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Home - Fachinformation zu Rudocain - Änderungen - 12.03.2026
44 Änderungen an Fachinfo Rudocain
  • -Erwachsene können im Verlaufe einer Behandlung bis zu 7 mg Articain pro kg Körpergewicht erhalten. Mengen bis zu 500 mg (entsprechend 7 Zylinderampullen) wurden unter Aspirationskontrolle gut vertragen.
  • +Für Erwachsene und Jugendliche beträgt die maximale Dosis von Articain 7 mg/kg Körpergewicht bei einer empfohlenen Maximaldosis von 500 mg (entspricht 7 Zylinderampullen).
  • -Articain wird u.a. über die Leber metabolisiert. Aufgrund einer verlängerten Wirkdauer sowie einer systemischen Kumulation können bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen geringere Dosierungen erforderlich sein (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Articain wird u.a. über die Leber metabolisiert. Aufgrund einer verlängerten Wirkdauer sowie einer systemischen Kumulation können bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen geringere Dosierungen erforderlich sein (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Articain und seine Metaboliten werden hauptsächlich im Urin ausgeschieden. Aufgrund einer verlängerten Wirkdauer sowie einer systemischen Kumulation können bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen geringere Dosierungen erforderlich sein (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Articain und seine Metaboliten werden hauptsächlich im Urin ausgeschieden. Aufgrund einer verlängerten Wirkdauer sowie einer systemischen Kumulation können bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen geringere Dosierungen erforderlich sein (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei älteren Patienten können aufgrund der reduzierten Stoffwechselprozesse und des kleineren Verteilungsvolumens erhöhte Plasmaspiegel von Articain/Adrenalin auftreten. Insbesondere bei wiederholter Anwendung (z.B. Nachinjektion) nimmt das Risiko einer Kumulation von Articain/Adrenalin zu.
  • -Die empfohlene Dosierung für Erwachsene sollte entsprechend reduziert werden, insbesondere
  • -bei Erkrankungen des Herzens bzw. der Leber (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei älteren Patienten können aufgrund der reduzierten Stoffwechselprozesse und des kleineren Verteilungsvolumens erhöhte Plasmaspiegel von Articain / Adrenalin auftreten. Insbesondere bei wiederholter Anwendung (z.B. Nachinjektion) nimmt das Risiko einer Kumulation von Articain / Adrenalin zu.
  • +Die empfohlene Dosierung für Erwachsene sollte entsprechend reduziert werden, insbesondere bei Erkrankungen des Herzens bzw. der Leber (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Genotyp/Genetische Polymorphismen
  • -Bei Patienten, die bekanntermassen an einem angeborenen oder erworbenen Mangel der Plasmacholinesterase-Aktivität leiden, ist die Anwendung von Rudocain / Rudocain forte kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • +Genotyp / Genetische Polymorphismen
  • +Bei Patienten, die bekanntermassen an einem angeborenen oder erworbenen Mangel der Plasmacholinesterase-Aktivität leiden, ist die Anwendung von Rudocain / Rudocain forte kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Infiltration und perineurale Anwendung.
  • -NUR FÜR DIE ANWENDUNG ZUR ANÄSTHESIE IN DER ZAHNHEILKUNDE.
  • -Zur Vermeidung einer intravasalen Injektion ist stets eine Aspirationskontrolle in mindestens zwei Ebenen (Drehung der Kanüle um 180°) sorgfältig durchzuführen, wobei ein negativer Aspirationsbefund eine unbeabsichtigte und unbemerkte intravasale Injektion jedoch nicht sicher ausschliesst.
  • -Die Injektionsgeschwindigkeit sollte 0,5 ml in 15 Sekunden, d.h. 1 Zylinderampulle pro Minute, nicht übersteigen.
  • -Durch entsprechende Injektionstechnik – nach Aspiration langsame Injektion von 0,1 - 0,2 ml und erst nach mindestens 20 - 30 Sekunden langsame Applikation der Restmenge – lassen sich grössere systemische Reaktionen infolge einer versehentlichen intravasalen Injektion in der Mehrzahl der Fälle vermeiden.
  • +Infiltration und perineurale Anwendung.
  • +NUR FÜR DIE ANWENDUNG ZUR ANÄSTHESIE IN DER ZAHNHEILKUNDE.
  • +Zur Vermeidung einer intravasalen Injektion ist stets eine Aspirationskontrolle in mindestens zwei Ebenen (Drehung der Kanüle um 180°) sorgfältig durchzuführen, wobei ein negativer Aspirationsbefund eine unbeabsichtigte und unbemerkte intravasale Injektion jedoch nicht sicher ausschliesst.
