| 58 Änderungen an Fachinfo Comtan |
-Mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Croscarmellose-Natrium (enthält 7.28 mg Natrium pro Filmtablette), hydriertes Pflanzenöl, Magnesiumstearat, Hypromellose, Saccharose 1.82 mg, Titandioxid, gelbes Eisenoxid, rotes Eisenoxid, Polysorbat 80, Glycerol 85%.
- +Mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Croscarmellose-Natrium (enthält 7.28 mg Natrium pro Filmtablette), hydriertes Pflanzenöl, Magnesiumstearat, Hypromellose, Saccharose 1.82 mg, Titandioxid, gelbes Eisenoxid, rotes Eisenoxid, Polysorbat 80, Glycerol 85%.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 200 mg Entacapon.
-Comtan kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden (s. «Pharmakokinetik»).
- +Comtan kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden (s. "Pharmakokinetik" ).
-1 Filmtablette Comtan zu 200 mg wird zusammen mit jeder Dosis Levodopa/Carbidopa oder Levodopa/Benserazid eingenommen.
-Die empfohlene Höchstdosis beträgt 10 Filmtabletten pro Tag, d.h. 2000 mg Entacapon.
- +1 Filmtablette Comtan zu 200 mg wird zusammen mit jeder Dosis Levodopa/Carbidopa oder Levodopa/Benserazid eingenommen.
- +Die empfohlene Höchstdosis beträgt 10 Filmtabletten pro Tag, d.h. 2000 mg Entacapon.
-Die Tagesdosis von Levodopa kann um etwa 10-30% verringert werden, indem je nach dem klinischen Zustandsbild des Patienten das Dosierungsintervall verlängert und/oder die Einzeldosis von Levodopa verringert wird. Werden die Dosierungsintervalle der Einzelgaben von Levodopa verlängert, werden die Dosierungsintervalle der Gabe von 200 mg Comtan im gleichen Ausmass verlängert, sodass weiterhin mit jeder Dosis von Levodopa eine Dosis von 200 mg Comtan verabreicht wird.
- +Die Tagesdosis von Levodopa kann um etwa 10-30% verringert werden, indem je nach dem klinischen Zustandsbild des Patienten das Dosierungsintervall verlängert und/oder die Einzeldosis von Levodopa verringert wird. Werden die Dosierungsintervalle der Einzelgaben von Levodopa verlängert, werden die Dosierungsintervalle der Gabe von 200 mg Comtan im gleichen Ausmass verlängert, sodass weiterhin mit jeder Dosis von Levodopa eine Dosis von 200 mg Comtan verabreicht wird.
-Sollte keine Besserung der klinischen Symptome nach 3 Monaten eintreten, sollte die Behandlung mit Comtan abgesetzt werden, jedoch unter Berücksichtigung der entsprechenden Empfehlungen und Vorsichtsmassnahmen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sollte keine Besserung der klinischen Symptome nach 3 Monaten eintreten, sollte die Behandlung mit Comtan abgesetzt werden, jedoch unter Berücksichtigung der entsprechenden Empfehlungen und Vorsichtsmassnahmen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei Patienten mit Leberinsuffizienz ist Comtan kontraindiziert (s. «Kontraindikationen»).
- +Bei Patienten mit Leberinsuffizienz ist Comtan kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ).
-Bei Dialysepatienten ist strikte Überwachung geboten und unter Umständen ein längeres Dosierungsintervall zu erwägen (s. «Pharmakokinetik»).
- +Bei Dialysepatienten ist strikte Überwachung geboten und unter Umständen ein längeres Dosierungsintervall zu erwägen (s. "Pharmakokinetik" ).
-·Überempfindlichkeit gegenüber Entacapon (dem Wirkstoff) oder einem der anderen Bestandteile.
-·Leberinsuffizienz.
-·Malignes neuroleptisches Syndrom oder atraumatische Rhabdomyolyse in der Anamnese.
-·Phäochromozytom, aufgrund des erhöhten Risikos einer hypertensiven Krise.
