| 24 Änderungen an Fachinfo Berinert P |
-Glycin, Natriumchlorid, Natriumcitrat (entspricht ≤2,1 mmol oder ≤49 mg Natrium).
- +Glycin, Natriumchlorid, Natriumcitrat (entspricht ≤2,1 mmol oder ≤49 mg Natrium).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung, weisses Lyophilisat, zur intravenösen Injektion (IV).
- +Berinert IV 500 enthält 500 Internationale Einheiten C1-Esterase-Inhibitor pro Injektionsflasche.
- +Die internationalen Einheiten (I.E.) beziehen sich auf den aktuellen WHO Standard für C1-Esterase-Inhibitor-Produkte. Das mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke rekonstituierte Berinert IV 500 enthält 50 I.E. C1-Esterase-Inhibitor pro ml. Der Gesamtproteingehalt der rekonstituierten Lösung beträgt 6,5 mg/ml.
-·Therapie des akuten Schubes
-·Prophylaxe vor Operationen
- +-Therapie des akuten Schubes
- +-Prophylaxe vor Operationen
-Bei Therapieversuchen mit hochdosierten Gaben von Berinert IV zur Vorbeugung oder Behandlung eines Capillary Leak Syndromes (CLS) vor, während und nach Herzoperationen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine (nicht zugelassene Indikation und Dosierung) wurde über Bildung von Thrombosen mit zum Teil tödlichem Ausgang berichtet. Diese Anwendung ist daher kontraindiziert. Für weitere Informationen zum Thromboserisiko (d.h. Häufigkeit) siehe «Unerwünschte Wirkungen».
-Berinert IV enthält ≤2,1 mmol (49 mg) Natrium pro Flasche, das entspricht 2,5 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Zufuhr von 2 g Natrium für einen Erwachsenen.
- +Bei Therapieversuchen mit hochdosierten Gaben von Berinert IV zur Vorbeugung oder Behandlung eines Capillary Leak Syndromes (CLS) vor, während und nach Herzoperationen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine (nicht zugelassene Indikation und Dosierung) wurde über Bildung von Thrombosen mit zum Teil tödlichem Ausgang berichtet. Diese Anwendung ist daher kontraindiziert. Für weitere Informationen zum Thromboserisiko (d.h. Häufigkeit) siehe "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Berinert IV enthält ≤2,1 mmol (49 mg) Natrium pro Flasche, das entspricht 2,5 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Zufuhr von 2 g Natrium für einen Erwachsenen.
-Selten: Bildung von Thrombosen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +Selten: Bildung von Thrombosen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Berinert IV wird aus gepooltem, humanem Plasma gesunder Spender gewonnen. Informationen über die Testung von Spenden und Plasmapools sind unter Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben. Der Herstellungsprozess von Berinert IV beinhaltet verschiedene Schritte, die zur Eliminierung/Inaktivierung von Viren beitragen. Die Hitzebehandlung des Präparates in wässriger Lösung bei 60 °C über 10 Stunden wurde zur Virusinaktivierung eingeführt.
-Für Informationen zum Infektionsrisiko s. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Berinert IV wird aus gepooltem, humanem Plasma gesunder Spender gewonnen. Informationen über die Testung von Spenden und Plasmapools sind unter Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben. Der Herstellungsprozess von Berinert IV beinhaltet verschiedene Schritte, die zur Eliminierung/Inaktivierung von Viren beitragen. Die Hitzebehandlung des Präparates in wässriger Lösung bei 60 °C über 10 Stunden wurde zur Virusinaktivierung eingeführt.
- +Für Informationen zum Infektionsrisiko s. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Berinert IV zur Behandlung akuter abdominaler und fazialer HAE-Schübe wurde im Rahmen einer placebokontrollierten, doppelblinden, prospektiven, multinationalen, randomisierten, dreiarmigen klinischen Parallelgruppen-Studie zur Dosisfindung mit erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit C1-Esterase-Inhibitor-Mangel gezeigt (Studie CE1145_3001). Sie wird im Folgenden als randomisierte klinische Studie (RCT-Studie) bezeichnet. Die Patienten waren zwischen 6 und 72 Jahren alt und erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder eine Einzeldosis mit 10 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV (39 Patienten), eine Einzeldosis mit 20 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV (43 Patienten) oder eine Einzeldosis Placebo (42 Patienten) mittels langsamer intravenöser Infusion innerhalb von 5 Stunden nach einem HAE-Schub. Patienten, die 20 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV erhielten, zeigten eine statistisch signifikante Reduktion der vom Patienten beurteilten Zeit bis zum Einsetzen der Symptomlinderung nach einem HAE-Schub im Vergleich zu Placebo (im Median von 1,5 auf 0,5 Stunden). Die Dosis von 10 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV wurde aufgrund einer fehlenden signifikanten Wirksamkeit gegenüber Placebo nicht weiter untersucht.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Berinert IV zur Behandlung akuter abdominaler und fazialer HAE-Schübe wurde im Rahmen einer placebokontrollierten, doppelblinden, prospektiven, multinationalen, randomisierten, dreiarmigen klinischen Parallelgruppen-Studie zur Dosisfindung mit erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit C1-Esterase-Inhibitor-Mangel gezeigt (Studie CE1145_3001). Sie wird im Folgenden als randomisierte klinische Studie (RCT-Studie) bezeichnet. Die Patienten waren zwischen 6 und 72 Jahren alt und erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder eine Einzeldosis mit 10 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV (39 Patienten), eine Einzeldosis mit 20 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV (43 Patienten) oder eine Einzeldosis Placebo (42 Patienten) mittels langsamer intravenöser Infusion innerhalb von 5 Stunden nach einem HAE-Schub. Patienten, die 20 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV erhielten, zeigten eine statistisch signifikante Reduktion der vom Patienten beurteilten Zeit bis zum Einsetzen der Symptomlinderung nach einem HAE-Schub im Vergleich zu Placebo (im Median von 1,5 auf 0,5 Stunden). Die Dosis von 10 I.E./kg Körpergewicht Berinert IV wurde aufgrund einer fehlenden signifikanten Wirksamkeit gegenüber Placebo nicht weiter untersucht.