  • +Die Injektionsgeschwindigkeit sollte 0,5 ml in 15 Sekunden, d.h. 1 Zylinderampulle pro Minute, nicht übersteigen.
  • +Durch entsprechende Injektionstechnik – nach Aspiration langsame Injektion von 0,1 - 0,2 ml und erst nach mindestens 20 - 30 Sekunden langsame Applikation der Restmenge – lassen sich grössere systemische Reaktionen infolge einer versehentlichen intravasalen Injektion in der Mehrzahl der Fälle vermeiden.
  • --Kinder unter 4 Jahren (oder unter 20 kg Körpergewicht),
  • --Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen, gegenüber Natriumdisulfit (E 223) oder einem anderen Hilfsstoff,
  • +-Kinder unter 4 Jahren (oder unter 20 kg Körpergewicht),
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen, gegenüber Natriummetabisulfit (E 223) oder einem anderen Hilfsstoff,
  • -Rudocain / Rudocain forte darf aufgrund des Wirkstoffes Articain nicht angewendet werden bei
  • -bekannter Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Lokalanästhetika vom Säureamidtyp,
  • +Rudocain / Rudocain forte darf aufgrund des Wirkstoffes Articain nicht angewendet werden bei:
  • +bekannter Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Lokalanästhetika vom Säureamidtyp,
  • -schweren, unkontrollierten oder unbehandelten Störungen des Reizbildungs- oder Reizleitungssystems am Herzen (z.B. AV-Block II. und III. Grades, ausgeprägter Bradykardie),
  • +schweren, unkontrollierten oder unbehandelten Störungen des Reizbildungs- oder Reizleitungssystems am Herzen (z.B. AV-Block II. und III. Grades, ausgeprägter Bradykardie),
  • -Rudocain / Rudocain forte darf aufgrund von Adrenalin als Vasokonstriktorzusatz nicht angewendet werden bei
  • --Herzkrankheiten wie z.B.
  • -instabiler Angina pectoris,
  • -frischem Myokardinfarkt (3 - 6 Monate),
  • -kürzlich durchgeführtem aortokoronarem Bypass (3 Monate),
  • -refraktärer Arrhythmie und paroxysmaler Tachykardie oder hochfrequenter absoluter Arrhythmie,
  • -unbehandelter oder unkontrollierter dekompensierter Herzinsuffizienz,
  • -unbehandelter oder unkontrollierter schwerer Hypertonie,
  • --Einnahme von nicht kardioselektiven Betablockern (z.B. Propranolol) wegen des Risikos einer hypertensiven Krise und schwerer Bradykardie,
  • -gleichzeitiger Einnahme von Monoaminoxidasehemmern (MAO) oder trizyklischen Antidepressiva (siehe Rubrik "Interaktionen" ),
  • +Rudocain / Rudocain forte darf aufgrund von Adrenalin als Vasokonstriktorzusatz nicht angewendet werden bei:
  • +-Herzkrankheiten wie z.B.
  • +instabiler Angina pectoris,
  • +frischem Myokardinfarkt (3 - 6 Monate),
  • +kürzlich durchgeführtem aortokoronarem Bypass (3 Monate),
  • +refraktärer Arrhythmie und paroxysmaler Tachykardie oder hochfrequenter absoluter Arrhythmie,
  • +unbehandelter oder unkontrollierter dekompensierter Herzinsuffizienz,
  • +unbehandelter oder unkontrollierter schwerer Hypertonie,
  • +-Einnahme von nicht kardioselektiven Betablockern (z.B. Propranolol) wegen des Risikos einer hypertensiven Krise und schwerer Bradykardie,
  • +gleichzeitiger Einnahme von Monoaminoxidasehemmern (MAO) oder trizyklischen Antidepressiva (siehe Rubrik "Interaktionen" ),
  • -Rudocain / Rudocain forte darf aufgrund des Hilfsstoffes Natriumdisulfit (E 223) nicht angewendet werden bei:
  • +Rudocain / Rudocain forte darf aufgrund des Hilfsstoffes Natriummetabisulfit (E 223) nicht angewendet werden bei:
  • -Rudocain / Rudocain forte können schwere allergische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktischer Symptome wie Bronchospasmus, auslösen.
  • +Rudocain / Rudocain forte kann schwere allergische Reaktionen, einschliesslich anaphylaktischer Symptome wie Bronchospasmus, auslösen.
  • -Aufgrund der Wirkung des Articains müssen Rudocain / Rudocain forte in folgenden Fällen mit Vorsicht eingesetzt werden:
  • --Patienten mit Myasthenia gravis, die mit Acetylcholinesterasehemmern behandelt werden.
