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Home - Fachinformation zu Thymoglobuline - Änderungen - 15.12.2016
40 Änderungen an Fachinfo Thymoglobuline
  • -Hilfsstoffe: Glyzin: 50 mg; Natriumchlorid: 10 mg; Manni­tol: 50 mg.
  • +Hilfsstoffe: Glyzin: 50 mg; Natriumchlorid: 10 mg; Mannitol: 50 mg.
  • -Prävention bei Abstossung von Transplantaten und Behandlung bei corticosteroid-resistenter Abstossung von Transplantaten nach einer Organtransplantation.
  • -Behandlung aplastischer Anämie bei Versagen anderer Therapien.
  • +·Prävention bei Abstossung von Transplantaten und Behandlung bei corticosteroid-resistenter Abstossung von Transplantaten nach einer Organtransplantation.
  • +·Behandlung aplastischer Anämie bei Versagen anderer Therapien.
  • -11,5 mg/kg/Tag während 2 bis 9 Tagen bei der Transplantation einer Niere, Bauchspeicheldrüse oder Leber, entsprechend einer Gesamtdosis von 213,5 mg/kg.
  • -11,5 mg/kg/Tag während 2 bis 5 Tagen bei einer Herztransplantation, entsprechend einer Gesamtdosis von 27,5 mg/kg.
  • +1-1,5 mg/kg/Tag während 2 bis 9 Tagen bei der Transplantation einer Niere, Bauchspeicheldrüse oder Leber, entsprechend einer Gesamtdosis von 2-13,5 mg/kg.
  • +1-1,5 mg/kg/Tag während 2 bis 5 Tagen bei einer Herztransplantation, entsprechend einer Gesamtdosis von 2-7,5 mg/kg.
  • -Eine Dosisverringerung muss in Erwägung gezogen werden, wenn die Thrombozytenzahl zwischen 50000 und 75000 Zellen/mm³ liegt oder wenn die Leukozytenzahl zwischen 2000 und 3000 Zellen/mm³ liegt.
  • -Ein Abbruch der Thymoglobuline-Behandlung muss in Erwägung gezogen werden, wenn anhaltende oder schwere Thrombozytopenie (<50000 Zellen/mm³) auftritt oder Leukopenie (<2000 Zellen/mm³) entsteht.
  • +·Eine Dosisverringerung muss in Erwägung gezogen werden, wenn die Thrombozytenzahl zwischen 50'000 und 75'000 Zellen/mm³ liegt oder wenn die Leukozytenzahl zwischen 2'000 und 3'000 Zellen/mm³ liegt.
  • +·Ein Abbruch der Thymoglobuline-Behandlung muss in Erwägung gezogen werden, wenn anhaltende oder schwere Thrombozytopenie (<50'000 Zellen/mm3) auftritt oder Leukopenie (<2'000 Zellen/mm3) entsteht.
  • -Die Tagesdosis wird in einer Infusionslösung (Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml [0,9%] oder 5% Glucose) verdünnt, um ein Gesamtinfusionsvolumen von 50 bis 500 ml (in der Regel 50 ml/Durchstechflasche) zu erhalten.
  • +Die Tagesdosis wird in einer Infusionslösung (Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0.9%) oder 5% Glucose) verdünnt, um ein Gesamtinfusionsvolumen von 50 bis 500 ml (in der Regel 50 ml/Durchstechflasche) zu erhalten.
  • -Überempfindlichkeit gegenüber Kaninchenproteinen oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • -Aktive akute oder chronische Infekte, die unvereinbar mit einer zusätzlichen Immunsuppression sind.
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber Kaninchenproteinen oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • +·Aktive akute oder chronische Infekte, die unvereinbar mit einer zusätzlichen Immunsuppression sind.
  • -Thymoglobuline darf nur unter strenger medizinischer Überwachung stationär verabreicht werden und die Patienten müssen während der Infusion sorgfältig überwacht werden.
  • -Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • -Allgemein
  • -Die richtige Dosierung von Thymoglobuline unterscheidet sich von der Dosierung anderer Anti-Thymozyten-Globulin (ATG)-Produkte, weil Zusammensetzung und Konzentrationen der Proteine je nach verwendeter ATG-Quelle schwanken. Der Arzt muss daher sorgfältig sicherstellen, dass die verordnete Dosis für das verabreichte ATG-Produkt richtig ist.