-Die mediane in-vivo Recovery (IVR) betrug 86,7 % (Bereich: 54,0 – 254,1 %). Sie war bei Kindern mit 98,2 % (Bereich: 69,2 – 106,8 %) etwas höher als bei Erwachsenen (82,5 %, Bereich: 54,0 – 254,1 %). Patienten mit schweren Attacken hatten eine höhere IVR (101,4 %) als Patienten mit leichten Attacken (75,8 %, Bereich: 57,2 – 195,9 %).
-Der mittlere Aktivitätsanstieg (Median) betrug 2,3 %/ I.E./kg Körpergewicht (KG) (Bereich: 1,4 – 6,9 %/ I.E./kg KG). Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern festgestellt. Patienten mit schweren Schüben zeigten einen leicht höheren Anstieg der Aktivität als Patienten mit milden Schüben (2,9; Bereich: 1,4 – 6,9 vs. 2,1: Bereich: 1,5 - 5,1 %/ I.E./kg KG).
-Die maximale Plasma-Konzentration der C1-Esterase-Aktivität wurde innerhalb von 0,8 Stunden nach Verabreichung von Berinert IV erreicht, ohne signifikante Unterschiede zwischen den Patientengruppen.
- +Die mediane in-vivo Recovery (IVR) betrug 86,7 % (Bereich: 54,0 – 254,1 %). Sie war bei Kindern mit 98,2 % (Bereich: 69,2 – 106,8 %) etwas höher als bei Erwachsenen (82,5 %, Bereich: 54,0 – 254,1 %). Patienten mit schweren Attacken hatten eine höhere IVR (101,4 %) als Patienten mit leichten Attacken (75,8 %, Bereich: 57,2 – 195,9 %).
- +Der mittlere Aktivitätsanstieg (Median) betrug 2,3 %/ I.E./kg Körpergewicht (KG) (Bereich: 1,4 – 6,9 %/ I.E./kg KG). Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern festgestellt. Patienten mit schweren Schüben zeigten einen leicht höheren Anstieg der Aktivität als Patienten mit milden Schüben (2,9; Bereich: 1,4 – 6,9 vs. 2,1: Bereich: 1,5 - 5,1 %/ I.E./kg KG).
- +Die maximale Plasma-Konzentration der C1-Esterase-Aktivität wurde innerhalb von 0,8 Stunden nach Verabreichung von Berinert IV erreicht, ohne signifikante Unterschiede zwischen den Patientengruppen.
-Berinert IV darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Berinert IV darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-·Die Lösung sollte farblos und klar sein. Rekonstituiertes Produkt sollte nach der Filtration/dem Aufziehen der Lösung in die Spritze (siehe unten) und vor der Anwendung auf Partikel und Verfärbungen visuell überprüft werden.
-·Trübe Lösungen oder Lösungen mit Rückständen (Niederschlägen/Partikeln) dürfen nicht verwendet werden.
-·Zubereitung und Entnahme müssen unter aseptischen Bedingungen erfolgen. Verwenden Sie hierfür nur die der Packung beigefügte Spritze.
- +-Die Lösung sollte farblos und klar sein. Rekonstituiertes Produkt sollte nach der Filtration/dem Aufziehen der Lösung in die Spritze (siehe unten) und vor der Anwendung auf Partikel und Verfärbungen visuell überprüft werden.
- +-Trübe Lösungen oder Lösungen mit Rückständen (Niederschlägen/Partikeln) dürfen nicht verwendet werden.
- +-Zubereitung und Entnahme müssen unter aseptischen Bedingungen erfolgen. Verwenden Sie hierfür nur die der Packung beigefügte Spritze.
-Erwärmen Sie das Lösungsmittel auf Raumtemperatur. Vor dem Öffnen der Transferset-Packung («Mix2Vial™») die Flip-Off-Kappen der Lösungsmittel- und Produktflaschen entfernen und die Stopfen mit einer antiseptischen Lösung behandeln und anschliessend trocknen lassen.
