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Home - Fachinformation zu Etopophos 113.6 mg - Änderungen - 29.01.2026
30 Änderungen an Fachinfo Etopophos 113.6 mg
  • -Etoposid als Etoposidi phosphas
  • +Etoposid als Etoposidiphosphas
  • -Natrii citras, Dextranum-40
  • +Natriicitras, Dextranum-40
  • -Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (i.v): Durchstechflasche zu 113,6 mg bzw. 1136 mg Etoposidphosphat (entspr. 100 mg bzw. 1000 mg Etoposid).
  • +Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung (i.v): Durchstechflaschezu 113,6 mg bzw. 1136 mg Etoposidphosphat (entspr. 100 mg bzw. 1000 mg Etoposid).
  • -In allen Fällen, in denen die Anwendung von Etopophos für eine Chemotherapie in Betracht gezogen wird, muss der Arzt die Notwendigkeit und den Nutzen des Arzneimittels gegen das Risiko von Nebenwirkungen abwägen. Die meisten dieser Nebenwirkungen sind reversibel, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Wenn schwere Reaktionen auftreten, muss das Arzneimittel in der Dosis reduziert oder abgesetzt werden und es sind geeignete korrektive Massnahmen nach der klinischen Beurteilung durch den Arzt einzuleiten. Die Wiederaufnahme der Therapie mit Etopophos sollte mit Vorsicht und unter angemessener Berücksichtigung der weiteren Notwendigkeit des Arzneimittels und des möglichen erneuten Auftretens von Toxizitäten erfolgen.
  • +In allen Fällen, in denen dieAnwendung von Etopophos für eine Chemotherapie in Betracht gezogen wird, muss der Arzt dieNotwendigkeit und den Nutzen des Arzneimittels gegen das Risiko von Nebenwirkungen abwägen. Diemeisten dieser Nebenwirkungen sind reversibel, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Wenn schwereReaktionen auftreten, muss das Arzneimittel in der Dosis reduziert oder abgesetzt werden und es sindgeeignete korrektive Massnahmennach der klinischen Beurteilung durch den Arzt einzuleiten. DieWiederaufnahme der Therapie mit Etopophos sollte mit Vorsicht und unter angemessenerBerücksichtigung der weiteren Notwendigkeit des Arzneimittels und des möglichen erneuten Auftretens vonToxizitäten erfolgen.
  • -In der Monotherapie beträgt die Dosis im Allgemeinen 56,8-113,6 mg/m2 Etoposidphosphat (entsprechend 50-100 mg/m2 Etoposid) an den Tagen 1-5 oder 113,6 mg/m2 Etoposidphosphat (entsprechend 100 mg/m2 Etoposid) an den Tagen 1, 3 und 5 eines Therapie-Zyklus von 3-4 Wochen.
  • +In der Monotherapie beträgt die Dosis im Allgemeinen 56,8-113,6 mg/m2Etoposidphosphat (entsprechend 50-100 mg/m2 Etoposid) an den Tagen 1-5 oder 113,6 mg/m2Etoposidphosphat (entsprechend 100 mg/m2 Etoposid) an den Tagen 1, 3 und 5 eines Therapie-Zyklus von 3-4 Wochen.
  • -Die Knochenmarksuppression ist die häufigste unter Etopophos beobachtete Nebenwirkung. Diese ist dosislimitierend. Als Folge können Infektionen oder Blutungen auftreten, in schwerwiegenden Fällen kann sie zum Tod führen. Der Nadir wird im Allgemeinen zwischen Tag 7 und 16 erreicht. Das Blutbild normalisiert sich meist innerhalb von drei Wochen.
  • +Die Knochenmarksuppression ist die häufigste unter Etopophos beobachtete Nebenwirkung. Diese ist dosislimitierend. Als Folge können Infektionen oder Blutungen auftreten, in schwerwiegenden Fällen kann sie zum Tod führen.Der Nadir wird im Allgemeinen zwischen Tag 7 und 16 erreicht. Das Blutbild normalisiert sich meist innerhalb von drei Wochen.
