| 56 Änderungen an Fachinfo Berodual N |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Aerosolstoss enthält: Fenoteroli hydrobromidum 50 Mikrogramm, Ipratropii bromidum 21 Mikrogramm (entsp. Ipratropii bromidum wasserfrei 20 Mikrogramm).
-Für eine erfolgreiche Therapie ist der korrekten Inhalationstechnik besondere Beachtung zu schenken und der Patient ist dementsprechend anzuleiten (siehe «Patienteninformation»).
- +Für eine erfolgreiche Therapie ist der korrekten Inhalationstechnik besondere Beachtung zu schenken und der Patient ist dementsprechend anzuleiten (siehe "Patienteninformation" ).
-·Patienten mit Bronchialasthma sollten Berodual N nur bei Bedarf anwenden. Bei persistierenden Asthmaformen muss eine Grundbehandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid eingesetzt werden. Bei Patienten mit leichter COPD ist eine bedarfsorientierte (symptomorientierte) Anwendung einer regelmässigen Anwendung unter Umständen vorzuziehen.
-·Zur Kontrolle der Atemwegsentzündung und zur Vorbeugung einer Verschlechterung des Krankheitsbildes bei Patienten mit Asthma oder einer auf Glucokortikoide ansprechenden COPD sollte die zusätzliche Gabe oder die Dosiserhöhung antiinflammatorischer Arzneimittel in Betracht gezogen werden.
- +-Patienten mit Bronchialasthma sollten Berodual N nur bei Bedarf anwenden. Bei persistierenden Asthmaformen muss eine Grundbehandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid eingesetzt werden. Bei Patienten mit leichter COPD ist eine bedarfsorientierte (symptomorientierte) Anwendung einer regelmässigen Anwendung unter Umständen vorzuziehen.
- +-Zur Kontrolle der Atemwegsentzündung und zur Vorbeugung einer Verschlechterung des Krankheitsbildes bei Patienten mit Asthma oder einer auf Glucokortikoide ansprechenden COPD sollte die zusätzliche Gabe oder die Dosiserhöhung antiinflammatorischer Arzneimittel in Betracht gezogen werden.
-Unter Sympathomimetika können unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen auftreten; dies gilt auch für Berodual N. Postmarketing-Daten und einige Veröffentlichungen enthalten Hinweise auf seltene Fälle von Myokardischämie in Zusammenhang mit Beta-Agonisten. Patienten mit schweren Herzerkrankungen (z.B. ischämischer Herzkrankheit, Arrhythmien oder schwerer Herzinsuffizienz) als Grundkrankheit, die mit Berodual N behandelt werden, müssen darauf hingewiesen werden, dass sie sich bei Brustschmerzen oder anderen Symptomen einer Verschlimmerung der Herzkrankheit an ihren Arzt wenden müssen. Bei Beschwerden wie z.B. Atemnot oder Brustschmerzen ist eine sorgfältige Abklärung erforderlich, da sie sowohl respiratorisch als auch kardial bedingt sein können.
- +Unter Sympathomimetika können unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen auftreten; dies gilt auch für Berodual N. Postmarketing-Daten und einige Veröffentlichungen enthalten Hinweise auf seltene Fälle von Myokardischämie in Zusammenhang mit Beta-Agonisten. Patienten mit schweren Herzerkrankungen (z.B. ischämischer Herzkrankheit, Arrhythmien oder schwerer Herzinsuffizienz) als Grundkrankheit, die mit Berodual N behandelt werden, müssen darauf hingewiesen werden, dass sie sich bei Brustschmerzen oder anderen Symptomen einer Verschlimmerung der Herzkrankheit an ihren Arzt wenden müssen. Bei Beschwerden wie z.B. Atemnot oder Brustschmerzen ist eine sorgfältige Abklärung erforderlich, da sie sowohl respiratorisch als auch kardial bedingt sein können.
-Im Zusammenhang mit einer Betamimetika-Therapie kann es zu einer unter Umständen potentiell gefährlichen Hypokaliämie kommen (siehe auch «Überdosierung»).
- +Im Zusammenhang mit einer Betamimetika-Therapie kann es zu einer unter Umständen potentiell gefährlichen Hypokaliämie kommen (siehe auch "Überdosierung" ).
-Besondere Vorsicht ist nach Anwendung hoher Dosen, bei schwerem Asthma und bei gleichzeitiger Behandlung mit Xanthinderivaten, Glucocorticoiden, Herzglykosiden und Diuretika geboten (siehe «Interaktionen»).