- (image) 1 1. Entfernen Sie das Deckpapier von der «Mix2Vial» Packung. Das Mix2Vial nicht aus dem Blister entnehmen!
- (image) 2 2. Die Lösungsmittelflasche auf eine ebene, saubere Fläche stellen und festhalten. Das «Mix2Vial» Set mit dem Blister greifen und die blaue Seite des Adapters voran senkrecht in den Stopfen der Lösungsmittelflasche einstechen.
- (image) 3 3. Vorsichtig die Verpackung vom «Mix2Vial» Set entfernen, indem man den Blister am Siegelrand fasst und ihn senkrecht nach oben abzieht. Dabei ist darauf zu achten, dass nur der Blister und nicht das «Mix2Vial» entfernt wird.
- (image) 4 4. Die Produktflasche auf eine feste Unterlage stellen. Die Lösungsmittelflasche mit dem aufgesetzten «Mix2Vial» Set herumdrehen und analog den Dorn der transparenten Seite senkrecht in den Stopfen der Produktflasche einstechen. Das Lösungsmittel läuft automatisch in die Produktflasche über.
- (image) 5 5. Mit der einen Hand die Produktseite und mit der anderen Hand die Lösungsmittelseite des «Mix2Vial» greifen und das Set vorsichtig auseinanderschrauben. Entsorgen Sie die Lösungsmittelflasche mit dem blauen «Mix2Vial» Adapter.
- (image) 6 6. Die Produktflasche mit dem transparenten Adapter vorsichtig schwenken, bis das Produkt vollständig gelöst ist. Nicht schütteln.
- (image) 7 7. Luft in eine leere, sterile Spritze aufziehen. Hierfür nur die der Packung beigefügte Spritze verwenden. Die Produktflasche aufrecht halten, die Spritze mit dem Luer Lock Anschluss des «Mix2Vial» Set verbinden und die Luft in die Produktflasche injizieren.
- +Erwärmen Sie das Lösungsmittel auf Raumtemperatur. Vor dem Öffnen der Transferset-Packung ( "Mix2Vial™" ) die Flip-Off-Kappen der Lösungsmittel- und Produktflaschen entfernen und die Stopfen mit einer antiseptischen Lösung behandeln und anschliessend trocknen lassen.
- +1 1. Entfernen Sie das Deckpapier von der "Mix2Vial" Packung. Das Mix2Vial
- + nicht aus dem Blister entnehmen!
- +2 2. Die Lösungsmittelflasche auf eine ebene, saubere Fläche stellen und
- + festhalten. Das "Mix2Vial" Set mit dem Blister greifen und die blaue Seite
- + des Adapters voran senkrecht in den Stopfen der Lösungsmittelflasche
- + einstechen.
- +3 3. Vorsichtig die Verpackung vom "Mix2Vial" Set entfernen, indem man den
- + Blister am Siegelrand fasst und ihn senkrecht nach oben abzieht. Dabei ist
- + darauf zu achten, dass nur der Blister und nicht das "Mix2Vial" entfernt wird.
- +4 4. Die Produktflasche auf eine feste Unterlage stellen. Die
- + Lösungsmittelflasche mit dem aufgesetzten "Mix2Vial" Set herumdrehen und
- + analog den Dorn der transparenten Seite senkrecht in den Stopfen der
- + Produktflasche einstechen. Das Lösungsmittel läuft automatisch in die
- + Produktflasche über.
- +5 5. Mit der einen Hand die Produktseite und mit der anderen Hand die
- + Lösungsmittelseite des "Mix2Vial" greifen und das Set vorsichtig
- + auseinanderschrauben. Entsorgen Sie die Lösungsmittelflasche mit dem blauen
- + "Mix2Vial" Adapter.
- +6 6. Die Produktflasche mit dem transparenten Adapter vorsichtig schwenken, bis
- + das Produkt vollständig gelöst ist. Nicht schütteln.
- +7 7. Luft in eine leere, sterile Spritze aufziehen. Hierfür nur die der Packung
- + beigefügte Spritze verwenden. Die Produktflasche aufrecht halten, die Spritze
- + mit dem Luer Lock Anschluss des "Mix2Vial" Set verbinden und die Luft in die
- + Produktflasche injizieren.
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- (image) 8 8. Den Stempel der Spritze gedrückt halten, das gesamte System herumdrehen und die Lösung durch langsames Zurückziehen der Kolbenstange in die Spritze aufziehen.
- (image) 9 9. Nachdem die Lösung vollständig in die Spritze überführt ist, den Spritzenzylinder fassen (dabei die Kolbenstange in ihrer Position halten) und die Spritze vom transparenten «Mix2Vial»-Adapter abdrehen.
- +8 8. Den Stempel der Spritze gedrückt halten, das gesamte System herumdrehen
- + und die Lösung durch langsames Zurückziehen der Kolbenstange in die Spritze
- + aufziehen.
- +9 9. Nachdem die Lösung vollständig in die Spritze überführt ist, den
- + Spritzenzylinder fassen (dabei die Kolbenstange in ihrer Position halten) und
- + die Spritze vom transparenten "Mix2Vial" -Adapter abdrehen.
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