der äussere Mantel enthält Misoprostol.
  • -Arthrotec 50/Arthrotec 75 ist indiziert in der Behandlung von Patienten mit schweren Symptomen von rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis) oder Osteoarthritis (Arthrose), mit Spondylitis ankylosans und mit akuten muskuloskelettalen Störungen.
  • -Die Therapie ist indiziert bei Patienten, bei denen eine Behandlung mit Diclofenac erforderlich und eine Kombination mit Misoprostol erwünscht ist.
  • -In klinischen Studien konnte mit der in Arthrotec 50/Arthrotec 75 verwendeten Misoprostoldosis (400 µg/Tag) die Inzidenz NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika)-induzierter gastroduodenaler Läsionen im Vergleich zu Diclofenac alleine reduziert werden. Die Wirksamkeit einer Prophylaxe schwerer Komplikationen wie Perforation oder Blutung ist jedoch nur für höhere Misoprostoldosen von 800 µg/Tag nachgewiesen.
  • +Arthrotec 50/75 ist indiziert zur Behandlung von Patienten mit schweren Symptomen von rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis) oder Osteoarthritis (Arthrose), mit Spondylitis ankylosans und mit akuten muskuloskelettalen Störungen; insbesondere bei Patienten, bei denen eine Behandlung mit Diclofenac erforderlich und eine Kombination mit Misoprostol erwünscht ist.
  • +In klinischen Studien konnte mit der in Arthrotec 50/75 enthaltenen Misoprostoldosis (400 µg/Tag) die Inzidenz NSAR (Nicht-steroidale Antirheumatika)-induzierter, gastroduodenaler Läsionen im Vergleich zu Diclofenac allein reduziert werden. Die Wirksamkeit einer Prophylaxe schwerer Komplikationen wie Perforation oder Blutung ist jedoch nur für höhere Misoprostoldosen von 800 µg/Tag nachgewiesen.
  • -Allgemein sollten die Patienten mit der niedrigst-möglichen Dosierung, mit der das gewünschte Resultat erzielt werden kann, behandelt werden.
  • +Patienten sollten mit der niedrigst-möglichen Dosierung, mit der das gewünschte Resultat erzielt werden kann, behandelt werden.
  • -Die empfohlene Dosierung für Erwachsene beträgt 23 Tabletten Arthrotec 50 oder 2 Tabletten Arthrotec 75 täglich (entsprechend 100150 mg Diclofenac). Im Allgemeinen wird die Tagesdosis auf 23 Einzelgaben verteilt. Die Tabletten sind unzerkaut mit viel Flüssigkeit während den Mahlzeiten einzunehmen.
  • -Ältere Patienten: Bei Patienten in hohem Alter ist aus grundsätzlichen medizinischen Überlegungen Vorsicht geboten. Vor allem wird empfohlen, bei gebrechlichen älteren Patienten oder solchen mit einem niedrigen Körpergewicht, die niedrigste wirksame Dosierung einzusetzen.
  • -Kinder und Jugendliche: Sicherheit und Wirksamkeit von Arthrotec 50/Arthrotec 75 wurden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht.
  • +Die empfohlene Dosierung für Erwachsene beträgt 2-3 Tabletten Arthrotec 50 oder 2 Tabletten Arthrotec 75 täglich (entsprechend 100-150 mg Diclofenac). Im Allgemeinen wird die Tagesdosis auf 2-3 Einzelgaben verteilt. Die Tabletten sind unzerkaut mit viel Flüssigkeit während den Mahlzeiten einzunehmen.
  • +Ältere Patienten
  • +Bei Patienten in hohem Alter ist aus grundsätzlichen medizinischen Überlegungen Vorsicht geboten. Vor allem wird empfohlen, bei gebrechlichen älteren Patienten oder solchen mit einem niedrigen Körpergewicht, die niedrigste wirksame Dosierung einzusetzen.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Sicherheit und Wirksamkeit von Arthrotec 50/75 wurden bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht.
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika.
  • -Schwangerschaft sowie gebärfähige Frauen ohne effektive Kontrazeption (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • -Stillzeit.
  • -Aktive Magen- und/oder Duodenalulzera oder gastrointestinale Blutungen.
  • -Entzündliche Darmerkrankungen wie M. Crohn oder Colitis ulcerosa.
  • -Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites).
  • -Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min).
  • -Schwere Herzinsuffizienz (NYHA IIIIV).
  • -Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).
  • -Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss «Zusammensetzung».
  • +·Anamnese von Bronchospasmus, Urtikaria oder allergieähnlichen Symptomen nach Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika.
  • +·Schwangerschaft sowie gebärfähige Frauen ohne effektive Kontrazeption (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +·Stillzeit.
  • +·Aktive Magen- und/oder Duodenalulzera oder gastrointestinale Blutungen.
  • +·Entzündliche Darmerkrankungen wie M. Crohn oder Colitis ulcerosa.
  • +·Schwere Leberfunktionsstörungen (Leberzirrhose und Aszites).
  • +·Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min).
  • +·Schwere Herzinsuffizienz (NYHA III-IV).
  • +·Behandlung postoperativer Schmerzen nach einer koronaren Bypass-Operation (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).
  • +·Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
  • -Die gleichzeitige Einnahme von anderen NSAR (inkl. COX-2 Inhibitoren) ist zu vermeiden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Arthrotec und Corticosteroiden resp. oral angewandten Antimykotika ist Vorsicht geboten (siehe «Interaktionen»).
  • -Gastrointestinale Wirkungen: Gastrointestinale Entzündungen, Ulzerationen, Blutungen oder Perforationen können während der Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), COX-2 selektiv oder nicht, jederzeit auch ohne Warnsymptome oder anamnestische Hinweise auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.