- +Besondere Vorsicht ist nach Anwendung hoher Dosen, bei schwerem Asthma und bei gleichzeitiger Behandlung mit Xanthinderivaten, Glucocorticoiden, Herzglykosiden und Diuretika geboten (siehe "Interaktionen" ).
-Die Häufigkeit ist wie folgt definiert: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000)
- +Die Häufigkeit ist wie folgt definiert: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000)
-Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen; anaphylaktische Reaktionen.
- +Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen; anaphylaktische Reaktionen.
-Selten: Hypokaliämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Selten: Hypokaliämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-Gelegentlich: Nervosität
-Selten: Unruhegefühl; psychische Störungen.
- +Gelegentlich: Nervosität
- +Selten: Unruhegefühl; psychische Störungen.
-Gelegentlich: Kopfschmerzen; Schwindel; Tremor.
- +Gelegentlich: Kopfschmerzen; Schwindel; Tremor.
-Selten: Glaukom; Erhöhung des intraokulären Drucks; Akkommodationsstörungen; Mydriasis; Verschwommenes Sehen; Augenschmerzen; Kornea-Ödem; konjunktivale Hyperämie; Ränder- und Farbigsehen.
- +Selten: Glaukom; Erhöhung des intraokulären Drucks; Akkommodationsstörungen; Mydriasis; Verschwommenes Sehen; Augenschmerzen; Kornea-Ödem; konjunktivale Hyperämie; Ränder- und Farbigsehen.
-Gelegentlich: Tachykardie; erhöhte Herzfrequenz; Herzklopfen.
-Selten: Arrhythmien; Vorhofflimmern; Supraventrikuläre Tachykardie; Myokardischämie.
- +Gelegentlich: Tachykardie; erhöhte Herzfrequenz; Herzklopfen.
- +Selten: Arrhythmien; Vorhofflimmern; Supraventrikuläre Tachykardie; Myokardischämie.
-Häufig: Husten.
-Gelegentlich: Pharyngitis; Dysphonie.
-Selten: Bronchospasmus; Rachenirritationen; Rachenödem; Laryngospasmus; Paradoxe Bronchospasmen; Rachentrockenheit.
- +Häufig: Husten.
- +Gelegentlich: Pharyngitis; Dysphonie.
- +Selten: Bronchospasmus; Rachenirritationen; Rachenödem; Laryngospasmus; Paradoxe Bronchospasmen; Rachentrockenheit.
-Gelegentlich: Erbrechen; Mundtrockenheit; Nausea.
-Selten: Stomatitis; Glossitis; gastrointestinale Motilitätsstörungen; Diarrhoe; Verstopfung; Mundödeme.
- +Gelegentlich: Erbrechen; Mundtrockenheit; Nausea.
- +Selten: Stomatitis; Glossitis; gastrointestinale Motilitätsstörungen; Diarrhoe; Verstopfung; Mundödeme.
-Selten: Urtikaria; Hautausschlag; Pruritus; Angiödem; Schwitzen.
- +Selten: Urtikaria; Hautausschlag; Pruritus; Angiödem; Schwitzen.
-Selten: Harnverhalten.
- +Selten: Harnverhalten.
-Gelegentlich: Erhöhung des systolischen Blutdrucks.
-Selten: Senkung des diastolischen Blutdrucks.
- +Gelegentlich: Erhöhung des systolischen Blutdrucks.
- +Selten: Senkung des diastolischen Blutdrucks.
-Erwartete Symptome einer Überdosierung mit Ipratropiumbromid (wie Mundtrockenheit, Sehstörungen) sind mild, da die systemische Verfügbarkeit von inhaliertem Ipratropium gering ist. Bei Anwendung von höheren Fenoterol-Dosen als diejenigen, welche bei den zugelassenen Indikationen von Berodual N empfohlen werden, wurden metabolische Azidose und Hypokaliämie beobachtet.
- +Erwartete Symptome einer Überdosierung mit Ipratropiumbromid (wie Mundtrockenheit, Sehstörungen) sind mild, da die systemische Verfügbarkeit von inhaliertem Ipratropium gering ist. Bei Anwendung von höheren Fenoterol-Dosen als diejenigen, welche bei den zugelassenen Indikationen von Berodual N empfohlen werden, wurden metabolische Azidose und Hypokaliämie beobachtet.