  • +Thymoglobuline darf nur unter strenger medizinischer Überwachung stationär verabreicht werden und die Patienten müssen während der Infusion sorgfältig überwacht werden. Infusionsbedingte Reaktionen (IAR) können schon bei einem einmaligen Behandlungszyklus mit Thymoglobuline nach der ersten oder zweiten Infusion auftreten. Die richtige Dosierung von Thymoglobuline unterscheidet sich von der Dosierung anderer Anti-Thymozyten-Globulin (ATG)-Produkte, weil Zusammensetzung und Konzentrationen der Proteine je nach verwendeter ATG-Quelle schwanken. Der Arzt muss daher sorgfältig sicherstellen, dass die verordnete Dosis für das verabreichte ATG-Produkt richtig ist.
  • -In seltenen Fällen wurden im Zusammenhang mit der Verwendung von Thymoglobuline schwerwiegende immunvermittelte Reaktionen berichtet, die Anaphylaxie oder ein schweres Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) umfassen. In sehr seltenen Fällen wurde eine tödlich verlaufende Anaphylaxie berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Auftreten einer anaphylaktischen Reaktion muss die Infusion sofort beendet werden und es müssen entsprechende Notfallmassnahmen zur Behandlung ergriffen werden. Eine weitere Verabreichung von Thymoglobuline bei einem Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen gegen Thymoglobuline in der Vorgeschichte darf nur nach sorgfältigster Abwägung erfolgen.
  • -Schwere, akute infusionsbedingte Reaktionen (IAR) korrelieren mit CRS und sind auf die Freisetzung von Zytokinen durch aktivierte Monozyten und Lymphozyten zurückzuführen. In seltenen Fällen gehen diese berichteten Reaktionen mit schwerwiegenden kardio-respiratorischen Ereignissen und/oder Tod einher (siehe «Warnhinweise Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +In seltenen Fällen wurden im Zusammenhang mit der Infusion von Thymoglobuline schwerwiegende immunvermittelte Reaktionen (IAR) berichtet. Zu den klinischen Manifestationen von IAR gehören einige der folgenden Zeichen und Symptome: Fieber, Schüttelfrost/Rigor, Dyspnö, Übelkeit/Erbrechen, Diarrhöe, Hypotonie oder Hypertonie, Unwohlsein, Exanthem, Abnahme der Sauerstoffsättigung und/oder Kopfschmerzen. Diese Reaktionen umfassen Anaphylaxie oder ein schweres Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) infolge aktivierter Monozyten und Lymphozyten. Ein schweres und potentiell lebensbedrohliches CRS wird nur selten berichtet. Berichte von einem schwerem CRS in Anwendungsbeobachtungen betrafen eine kardio-respiratorische Dysfunktion (einschliesslich Hypotonie, akutes Atemnotsyndrom [ARDS], Lungenödem, Myokardinfarkt, Tachykardie und/oder Tod).
  • +In sehr seltenen Fällen wurde eine tödlich verlaufende Anaphylaxie berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Auftreten einer anaphylaktischen Reaktion muss die Infusion sofort beendet werden und es müssen entsprechende Notfallmassnahmen zur Behandlung ergriffen werden. Eine weitere Verabreichung von Thymoglobuline bei einem Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen gegen Thymoglobuline in der Vorgeschichte darf nur nach sorgfältigster Abwägung erfolgen.
  • +Bei der Anwendungsbeobachtung wurden Reaktionen wie z.B. Fieber, Exanthem, Arthralgie und/oder Myalgie, möglicherweise als Hinweis auf Serumkrankheit, berichtet. Eine Serumkrankheit tritt in der Regel 5 bis 15 Tage nach Beginn der Thymoglobuline-Therapie auf. Die Symptome sind üblicherweise selbstbegrenzend oder gehen unter Behandlung mit Kortikosteroiden schnell zurück. Siehe auch unter «Unerwünschte Wirkungen».
  • -Infektionen, Reaktivierung von Infektionen und Sepsis wurden nach Verabreichung von Thymoglobuline in Kombination mit mehreren Immunsuppressiva berichtet. Es wird empfohlen, den Patienten sorgfältig zu überwachen und eine entsprechende Infektionsprophylaxe zu verabreichen.
  • +Es wird empfohlen, den Patienten sorgfältig zu überwachen und eine entsprechende Infektionsprophylaxe zu verabreichen.
