| 56 Änderungen an Fachinfo Thymoglobuline |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung.
- +Jede Durchstechflasche enthält 25 mg Anti-T-Lymphozyten-Immunglobulin von Kaninchen.
- +Nach Rekonstitution mit 5 ml Wasser für Injektionszwecke enthält die Lösung 5 mg Kaninchen-ATG/ml (Konzentrat).
- +Für den intravenösen Gebrauch.
-·Prävention bei Abstossung von Transplantaten und Behandlung bei steroid-resistenter Abstossung von Transplantaten nach einer Organtransplantation.
-·Behandlung aplastischer Anämie bei Versagen anderer Therapien.
- +-Prävention bei Abstossung von Transplantaten und Behandlung bei steroid-resistenter Abstossung von Transplantaten nach einer Organtransplantation.
- +-Behandlung aplastischer Anämie bei Versagen anderer Therapien.
-Die derzeit verfügbaren Informationen werden in den Abschnitten «Unerwünschte Wirkungen» und «Eigenschaften/Wirkungen» genannt, es kann jedoch keine Dosierungsempfehlung gegeben werden. Es sind nur begrenzte Daten verfügbar. Es besteht kein klarer Konsens über die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen.
- +Die derzeit verfügbaren Informationen werden in den Abschnitten "Unerwünschte Wirkungen" und "Eigenschaften/Wirkungen" genannt, es kann jedoch keine Dosierungsempfehlung gegeben werden. Es sind nur begrenzte Daten verfügbar. Es besteht kein klarer Konsens über die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen.
-·Eine Dosisverringerung muss in Erwägung gezogen werden, wenn die Thrombozytenzahl zwischen 50'000 und 75'000 Zellen/mm³ liegt oder wenn die Leukozytenzahl zwischen 2'000 und 3'000 Zellen/mm³ liegt.
-·Ein Abbruch der Thymoglobuline-Behandlung muss in Erwägung gezogen werden, wenn anhaltende oder schwere Thrombozytopenie (<50'000 Zellen/mm3) auftritt oder Leukopenie (<2'000 Zellen/mm3) entsteht.
- +-Eine Dosisverringerung muss in Erwägung gezogen werden, wenn die Thrombozytenzahl zwischen 50'000 und 75'000 Zellen/mm³ liegt oder wenn die Leukozytenzahl zwischen 2'000 und 3'000 Zellen/mm³ liegt.
- +-Ein Abbruch der Thymoglobuline-Behandlung muss in Erwägung gezogen werden, wenn anhaltende oder schwere Thrombozytopenie (<50'000 Zellen/mm3) auftritt oder Leukopenie (<2'000 Zellen/mm3) entsteht.
-Das Pulver wird mit 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke rekonstituiert, um eine Lösung mit 5 mg Protein pro ml zu erhalten. Die rekonstituierte Lösung von Thymoglobuline ist klar oder leicht opaleszierend. Trübe Lösungen oder Lösungen mit Ablagerung dürfen nicht verwendet werden. Das rekonstituierte Produkt ist visuell auf Schwebeteilchen und Verfärbungen zu begutachten. Wenn einige Schwebeteilchen zurückbleiben, Durchstechflasche so lange vorsichtig weiter umschwenken, bis keine Teilchen mehr zu sehen sind. Wenn die Schwebeteilchen weiter vorhanden sind, Durchstechflasche wegwerfen. Es wird empfohlen, das rekonstituierte Produkt sofort zu verwenden. Jede Durchstechflasche ist nur zur einmaligen Verwendung bestimmt. Je nach Tagesdosis kann es sein, dass mehrere Durchstechflaschen mit Thymoglobuline-Pulver rekonstituiert werden müssen. Anzahl benötigter Durchstechflaschen feststellen und auf die nächste Durchstechflasche aufrunden. Zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Verabreichung von Schwebeteilchen nach der Rekonstitution wird empfohlen, Thymoglobuline durch einen 0,2-µm-Inline-Filter zu verabreichen.