  • -Das grösste Risiko für das Auftreten gastrointestinaler Komplikationen besteht für ältere Patienten, für Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, für Patienten, welche zusätzlich Acetylsalicylsäure einnehmen und für Patienten mit früheren gastrointestinalen Erkrankungen wie Ulzerationen, Blutungen oder entzündlichen Erkrankungen. Bei diesen sollte daher Arthrotec 50/Arthrotec 75 nur mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Gastrointestinale Wirkungen
  • +Gastrointestinale Entzündungen, Ulzerationen, Blutungen oder Perforationen können während der Behandlung mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), COX-2 selektiv oder nicht, jederzeit auch ohne Warnsymptome oder anamnestische Hinweise auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.
  • +Das grösste Risiko für das Auftreten gastrointestinaler Komplikationen besteht für ältere Patienten, für Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, für Patienten, welche zusätzlich Acetylsalicylsäure einnehmen und für Patienten mit früheren gastrointestinalen Erkrankungen wie Ulzerationen, Blutungen oder entzündlichen Erkrankungen. Bei diesen sollte daher Arthrotec 50/75 nur mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Die gleichzeitige Einnahme von Arthrotec 50/75 mit anderen systemisch angewandten NSAR (einschliesslich COX-2-Inhibitoren), oral angewandten Antikoagulantien, Corticosteroiden oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs) (s. «Interaktionen») sowie der Konsum von Alkohol sind wegen des erhöhten Risikos für gastrointestinale Nebenwirkungen ebenfalls zu vermeiden.
  • -Misoprostol, als zweite Komponente von Arthrotec 50/Arthrotec 75, schützt die Magenschleimhaut vor diclofenac-induzierten Schädigungen. Trotzdem wurde auch unter Arthrotec über das Vorkommen von gastroenteralen und duodenalen Ulzera berichtet.
  • -Kardiovaskuläre Wirkungen: Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert, möglicherweise besteht für alle NSAR ein ähnliches Risiko. Da für die Kombination Diclofenac/Misoprostol zur Zeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden.
  • +Misoprostol, als zweite Komponente von Arthrotec 50/75, schützt die Magenschleimhaut vor diclofenac-induzierten Schädigungen. Trotzdem wurde auch unter Arthrotec 50/75 über das Vorkommen von gastroenteralen und duodenalen Ulzera berichtet.
  • +Kardiovaskuläre Wirkungen
  • +Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert, möglicherweise besteht für alle NSAR ein ähnliches Risiko. Da für die Kombination Diclofenac/Misoprostol zur Zeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden.
  • -Renale Wirkungen: Die renalen Effekte der NSAR umfassen Flüssigkeitsretention mit Ödemen und/oder arterieller Hypertonie. Bei Patienten mit beeinträchtigter Herzfunktion und anderen Zuständen, die zur Flüssigkeitsretention prädisponieren, sollte die Kombination Diclofenac/Misoprostol deshalb nur mit Vorsicht angewendet werden. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Patienten, die gleichzeitig Diuretika oder ACE-Hemmer einnehmen sowie bei erhöhtem Risiko einer Hypovolämie bzw. wenn eine Therapie mit Diclofenac/Misoprostol bei Patienten mit schwerer Dehydration aufgenommen wird.
  • +Renale Wirkungen
  • +Die renalen Effekte der NSAR umfassen Flüssigkeitsretention mit Ödemen und/oder arterieller Hypertonie. Bei Patienten mit beeinträchtigter Herzfunktion und anderen Zuständen, die zur Flüssigkeitsretention prädisponieren, sollte die Kombination Diclofenac/Misoprostol deshalb nur mit Vorsicht angewendet werden. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Patienten, die gleichzeitig Diuretika oder ACE-Hemmer einnehmen sowie bei erhöhtem Risiko einer Hypovolämie bzw. wenn eine Therapie mit Diclofenac/Misoprostol bei Patienten mit schwerer Dehydration aufgenommen wird.
  • -Hautreaktionen: Sehr selten wurden in Verbindung mit der Anwendung von NSAR, inkl. Diclofenac/Misoprostol, schwerwiegende Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und Toxische Epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), zum Teil mit Todesfolge, gemeldet. Dabei scheint für Patienten das höchste Risiko für diese Ereignisse eher zu Beginn der Therapie zu bestehen: in der Mehrheit der Fälle setzten die entsprechenden Nebenwirkungen innerhalb des ersten Monats der Behandlung ein. Die Kombination Diclofenac/Misoprostol sollte beim ersten Auftreten von Hautröte (Rash), Schleimhautläsionen oder anderen Überempfindlichkeits-Anzeichen abgesetzt werden.
  • -Leber: Wie auch bei anderen NSAR können die Werte eines oder mehrerer Leberenzyme während der Behandlung mit Arthrotec 50/Arthrotec 75 ansteigen. Dies wurde unter Diclofenac in klinischen Studien beobachtet und kann bei etwa 15% der Patienten eintreten, ist aber selten von klinischen Symptomen begleitet.
  • -Die klinische Bedeutung dieses Phänomens ist unbekannt. In der Mehrheit dieser Fälle handelt es sich um Erhöhungen im Grenzbereich. Gelegentlich (bei 2,5%) wurden mässige Erhöhungen beobachtet (≥3<8× der oberen Normgrenze), während die Inzidenz deutlicher Erhöhungen (≥8× der oberen Normgrenze) im Bereich von ungefähr 1% blieben. In den oben genannten klinischen Studien kam es in 0,5% nebst Leberenzymerhöhungen zu klinisch manifesten Leberschädigungen. Die Enzymerhöhungen waren im Allgemeinen nach Absetzen des Präparates reversibel.
