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Home - Fachinformation zu Isofluran Baxter - Änderungen - 27.01.2026
32 Änderungen an Fachinfo Isofluran Baxter
  • -Wirkstoff: Isofluran (1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl-difluoromethylether)
  • -Hilfsstoffe: Keine
  • +Wirkstoff: Isofluran (1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl-difluoromethylether)
  • +Hilfsstoffe: Keine
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  • -Isofluran kann eine leichte Einschränkung der intellektuellen Fähigkeiten während 2– 4 Tagen nach der Anästhesie bewirken. Ebenfalls können Veränderungen der Gemütslage bis zu 6 Tage nach Verabreichung andauern.
  • -Wird Isofluran Baxter in Rückatmungssystemen mit Kohlendioxydabsorbern verwendet, kann es, wie bei anderen halogenierten Anästhetika auch, in Ausnahmesituationen durch Interaktion mit trockenem Kohlendioxyd-Absorber zur Bildung von Kohlenmonoxyd kommen. Das entstehende Carboxihaemoglobin und die verminderte Sauerstofftransportkapazität des Blutes wird durch das Routinemonitoring wie z.B. die Pulsoximetrie nicht erkannt. Um das Risiko einer Kohlenmonoxyd-Bildung im Rückatmungssystem möglichst gering zu halten, sollen nur feuchte Kohlendioxyd-Absorber gebraucht werden. Um dessen Austrocknung zu vermeiden, soll der Absorberkalk nach Gebrauch des Narkoseapparats nicht langdauernd zur «Spülung» einem hohen Fluss von O2 oder von Pressluft ausgesetzt werden. Statt dessen kann Raumluft verwendet werden.
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  • +Isofluran kann eine leichte Einschränkung der intellektuellen Fähigkeiten während 2– 4 Tagen nach der Anästhesie bewirken. Ebenfalls können Veränderungen der Gemütslage bis zu 6 Tage nach Verabreichung andauern.
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  • +Wird Isofluran Baxter in Rückatmungssystemen mit Kohlendioxydabsorbern verwendet, kann es, wie bei anderen halogenierten Anästhetika auch, in Ausnahmesituationen durch Interaktion mit trockenem Kohlendioxyd-Absorber zur Bildung von Kohlenmonoxyd kommen. Das entstehende Carboxihaemoglobin und die verminderte Sauerstofftransportkapazität des Blutes wird durch das Routinemonitoring wie z.B. die Pulsoximetrie nicht erkannt. Um das Risiko einer Kohlenmonoxyd-Bildung im Rückatmungssystem möglichst gering zu halten, sollen nur feuchte Kohlendioxyd-Absorber gebraucht werden. Um dessen Austrocknung zu vermeiden, soll der Absorberkalk nach Gebrauch des Narkoseapparats nicht langdauernd zur "Spülung" einem hohen Fluss von O2 oder von Pressluft ausgesetzt werden. Statt dessen kann Raumluft verwendet werden.
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  • -In Postmarketing Berichten wurde die maligne Hyperthermie erwähnt. Einige dieser Berichte waren fatal.
  • +In Postmarketing Berichten wurde die maligne Hyperthermie erwähnt.  Einige dieser Berichte waren fatal.
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  • -Gestützt auf artenübergreifende Vergleiche geht man allerdings davon aus, dass das vulnerable Zeitfenster für diese Veränderungen mit Expositionen im dritten Trimenon und über die ersten Lebensmonate hinweg korreliert, sich jedoch beim Menschen auch etwa bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres erstrecken kann (siehe unter «Eigenschaften/Wirkungen», «Schwangerschaft/Stillzeit» und «Präklinische Daten»).
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  • +Gestützt auf artenübergreifende Vergleiche geht man allerdings davon aus, dass das vulnerable Zeitfenster für diese Veränderungen mit Expositionen im dritten Trimenon und über die ersten Lebensmonate hinweg korreliert, sich jedoch beim Menschen auch etwa bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres erstrecken kann (siehe unter "Eigenschaften/Wirkungen" , "Schwangerschaft/Stillzeit" und "Präklinische Daten" ).