-Die Tagesdosis wird in einer Infusionslösung (Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) oder Glucose-Injektionslösung (5 %)) verdünnt, um ein Gesamtinfusionsvolumen von 50 bis 500 ml (in der Regel 50 ml/Durchstechflasche) zu erhalten.
- +Das Pulver wird mit 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke rekonstituiert, um eine Lösung mit 5 mg Protein pro ml zu erhalten. Die rekonstituierte Lösung von Thymoglobuline ist klar oder leicht opaleszierend. Trübe Lösungen oder Lösungen mit Ablagerung dürfen nicht verwendet werden. Das rekonstituierte Produkt ist visuell auf Schwebeteilchen und Verfärbungen zu begutachten. Wenn einige Schwebeteilchen zurückbleiben, Durchstechflasche so lange vorsichtig weiter umschwenken, bis keine Teilchen mehr zu sehen sind. Wenn die Schwebeteilchen weiter vorhanden sind, Durchstechflasche wegwerfen. Es wird empfohlen, das rekonstituierte Produkt sofort zu verwenden. Jede Durchstechflasche ist nur zur einmaligen Verwendung bestimmt. Je nach Tagesdosis kann es sein, dass mehrere Durchstechflaschen mit Thymoglobuline-Pulver rekonstituiert werden müssen. Anzahl benötigter Durchstechflaschen feststellen und auf die nächste Durchstechflasche aufrunden. Zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Verabreichung von Schwebeteilchen nach der Rekonstitution wird empfohlen, Thymoglobuline durch einen 0,2-µm-Inline-Filter zu verabreichen.
- +Die Tagesdosis wird in einer Infusionslösung (Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) oder Glucose-Injektionslösung (5 %)) verdünnt, um ein Gesamtinfusionsvolumen von 50 bis 500 ml (in der Regel 50 ml/Durchstechflasche) zu erhalten.
-·Überempfindlichkeit gegenüber Kaninchenproteinen oder einen der sonstigen Bestandteile.
-·Aktive akute oder chronische Infekte, die unvereinbar mit einer zusätzlichen Immunsuppression sind.
-Siehe auch unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und unter «Interaktionen».
- +-Überempfindlichkeit gegenüber Kaninchenproteinen oder einen der sonstigen Bestandteile.
- +-Aktive akute oder chronische Infekte, die unvereinbar mit einer zusätzlichen Immunsuppression sind.
- +Siehe auch unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und unter "Interaktionen" .
-In sehr seltenen Fällen wurde eine tödlich verlaufende Anaphylaxie berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Auftreten einer anaphylaktischen Reaktion muss die Infusion sofort beendet werden und es müssen entsprechende Notfallmassnahmen zur Behandlung ergriffen werden. Eine weitere Verabreichung von Thymoglobuline bei einem Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen gegen Thymoglobuline in der Vorgeschichte darf nur nach sorgfältigster Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
-Bei der Anwendungsbeobachtung wurden Reaktionen wie z.B. Fieber, Exanthem, Arthralgie und/oder Myalgie, möglicherweise als Hinweis auf Serumkrankheit, berichtet. Eine Serumkrankheit tritt in der Regel 5 bis 15 Tage nach Beginn der Thymoglobuline-Therapie auf. Die Symptome sind üblicherweise selbstbegrenzend oder gehen unter Behandlung mit Kortikosteroiden schnell zurück (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +In sehr seltenen Fällen wurde eine tödlich verlaufende Anaphylaxie berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Auftreten einer anaphylaktischen Reaktion muss die Infusion sofort beendet werden und es müssen entsprechende Notfallmassnahmen zur Behandlung ergriffen werden. Eine weitere Verabreichung von Thymoglobuline bei einem Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen gegen Thymoglobuline in der Vorgeschichte darf nur nach sorgfältigster Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