  • -Wie bei anderen NSAR sollten auch bei Arthrotec 50/Arthrotec 75 bei der Langzeittherapie die Leberwerte regelmässig kontrolliert werden. Arthrotec 50/Arthrotec 75 sollte abgesetzt werden, falls eine Leberfunktionsstörung anhält oder sich verschlimmert und falls klinische Zeichen und Symptome einer Lebererkrankung (z.B. Hepatitis) sowie andere Manifestationen (z.B. Eosinophilie, Hautausschlag usw.) auftreten.
  • -Zusätzlich zu Leberenzymerhöhungen ist über seltene Fälle von schweren Leberreaktionen, inkl. Ikterus und in Einzelfällen tödlich verlaufende fulminante Hepatitis, berichtet worden. Hepatitis kann ohne Prodromalsymptome auftreten. Bei Patienten mit hepatischer Porphyrie ist Arthrotec 50/Arthrotec 75 mit Vorsicht anzuwenden, da das Medikament eine Attacke auslösen kann.
  • -Hämatologische Wirkungen: NSAR, inkl. Diclofenac, können die Plättchen-Aggregationszeit verlängern. Dieser Effekt wird durch Misoprostol nicht verschlimmert. Während einer längeren Therapie mit Arthrotec 50/Arthrotec 75 werden wie bei anderen hochwirksamen nicht-steroidalen Antirheumatika regelmässige Blutbildkontrollen empfohlen.
  • +Hautreaktionen
  • +Sehr selten wurden in Verbindung mit der Anwendung von NSAR, inkl. Diclofenac/Misoprostol, schwerwiegende Hautreaktionen wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und Toxische Epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), zum Teil mit Todesfolge, gemeldet. Dabei scheint für Patienten das höchste Risiko für diese Ereignisse eher zu Beginn der Therapie zu bestehen: in der Mehrheit der Fälle setzten die entsprechenden Nebenwirkungen innerhalb des ersten Monats der Behandlung ein. Die Kombination Diclofenac/Misoprostol sollte beim ersten Auftreten von Hautröte (Rash), Schleimhautläsionen oder anderen Überempfindlichkeits-Anzeichen abgesetzt werden.
  • +Leber
  • +Wie auch bei anderen NSAR können die Werte eines oder mehrerer Leberenzyme während der Behandlung mit Arthrotec 50/75 ansteigen. Dies wurde unter Diclofenac in klinischen Studien beobachtet und kann bei etwa 15% der Patienten eintreten, ist aber selten von klinischen Symptomen begleitet.
  • +Die klinische Bedeutung dieses Phänomens ist unbekannt. In der Mehrheit dieser Fälle handelt es sich um Erhöhungen im Grenzbereich. Gelegentlich (bei 2.5%) wurden mässige Erhöhungen beobachtet (≥3-<8× der oberen Normgrenze), während die Inzidenz deutlicher Erhöhungen (≥8× der oberen Normgrenze) im Bereich von ungefähr 1% blieben. Die Enzymerhöhungen waren im Allgemeinen nach Absetzen des Präparates reversibel. In den oben genannten klinischen Studien kam es in 0.5% der Fälle nebst Leberenzymerhöhungen zu klinisch manifesten Leberschädigungen.
  • +Wie bei anderen NSAR sollten auch bei Arthrotec 50/75 bei der Langzeittherapie die Leberwerte regelmässig kontrolliert werden. Arthrotec 50/75 sollte abgesetzt werden, falls eine Leberfunktionsstörung anhält oder sich verschlimmert und falls klinische Zeichen und Symptome einer Lebererkrankung (z.B. Hepatitis) sowie andere Manifestationen (z.B. Eosinophilie, Hautausschlag usw.) auftreten.
  • +Zusätzlich zu Leberenzymerhöhungen ist über seltene Fälle von schweren Leberreaktionen, inkl. Ikterus und in Einzelfällen tödlich verlaufende fulminante Hepatitis, berichtet worden. Hepatitis kann ohne Prodromalsymptome auftreten.
  • +Bei Patienten mit hepatischer Porphyrie ist Arthrotec 50/Arthrotec 75 mit Vorsicht anzuwenden, da das Medikament eine Attacke auslösen kann.
  • +Hämatologische Wirkungen
  • +NSAR, inkl. Diclofenac, können die Plättchen-Aggregationszeit verlängern. Dieser Effekt wird durch Misoprostol nicht verschlimmert. Während einer längeren Therapie mit Arthrotec 50/75 werden - wie bei anderen hochwirksamen nicht-steroidalen Antirheumatika - regelmässige Blutbildkontrollen empfohlen.
  • +Interaktionen
  • +Bei gleichzeitiger Einnahme von Arthrotec 50/75 und oral angewandten Antimykotika ist Vorsicht geboten (siehe «Interaktionen»).
  • +
  • -Antacida können die Resorption von Diclofenac verzögern. Für magnesiumhaltige Antacida konnte gezeigt werden, dass diese eine misoprostol-induzierte Diarrhö verschlimmern.
  • +Antacida können die Resorption von Diclofenac verzögern. Für magnesiumhaltige Antacida konnte gezeigt werden, dass diese eine misoprostol-induzierte Diarrhoe verschlimmern.
  • -Diclofenac verändert den Glukosestoffwechsel bei gesunden Probanden nicht, die klinische Wirkung von oralen Antidiabetika wird bei einer gleichzeitigen Verabreichung mit Diclofenac nicht beeinflusst. Es wurde jedoch über eine Beeinflussung der Wirkung von oralen Antidiabetika durch andere NSAR berichtet. Daher ist bei gleichzeitiger Anwendung von Arthrotec 50/Arthrotec 75 und oralen Antidiabetika oder Insulin Vorsicht geboten.
  • +Diclofenac verändert den Glukosestoffwechsel bei gesunden Probanden nicht, die klinische Wirkung von oralen Antidiabetika wird bei einer gleichzeitigen Verabreichung mit Diclofenac nicht beeinflusst. Es wurde jedoch über eine Beeinflussung der Wirkung von oralen Antidiabetika durch andere NSAR berichtet. Daher ist bei gleichzeitiger Anwendung von Arthrotec 50/75 und oralen Antidiabetika oder Insulin Vorsicht geboten.