-Die absolute Bioverfügbarkeit von Fenoterol nach Inhalation hängt unter anderem vom Inhalationsdevice und der genauen Formulierung ab. In einer Studie mit einem in der Schweiz nicht mehr erhältlichen Mono-Dosieraerosols betrug die absolute Bioverfügbarkeit 18,7%. Die Absorption in der Lunge folgt einem biphasischen Verlauf. 30 % der Fenoterolhydrobromiddosis werden mit einer Halbwertszeit von 11 Minuten rasch absorbiert, und 70 % werden mit einer Halbwertszeit von 120 Minuten langsam absorbiert.
- +Die absolute Bioverfügbarkeit von Fenoterol nach Inhalation hängt unter anderem vom Inhalationsdevice und der genauen Formulierung ab. In einer Studie mit einem in der Schweiz nicht mehr erhältlichen Mono-Dosieraerosols betrug die absolute Bioverfügbarkeit 18,7%. Die Absorption in der Lunge folgt einem biphasischen Verlauf. 30 % der Fenoterolhydrobromiddosis werden mit einer Halbwertszeit von 11 Minuten rasch absorbiert, und 70 % werden mit einer Halbwertszeit von 120 Minuten langsam absorbiert.
-Die kumulative renale Ausscheidung (0–24 h) von Ipratropium (Muttersubstanz) beträgt weniger als 1 % der oral verabreichten Dosis und etwa 3–13 % der mittels Berodual Dosier-Aerosol inhalierten Dosis. Auf Grundlage dieser Daten wird die systemische Gesamt-Bioverfügbarkeit von oralen und inhalierten Dosen von Ipratropiumbromid auf 2 % bzw. 7–28 % geschätzt. Demnach tragen verschluckte Anteile von Ipratropiumbromid-Dosen nicht maßgeblich zur systemischen Exposition bei.
- +Die kumulative renale Ausscheidung (0–24 h) von Ipratropium (Muttersubstanz) beträgt weniger als 1 % der oral verabreichten Dosis und etwa 3–13 % der mittels Berodual Dosier-Aerosol inhalierten Dosis. Auf Grundlage dieser Daten wird die systemische Gesamt-Bioverfügbarkeit von oralen und inhalierten Dosen von Ipratropiumbromid auf 2 % bzw. 7–28 % geschätzt. Demnach tragen verschluckte Anteile von Ipratropiumbromid-Dosen nicht maßgeblich zur systemischen Exposition bei.
-Fenoterol verteilt sich ausgedehnt im gesamten Körper. Die Plasmaproteinbindung des Wirkstoffs liegt bei etwa 40 %. In diesem 3-Kompartiment-Modell liegt das scheinbare Verteilungsvolumen von Fenoterol im Steady-State (VDss) bei etwa 189 l (≈ 2,7 l/kg).
- +Fenoterol verteilt sich ausgedehnt im gesamten Körper. Die Plasmaproteinbindung des Wirkstoffs liegt bei etwa 40 %. In diesem 3-Kompartiment-Modell liegt das scheinbare Verteilungsvolumen von Fenoterol im Steady-State (VDss) bei etwa 189 l (≈ 2,7 l/kg).
-Kinetische Parameter zur Beschreibung der Disposition von Ipratropium wurden aus den Plasmakonzentrationen nach intravenöser Gabe berechnet. Dabei wurde eine rasche biphasische Abnahme der Plasmakonzentrationen beobachtet. Das scheinbare Verteilungsvolumen im Steady State (VDss) liegt bei etwa 176 l (≈ 2,4 l/kg). Die Plasmaproteinbindung des Präparats ist minimal (weniger als 20 %). Nicht-klinische Studien an Ratten und Hunden zeigten, dass das quartäre Amin Ipratropium die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert.
- +Kinetische Parameter zur Beschreibung der Disposition von Ipratropium wurden aus den Plasmakonzentrationen nach intravenöser Gabe berechnet. Dabei wurde eine rasche biphasische Abnahme der Plasmakonzentrationen beobachtet. Das scheinbare Verteilungsvolumen im Steady State (VDss) liegt bei etwa 176 l (≈ 2,4 l/kg). Die Plasmaproteinbindung des Präparats ist minimal (weniger als 20 %). Nicht-klinische Studien an Ratten und Hunden zeigten, dass das quartäre Amin Ipratropium die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert.
-Die Halbwertszeit der terminalen Eliminationsphase beträgt etwa 1,6 Stunden. Die Gesamt-Clearance von Ipratropium beträgt 2,3 l/min und die renale Clearance 0,9 l/min. Vermutlich werden nach intravenöser Gabe etwa 60 % der Dosis hauptsächlich in der Leber durch Oxidation metabolisiert.
