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Home - Fachinformation zu Immunate S/D - Änderungen - 27.01.2026
27 Änderungen an Fachinfo Immunate S/D
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
  • +IMMUNATE S/D besteht aus Lyophilisat und Lösungsmittel zur intravenösen Injektion mit nominell 250 I.E., 500 I.E. oder 1000 I.E. Gerinnungsfaktor VIII1 vom Menschen pro Durchstechflasche.
  • +1 Durchstechflasche enthält nach Rekonstitution:
  • + IMMUNATE S/D 250 IMMUNATE S/D 500 IMMUNATE S/D 1000
  • + I.E. I.E. I.E.
  • +Blutgerinnungsfaktor VIII vom ca. 50 I.E./ml ca. 100 I.E./ml ca. 100 I.E./ml
  • +Menschen
  • +von Willebrand Faktor2 vom ca. 38 I.E./ml ca. 75 I.E./ml ca. 75 I.E./ml
  • +Menschen
  • +Gesamtproteingehalt(pro 8.3 - 20 mg 16.7 - 40 mg 33.3 - 80 mg
  • +Durchstechflasche)
  • +Lösungsmittel(sterilisiertes 5 ml 5 ml 10 ml
  • +Wasser für Injektionszwecke)
  • + 
  • +Die Dosierungsstärke (I.E.) wird mit einer colorimetrischen Methode nach der europäischen Pharmakopoe bestimmt. Die spezifische Aktivität von IMMUNATE S/D beträgt ungefähr 70±30 I.E./mg Protein3. Die Aktivität (I.E.) des vWF wird durch den Ristocetin Assay (vWF:RCo) nach der europäischen Pharmakopoe bestimmt.
  • +1 Die Faktor VIII-Aktivität wurde gegen den internationalen Standard der WHO für Faktor VIII- Konzentrate bestimmt.
  • +2 Die Ristocetin Cofaktor Aktivität von humanem von Willebrand Faktor wurde gegen den internationalen Standard der WHO für von Willebrand Faktor Konzentrat im Plasma bestimmt.
  • +3 Ohne Stabilisator (Albumin); die maximale spezifische Aktivität bei einem 1:1 Verhältnis von Faktor VIII zu von Willebrand Faktor-Antigen beträgt 100 I.E. Faktor VIII pro mg Protein.
  • -Grad der Blutung / Art des chirurgi-schen Eingriffes Erforderlicher Faktor VIII Plasmaspiegel (% oder I.E./dl) Häufigkeit der Dosierung (Stunden) / Behandlungsdauer (Tage)
  • -Blutung Gelenkblutung im Frühstadium, Muskelblutungen oder Blutungen im Mund 20 – 40 Injektion alle 12 – 24 Stunden für mind. 1 Tag, bis die Blutung – angezeigt durch das Verschwinden der Schmerzen – steht oder Heilung erreicht ist.
  • -Ausgeprägtere Gelenkblutung, Muskelblutung oder Hämatom 30 – 60 Injektion alle 12 – 24 Stunden für 3 – 4 Tage oder länger wiederholen, bis die Schmerzen und die akute Beeinträchtigung beseitigt sind.
  • -Lebensbedrohliche Blutungen 60 – 100 Injektion alle 8 – 24 Stunden wiederholen bis die Gefahr für den Patienten vorüber ist.
  • -Chirurgische Eingriffe Kleinere Eingriffe Einschliesslich Zahnextraktion 30 – 60 Alle 24 Stunden für mind. 1 Tag bis die Wundheilung erreicht ist.
  • -Grössere Eingriffe 80 – 100 (prä- und postoperativ) Injektion alle 8 – 24 Stunden bis zu angemessener Wundheilung wiederholen, dann Therapie für noch mind. 7 Tage fortsetzen, um eine Faktor VIII-Aktivität von 30 – 60% (I.E./dl) aufrecht zu erhalten.
  • +Grad der Blutung / Erforderlicher Häufigkeit der Dosierung (Stunden) / Behandlungsdauer
  • +Art des chirurgi-sche Faktor VIII Plasmasp (Tage)
  • +n Eingriffes iegel (% oder
  • + I.E./dl)
  • +BlutungGelenkblutung 20 – 40 Injektion alle 12 – 24 Stunden für mind. 1 Tag, bis
  • +im Frühstadium, die Blutung – angezeigt durch das Verschwinden der
  • +Muskelblutungen oder Schmerzen – steht oder Heilung erreicht ist.
  • +Blutungen im Mund
  • +Ausgeprägtere 30 – 60 Injektion alle 12 – 24 Stunden für 3 – 4 Tage oder
  • +Gelenkblutung, länger wiederholen, bis die Schmerzen und die akute
  • +Muskelblutung oder Beeinträchtigung beseitigt sind.