-·Comtan darf nicht zusammen mit nicht-selektiven Monoaminoxidase (MAO-A und MAO-B)-Hemmern (z.B. Phenelzin, Tranylcypromin) gegeben werden.
-Ebenso ist die gleichzeitige Gabe eines selektiven MAO-A- und eines selektiven MAO-B-Hemmers zusammen mit Comtan kontraindiziert (s. «Interaktionen»). Comtan kann zusammen mit Selegilin (ein selektiver MAO-B-Hemmer) gegeben werden, aber die tägliche Dosis von Selegilin sollte nicht mehr als 10 mg betragen.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber Entacapon (dem Wirkstoff) oder einem der anderen Bestandteile.
- +-Leberinsuffizienz.
- +-Malignes neuroleptisches Syndrom oder atraumatische Rhabdomyolyse in der Anamnese.
- +-Phäochromozytom, aufgrund des erhöhten Risikos einer hypertensiven Krise.
- +-Comtan darf nicht zusammen mit nicht-selektiven Monoaminoxidase (MAO-A und MAO-B)-Hemmern (z.B. Phenelzin, Tranylcypromin) gegeben werden.
- +Ebenso ist die gleichzeitige Gabe eines selektiven MAO-A- und eines selektiven MAO-B-Hemmers zusammen mit Comtan kontraindiziert (s. "Interaktionen" ). Comtan kann zusammen mit Selegilin (ein selektiver MAO-B-Hemmer) gegeben werden, aber die tägliche Dosis von Selegilin sollte nicht mehr als 10 mg betragen.
-Aufgrund seines Wirkungsmechanismus kann Comtan den Metabolismus von Medikamenten, die eine Katecholgruppe enthalten, beeinflussen und ihre Wirkung verstärken. Bei Patienten, die mit Medikamenten behandelt werden, welche durch das Enzym Catechol-O-Methyltransferase (COMT) metabolisiert werden, z.B. Rimiterol, Isoprenalin, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Dobutamin, Alpha-Methyldopa und Apomorphin, ist Comtan daher mit Vorsicht anzuwenden (s. «Interaktionen»).
- +Aufgrund seines Wirkungsmechanismus kann Comtan den Metabolismus von Medikamenten, die eine Katecholgruppe enthalten, beeinflussen und ihre Wirkung verstärken. Bei Patienten, die mit Medikamenten behandelt werden, welche durch das Enzym Catechol-O-Methyltransferase (COMT) metabolisiert werden, z.B. Rimiterol, Isoprenalin, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Dobutamin, Alpha-Methyldopa und Apomorphin, ist Comtan daher mit Vorsicht anzuwenden (s. "Interaktionen" ).
-Entacapon erhöht die Bioverfügbarkeit von Levodopa aus Standardkombinationen von Levodopa mit Benserazid um 5-10% stärker als aus Standardkombinationen von Levodopa mit Carbidopa. Daher können unerwünschte dopaminerge Wirkungen häufiger auftreten, wenn Entacapon zusätzlich zu einer Behandlung mit Levodopa/Benserazid gegeben wird (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
-Um die von Levodopa verursachten unerwünschten dopaminergen Wirkungen zu vermindern, muss häufig während der ersten Tage bis Wochen nach Beginn der Behandlung mit Comtan die Dosierung von Levodopa entsprechend dem klinischen Zustandsbild des Patienten angepasst werden (s. «Dosierung/Anwendung»).