  • -In klinischen Studien konnte keine Interaktion von Diclofenac mit Antikoagulantien vom Warfarin-Typ gezeigt werden. Von anderen NSAR wurde jedoch über eine Interaktion mit oralen Antikoagulantien berichtet. Bei gleichzeitiger Therapie mit Arthrotec 50/Arthrotec 75 und oralen Antikoagulantien wird daher vorsichtshalber empfohlen, das Erreichen der erwünschten gerinnungshemmenden Wirkung durch Laborkontrollen zu überprüfen.
  • -Antihypertensiva inkl. Diuretika, ACE-Inhibitoren und Angiotensin-II-Antagonisten
  • +Die gleichzeitige Einnahme von NSAR, einschliesslich Diclofenac/Misoprostol, mit oral angewandten Antikoagulantien erhöht das Risiko für GI und nicht-GI Blutungen, und sollte mit Vorsicht erfolgen. Dies gilt sowohl für Antikoagulantien vom Warfarin Typ als auch für neuere Antikoagulantien wie Apixaban, Dabigatran und Rivaroxaban. Bei gleichzeitiger Therapie von Arthrotec 50/75 und oralen Antikoagulantien sollte daher die Antikoagulation überwacht werden.
  • +Antihypertensiva inkl. Diuretika, ACE-Inhibitoren, Angiotensin-II-Antagonisten und Beta-Blocker
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (z.B. dehydrierten oder älteren Patienten mit reduzierter Nierenfunktion) kann sich bei gleichzeitiger Anwendung von Cy­clooxygenase-Inhibitoren und ACE-Inhibitoren bzw. Angiotensin-II-Antagonisten die Nierenfunktion zusätzlich verschlechtern. Dabei besteht sogar die Möglichkeit eines akuten Nierenversagens, welches jedoch normalerweise reversibel ist.
  • -Das Auftreten derartiger Interaktionen sollte bei Patienten, welche Diclofenac/Misoprostol zusammen mit einem Diuretikum, einem ACE-Inhibitor oder einem Angiotensin-II-Antagonisten einnehmen, in Betracht gezogen werden. Insbesondere bei älteren Patienten sollten diese Wirkstoffe nur mit Vorsicht gleichzeitig verabreicht werden. Patienten sollten ausreichend hydriert sein und die Notwendigkeit einer Überwachung der Nierenfunktion sollte sowohl zu Beginn der gleichzeitigen Anwendung als auch in regelmässigen Abständen danach überprüft werden.
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (z.B. dehydrierten oder älteren Patienten mit reduzierter Nierenfunktion) kann sich bei gleichzeitiger Anwendung von Cyclooxygenase-Inhibitoren und ACE-Inhibitoren bzw. Angiotensin-II-Antagonisten oder Diuretika die Nierenfunktion zusätzlich verschlechtern. Dabei besteht sogar die Möglichkeit eines akuten Nierenversagens, welches jedoch normalerweise reversibel ist.
  • +Das Auftreten derartiger Interaktionen sollte bei Patienten, welche Diclofenac/Misoprostol zusammen mit diesen Antihypertensiva einnehmen, in Betracht gezogen werden. Insbesondere bei älteren Patienten sollten diese Wirkstoffe nur mit Vorsicht gleichzeitig verabreicht werden. Patienten sollten ausreichend hydriert sein und die Notwendigkeit einer Überwachung der Nierenfunktion sollte sowohl zu Beginn der gleichzeitigen Anwendung als auch in regelmässigen Abständen danach überprüft werden.
  • +Chinolon-Antibiotika
  • +Tierversuche weisen darauf hin, dass NSAR zusammen mit Chinolon-Antibiotika das Risiko für Krämpfe erhöhen können. Für Patienten, die NSAR zusammen mit Chinolonen einnehmen, besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko, Krämpfe zu entwickeln.
  • +Ciclosporin
  • +Wegen ihrer Wirkung auf die renalen Prostaglandine können NSAR wie Diclofenac das Risiko der Nephrotoxizität von Ciclosporin erhöhen. Bei gleichzeitiger Einnahme mit Ciclosporin verdoppelt sich die systemische Diclofenac Exposition. Es wird daher empfohlen, mit der niedrigsten Dosis von Diclofenac/Misoprostol zu beginnen und sorgfältig auf Anzeichen von Toxizität zu kontrollieren.
  • +
  • -Cyclosporin
  • -Wegen ihrer Wirkung auf die renalen Prostaglandine können Cycloxygenase-Inhibitoren wie Diclofenac das Risiko der Nephrotoxizität von Cyclosporin erhöhen.
  • -Werden NSAR weniger als 24 Stunden vor oder nach einer Behandlung mit Methotrexat verabreicht, ist Vorsicht geboten, da der Methotrexat-Plasmaspiegel ansteigen und sich die renale Toxizität von Methotrexat verstärken kann.
  • +Werden NSAR weniger als 24 h vor oder nach einer Behandlung mit Methotrexat verabreicht, ist Vorsicht geboten, da der Methotrexat-Plasmaspiegel ansteigen und sich die renale Toxizität von Methotrexat verstärken kann.