  • +Hämatom
  • +Lebensbedrohliche 60 – 100 Injektion alle 8 – 24 Stunden wiederholen bis die
  • +Blutungen Gefahr für den Patienten vorüber ist.
  • +Chirurgische Eingriff 30 – 60 Alle 24 Stunden für mind. 1 Tag bis die Wundheilung
  • +eKleinere EingriffeEi erreicht ist.
  • +nschliesslich
  • +Zahnextraktion
  • +Grössere Eingriffe 80 – 100(prä- und Injektion alle 8 – 24 Stunden bis zu angemessener
  • + postoperativ) Wundheilung wiederholen, dann Therapie für noch mind.
  • + 7 Tage fortsetzen, um eine Faktor VIII-Aktivität von
  • + 30 – 60% (I.E./dl) aufrecht zu erhalten.
  • + 
  • +
  • -Patienten sollten regelmässig auf die Bildung von Inhibitoren gegen Faktor VIII überwacht werden. Falls die erwarteten Faktor VIII-Plasmaaktivitäten nicht erreicht werden oder die Blutung mit einer angemessenen Dosis nicht beherrscht wird, muss ein Inhibitortest durchgeführt werden. Bei Patienten mit hohen Inhibitorwerten kann die Faktor VIII-Therapie nicht ansprechen und andere therapeutische Massnahmen müssen erwogen werden. Diese Therapien sollten nur von Ärzten durchgeführt werden, die über Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Hämophilie verfügen. Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Patienten sollten regelmässig auf die Bildung von Inhibitoren gegen Faktor VIII überwacht werden. Falls die erwarteten Faktor VIII-Plasmaaktivitäten nicht erreicht werden oder die Blutung mit einer angemessenen Dosis nicht beherrscht wird, muss ein Inhibitortest durchgeführt werden. Bei Patienten mit hohen Inhibitorwerten kann die Faktor VIII-Therapie nicht ansprechen und andere therapeutische Massnahmen müssen erwogen werden. Diese Therapien sollten nur von Ärzten durchgeführt werden, die über Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Hämophilie verfügen. Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -In Patienten mit hohen von-Willebrand-Inhibitorwerten könnte die Therapie mit IMMUNATE S/D nicht wirksam sein und andere therapeutische Optionen sollten in Betracht gezogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +In Patienten mit hohen von-Willebrand-Inhibitorwerten könnte die Therapie mit IMMUNATE S/D nicht wirksam sein und andere therapeutische Optionen sollten in Betracht gezogen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Das Auflösen erfolgt wie im Abschnitt «Hinweise für die Handhabung» beschrieben. IMMUNATE S/D soll langsam intravenös verabreicht werden. Die Verabreichungsgeschwindigkeit sollte sich nach dem Wohlbefinden des Patienten richten und nicht mehr als 2 ml/min betragen.
  • +Das Auflösen erfolgt wie im Abschnitt "Hinweise für die Handhabung" beschrieben. IMMUNATE S/D soll langsam intravenös verabreicht werden. Die Verabreichungsgeschwindigkeit sollte sich nach dem Wohlbefinden des Patienten richten und nicht mehr als 2 ml/min betragen.
  • -Die Bildung von neutralisierenden Antikörpern (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Diese Inhibitoren sind stets gegen die prokoagulatorische Aktivität von Faktor VIII gerichtete IgG Immunglobuline, die in Bethesda Einheiten (B.E.) pro ml Plasma mittels modifiziertem Bethesda Assay quantifiziert werden. Das Risiko, Inhibitoren zu entwickeln, korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung wie auch dem Ausmass der Exposition gegenüber dem Faktor VIII, wobei das Risiko innerhalb der ersten 50 Expositionstage am grössten ist. Das Risiko bleibt lebenslang bestehen, ist jedoch als seltenes Risik einzustufen. Patienten, die mit Koagulations-Faktor VIII vom Menschen behandelt werden, sollten sorgfältig klinisch und mit geeigneten Labortests hinsichtlich der Entwicklung von Inhibitoren überwacht werden. Siehe auch «Unerwünschte Wirkungen».
  • +Die Bildung von neutralisierenden Antikörpern (Inhibitoren) gegen Faktor VIII ist eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A. Diese Inhibitoren sind stets gegen die prokoagulatorische Aktivität von Faktor VIII gerichtete IgG Immunglobuline, die in Bethesda Einheiten (B.E.) pro ml Plasma mittels modifiziertem Bethesda Assay quantifiziert werden. Das Risiko, Inhibitoren zu entwickeln, korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung wie auch dem Ausmass der Exposition gegenüber dem Faktor VIII, wobei das Risiko innerhalb der ersten 50 Expositionstage am grössten ist. Das Risiko bleibt lebenslang bestehen, ist jedoch als seltenes Risik einzustufen. Patienten, die mit Koagulations-Faktor VIII vom Menschen behandelt werden, sollten sorgfältig klinisch und mit geeigneten Labortests hinsichtlich der Entwicklung von Inhibitoren überwacht werden. Siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" .