- +Entacapon erhöht die Bioverfügbarkeit von Levodopa aus Standardkombinationen von Levodopa mit Benserazid um 5-10% stärker als aus Standardkombinationen von Levodopa mit Carbidopa. Daher können unerwünschte dopaminerge Wirkungen häufiger auftreten, wenn Entacapon zusätzlich zu einer Behandlung mit Levodopa/Benserazid gegeben wird (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Um die von Levodopa verursachten unerwünschten dopaminergen Wirkungen zu vermindern, muss häufig während der ersten Tage bis Wochen nach Beginn der Behandlung mit Comtan die Dosierung von Levodopa entsprechend dem klinischen Zustandsbild des Patienten angepasst werden (s. "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Kombination von Entacapon und Levodopa ist bei Patienten, die an Parkinson-Krankheit leiden, mit Müdigkeit und plötzlichem Einschlafen in Verbindung gebracht worden. Das plötzliche Einschlafen kann auch ohne vorherige Warnzeichen oder vorhergehende Schläfrigkeit auftreten und auch ohne, dass sich der Patient dem aufgetretenen plötzlichen Einschlafen bewusst ist. Die Patienten müssen über dieses Risiko informiert werden. Die Patienten müssen davor gewarnt werden, Motorfahrzeuge zu führen oder Maschinen zu bedienen, wenn sie sich schläfrig fühlen oder bereits plötzliches Einschlafen aufgetreten ist (s. «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen»).
- +Die Kombination von Entacapon und Levodopa ist bei Patienten, die an Parkinson-Krankheit leiden, mit Müdigkeit und plötzlichem Einschlafen in Verbindung gebracht worden. Das plötzliche Einschlafen kann auch ohne vorherige Warnzeichen oder vorhergehende Schläfrigkeit auftreten und auch ohne, dass sich der Patient dem aufgetretenen plötzlichen Einschlafen bewusst ist. Die Patienten müssen über dieses Risiko informiert werden. Die Patienten müssen davor gewarnt werden, Motorfahrzeuge zu führen oder Maschinen zu bedienen, wenn sie sich schläfrig fühlen oder bereits plötzliches Einschlafen aufgetreten ist (s. "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" ).
-Patienten sollten regelmässig im Hinblick auf die Entwicklung von Impulskontrollstörungen überwacht werden. Patienten und ihre Betreuer sollten darauf hingewiesen werden, dass bei Patienten, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen dopaminergen Arzneimittel, wie Entacapon zusammen mit Levodopa, behandelt werden, Verhaltenssymptome von Impulskontrollstörungen wie pathologisches Spielen/Spielsucht, gesteigerte Libido, Hypersexualität, zwanghaftes Geld ausgeben oder Kaufsucht sowie Essanfälle und Esssucht auftreten können (s. «Unerwünschte Wirkungen»). Wenn solche Symptome auftreten, wird eine Überprüfung der Behandlung empfohlen.
- +Patienten sollten regelmässig im Hinblick auf die Entwicklung von Impulskontrollstörungen überwacht werden. Patienten und ihre Betreuer sollten darauf hingewiesen werden, dass bei Patienten, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen dopaminergen Arzneimittel, wie Entacapon zusammen mit Levodopa, behandelt werden, Verhaltenssymptome von Impulskontrollstörungen wie pathologisches Spielen/Spielsucht, gesteigerte Libido, Hypersexualität, zwanghaftes Geld ausgeben oder Kaufsucht sowie Essanfälle und Esssucht auftreten können (s. "Unerwünschte Wirkungen" ). Wenn solche Symptome auftreten, wird eine Überprüfung der Behandlung empfohlen.
-Comtan enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Comtan enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Die Verabreichung einer Einzeldosis von 5 mg Bromocriptin ergab keinen offensichtlichen Effekt auf die Kinetik von Entacapon 200 mg nach Einmalgabe.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Entacapon 200 mg und Bromocriptin 5 mg ergab im Vergleich zur alleinigen Gabe von Bromocriptin einen Anstieg von Cmax und AUC0-t (38%; 19%). Auf das Auftreten möglicher Nebenwirkungen sollte daher geachtet werden.
- +Die Verabreichung einer Einzeldosis von 5 mg Bromocriptin ergab keinen offensichtlichen Effekt auf die Kinetik von Entacapon 200 mg nach Einmalgabe.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Entacapon 200 mg und Bromocriptin 5 mg ergab im Vergleich zur alleinigen Gabe von Bromocriptin einen Anstieg von Cmax und AUC0-t (38%; 19%). Auf das Auftreten möglicher Nebenwirkungen sollte daher geachtet werden.