  • +Selektive Serotonin-Inhibitoren (SSRIs)
  • +Die gleichzeitige Verabreichung von systemisch angewandten NSAR (einschliesslich Diclofenac) kann das Risiko für gastrointestinale Blutungen erhöhen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +
  • -Aufgrund der Effekte von nicht-steroidalen Antirheumatika auf das fötale kardiovaskuläre System (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus) und der Wirkung von Misoprostol auf den graviden Uterus (Risiko eines Spontan­abortes) ist Arthrotec 50/Arthrotec 75 während der Schwangerschaft und bei gebärfähigen Frauen ohne wirksame Kontrazeption (Intrauterinpessar, orale Kontrazeptiva) kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Bei Verdacht auf Schwangerschaft muss Arthrotec 50/Arthrotec 75 abgesetzt und die Schwangerschaft eng überwacht werden. In einzelnen Fallberichten sind kongenitale Anomalien und Totgeburten als Folge des Missbrauchs von Misoprostol erwähnt worden.
  • -In der Mutter wird Misoprostol rasch zu Misoprostolsäure metabolisiert, welche biologisch aktiv ist und in die Muttermilch übergeht. Diclofenac wird in die Muttermilch ausgeschieden. Aus diesem Grund darf Arthrotec 50/Arthrotec 75 nicht an stillende Mütter verabreicht werden, oder es muss abgestillt werden.
  • +Aufgrund der Effekte von nicht-steroidalen Antirheumatika auf das fötale kardiovaskuläre System (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus) und der Wirkung von Misoprostol auf den graviden Uterus (Risiko eines Spontanabortes) ist Arthrotec 50/75 während der Schwangerschaft und bei gebärfähigen Frauen ohne wirksame Kontrazeption (Intrauterinpessar, orale Kontrazeptiva) kontraindiziert. Bei Verdacht auf Schwangerschaft muss Arthrotec 50/75 abgesetzt und die Schwangerschaft eng überwacht werden. In Fallberichten sind kongenitale Anomalien und Totgeburten als Folge des Missbrauchs von Misoprostol erwähnt worden.
  • +In der Mutter wird Misoprostol rasch zu Misoprostolsäure metabolisiert, welche biologisch aktiv ist und in die Muttermilch übergeht. Diclofenac wird in die Muttermilch ausgeschieden. Aus diesem Grund darf Arthrotec 50/75 nicht an stillende Mütter verabreicht werden, oder es muss abgestillt werden.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklassen und Häufigkeitsgraden gegliedert unter Berücksichtigung folgender Definition: sehr häufig: >10%; häufig (>1/100, <1/10); gelegentlich (>1/1000, <1/100); selten (>1/10’000, <1/1000); sehr selten (<1/10’000).
  • -Blut
  • -Gelegentlich: Leukopenie und Thrombozytopenie. Diclofenac erhöht die Plättchenaggregations-, die Prothrombin- und die partielle Thromboplastinzeit. In klinischen Studien wurde jedoch gezeigt, dass Arthrotec 50/Arthrotec 75 die Hämostase nicht beeinflusst.
  • -Immunsystem
  • -Gelegentlich: allergische Reaktionen, einschliesslich Anaphylaxie und Angioödem, wurden für NSAR, so auch für die Kombination Diclofenac/Misoprostol gemeldet, auch ohne dass eine vorhergehende Exposition bestanden hätte.
  • -Nervensystem
  • -Häufig: Kopfschmerzen oder Schwindel.
  • -Gelegentlich: Appetitlosigkeit, Hungergefühl, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Depressionen, Störungen des Empfindungsvermögens, Geschmacksstörungen, Schlaflosigkeit, Migräne, Mundtrockenheit, Parästhesie, Schläfrigkeit und/oder Sprechschwierigkeiten.
  • -Selten: aseptische Meningitis.
  • -Sehr selten: verschwommenes Sehen und Alpträume.
  • -Augen
  • -Gelegentlich: Augenschmerzen, Sehstörungen.
  • -Ohren
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklassen und Häufigkeitsgraden gegliedert unter Berücksichtigung folgender Definition: sehr häufig: 10%; häufig: ≥1/100 und <1/10; gelegentlich: ≥1/1000 und <1/100; selten: ≥1/10'000 und <1/1000; sehr selten: <1/10'000; nicht bekannt: Spontanmeldung aus Post-Marketing-Surveillance.
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • +Gelegentlich: Vaginalinfektion.
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • +Gelegentlich: Leukopenie, Thrombozytopenie.
  • +Nicht bekannt: Agranulozytose, hämolytische Anämie, Hemmung der Thrombozytenaggregation.
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Selten: Anaphylaktische Reaktionen, einschliesslich Anaphylaxie und Angioödem.
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +Häufig: Schlaflosigkeit.
  • +Selten: Albträume.
  • +Nicht bekannt: Stimmungsschwankungen.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Schwindel.
  • +Gelegentlich: Schlaganfall, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Störungen des Empfindungsvermögens, Geschmacksstörungen, Mundtrockenheit, Parästhesie, Sprechschwierigkeiten.
  • +Nicht bekannt: Aseptische Meningitis, Benommenheit, Verwirrtheit, Sedation, Konvulsionen, Tremor.
  • +Augenerkrankungen
  • +Gelegentlich: Augenschmerzen, Sehstörungen (verschwommenes Sehen).
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • -Herz/Kreislauf
  • -Gelegentlich: Schmerzen in der Brust, Ödeme, Herzklopfen und/oder kardiale Synkopen.
  • -Atmungsorgane
  • -Gelegentlich: Dyspnoe, Hyperventilation, Pharyngitis und/oder vermehrter Auswurf.
  • +Herzerkrankungen
  • +Gelegentlich: Schmerzen in der Brust, Palpitationen, Herzinsuffizienz, Myocardinfarkt.
  • +Gefässerkrankungen
  • +Gelegentlich: Hypertension.
  • +Nicht bekannt: Vaskulitis, Hypotension.
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Gelegentlich: Dyspnoe, Hyperventilation, Pharyngitis, vermehrter Auswurf.