  • -Die Verwendung von Immunsuppressiva, einschliesslich Thymoglobuline, kann die Inzidenz von Malignomen, einschliesslich von Lymphom oder Post-Transplantations-Lymphoproliferation (PTLD), sowie von soliden Tumoren erhöhen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Die Verwendung von Immunsuppressiva, einschliesslich Thymoglobuline, kann die Inzidenz von Malignomen, einschliesslich von Lymphom oder Post-Transplantations-Lymphoproliferation (möglicherweise viral vermittelt) mit teils letalem Ausgang, sowie von soliden Tumoren erhöhen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Diese unerwünschten Ereignisse standen stets mit einer Kombination von mehreren Immunsuppressiva im Zusammenhang.
  • +Syndrom der aseptischen Meningitis:
  • +Dieses Syndrom tritt nach Anwendung hoher Immunglobulin-Dosen (2 g/kg Körpergewicht) auf. Es beginnt einige Stunden bis zwei Tage nach der Immunglobulin-Behandlung und äussert sich in sehr heftigen Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Schläfrigkeit, Fieber, übermässiger Lichtempfindlichkeit, Schmerzen bei Augenbewegungen, Schwindel und Erbrechen.
  • +Untersuchungen des Liquor cerebrospinalis (LCP) ergeben häufig eine Pleozytose, die bis zu mehreren Tausend Zellen pro mm³, hauptsächlich der Granulozyten, reicht sowie eine erhöhte Proteinkonzentration bis zu einigen Hundert mg/dl. Patienten, die solche Symptome aufweisen, müssen einer gründlichen neurologischen Untersuchung unterzogen werden, einschliesslich der LCP-Untersuchung, um andere Ursachen einer Hirnhautentzündung auszuschliessen.
  • +Nach Behandlungsabbruch verschwinden die Symptome in wenigen Tagen, ohne Folgeschäden zu hinterlassen.
  • +Tritt in der Anamnese Migräne auf, ist das Syndrom der aseptischen Meningitis häufiger und bei niedrigeren Dosen zu beobachten.
  • +Reversible Beeinträchtigung der Nierenfunktion:
  • +In seltenen Fällen kann es zur Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit erhöhten Kreatininwerten im Serum kommen, in Einzelfällen bis zum akuten Nierenversagen. Die Symptome setzen wenige Tage nach Behandlungsbeginn ein und klingen mit dem Behandlungsabbruch ab.
  • +Erkrankungen der Leber und Gallenblase:
  • +Es wurden Fälle von hepatozellulären Läsionen, Lebertoxizität, und Leberinsuffizienz als Folge einer allergischen Hepatitis und einer reaktivierten Hepatitis bei Patienten mit einer Lebererkrankung oder nach erfolgter Stammzelltransplantation als Vergleichselement beobachtet.
  • +
  • -Die Verstärkung der Immunsuppression durch die Kombination mit anderen immunsupprimierenden Mitteln bei Transplantationen ist bekannt. Dies kann zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen. In Kombination mit Cyclo­sporin A kann es zu einer übermässigen Immunsuppression kommen.
  • +Die Verstärkung der Immunsuppression durch die Kombination mit anderen immunsupprimierenden Mitteln bei Transplantationen ist bekannt. Dies kann zu einem erhöhten Infektionsrisiko führen. In Kombination mit Cyclosporin A kann es zu einer übermässigen Immunsuppression kommen.
  • -Blut oder Blutderivate dürfen nicht zusammen mit Thymoglobuline verabreicht werden.
  • +Blut oder Blutderivate dürfen nicht zusammen mit Thymoglobuline verabreicht werden
  • -Die häufigste Nebenwirkung ist Fieber (>38 °C), was bei 47% der Patienten auftritt (bei 18,6% der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen). Ausserdem werden Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8%) beobachtet sowie hämatologische Nebenwirkungen wie Thrombozytopenien (<80×109/l) in 15,7% der Fälle, schwere Thrombozytopenien (<50× 109/l) in 3,9% der Fälle oder Neutropenien (<2,5× 109/l) in 24,5% der Fälle, schwere Neutropenien (<1,5× 109/l) in 7,4% der Fälle, ausserdem Schüttelfrost (5,4%), Hautreaktionen (6,4%) und Serumkrankheit (3,4%). Es kann zu anaphylaktischen Reaktionen kommen.
  • -Die Anwendung in periphere Venen kann Thrombosen verursachen.
  • -In seltenen Fällen wurde im Zusammenhang der intravenösen Verabreichung hoher Immunglobulin-Dosen das Syndrom einer aseptischen Meningitis beobachtet. Dieses Syndrom beginnt einige Stunden bis zwei Tage nach der Immunglobulin-Behandlung und äussert sich in sehr heftigen Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Schläfrigkeit, Fieber, übermässige Lichtempfindlichkeit, Schmerzen bei Augebewegungen, Schwindel und Erbrechen.