-Jedoch liegen über die klinische Anwendung von Entacapon zusammen mit anderen Arzneimitteln wie MAO-A-Hemmern, trizyklischen Antidepressiva, Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern wie Desipramin, Maprotilin und Venlafaxin sowie Substanzen, die durch COMT metabolisiert werden (z.B. solche, die eine Katecholgruppe besitzen: Rimiterol, Isoprenalin, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Dobutamin, alpha-Methyldopa, Apomorphin und Paroxetin) bisher nur begrenzte Erfahrungen vor. Bei der Gabe derartiger Substanzen zusammen mit Entacapon ist Vorsicht geboten (s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Entacapon kann zusammen mit Selegilin (einem selektiven MAO-B-Hemmer) angewendet werden, jedoch darf die Tagesdosis von Selegilin 10 mg nicht überschreiten.
- +Jedoch liegen über die klinische Anwendung von Entacapon zusammen mit anderen Arzneimitteln wie MAO-A-Hemmern, trizyklischen Antidepressiva, Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern wie Desipramin, Maprotilin und Venlafaxin sowie Substanzen, die durch COMT metabolisiert werden (z.B. solche, die eine Katecholgruppe besitzen: Rimiterol, Isoprenalin, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Dobutamin, alpha-Methyldopa, Apomorphin und Paroxetin) bisher nur begrenzte Erfahrungen vor. Bei der Gabe derartiger Substanzen zusammen mit Entacapon ist Vorsicht geboten (s. "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Entacapon kann zusammen mit Selegilin (einem selektiven MAO-B-Hemmer) angewendet werden, jedoch darf die Tagesdosis von Selegilin 10 mg nicht überschreiten.
-Aufgrund seiner in-vitro-Affinität zu Cytochrom P450 2C9 (s. «Pharmakokinetik») kann es potentiell zu Wechselwirkungen mit Substanzen kommen, deren Metabolisierung von diesem Isoenzym abhängig ist, wie z.B. S-Warfarin. In einer Interaktionsstudie an gesunden Probanden veränderte Entacapon jedoch nicht die Plasmaspiegel von S-Warfarin, während die AUC von R-Warfarin im Mittel 18% (90% Konfidenzintervall: 11% bis 26%) erhöht war. Die INR-Werte erhöhten sich im Mittel um 13% (90% Konfidenzintervall: 6% bis 19%). Daher wird bei mit Warfarin behandelten Patienten zu Beginn der Behandlung mit Entacapon eine Kontrolle der INR-Werte empfohlen.
- +Aufgrund seiner in-vitro-Affinität zu Cytochrom P450 2C9 (s. "Pharmakokinetik" ) kann es potentiell zu Wechselwirkungen mit Substanzen kommen, deren Metabolisierung von diesem Isoenzym abhängig ist, wie z.B. S-Warfarin. In einer Interaktionsstudie an gesunden Probanden veränderte Entacapon jedoch nicht die Plasmaspiegel von S-Warfarin, während die AUC von R-Warfarin im Mittel 18% (90% Konfidenzintervall: 11% bis 26%) erhöht war. Die INR-Werte erhöhten sich im Mittel um 13% (90% Konfidenzintervall: 6% bis 19%). Daher wird bei mit Warfarin behandelten Patienten zu Beginn der Behandlung mit Entacapon eine Kontrolle der INR-Werte empfohlen.
-* Die Häufigkeitsrate für Myokardinfarkt und für andere Ereignisse ischämischer Herzerkrankungen (0.43% bzw. 1.54%) wurden von einer Analyse von 13 doppelblinden Studien mit 2'082 Patienten unter Entacapon mit «end-of-dose» motorischen Fluktuationen abgeleitet.