  • -Sehr häufig: Schmerzen im Oberbauch (19,9%), Diarrhö (17,2%). Beide Nebenwirkungen waren im Allgemeinen leichten oder mittleren Schweregrades. Die Beschwerden traten üblicherweise nur einmal auf, 3–4 Tage nach Therapiebeginn, und sie verschwanden innerhalb von 2–4 Tagen wieder, obwohl die Therapie mit Arthrotec 50/Arthrotec 75 fortgesetzt wurde.
  • -Häufig: andere Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Dyspepsie, Blähungen, Gastritis, Erbrechen, Verstopfung und Aufstossen.
  • -Gelegentlich: vergrössertes Abdomen, Magen- und Darmulzera, Duodenitis, Ösophagitis, Ulzera der Speiseröhre, gastroösophagealer Reflux, Störungen der Gallenblase, Glossitis, Hämatemesis, Pankreatitis, Melaena und/oder Schluckauf.
  • -Leber
  • -Bei 0,1% der Patienten wurden Erhöhungen der Bilirubinämie, Störungen der Leberfunktion und/oder erhöhte Werte der Laktatdehydrogenase, alkalischen Phosphatase, SGOT und SGPT in Zusammenhang mit der Medikation gebracht.
  • -Unter Diclofenac sind folgende unerwünschte Wirkungen beobachtet worden:
  • -Häufig: Erhöhung der Serum-Aminotransferasen (SGOT, SGPT), gelegentlich in mässigem Ausmass (≥3× obere Normgrenze) bzw. deutlich (≥8× obere Normgrenze).
  • -Selten: Hepatitis mit oder ohne Gelbsucht, in Einzelfällen fulminant.
  • -Haut
  • -Gelegentlich: Hautausschläge, Pruritus, Purpura, erythematöse Ausschläge, vermehrtes Schwitzen und/oder Urtikaria.
  • -Sehr selten: mukokutane Reaktionen, insbesondere bullöse Ausschläge, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom.
  • -Nieren
  • -Die Verabreichung nicht-steroidaler Entzündungshemmer wurde mit verschiedenen Nierenpathologien wie Papillennekrose und interstitielle Nephritis in Zusammenhang gebracht. Eine Erhöhung des Serumkreatinins wurde bei 1,8% der Patienten unter Arthrotec 50/Arthrotec 75 (im Vergleich zu 1,5% der Patienten, welche Diclofenac/Placebo erhielten) beobachtet. Flüssigkeitsretention, einhergehend mit Ödemen, wurde unter Therapie mit nicht-steroidalen Entzündungshemmern sowie Arthrotec 50/Arthrotec 75 festgestellt. Daher sollte das Medikament bei Patienten mit Stauungsherzinsuffizienz in der Anamnese mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Gelegentlich: erhöhter Blutharnstoff, Glukosurie und Dysurie.
  • -Sehr selten: Niereninsuffizienz.
  • -Reproduktionssystem und Brust
  • -Unter Arthrotec 50/Arthrotec 75 können postmenopausale Blutungen auftreten. Die Ursache der Blutungen ist in diesem Fall gynäkologisch abzuklären.
  • -Bei Frauen, die im Verlauf von klinischen Studien Arthrotec einnahmen, traten gelegentlich Menorrhagie, Menstruationsstörungen, Zwischenblutungen, Brustschmerzen, Gebärmutterkrämpfe, Dysmenorrhö, Fluor vaginalis und/oder vaginale Blutungen auf.
  • +Sehr häufig: Bauchschmerzen (21.2%), Diarrhoe (18.7%), Dyspepsie (14.4%), Übelkeit (10.9%).
  • +Häufig: Magen- und Darmulzera, Duodenitis, Gastritis, Ösophagitis, Gastrointestinale Entzündungen, Erbrechen, Verstopfung, Blähungen, Aufstossen.
  • +Gelegentlich: Gastrointestinale Blutungen, Ulzera der Speiseröhre, gastroösophagealer Reflux, Glossitis, Stomatitis, Haematemesis, Melaena, Schluckauf, Appetitlosigkeit.
  • +Selten: Pankreatitis.
  • +Sehr selten: Exazerbation von Gastrointestinalentzündungen wie ulcerativer Colitis oder Morbus Crohn.
  • +Nicht bekannt: Magen-Darm-Perforation.
  • +Leber und Gallenerkrankungen
  • +Häufig: Transaminasen (ALT, AST) erhöht.
  • +Gelegentlich: Leberfunktionsstörung.
  • +Selten: Hepatitis mit oder ohne Gelbsucht.
  • +Sehr selten: fulminante Hepatitis.
  • +Nicht bekannt: Leberversagen.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Häufig: Rash, Pruritus.
  • +Gelegentlich: Urtikaria, Purpura, vermehrtes Schwitzen.
  • +Selten: bullöse Ausschläge.
  • +Sehr selten: Toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, Schleimhautreaktionen.
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Häufig: Erhöhung des Serumkreatinins.
  • +Gelegentlich: Flüssigkeitsretention (assoziiert mit Ödemen).
  • +Sehr selten: Nierenversagen, Niereninsuffizienz, Papillennekrose, nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, Glomerulonephritis (auch als: membranöse G. oder Minimal-Change-G.)
  • +Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
  • +Nicht bekannt: Fehlgeburt, Frühgeburt, Anaphylaktoides Schwangerschaftssyndrom (Fruchtwasserembolie), unvollständiger Abort, abnormale Uteruskontraktionen, Plazentaretention, Uterusruptur, Uterusperforation.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • +Gelegentlich: Metrorrhagie, Menorrhagie, vaginale Blutungen (einschliesslich postmenopausaler Blutungen), Menstruationsstörungen.
  • +Selten: Brustschmerzen, Dysmenorrhoe.
  • +Nicht bekannt: Uterusblutungen, Uteruskrämpfe, verminderte Fertilität bei Frauen.
  • +Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen
  • +Selten: Missbildungen.