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  • -Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe unter Rubrik «Präklinische Daten»).
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  • +Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe unter Rubrik "Präklinische Daten" ).
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  • -Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass die Ausführung von Tätigkeiten, die mentale Wachsamkeit erfordern, wie das Führen eines Fahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen, für 2-4 Tage nach einer Anästhesie mit Isofluran beeinträchtigt sein kann.
  • +Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass die Ausführung von Tätigkeiten,  die mentale Wachsamkeit erfordern, wie das Führen eines Fahrzeuges oder das Bedienen von Maschinen, für 2-4 Tage nach einer Anästhesie mit Isofluran beeinträchtigt sein kann.
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  • -Potenziell schwerwiegende unerwünschte Effekte sind maligne Hyperthermie, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen und die Leber betreffende unerwünschte Wirkungen (Lebernekrose mit Todesfolge siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In der postoperativen Phase wurden Zittern, Übelkeit, Erbrechen und Darmverschluss beobachtet.
  • +Potenziell schwerwiegende unerwünschte Effekte sind maligne Hyperthermie, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen und die Leber betreffende unerwünschte Wirkungen (Lebernekrose mit Todesfolge siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In der postoperativen Phase wurden Zittern, Übelkeit, Erbrechen und Darmverschluss beobachtet.
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  • -1 siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»
  • +1 siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
  • -Tage anhalten (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • -3 Kann für 2 bis 4 Tage nach der Anästhesie eine leichte Verminderung der
  • -Intellektuellen Funktionen verursachen (siehe Rubrik «Warnhinweise und
  • -Vorsichtsmassnahmen»).
  • -4 Bei Patienten mit Schwangerschaftsabbruch (siehe Rubrik «Warnhinweise und
  • -Vorsichtsmassnahmen»)
  • -5 Siehe Rubrik «Kontraindikationen»
  • +Tage anhalten (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • +3 Kann für 2 bis 4 Tage nach der Anästhesie eine leichte Verminderung der  
  • + Intellektuellen Funktionen verursachen (siehe Rubrik "Warnhinweise und
  • + Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +4 Bei Patienten mit Schwangerschaftsabbruch (siehe Rubrik "Warnhinweise und
  • + Vorsichtsmassnahmen" )
  • +5 Siehe Rubrik "Kontraindikationen"
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  • -Molekulargewicht: 184,5
  • -Siedepunkt bei 760 mm Hg: 48,5 °C
  • -Brechungsindex n20D: 1,2990 - 1,3005
  • -Relative Dichte: 1,496
  • -Dampfdruck mm Hg*: 18 °C 218
  • -20 °C 238
  • -25 °C 295
  • -30 °C 367
  • -35 °C 450
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  • +Molekulargewicht:  184,5
  • +Siedepunkt bei 760 mm Hg: 48,5 °C
  • +Brechungsindex n20D:                                                        1,2990 - 1,3005
  • +Relative Dichte:   1,496
  • +Dampfdruck mm Hg*:        18 °C  218
  • +         20 °C  238
  • +         25 °C  295
  • +         30 °C  367
  • +         35 °C  450
  • -Wasser/Gas 0,61
  • -Blut/Gas 1,43
  • -Öl/Gas 90,8
  • +Wasser/Gas 0,61
  • +Blut/Gas 1,43
  • +Öl/Gas 90,8
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  • -Leitender Gummi/Gas: 62,0
  • -Butylgummi/Gas: 75,0
  • -Polyvinylchlorid/Gas: 110,0
  • -Polyethylen/Gas: ~2,0
  • -Polyurethan/Gas: ~1,4
  • -Polyolefin/Gas: ~1,1
  • -Butylacetat/Gas: ~2,5
  • -Reinheit im Gaschromatogramm: > 99,9%
  • +Leitender Gummi/Gas: 62,0
  • +Butylgummi/Gas: 75,0
  • +Polyvinylchlorid/Gas: 110,0
  • +Polyethylen/Gas: ~2,0
  • +Polyurethan/Gas: ~1,4
  • +Polyolefin/Gas: ~1,1
  • +Butylacetat/Gas: ~2,5
  • +Reinheit im Gaschromatogramm: > 99,9%
  • + 
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  • -Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 9 J/sec und 23 °C: keine
  • -Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 900 J/sec und 23 °C: höher als die für die Anästhesie üblichen Konzentrationen.