-Impulskontrollstörungen: Spielsucht/pathologisches Spielen, gesteigerte Libido, Hypersexualität, zwanghaftes Geld ausgeben oder Kaufsucht sowie Essanfälle und Esssucht können bei Patienten auftreten, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen dopaminergen Arzneimittel, wie Entacapon zusammen mit Levodopa, behandelt werden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +* Die Häufigkeitsrate für Myokardinfarkt und für andere Ereignisse ischämischer Herzerkrankungen (0.43% bzw. 1.54%) wurden von einer Analyse von 13 doppelblinden Studien mit 2'082 Patienten unter Entacapon mit "end-of-dose" motorischen Fluktuationen abgeleitet.
- +Impulskontrollstörungen: Spielsucht/pathologisches Spielen, gesteigerte Libido, Hypersexualität, zwanghaftes Geld ausgeben oder Kaufsucht sowie Essanfälle und Esssucht können bei Patienten auftreten, die mit Dopamin-Agonisten und/oder anderen dopaminergen Arzneimittel, wie Entacapon zusammen mit Levodopa, behandelt werden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Siehe «Wirkungsmechanismus»
- +Siehe "Wirkungsmechanismus"
-Der Nachweis der therapeutischen Wirkung beruht auf zwei doppelblinden Phase-III-Studien, in denen 376 Patienten mit Morbus Parkinson und «end-of-dose»-Fluktuationen zusammen mit jeder Dosis Levodopa/Dopadecarboxylase-Hemmer entweder Entacapon oder Placebo erhielten. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. In Studie I wurde die tägliche «On-Zeit» in Stunden aus Patiententagebüchern ermittelt. In Studie II wurde der prozentuale Anteil der täglichen «On-Zeit» bestimmt.
- +Der Nachweis der therapeutischen Wirkung beruht auf zwei doppelblinden Phase-III-Studien, in denen 376 Patienten mit Morbus Parkinson und "end-of-dose" -Fluktuationen zusammen mit jeder Dosis Levodopa/Dopadecarboxylase-Hemmer entweder Entacapon oder Placebo erhielten. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. In Studie I wurde die tägliche "On-Zeit" in Stunden aus Patiententagebüchern ermittelt. In Studie II wurde der prozentuale Anteil der täglichen "On-Zeit" bestimmt.
-Studie I: On-Zeit pro Tag (h)
- Entacapon (n=85) Placebo (n=86) Differenz
-Baseline* 9.3 ± 2.2 9.2 ± 2.5
-Woche 8–24* 10.7 ± 2.2 9.4 ± 2.6 1 h 20 min (8.3%) VI 95% 45 min, 1 h 56 min
- +Studie I: On-Zeit pro Tag
- +(h)
- + Entacapon (n=85) Placebo (n=86) Differenz
- +Baseline* 9.3 ± 2.2 9.2 ± 2.5
- +Woche 8–24* 10.7 ± 2.2 9.4 ± 2.6 1 h 20 min (8.3%)VI 95% 45
- + min, 1 h 56 min
-Studie II: Anteil der On-Zeit pro Tag (%)
- Entacapon (n=103) Placebo (n=102) Differenz
-Baseline** (%) 60.0 ± 15.2 60.8 ± 14.0
-Woche 8–24** 66.8 ± 14.5 62.8 ± 16.80 4.5% (0 h 35 min) VI 95% 0.93%, 7.97%
- +
- +Studie II: Anteil der
- +On-Zeit pro Tag (%)
- + Entacapon (n=103) Placebo (n=102) Differenz
- +Baseline** (%) 60.0 ± 15.2 60.8 ± 14.0
- +Woche 8–24** 66.8 ± 14.5 62.8 ± 16.80 4.5% (0 h 35 min)VI 95%
- + 0.93%, 7.97%
- +
- +
-Es erfolgte eine entsprechende Verringerung der «Off-Zeit».
-In Studie I betrug die prozentuale Änderung der «Off-Zeit» verglichen mit dem Ausgangswert -24% in der Entacapon-Gruppe und 0% in der Placebo-Gruppe. Die entsprechenden Werte der Studie II betrugen -18% und -5%.
- +Es erfolgte eine entsprechende Verringerung der "Off-Zeit" .