- +Bei der Anwendungsbeobachtung wurden Reaktionen wie z.B. Fieber, Exanthem, Arthralgie und/oder Myalgie, möglicherweise als Hinweis auf Serumkrankheit, berichtet. Eine Serumkrankheit tritt in der Regel 5 bis 15 Tage nach Beginn der Thymoglobuline-Therapie auf. Die Symptome sind üblicherweise selbstbegrenzend oder gehen unter Behandlung mit Kortikosteroiden schnell zurück (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Thrombozytopenie und/oder Leukopenie (einschliesslich Lymphopenie und Neutropenie) wurden beobachtet und sind nach einer Dosisanpassung reversibel. Sofern die Thrombozytopenie und/oder Leukopenie nicht Bestandteil der Grunderkrankung ist oder nicht mit dem Zustand in Zusammenhang steht, für den Thymoglobuline verabreicht wird, wird eine Dosisverringerung empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Thrombozytopenie und/oder Leukopenie (einschliesslich Lymphopenie und Neutropenie) wurden beobachtet und sind nach einer Dosisanpassung reversibel. Sofern die Thrombozytopenie und/oder Leukopenie nicht Bestandteil der Grunderkrankung ist oder nicht mit dem Zustand in Zusammenhang steht, für den Thymoglobuline verabreicht wird, wird eine Dosisverringerung empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Verwendung von Immunsuppressiva, einschliesslich Thymoglobuline, kann die Inzidenz von Malignomen, einschliesslich eines Lymphoms oder einer Lymphoproliferativen Erkrankung nach Transplantation (PTLD) (möglicherweise viral vermittelt) mit teils letalem Ausgang, sowie von soliden Tumoren erhöhen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Die Verwendung von Immunsuppressiva, einschliesslich Thymoglobuline, kann die Inzidenz von Malignomen, einschliesslich eines Lymphoms oder einer Lymphoproliferativen Erkrankung nach Transplantation (PTLD) (möglicherweise viral vermittelt) mit teils letalem Ausgang, sowie von soliden Tumoren erhöhen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Erkrankungen der Leber und Gallenblase
- +Erkrankungen der Leber und Gallenblase
-Der empfohlene Verabreichungsweg für Thymoglobuline ist die intravenöse Infusion in eine Vene mit hohem Durchfluss; das Arzneimittel kann aber auch durch eine periphere Vene verabreicht werden. Wenn Thymoglobuline durch eine periphere Vene verabreicht wird, kann die gleichzeitige Verabreichung von Heparin und Hydrocortison in einer Infusionslösung mit Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) das Risiko für oberflächliche Thrombophlebitis und tiefe Venenthrombose minimieren. Die Kombination aus Thymoglobuline, Heparin und Hydrocortison in einer Glucose-Infusionslösung führt zur Ausfällung und wird nicht empfohlen (siehe «Inkompatibilitäten»).
- +Der empfohlene Verabreichungsweg für Thymoglobuline ist die intravenöse Infusion in eine Vene mit hohem Durchfluss; das Arzneimittel kann aber auch durch eine periphere Vene verabreicht werden. Wenn Thymoglobuline durch eine periphere Vene verabreicht wird, kann die gleichzeitige Verabreichung von Heparin und Hydrocortison in einer Infusionslösung mit Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) das Risiko für oberflächliche Thrombophlebitis und tiefe Venenthrombose minimieren. Die Kombination aus Thymoglobuline, Heparin und Hydrocortison in einer Glucose-Infusionslösung führt zur Ausfällung und wird nicht empfohlen (siehe "Inkompatibilitäten" ).