  • +Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 9 J/sec und 23 °C:  keine
  • +Untere Grenze in Sauerstoff oder Lachgas bei 900 J/sec und 23 °C:  höher als die für die Anästhesie üblichen Konzentrationen.
  • + 
  • +
  • -Alter 100% Sauerstoff N2O (60%)+O2 N2O (70%)+O2
  • -0 - 1 Monat (Frühgeburten) 1,60% - -
  • -1 - 6 Monate 1,87% - -
  • -7 - 11 Monate 1,80% - -
  • -1 - 2 Jahre 1,60% - -
  • -3 - 5 Jahre 1,62% - -
  • -6 - 10 Jahre 1,40% 0,58% -
  • -10 - 15 Jahre 1,16% 0,53% -
  • -26 ± 4 Jahre 1,28% - 0,56%
  • -44 ± 7 Jahre 1,15% - 0,50%
  • -64 ± 5 Jahre 1,05% - 0,37%
  • + 
  • +Alter 100% Sauerstoff N2O (60%)+O2 N2O (70%)+O2
  • +0 - 1 Monat (Frühgeburten) 1,60% - -
  • +1 - 6 Monate 1,87% - -
  • +7 - 11 Monate 1,80% - -
  • +1 - 2 Jahre 1,60% - -
  • +3 - 5 Jahre 1,62% - -
  • +6 - 10 Jahre 1,40% 0,58% -
  • +10 - 15 Jahre 1,16% 0,53% -
  • +26 ± 4 Jahre 1,28% - 0,56%
  • +44 ± 7 Jahre 1,15% - 0,50%
  • +64 ± 5 Jahre 1,05% - 0,37%
  • + 
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  • -Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/ sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe unter Rubrik «Präklinische Daten»).
  • -
  • +Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/ sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe unter Rubrik "Präklinische Daten" ).
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  • -Publizierte Studien in trächtigen und jungen Tieren deuten darauf hin, dass die längere Anwendungszeit (Anwendungen über 3 Stunden) von Anästhetika und sedierenden Medikamenten, welche die NMDA Rezeptoren blockieren und/oder die GABA Aktivität während der Periode des starken Gehirnwachstums oder der Synaptogenese potenzieren, zu Zellverlust im neuronalen und oligodendrozytischen Gewebe im sich entwickelnden Gehirn und auch zu Veränderungen in der synaptischen Morphologie und der Neurogenese führen kann. Diese Studien beinhalteten Anästhetika verschiedener Wirkstoffgruppen. Die klinische Signifikanz dieser präklinischen Beobachtungen muss noch bestimmt werden (siehe unter Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen»). Studien in juvenilen Tieren lassen vermuten, dass Neuroapoptose mit langfristigen kognitiven Defiziten korreliert.
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  • +Publizierte Studien in trächtigen und jungen Tieren deuten darauf hin, dass die längere Anwendungszeit (Anwendungen über 3 Stunden) von Anästhetika und sedierenden Medikamenten, welche die NMDA Rezeptoren blockieren und/oder die GABA Aktivität während der Periode des starken Gehirnwachstums oder der Synaptogenese potenzieren, zu Zellverlust im neuronalen und oligodendrozytischen Gewebe im sich entwickelnden Gehirn und auch zu Veränderungen in der synaptischen Morphologie und der Neurogenese führen kann. Diese Studien beinhalteten Anästhetika verschiedener Wirkstoffgruppen. Die klinische Signifikanz dieser präklinischen Beobachtungen muss noch bestimmt werden (siehe unter Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" ). Studien in juvenilen Tieren lassen vermuten, dass Neuroapoptose mit langfristigen kognitiven Defiziten korreliert.
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