  • -Untersuchungen des Liquor cerebrospinalis (LCP) ergeben häufig eine Pleozytose, die bis zu mehreren Tausend Zellen pro mm³, hauptsächlich der Granulozyten, reicht sowie eine erhöhte Proteinkonzentration bis zu einigen Hundert mg/dl. Patienten, die solche Symptome aufweisen, müssen einer gründlichen neurologischen Untersuchung unterzogen werden, einschliesslich der LCP-Untersuchung, um andere Ursachen einer Hirnhautentzündung auszuschliessen.
  • -Das Syndrom der aseptischen Meningitis tritt häufiger nach Anwendung hoher Immunglobulin-Dosen (2 g/kg Körpergewicht) auf. Nach Behandlungsabbruch verschwinden die Symptome in wenigen Tagen, ohne Folgeschäden zu hinterlassen.
  • -Tritt in der Anamnese Migräne auf, ist das Syndrom der aseptischen Meningitis häufiger und bei niedrigeren Dosen zu beobachten.
  • -In seltenen Fällen kann es zur Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit erhöhten Kreatininwerten im Serum kommen, in Einzelfällen bis zum akuten Nierenversagen. Die Symptome setzen wenige Tage nach Behandlungsbeginn ein und klingen mit dem Behandlungsabbruch ab.
  • -Infusionsbedingte Reaktionen und Störungen des Immunsystems
  • -IAR können schon bei einem einmaligen Behandlungszyklus mit Thymoglobuline nach der ersten oder zweiten Infusion auftreten. Zu den klinischen Manifestationen von IAR gehören einige der folgenden Zeichen und Symptome: Fieber, Schüttelfrost/Rigor, Dyspnö, Übelkeit/Erbrechen, Diarrhöe, Hypotonie oder Hypertonie, Unwohlsein, Exanthem und/oder Kopfschmerzen. IAR im Zusammenhang mit Thymoglobuline sind in der Regel leicht und vorübergehend und lassen sich durch Verringerung der Infusionsraten und/oder durch Medikamente unter Kontrolle bringen (siehe unter «Warnhinweis und Vorsichtsmassnahmen»). Schwerwiegende und in sehr seltenen Fällen tödlich verlaufende anaphylaktische Reaktionen wurden berichtet (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Todesfälle traten bei Patienten auf, die während des Ereignisses kein Adrenalin erhielten.
  • -IAR im Zusammenhang mit einem Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) wurden berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Ein schweres und potentiell lebensbedrohliches CRS wird nur selten berichtet. Berichte von einem schwerem CRS in Anwendungsbeobachtungen betrafen eine kardio-respiratorische Dysfunktion (einschliesslich Hypotonie, akutes Atemnotsyndrom [ARDS], Lungenödem, Myokardinfarkt, Tachykardie und/oder Tod).
  • -Bei der Anwendungsbeobachtung wurden Reaktionen wie z.B. Fieber, Exanthem, Arthralgie und/oder Myalgie, möglicherweise als Hinweis auf Serumkrankheit, berichtet. Eine Serumkrankheit tritt in der Regel 5 bis 15 Tage nach Beginn der Thymoglobuline-Therapie auf. Die Symptome sind üblicherweise selbstbegrenzend oder gehen unter Behandlung mit Kortikosteroiden schnell zurück.
  • -Lokale unerwünschte Reaktionen, wie z.B. Schmerzen an der Infusionsstelle und periphere Thrombophlebitis wurden ebenfalls berichtet.
  • -Unerwünschte Ereignisse aufgrund von Immunsuppression
  • -Infektionen, Reaktivierung von Infektionen und Sepsis wurden nach Verabreichung von Thymoglobuline in Kombination mit mehreren Immunsuppressiva berichtet (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In seltenen Fällen wurden auch Malignome berichtet, einschliesslich Post-Transplantations-Lymphoproliferationen (PTLD) und andere Lymphome, sowie solide Tumoren (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Diese unerwünschten Ereignisse standen stets mit einer Kombination von mehreren Immunsuppressiva im Zusammenhang.
  • +Die unerwünschten Wirkungen werden gemäss der MedDRA-Klassifizierung aufgeführt. Häufigkeiten werden folgendermassen definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/100, ≥1/10), gelegentlich (<1/1000, ≥1/100), selten (<1/10'000, ≥1/1000), sehr selten (<1/10'000).