  • -Gelegentlich: Müdigkeit, Fieber, Frösteln, Hitzewallungen, Unwohlsein, Schmerzen, Myalgie und/oder Beinkrämpfe.
  • -Es fanden sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich Nebenwirkungsprofil und -frequenz bei über 65jährigen, im Vergleich zu jüngeren Patienten sowie bei zwei- oder dreimal täglicher Verabreichung.
  • +Gelegentlich: Müdigkeit, Fieber, Frösteln.
  • +Untersuchungen
  • +Häufig: Verminderung des Hämatokrits, Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • +Gelegentlich: Erhöhung des Bilirubins.
  • -Die toxische Dosis von Arthrotec 50/Arthrotec 75 wurde nicht bestimmt. Die Symptome einer Überdosierung durch die Einzelkomponenten wurden jedoch beschrieben.
  • -Diclofenac: Die klinischen Symptome einer Diclofenac-Überdosierung sind gastrointestinale Beschwerden, Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder generelle Hypotonie.
  • -Misoprostol: Die klinischen Symptome einer Überdosierung mit Misoprostol sind Sedation, Tremor, Krämpfe, Dyspnoe, Oberbauchschmerzen, Diarrhö, Fieber, Palpitationen, Hypotonie oder Bradykardie.
  • -Die Behandlung einer Überdosierung von Arthrotec 50/Arthrotec 75 ist im Wesentlichen unterstützend oder symptomatisch. Bei akuten Vergiftungen wird eine Magenspülung empfohlen. Forcierte Diurese kann hilfreich sein, da Diclofenac und die Metaboliten von Misoprostol mit dem Urin ausgeschieden werden. Durch Aktivkohle kann die Resorption von Diclofenac und Misoprostol vermindert werden. Die Wirkung einer Dialyse auf die Elimination von Diclofenac (99% Proteinbindung) und Misoprostolsäure ist zweifelhaft und nicht belegt.
  • +Die toxische Dosis von Arthrotec 50/75 wurde nicht bestimmt. Die Symptome einer Überdosierung durch die Einzelkomponenten wurden jedoch beschrieben.
  • +Diclofenac
  • +Die klinischen Symptome einer Diclofenac-Überdosierung sind gastrointestinale Beschwerden, Verwirrtheit, Benommenheit oder generelle Hypotonie.
  • +Misoprostol
  • +Die klinischen Symptome einer Überdosierung mit Misoprostol sind Sedation, Tremor, Krämpfe, Dyspnoe, Oberbauchschmerzen, Diarrhoe, Fieber, Palpitationen, Hypotonie oder Bradykardie.
  • +Die Behandlung einer Überdosierung von Arthrotec 50/75 ist im Wesentlichen unterstützend oder symptomatisch. Bei akuten Vergiftungen wird eine Magenspülung empfohlen. Forcierte Diurese kann hilfreich sein, da Diclofenac und die Metaboliten von Misoprostol mit dem Urin ausgeschieden werden. Durch Aktivkohle kann die Resorption von Diclofenac und Misoprostol vermindert werden. Die Wirkung einer Dialyse auf die Elimination von Diclofenac (99% Proteinbindung) und Misoprostolsäure ist zweifelhaft und nicht belegt.
  • -Gleichzeitig mit Diclofenac oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika verabreicht, wirkt Misoprostol vorbeugend auf Antirheumatika-induzierte gastroduodenale Läsionen. Dank der schützenden Wirkung von Misoprostol auf die Schleimhaut führt Arthrotec verglichen mit Diclofenac alleine zu einer geringeren Häufigkeit gastroduodenaler Läsionen.
  • -Misoprostol verstärkt mehrere Faktoren, welche die Inte­grität der Magen-Darm-Schleimhaut aufrechterhalten: es hemmt sowohl die basale als auch die stimulierte Magensäuresekretion, es erhält die Durchblutung der Magenschleimhaut und erhöht die duodenale Bikarbonat- sowie die Magenschleim-Sekretion im Magen. Die Eigenschaft von Misoprostol, die Schleimhautbarriere in Magen und Darm vor Antirheumatika-induzierten Schädigungen zu schützen, wurde an Probanden und Patienten mit chronischer Polyarthritis oder anderen arthritischen Zuständen bestätigt.
  • +Gleichzeitig mit Diclofenac oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika verabreicht, wirkt Misoprostol vorbeugend auf Antirheumatika-induzierte gastroduodenale Läsionen. Dank der schützenden Wirkung von Misoprostol auf die Schleimhaut führt Arthrotec - verglichen mit Diclofenac alleine - zu einer geringeren Häufigkeit gastroduodenaler Läsionen.
  • +Misoprostol verstärkt mehrere Faktoren, welche die Integrität der Magen-Darm-Schleimhaut aufrechterhalten: es hemmt sowohl die basale als auch die stimulierte Magensäuresekretion, es erhält die Durchblutung der Magenschleimhaut und erhöht die duodenale Bikarbonat- sowie die Magenschleim-Sekretion im Magen. Die Eigenschaft von Misoprostol, die Schleimhautbarriere in Magen und Darm vor Antirheumatika-induzierten Schädigungen zu schützen, wurde an Probanden und Patienten mit chronischer Polyarthritis oder anderen arthritischen Zuständen bestätigt.
  • +Die in den klinischen Studien am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen betrafen vor allem den Gastrointestinaltrakt: Bauchschmerzen und Diarrhoe waren im Allgemeinen leichten oder mittleren Schweregrades, traten üblicherweise zu Beginn der Therapie auf und verschwanden innerhalb einiger Tagen, auch wenn die Therapie mit Arthrotec 50/75 fortgesetzt wurde.
  • +
  • -Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Diclofenac und Misoprostol werden durch die kombinierte Verabreichung in Arthrotec 50/Arthrotec 75 nicht beeinflusst.