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen, gekennzeichnet durch Schüttelfrost, Fieber, Tachykardie, Bronchospasmus, Dyspnoe, Flush, Krampfanfälle oder Hypotonie, können während oder nach der intravenösen Infusion auftreten und sind bereits bei der ersten Verabreichung möglich. Ohne sofortige Gegenmassnahmen können sie zum Tode führen. Daher ist die Etopophos-Infusion bei Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen einzustellen und mit der sofortigen Verabreichung von Adrenergika oder, je nach Fall, Kortikosteroiden, Antihistaminika oder Blutexpandern zu beginnen.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen, gekennzeichnet durch Schüttelfrost, Fieber, Tachykardie, Bronchospasmus, Dyspnoe, Flush, Krampfanfälle oder Hypotonie, können während oder nach der intravenösen Infusion auftreten und sind bereits bei der ersten Verabreichung möglich.Ohne sofortige Gegenmassnahmen könnensie zum Tode führen. Daher ist die Etopophos-Infusion bei Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen einzustellen und mit der sofortigen Verabreichung von Adrenergika oder, je nach Fall, Kortikosteroiden, Antihistaminika oder Blutexpandern zu beginnen.
  • -In experimentellen Anwendungen wurden, insbesondere bei Kindern, nach Verabreichung supratherapeutischer Dosierungen von Etoposidphosphat im Zusammenhang mit einer Strahlenbehandlung Fälle von akutem Nierenversagen berichtet, die in einzelnen Fallberichten über 50% der exponierten Patienten betrafen. Obwohl die Nierenfunktionsstörungen reversibel zu sein schienen, ist eine erhöhte Mortalität nicht auszuschliessen. Es besteht ein möglicher Zusammenhang mit dem in der verwendeten Darreichungsform enthaltenen Hilfsstoff Dextran 40. Die Nierenfunktion sollte vor und nach der Gabe von Etopophos so lange kontrolliert werden bis diese vollständig wiederhergestellt wurde.
  • +In experimentellen Anwendungen wurden, insbesondere bei Kindern, nach Verabreichung supratherapeutischer Dosierungen von Etoposidphosphat im Zusammenhang mit einer Strahlenbehandlung Fälle von akutem Nierenversagen berichtet, die in einzelnen Fallberichten über 50% der exponierten Patienten betrafen. Obwohl die Nierenfunktionsstörungen reversibel zu sein schienen, ist eine erhöhte Mortalität nicht auszuschliessen. Es besteht ein möglicher Zusammenhang mit dem in der verwendeten Darreichungsform enthaltenen Hilfsstoff Dextran 40.Die Nierenfunktion sollte vor und nach der Gabe vonEtopophos solange kontrolliert werden bis diese vollständig wiederhergestellt wurde.
  • -Unter der Behandlung mit Etoposidphosphat wurden nicht selten Sekundärmalignome beobachtet. Über das Auftreten einer akuten Leukämie mit oder ohne myelodysplastisches Syndrom wurde bei Patienten berichtet, die mit Etoposid in Kombination mit anderen antineoplastisch wirksamen Arzneimitteln behandelt wurden. Weder das kumulative Risiko noch die prädisponierenden Faktoren für die Entwicklung einer sekundären Leukämie sind bekannt. Ebenso gibt es dazu noch keine Erkenntnisse über die Rolle der Verabreichungsschemata sowie die der kumulativen Dosen von Etoposid.
  • -In einigen Fällen wurde bei Patienten mit sekundärer Leukämie, die Epipodophyllotoxine erhalten hatten, eine Chromosomenanomalie bei 11q23 beobachtet. Diese Anomalie wurde ebenfalls bei Patienten, die nach der Behandlung mit Chemotherapieschemata ohne Epipodophyllotoxine eine sekundäre Leukämie entwickelten und bei de novo auftretenden Leukämien festgestellt. Ein weiteres Merkmal, das eine sekundäre Leukämie bei Patienten nach Epipodophyllotoxin-Therapie kennzeichnet, scheint eine kurze Latenzzeit zu sein; so beträgt die mediane Dauer bis zur Entwicklung einer Leukämie etwa 32 Monate.