- +In Studie I betrug die prozentuale Änderung der "Off-Zeit" verglichen mit dem Ausgangswert -24% in der Entacapon-Gruppe und 0% in der Placebo-Gruppe. Die entsprechenden Werte der Studie II betrugen -18% und -5%.
-Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird in der Regel ca. 30-60 min nach Einnahme einer Filmtablette Comtan zu 200 mg Entacapon erreicht.
- +Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird in der Regel ca. 30-60 min nach Einnahme einer Filmtablette Comtan zu 200 mg Entacapon erreicht.
-Entacapon kann ebenso wie Levodopa im Magen-Darm-Trakt Chelatkomplexe mit Eisen bilden (s. «Interaktionen»).
- +Entacapon kann ebenso wie Levodopa im Magen-Darm-Trakt Chelatkomplexe mit Eisen bilden (s. "Interaktionen" ).
-Entacapon wird zu 98% an Plasmaproteine, vor allem Albumin, gebunden. Im menschlichen Plasma beträgt im therapeutischen Konzentrationsbereich der ungebundene Anteil ca. 2%. Obwohl Entacapon stark an Proteine gebunden wird, haben in-vitro-Studien keine signifikante Verdrängung anderer stark gebundener Medikamente (z.B. Warfarin, Salicylsäure oder Phenylbutazon) gezeigt. Ebenso wurde Entacapon von keiner dieser Substanzen in therapeutischen oder höheren Konzentrationen in signifikantem Ausmass verdrängt. Da Entacapon an der gleichen Stelle wie Ibuprofen, Naproxen und Diazepam an Albumin gebunden wird, könnte Entacapon bei hohen Dosen dieser Substanzen aus der Bindung verdrängt werden (s. «Interaktionen»).
- +Entacapon wird zu 98% an Plasmaproteine, vor allem Albumin, gebunden. Im menschlichen Plasma beträgt im therapeutischen Konzentrationsbereich der ungebundene Anteil ca. 2%. Obwohl Entacapon stark an Proteine gebunden wird, haben in-vitro-Studien keine signifikante Verdrängung anderer stark gebundener Medikamente (z.B. Warfarin, Salicylsäure oder Phenylbutazon) gezeigt. Ebenso wurde Entacapon von keiner dieser Substanzen in therapeutischen oder höheren Konzentrationen in signifikantem Ausmass verdrängt. Da Entacapon an der gleichen Stelle wie Ibuprofen, Naproxen und Diazepam an Albumin gebunden wird, könnte Entacapon bei hohen Dosen dieser Substanzen aus der Bindung verdrängt werden (s. "Interaktionen" ).
-Daten aus in-vitro Studien mit menschlichen Lebermikrosomen zeigen, dass Entacapon das Cytochrom P450 2C9 hemmt (IC50 ~ 4 µM). Entacapon zeigte eine geringe oder keine Hemmung anderer P450 Isoenzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2D6, CYP2E1, CYP3A und CYP2C19) (s. «Interaktionen»).
- +Daten aus in-vitro Studien mit menschlichen Lebermikrosomen zeigen, dass Entacapon das Cytochrom P450 2C9 hemmt (IC50 ~ 4 µM). Entacapon zeigte eine geringe oder keine Hemmung anderer P450 Isoenzyme (CYP1A2, CYP2A6, CYP2D6, CYP2E1, CYP3A und CYP2C19) (s. "Interaktionen" ).
-Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klassen A und B) ist der Metabolismus von Entacapon verlangsamt, wodurch es in der Resorptions- und in der Eliminationsphase zu erhöhten Plasmaspiegeln von Entacapon kommt. Comtan ist in allen Fällen von Leberinsuffizienz kontraindiziert (s. «Kontraindikationen»).
- +Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klassen A und B) ist der Metabolismus von Entacapon verlangsamt, wodurch es in der Resorptions- und in der Eliminationsphase zu erhöhten Plasmaspiegeln von Entacapon kommt. Comtan ist in allen Fällen von Leberinsuffizienz kontraindiziert (s. "Kontraindikationen" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 30 °C lagern.
- +Nicht über 30 °C lagern.
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