-Die Sicherheit von Impfungen mit abgeschwächten Lebendvakzinen nach einer Behandlung mit Thymoglobuline wurde noch nicht untersucht; deshalb wird bei Patienten, die kürzlich mit Thymoglobuline behandelt wurden, eine Impfung mit abgeschwächten Lebendvakzinen nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
- +Die Sicherheit von Impfungen mit abgeschwächten Lebendvakzinen nach einer Behandlung mit Thymoglobuline wurde noch nicht untersucht; deshalb wird bei Patienten, die kürzlich mit Thymoglobuline behandelt wurden, eine Impfung mit abgeschwächten Lebendvakzinen nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Die tierexperimentellen Untersuchungen sind in Bezug auf Auswirkungen auf die Schwangerschaft unzureichend (siehe «Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Thymoglobuline darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es eindeutig notwendig ist.
- +Die tierexperimentellen Untersuchungen sind in Bezug auf Auswirkungen auf die Schwangerschaft unzureichend (siehe "Präklinische Daten" ). Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Thymoglobuline darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn es eindeutig notwendig ist.
-Die häufigste Nebenwirkung ist Fieber (>38 °C), was bei 47 % der Patienten auftritt (bei 18,6 % der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen). Ausserdem werden Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8 %) beobachtet sowie hämatologische Nebenwirkungen wie Thrombozytopenien (<80× 109/l) in 15,7 % der Fälle, schwere Thrombozytopenien (<50× 109/l) in 3,9 % der Fälle oder Neutropenien (<2,5× 109/l) in 24,5 % der Fälle, schwere Neutropenien (<1,5× 109/l) in 7,4 % der Fälle, ausserdem Schüttelfrost (5,4 %), Hautreaktionen (6,4 %) und Serumkrankheit (3,4 %). Es kann zu anaphylaktischen Reaktionen kommen.
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
-Sehr häufig: Neutropenien (24,5 %), Thrombozytopenien (15,7 %).
-Häufig: schwere Neutropenien (7,4 %), schwere Thrombozytopenien (3,9 %).
- +Die häufigste Nebenwirkung ist Fieber (>38 °C), was bei 47 % der Patienten auftritt (bei 18,6 % der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen). Ausserdem werden Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8 %) beobachtet sowie hämatologische Nebenwirkungen wie Thrombozytopenien (<80× 109/l) in 15,7 % der Fälle, schwere Thrombozytopenien (<50× 109/l) in 3,9 % der Fälle oder Neutropenien (<2,5× 109/l) in 24,5 % der Fälle, schwere Neutropenien (<1,5× 109/l) in 7,4 % der Fälle, ausserdem Schüttelfrost (5,4 %), Hautreaktionen (6,4 %) und Serumkrankheit (3,4 %). Es kann zu anaphylaktischen Reaktionen kommen.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
- +Sehr häufig: Neutropenien (24,5 %), Thrombozytopenien (15,7 %).
- +Häufig: schwere Neutropenien (7,4 %), schwere Thrombozytopenien (3,9 %).
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
-Häufig: Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8 %).
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
- +Häufig: Störungen des Magen-Darm-Traktes (11,8 %).
-Sehr häufig: Fieber (>38 °C) (47%) (bei 18,6 % der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen).
-Häufig: Schüttelfrost (5,4 %), Hautreaktionen (6,4 %).
- +Sehr häufig: Fieber (>38 °C) (47%) (bei 18,6 % der Fälle während 2 aufeinanderfolgenden Tagen).
- +Häufig: Schüttelfrost (5,4 %), Hautreaktionen (6,4 %).
-Leber- und Gallenerkrankungen:
- +Leber- und Gallenerkrankungen:
-·anaphylaktische Reaktionen;
-·Serumkrankheit
- +anaphylaktische Reaktionen;
- +-Serumkrankheit
-Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen):
- +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen):
-Diese Wirkungen sind nach Dosisanpassungen oder Absetzen der Behandlung reversibel (siehe «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»). Es gibt keinen Antagonisten.
- +Diese Wirkungen sind nach Dosisanpassungen oder Absetzen der Behandlung reversibel (siehe "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" ). Es gibt keinen Antagonisten.