  • +Unter der Behandlung mit Etoposidphosphat wurden nicht selten Sekundärmalignome beobachtet.Über das Auftreten einer akuten Leukämie mit oder ohne myelodysplastisches Syndrom wurde bei Patienten berichtet, die mit Etoposid in Kombination mit anderen antineoplastisch wirksamen Arzneimitteln behandelt wurden. Weder das kumulative Risiko noch die prädisponierenden Faktoren für die Entwicklung einer sekundären Leukämie sind bekannt. Ebenso gibt es dazu noch keine Erkenntnisse über die Rolle der Verabreichungsschemata sowie die der kumulativen Dosen von Etoposid.
  • +In einigen Fällen wurde bei Patienten mit sekundärer Leukämie, die Epipodophyllotoxine erhalten hatten, eine Chromosomenanomalie bei 11q23 beobachtet. Diese Anomalie wurde ebenfalls bei Patienten, die nach der Behandlung mit Chemotherapieschemata ohne Epipodophyllotoxine eine sekundäre Leukämie entwickelten und bei denovo auftretenden Leukämien festgestellt. Ein weiteres Merkmal, das eine sekundäre Leukämie bei Patienten nach Epipodophyllotoxin-Therapie kennzeichnet, scheint eine kurze Latenzzeit zu sein; so beträgt die mediane Dauer bis zur Entwicklung einer Leukämie etwa 32 Monate.
  • -Da Etoposidphosphat in vivo durch Phosphorylierung in Etoposid umgewandelt wird, ist Vorsicht geboten, wenn Etoposidphosphat gleichzeitig mit Medikamenten gegeben wird, die bekanntermassen die Phosphataseaktivität hemmen, da eine solche Kombination die Wirksamkeit von Etoposidphosphat verringern kann.
  • +Da Etoposidphosphatin vivo durch Phosphorylierung in Etoposid umgewandelt wird, ist Vorsicht geboten,wenn Etoposidphosphat gleichzeitig mit Medikamenten gegeben wird, die bekanntermassendiePhosphataseaktivität hemmen, da eine solche Kombination die Wirksamkeit von Etoposidphosphatverringern kann.
  • -* einschliesslich opportunistische Infektionen wie Pneumocystis jirovecii-Pneumonie (wurde nach Markteinführung festgestellt)
  • +* einschliesslich opportunistische Infektionen wie Pneumocystisjirovecii-Pneumonie (wurde nach Markteinführung festgestellt)
  • -Häufigkeit nicht bekannt: Tumorlyse-Syndrom (gelegentlich tödlich)
  • +Häufigkeit nicht bekannt:Tumorlyse-Syndrom (gelegentlich tödlich)
  • -Gesamtdosen von 2,4-3,5 g Etoposid/m2 i.v. über 3 Tage verteilt haben zu schwerer Mukositis und Myelotoxizität geführt.
  • +Gesamtdosen von 2,4-3,5 g Etoposid/m2i.v. über 3 Tage verteilt haben zu schwerer Mukositis und Myelotoxizität geführt.
  • -Die Elimination erfolgt biphasisch, die terminale Halbwertszeit beträgt 3-12 Stunden. 56% der Dosis werden mit dem Urin ausgeschieden, wobei 45% der Dosis als unverändertes Etoposid, und 44% der Dosis mit den Faeces.
  • +Die Elimination erfolgt biphasisch, die terminale Halbwertszeit beträgt3-12 Stunden. 56% der Dosis werden mit dem Urin ausgeschieden, wobei 45% der Dosis als unverändertes Etoposid, und 44% der Dosis mit den Faeces.
  • -1 Durchstechflasche zu 113,6 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung [A]
  • -1 Durchstechflasche zu 1136 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung [A]
  • +1 Durchstechflasche zu 113,6 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung[A]
  • +1 Durchstechflasche zu 1136 mg Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung[A]
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