  • -Informationen zu Parvovirus B19-Infektionen siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Informationen zu Parvovirus B19-Infektionen siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Die Inzidenz aller nachstehenden aus klinischen Studien gemeldeten unerwünschten Wirkungen war «gelegentlich» (≥0.1% bis <1%).
  • +Die Inzidenz aller nachstehenden aus klinischen Studien gemeldeten unerwünschten Wirkungen war "gelegentlich" (≥0.1% bis <1%).
  • -Die Inzidenzrate war «sehr selten» (<0.01%) für alle nachstehend gemeldeten unerwünschten Wirkungen.
  • +Die Inzidenzrate war "sehr selten" (<0.01%) für alle nachstehend gemeldeten unerwünschten Wirkungen.
  • -Für Informationen zur viralen Sicherheit siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Für Informationen zur viralen Sicherheit siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Parameter Anzahl Mittelwert SD Median 90% CI
  • -AUC0-48h ([I.E.xh]/ml) 18 11.4 2.8 11.6 10.9 – 12.7
  • -AUC0-∞ ([I.E.xh]/ml) 18 12.2 3.1 12.4 11.1 – 13.2
  • -Cmax (I.E./ml) 18 1.0 0.3 0.9 0.8 – 1.0
  • -Tmax (h) 18 0.3 0.1 0.3 0.3 – 0.3
  • -Terminale Halbwertszeit (h) 18 12.7 3.2 12.2 10.8 – 15.3
  • -Clearance (ml/h) 18 283 146 232 199 – 254
  • -Mittlere Verweilzeit (h) 18 15.3 3.6 15.3 12.1 – 17.2
  • -Vss (ml) 18 4166 2021 3613 2815 – 4034
  • -Incremental Recovery ([I.E./ml]/ [I.E./kg]) 18 0.020 0.006 0.019 0.016 – 0.020
  • +Parameter Anzahl Mittelwert SD Median 90% CI
  • +AUC0-48h ([I.E.xh]/ml) 18 11.4 2.8 11.6 10.9 – 12.7
  • +AUC0-∞ ([I.E.xh]/ml) 18 12.2 3.1 12.4 11.1 – 13.2
  • +Cmax (I.E./ml) 18 1.0 0.3 0.9 0.8 – 1.0
  • +Tmax (h) 18 0.3 0.1 0.3 0.3 – 0.3
  • +Terminale Halbwertszeit (h) 18 12.7 3.2 12.2 10.8 – 15.3
  • +Clearance (ml/h) 18 283 146 232 199 – 254
  • +Mittlere Verweilzeit (h) 18 15.3 3.6 15.3 12.1 – 17.2
  • +Vss (ml) 18 4166 2021 3613 2815 – 4034
  • +Incremental Recovery ([I.E./ml]/[I.E./kg]) 18 0.020 0.006 0.019 0.016 – 0.020
  • + 
  • +
  • -Parameter Anzahl Median 90% CI
  • -AUC0-∝ ([I.E.xh]/ml) 15 24.6 12.8 – 48.3
  • -Cmax (I.E./ml) 17 1.40 1.15 – 1.51
  • -Tmax (h) 17 0.28 0.25 – 1.00
  • -Terminale Halbwertszeit (h) 16 13.6 10.5 – 47.2
  • -Clearance (ml/h) 15 136 68 – 178
  • -Mittlere Verweilzeit (h) 15 23.1 12.4 – 57.1
  • -Vss (ml) 15 3156 2391 – 4672
  • -Incremental Recovery ([I.E./ml]/ [I.E./kg]) 17 0.028 0.024 – 0.030
  • +Parameter Anzahl Median 90% CI
  • +AUC0-∝ ([I.E.xh]/ml) 15 24.6 12.8 – 48.3
  • +Cmax (I.E./ml) 17 1.40 1.15 – 1.51
  • +Tmax (h) 17 0.28 0.25 – 1.00
  • +Terminale Halbwertszeit (h) 16 13.6 10.5 – 47.2
  • +Clearance (ml/h) 15 136 68 – 178
  • +Mittlere Verweilzeit (h) 15 23.1 12.4 – 57.1
  • +Vss (ml) 15 3156 2391 – 4672
  • +Incremental Recovery ([I.E./ml]/[I.E./kg]) 17 0.028 0.024 – 0.030
  • + 
  • +
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden (siehe «Lagerungshinweise»). Nach Auflösen bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern und innerhalb von 3 Stunden verabreichen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt unmittelbar nach der Rekonstitution appliziert werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden (siehe "Lagerungshinweise" ). Nach Auflösen bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern und innerhalb von 3 Stunden verabreichen. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt unmittelbar nach der Rekonstitution appliziert werden.
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