- +Die Halbwertszeit der terminalen Eliminationsphase beträgt etwa 1,6 Stunden. Die Gesamt-Clearance von Ipratropium beträgt 2,3 l/min und die renale Clearance 0,9 l/min. Vermutlich werden nach intravenöser Gabe etwa 60 % der Dosis hauptsächlich in der Leber durch Oxidation metabolisiert.
-Nach inhalativer Anwendung von Berodual Dosier-Aerosol wird etwa 1 % der inhalierten Dosis als freies Fenoterol mit dem 24-Stunden-Urin ausgeschieden [104]. Auf Grundlage dieser Daten wird die systemische Gesamt-Bioverfügbarkeit von inhalierten Dosen Fenoterolhydrobromid auf 7 % geschätzt. Die Gesamt-Clearance von Fenoterol beträgt 1,8 l/min und die renale Clearance 0,27 l/min.
-Kinetische Parameter zur Beschreibung der Disposition von Fenoterol wurden aus den Plasmakonzentrationen nach intravenöser Gabe berechnet. Nach intravenöser Gabe können Plasmakonzentrations-Zeit-Kurven mit einem 3-Kompartiment-Modell beschrieben werden, wobei die terminale Halbwertszeit etwa 3 Stunden beträgt.
-Nach oraler Gabe betrug die innerhalb von 48 Stunden über den Urin ausgeschiedene Gesamt-Radioaktivität ca. 39 % der Dosis und die über den Stuhl ausgeschiedene Gesamt-Radioaktivität 40,2 % der Dosis.
- +Nach inhalativer Anwendung von Berodual Dosier-Aerosol wird etwa 1 % der inhalierten Dosis als freies Fenoterol mit dem 24-Stunden-Urin ausgeschieden [104]. Auf Grundlage dieser Daten wird die systemische Gesamt-Bioverfügbarkeit von inhalierten Dosen Fenoterolhydrobromid auf 7 % geschätzt. Die Gesamt-Clearance von Fenoterol beträgt 1,8 l/min und die renale Clearance 0,27 l/min.
- +Kinetische Parameter zur Beschreibung der Disposition von Fenoterol wurden aus den Plasmakonzentrationen nach intravenöser Gabe berechnet. Nach intravenöser Gabe können Plasmakonzentrations-Zeit-Kurven mit einem 3-Kompartiment-Modell beschrieben werden, wobei die terminale Halbwertszeit etwa 3 Stunden beträgt.
- +Nach oraler Gabe betrug die innerhalb von 48 Stunden über den Urin ausgeschiedene Gesamt-Radioaktivität ca. 39 % der Dosis und die über den Stuhl ausgeschiedene Gesamt-Radioaktivität 40,2 % der Dosis.
-Die Halbwertszeit der terminalen Eliminationsphase beträgt etwa 1,6 Stunden. Die Gesamt-Clearance von Ipratropium beträgt 2,3 l/min und die renale Clearance 0,9 l/min. In einer Studie zum Ausscheidungsgleichgewicht betrug die kumulative renale Ausscheidung (6 Tage) der radioaktiv markierten Substanzen (einschließlich der Muttersubstanz und aller Metaboliten) 9,3 % nach oraler Gabe und 3,2 % nach Inhalation.
-Die über den Stuhl ausgeschiedene Gesamt-Radioaktivität betrug 88,5 % nach oraler Gabe und 69,4 % nach Inhalation.
- +Die Halbwertszeit der terminalen Eliminationsphase beträgt etwa 1,6 Stunden. Die Gesamt-Clearance von Ipratropium beträgt 2,3 l/min und die renale Clearance 0,9 l/min. In einer Studie zum Ausscheidungsgleichgewicht betrug die kumulative renale Ausscheidung (6 Tage) der radioaktiv markierten Substanzen (einschließlich der Muttersubstanz und aller Metaboliten) 9,3 % nach oraler Gabe und 3,2 % nach Inhalation.
- +Die über den Stuhl ausgeschiedene Gesamt-Radioaktivität betrug 88,5 % nach oraler Gabe und 69,4 % nach Inhalation.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Berodual N Dosier-Aerosol mit Mundrohr (10 ml = 200 Aerosolstösse)
- +Berodual N Dosier-Aerosol mit Mundrohr (10 ml = 200 Aerosolstösse)
|
|