  • +Die häufigste Nebenwirkung ist Fieber (>38 °C), was bei 47% der Patienten auftritt (bei 18,6% der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen). Ausserdem werden Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8%) beobachtet sowie hämatologische Nebenwirkungen wie Thrombozytopenien (<80× 109/l) in 15,7% der Fälle, schwere Thrombozytopenien (<50× 109/l) in 3,9% der Fälle oder Neutropenien (<2,5× 109/l) in 24,5% der Fälle, schwere Neutropenien (<1,5× 109/l) in 7,4% der Fälle, ausserdem Schüttelfrost (5,4%), Hautreaktionen (6,4%) und Serumkrankheit (3,4%). Es kann zu anaphylaktischen Reaktionen kommen.
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
  • +Sehr häufig: Neutropenien (24,5%), Thrombozytopenien (15,7%).
  • +Häufig: schwere Neutropenien (7,4%), schwere Thrombozytopenien (3,9%).
  • +Selten: febrile Neutropenie, disseminierte intravaskuläre Koagulation, Koagulopathie.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
  • +Häufig: Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8%).
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort:
  • +Sehr häufig: Fieber (>38 °C) (47%) (bei 18,6% der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen).
  • +Häufig: Schüttelfrost (5,4%), Hautreaktionen (6,4%).
  • +Selten: infusionsbedingte Reaktionen (IAR), Schmerzen an der Infusionsstelle, periphere Thrombophlebitis.
  • +Erkrankungen der Leber und Gallenblase:
  • +Häufig: Erhöhung der Transaminasen (transitorisch und reversibel).
  • +Selten: hepatozelluläre Läsionen, Lebertoxizität, Leberinsuffizienz.
  • +Erkrankungen des Immunsystems:
  • +Selten: Zytokin-Freisetzungs-Syndrom
  • +·anaphylaktische Reaktionen;
  • +·Serumkrankheit
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen:
  • +Sehr häufig: Infektionen (einschliesslich Reaktivierung von Infektionen).
  • +Häufig: Sepsis.
  • +Erkrankungen des Nervensystems:
  • +Selten: Syndrom der aseptischen Meningitis (nach intravenöser Verabreichung hoher Immunglobulin-Dosen (2 g/kg Körpergewicht)).
  • +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen):
  • +Häufig: Post-Transplantations-Lymphoproliferation (PTLD), Lymphome (möglicherweise viral vermittelt), solide maligne Tumoren.
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
  • +Selten: Beeinträchtigung der Nierenfunktion (reversibel nach Absetzen der Behandlung).
  • +Einzelfälle: akutes Nierenversagen.
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: Selektive Immunsuppressiva.
  • +Pharmakotherapeutische Gruppe: Selektive Immunsuppressiva
  • -Nach der ersten Infusion von 1,25 mg/kg Thymoglobuline (bei Empfängern von Nierentransplantaten) werden Serum-Kaninchen-IgG-Spiegel zwischen 10 und 40 µg/ml erzielt. Die Serumspiegel nehmen bis zur nächsten Infusion mit einer geschätzten Eliminationshalbwertszeit von 23 Tagen stetig ab.
  • +Nach der ersten Infusion von 1,25 mg/kg Thymoglobuline (bei Empfängern von Nierentransplantaten) werden Serum-Kaninchen-IgG-Spiegel zwischen 10 und 40 µg/ml erzielt. Die Serumspiegel nehmen bis zur nächsten Infusion mit einer geschätzten Eliminationshalbwertszeit von 2-3 Tagen stetig ab.
  • -Haltbarkeit
  • +Haltbarkeit:
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Im Kühlschrank aufbewahren (2 °C8 °C). Nicht einfrieren.
  • -Beim Transport führt ein Temperaturausschlag von bis zu 25 °C für 3 Tage nicht zu einer Veränderung der Produkt­eigenschaften. Durchstechflasche im Umkarton vor Licht geschützt aufbewahren.
  • +Besondere Lagerungshinweise:
  • +Im Kühlschrank aufbewahren (2 °C-8 °C). Nicht einfrieren.
  • +Beim Transport führt ein Temperaturausschlag von bis zu 25 °C für 3 Tage nicht zu einer Veränderung der Produkteigenschaften. Durchstechflasche im Umkarton vor Licht geschützt aufbewahren.
  • -Thymoglobuline Trockensub Stechamp 1. (B)
  • +Eine Packung enthält: 1 Stechampulle mit Lyophilisat. (B)
  • -sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier.
  • +sanofi-aventis (schweiz ag), Vernier/GE.
  • -Oktober 2008.
  • +November 2016.
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