-Thymoglobuline erkennt die meisten Moleküle, die an der T-Zell-Aktivierungskaskade bei einer Transplantatabstossung beteiligt sind, wie z. B: CD2, CD3, CD4, CD8, CD11a, CD18, CD25, HLA-DR und HLA Klasse I.
- +Thymoglobuline erkennt die meisten Moleküle, die an der T-Zell-Aktivierungskaskade bei einer Transplantatabstossung beteiligt sind, wie z. B: CD2, CD3, CD4, CD8, CD11a, CD18, CD25, HLA-DR und HLA Klasse I.
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Im Verlauf der Immunsuppression im Rahmen einer Organtransplantation tritt bei Patienten, die mit Kaninchen-Anti-Human-Thymozyten-Immunglobulin behandelt werden, schon 1 Tag nach Einleitung der Behandlung ausgeprägte Lymphopenie auf (definiert als eine Verringerung um mehr als 50 % gegenüber dem Ausgangswert). Die Lymphopenie bleibt während der gesamten Behandlung und danach bestehen. Durchschnittlich erholt sich bei ungefähr 40 % der Patienten die Lymphozytenzahl nach 3 Monaten um über 50 % gegenüber dem Anfangswert.
- +Im Verlauf der Immunsuppression im Rahmen einer Organtransplantation tritt bei Patienten, die mit Kaninchen-Anti-Human-Thymozyten-Immunglobulin behandelt werden, schon 1 Tag nach Einleitung der Behandlung ausgeprägte Lymphopenie auf (definiert als eine Verringerung um mehr als 50 % gegenüber dem Ausgangswert). Die Lymphopenie bleibt während der gesamten Behandlung und danach bestehen. Durchschnittlich erholt sich bei ungefähr 40 % der Patienten die Lymphozytenzahl nach 3 Monaten um über 50 % gegenüber dem Anfangswert.
-Die Serumspiegel nehmen bis zur nächsten Infusion mit einer geschätzten Eliminationshalbwertszeit von 2–3 Tagen stetig ab. Nach Absetzen der Behandlung mit Kaninchen-Anti-Human-Thymozyten-Immunglobulin zeigt sich anschliessend eine allmähliche Abnahme. Die Kaninchen-IgG-Spiegel bleiben aber auch nach 2 Monaten noch bei 80 % der Patienten nachweisbar.
- +Die Serumspiegel nehmen bis zur nächsten Infusion mit einer geschätzten Eliminationshalbwertszeit von 2–3 Tagen stetig ab. Nach Absetzen der Behandlung mit Kaninchen-Anti-Human-Thymozyten-Immunglobulin zeigt sich anschliessend eine allmähliche Abnahme. Die Kaninchen-IgG-Spiegel bleiben aber auch nach 2 Monaten noch bei 80 % der Patienten nachweisbar.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach der Verdünnung darf das Infusionspräparat nicht aufbewahrt werden. Chemische und physikalische In-Use-Stabilität wurde für 72 Stunden bei 25 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Verdünnung verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders, sollten aber normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Nach der Verdünnung darf das Infusionspräparat nicht aufbewahrt werden. Chemische und physikalische In-Use-Stabilität wurde für 72 Stunden bei 25 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Verdünnung verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders, sollten aber normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.
-Im Kühlschrank (2–8 °C), in der Originalverpackung und vor Licht geschützt aufbewahren. Nicht einfrieren.
- +Im Kühlschrank (2–8 °C), in der Originalverpackung und vor Licht geschützt aufbewahren. Nicht einfrieren.
-Beim Transport führt ein Temperaturausschlag von bis zu 25 °C für 3 Tage nicht zu einer Veränderung der Produkteigenschaften.
- +Beim Transport führt ein Temperaturausschlag von bis zu 25 °C für 3 Tage nicht zu einer Veränderung der Produkteigenschaften.
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