  • +Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Diclofenac und Misoprostol werden durch die kombinierte Verabreichung in Arthrotec 50/75 nicht beeinflusst.
  • -Ca. 3–5 Stunden nach einer Einzeldosis von Arthrotec 50 wurden maximale Blutspiegel von Diclofenac (ca. 0,6–1,5 µg/ml) gefunden, wobei eine grosse inter- und intraindividuelle Variabilität beobachtet wurde. Nach einer Einzeldosis von Arthrotec 75 betrugen die Mittelwerte von Cmax 2,0 µg/ml und Tmax 2,0 Stunden. Bei Einnahme mit oder nach einer Mahlzeit erfolgt die Magenpassage und somit die Resorption langsamer als auf nüchternen Magen. Die absolute Bioverfügbarkeit wird hierdurch jedoch nicht beeinflusst. Misoprostol wird nach Verabreichung von Arthrotec 50/Arthrotec 75 ebenfalls rasch resorbiert. Nach ca. 1 Stunde werden mit Arthrotec 50 maximale Konzentrationen seines Hauptmetaboliten, Misoprostolsäure, im Plasma gefunden (ca. 136 pg/ml). Im Steady-State, nach Einnahme von Arthrotec 75 zusammen mit einer Mahlzeit, betrugen die Mittelwerte von Cmax 117 pg/ml und Tmax 0,8 Stunden.
  • +Ca. 3-5 h nach einer Einzeldosis von Arthrotec 50 wurden maximale Blutspiegel von Diclofenac (ca. 0.6-1.5 µg/ml) gefunden, wobei eine grosse inter- und intraindividuelle Variabilität beobachtet wurde. Nach einer Einzeldosis von Arthrotec 75 betrugen die Mittelwerte von Cmax 2.0 µg/ml und Tmax 2.0 h. Bei Einnahme mit oder nach einer Mahlzeit erfolgt die Magenpassage und somit die Resorption langsamer als auf nüchternen Magen. Die absolute Bioverfügbarkeit wird hierdurch jedoch nicht beeinflusst. Misoprostol wird nach Verabreichung von Arthrotec 50/75 ebenfalls rasch resorbiert. Nach ca. 1 h werden mit Arthrotec 50 maximale Konzentrationen seines Hauptmetaboliten, Misoprostolsäure, im Plasma gefunden (ca. 136 pg/ml). Im Steady-State, nach Einnahme von Arthrotec 75 zusammen mit einer Mahlzeit, betrugen die Mittelwerte von Cmax 117 pg/ml und Tmax 0.8 h.
  • -Diclofenac wird ins Blut, in die Leber und die Nieren verteilt. Es dringt ebenfalls in die Synovialflüssigkeit ein, wo es seine Höchstkonzentration 2–4 Stunden nach Erreichen der maximalen Plasmakonzentration erreicht. Diclofenac wird zu 99,7% an Serumproteine, hauptsächlich an Albumin, gebunden. Die Proteinbindung von Misoprostolsäure beträgt, konzentrationsunabhängig, weniger als 90%.
  • +Diclofenac wird ins Blut, in die Leber und die Nieren verteilt. Es dringt ebenfalls in die Synovialflüssigkeit ein, wo es seine Höchstkonzentration 2-4 h nach Erreichen der maximalen Plasmakonzentration erreicht. Diclofenac wird zu 99.7% an Serumproteine, hauptsächlich an Albumin, gebunden. Die Proteinbindung von Misoprostolsäure beträgt, konzentrationsunabhängig, weniger als 90%.
  • -Ca. 4060% der applizierten Diclofenac-Dosis werden renal in Form von Metaboliten ausgeschieden, weniger als 1% als unveränderte Substanz. Der Rest der Dosis wird als Metaboliten mit der Galle in den Fäces eliminiert. Die terminale Halbwertszeit beträgt 1–2 Stunden. Mit den empfohlenen Dosierungen wurde keine Kumulation von Diclofenac beobachtet.
  • -Ungefähr 70% der verabreichten Misoprostol-Dosis wird hauptsächlich als inaktive Metaboliten mit dem Urin ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit von Misoprostolsäure liegt bei ungefähr 30 Minuten. In Studien mit mehrfacher Zugabe der Substanz wurde keine Kumulation beobachtet.
  • +Ca. 40-60% der applizierten Diclofenac-Dosis werden renal in Form von Metaboliten ausgeschieden, weniger als 1% als unveränderte Substanz. Der Rest der Dosis wird als Metaboliten mit der Galle in den Fäces eliminiert. Die terminale Halbwertszeit beträgt 1-2 h. Mit den empfohlenen Dosierungen wurde keine Kumulation von Diclofenac beobachtet.
  • +Ungefähr 70% der verabreichten Misoprostol-Dosis wird hauptsächlich als inaktive Metaboliten mit dem Urin ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit von Misoprostolsäure liegt bei ungefähr 30 min. In Studien mit mehrfacher Zugabe der Substanz wurde keine Kumulation beobachtet.
  • -Alter
  • +Ältere Patienten
  • -Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Medikament darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Das Medikament ist bei Raumtemperatur (1525 °C), vor Licht geschützt, trocken und ausser Reichweite von Kindern aufzubewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C), vor Licht geschützt, trocken lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Arthrotec 50 Bitabs 20. (B)
  • -Arthrotec 50 Bitabs 50. (B)
  • -Arthrotec 50 Bitabs 100. (B)
  • -Arthrotec 75 Bitabs 20. (B)
  • -Arthrotec 75 Bitabs 50. (B)
  • -Arthrotec 75 Bitabs 100. (B)
  • +Arthrotec 50, Bitabs: 20, 50 und 100, B
  • +Arthrotec 75, Bitabs: 20, 50 und 100, B
  • -August 2010.
  • -
  • +August 2015.
  • +LLD V005
  • +
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