  • -Es sollte die niedrigste Dosis, die für eine wirksame Anästhesie ausreichend ist, angewendet werden.
  • +Aufgrund der Wirkung des Articains muss Rudocain / Rudocain forte in folgenden Fällen mit Vorsicht eingesetzt werden:
  • +-Patienten mit Myasthenia gravis, die mit Acetylcholinesterasehemmern behandelt werden.Es sollte die niedrigste Dosis, die für eine wirksame Anästhesie ausreichend ist, angewendet werden.
  • -Aufgrund der Wirkungen des Adrenalins müssen Rudocain und Rudocain forte in folgenden Fällen mit Vorsicht eingesetzt werden:
  • +Aufgrund der Wirkungen des Adrenalins muss Rudocain und Rudocain forte in folgenden Fällen mit Vorsicht eingesetzt werden:
  • -Das Arzneimittel enthält Natriummetabisulfit (E 223), welches in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen kann.
  • +Dieses Arzneimittel enthält Natriummetabisulfit (E 223). Natriummetabisulfit kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmus) hervorrufen.
  • -Adrenalin kann die Insulinfreisetzung im Pankreas hemmen und somit die Wirkung oraler Antidiabetika herabsetzen. Wegen seines Adrenalingehalts kann Rudocain bzw. Rudocain forte bei gleichzeitiger Verabreichung nicht kardioselektiver Betablocker zu einer Blutdruckerhöhung führen.
  • +Adrenalin kann die Insulinfreisetzung im Pankreas hemmen und somit die Wirkung oraler Antidiabetika herabsetzen. Wegen seines Adrenalingehalts kann Rudocain / Rudocain forte bei gleichzeitiger Verabreichung nicht kardioselektiver Betablocker zu einer Blutdruckerhöhung führen.
  • -Unverträglichkeitsreaktionen (allergischer oder pseudoallergischer Natur)
  • -Sehr selten: ödematöse Schwellung, unabhängig von der Injektionsstelle als Rötung, Juckreiz, Konjunktivitis, Rhinitis, Gesichtsschwellung im Sinne eines Quincke-Ödems mit Schwellung von Ober- und/oder Unterlippe und/oder Wangen, Glottisödem mit Globusgefühl und Schluckbeschwerden, Urtikaria, Übelkeit, Durchfall, Atembeschwerden, bis hin zum anaphylaktischen Schock. Eine Kreuzreaktion gegen Articain wurde von einem Patienten mit einer Spättyp-Überempfindlichkeit auf Prilocain berichtet.
  • +Unverträglichkeitsreaktionen (allergischer oder pseudoallergischer Natur).
  • +Sehr selten: ödematöse Schwellung, unabhängig von der Injektionsstelle, als Rötung, Juckreiz, Konjunktivitis, Rhinitis, Gesichtsschwellung im Sinne eines Quincke-Ödems mit Schwellung von Ober- und/oder Unterlippe und/oder Wangen, Glottisödem mit Globusgefühl und Schluckbeschwerden, Urtikaria, Übelkeit, Durchfall, Atembeschwerden, bis hin zum anaphylaktischen Schock. Eine Kreuzreaktion gegen Articain wurde von einem Patienten mit einer Spättyp-Überempfindlichkeit auf Prilocain berichtet.
  • -Selten: Tachypnoe, gefolgt von Bradypnoe, die zu einer Apnoe (Atemstillstand) führen kann, Bronchospasmus/Asthma
  • +Selten: Tachypnoe, gefolgt von Bradypnoe, die zu einer Apnoe (Atemstillstand) führen kann, Bronchospasmus/Asthma
  • -Hypertonie: Oberkörperhochlagerung, ggf. Nifedipin sublingual
  • + Hypertonie: Oberkörperhochlagerung, ggf. Nifedipin sublingual
  • - 
  • -Die Standardpräparate der Amidreihe und Rudocain (Articain) werden sehr schnell aus dem Gewebe resorbiert.
  • +Die Standardpräparate der Amidreihe und Rudocain (Articain) werden sehr schnell aus dem Gewebe resorbiert.
  • -In Embryotoxizitätsstudien mit Articain wurden bei Tagesdosen bis zu 20 mg/kg (Ratte) und 12,5 mg/kg (Kaninchen) i.v. weder eine gesteigerte fetale Mortalität noch Fehlbildungen beobachtet.
  • +In Embryotoxizitätsstudien mit Articain wurden bei Tagesdosen bis zu 20 mg/kg (Ratte) und 12,5 mg/kg (Kaninchen) i.v. weder eine gesteigerte fetale Mortalität noch Fehlbildungen beobachtet
  • -November 2024
  • +September 2025
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