| 50 Änderungen an Fachinfo Cefazolin Sandoz 1 g i.m./ i.v. |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Praeparatio sicca: Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung (i.m./i.v.).
- +Eine Durchstechflasche Cefazolin Sandoz enthält 1 g bzw 2 g Cefazolin.
- +Die mit Wasser für Injektionszwecke rekonstituierte Lösung hat einen pH-Wert von 4,5–6.
-Bei leichten Infektionen: 750 mg–2 g/Tag, verteilt auf 3–4 Einzeldosen.
- +Bei leichten Infektionen: 750 mg–2 g/Tag, verteilt auf 3–4 Einzeldosen.
-Infektionen durch empfindliche grampositive Kokken: 750 mg–1,5 g/Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben.
- +Infektionen durch empfindliche grampositive Kokken: 750 mg–1,5 g/Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben.
-Zur perioperativen Infektionsprophylaxe bei kontaminationsgefährdeten Eingriffen: 1 g i.v. oder i.m. 30 Min.–1 Std. vor dem Beginn der Operation und 0,5–1,0 g i.v. oder i.m. alle 6–8 Stunden über 24 Stunden postoperativ.
- +Zur perioperativen Infektionsprophylaxe bei kontaminationsgefährdeten Eingriffen: 1 g i.v. oder i.m. 30 Min.–1 Std. vor dem Beginn der Operation und 0,5–1,0 g i.v. oder i.m. alle 6–8 Stunden über 24 Stunden postoperativ.
-Es ist wichtig, dass die präoperative Dosis rechtzeitig (30 Minuten bis 1 Stunde) vor Beginn des operativen Eingriffs verabreicht wird, damit dann die entsprechenden Antibiotikaspiegel in Serum und Gewebe vorliegen; ausserdem sollte, falls Infektionsgefahr besteht, Cefazolin Sandoz in entsprechenden Abständen während der Operation verabreicht werden, damit ausreichende Antibiotikaspiegel vorhanden sind.
- +Es ist wichtig, dass die präoperative Dosis rechtzeitig (30 Minuten bis 1 Stunde) vor Beginn des operativen Eingriffs verabreicht wird, damit dann die entsprechenden Antibiotikaspiegel in Serum und Gewebe vorliegen; ausserdem sollte, falls Infektionsgefahr besteht, Cefazolin Sandoz in entsprechenden Abständen während der Operation verabreicht werden, damit ausreichende Antibiotikaspiegel vorhanden sind.
-Kreatinin-Clearance Serumkreatinin Erhaltungsdosis
->55 ml/Min. <1,5 mg% normale Dosis
-35−54 ml/Min. 1,6−3 mg% normale Dosis, Dosierungsintervall mind. 8 Std.
-11−34 ml/Min. 3,1−4,5 mg% die halbe Dosis, Dosierungsintervall 12 Std.
-<10 ml/Min. >4,6 mg% die halbe Dosis, Dosierungsintervall 18−24 Std.
- +Kreatinin-Clearance Serumkreatinin Erhaltungsdosis
- +>55 ml/Min. <1,5 mg% normale Dosis
- +35−54 ml/Min. 1,6−3 mg% normale Dosis, Dosierungsintervall mind. 8 Std.
- +11−34 ml/Min. 3,1−4,5 mg% die halbe Dosis, Dosierungsintervall 12 Std.
- +<10 ml/Min. >4,6 mg% die halbe Dosis, Dosierungsintervall 18−24 Std.
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-Cefazolin Sandoz kann nach Auflösung intramuskulär oder intravenös verabreicht werden. Die intramuskuläre Injektion sollte in eine grosse Muskelmasse erfolgen. Die Gesamtdosis ist für beide Verabreichungsarten gleich. Zubereitung: siehe «Hinweise für die Handhabung».
- +Cefazolin Sandoz kann nach Auflösung intramuskulär oder intravenös verabreicht werden. Die intramuskuläre Injektion sollte in eine grosse Muskelmasse erfolgen. Die Gesamtdosis ist für beide Verabreichungsarten gleich. Zubereitung: siehe "Hinweise für die Handhabung" .
-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Cefazolin Sandoz, berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Cefazolin Sandoz unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Cefazolin Sandoz, berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Cefazolin Sandoz unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
-Bei Patienten mit geringer Harnausscheidung, aufgrund einer Nierenfunktionseinschränkung, ist eine geringere Tagesdosis erforderlich (siehe «Dosierung/Anwendung, spezielle Dosierungsanweisungen»).
- +Bei Patienten mit geringer Harnausscheidung, aufgrund einer Nierenfunktionseinschränkung, ist eine geringere Tagesdosis erforderlich (siehe "Dosierung/Anwendung, spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Dieses Arzneimittel enthält 50,6 mg Natrium pro 1 g Durchstechflasche bzw. 101,1 mg Natrium pro 2 g Durchstechflasche, entsprechend 2,5% bzw. 5,0% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
- +Dieses Arzneimittel enthält 50,6 mg Natrium pro 1 g Durchstechflasche bzw. 101,1 mg Natrium pro 2 g Durchstechflasche, entsprechend 2,5% bzw. 5,0% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung.
-Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
-Bei Empfindlichkeitsmessungen mit Hilfe von Testplättchen (beschickt mit 30 µg Cefazolin) ergeben Hemmhöfe von ≥18 mm das Resultat «sensibel», von 15–17 mm «mässig sensibel» und von ≤14 mm «resistent» (Methode Bauer-Kirby).
- +Bei Empfindlichkeitsmessungen mit Hilfe von Testplättchen (beschickt mit 30 µg Cefazolin) ergeben Hemmhöfe von ≥18 mm das Resultat "sensibel" , von 15–17 mm "mässig sensibel" und von ≤14 mm "resistent" (Methode Bauer-Kirby).
-Erreger Wirksamer Konzentrationsbereich μg/ml (MIC 50-MIC 90)
- +Erreger Wirksamer Konzentration
- + sbereich μg/ml (MIC
- + 50-MIC 90)
-Staphylococcus aureus (einschliesslich penicillinaseproduzierende Stämme) 0,5−4
-Staphylococcus epidermis (methicillinresistente Staphylokokken sind durchwegs resistent gegenüber Cefazolin) 0,39−1,56
-beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A und andere Streptokokken-Stämme (viele Enterokokken-Stämme sind resistent) 0,1−0,8
-Streptococcus pneumoniae 2−4
- +Staphylococcus aureus (einschliesslich penicillinaseproduzierende Stämme) 0,5−4
- +Staphylococcus epidermis(methicillinresistente Staphylokokken sind 0,39−1,56
- +durchwegs resistent gegenüber Cefazolin)
- +beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A und andere 0,1−0,8
- +Streptokokken-Stämme (viele Enterokokken-Stämme sind resistent)
- +Streptococcus pneumoniae 2−4
-Escherichia coli 2−32
-Klebsiella sp. 4−32−>100
-Proteus mirabilis 4−16
-Haemophilus influenzae 1,6−25
-Enterobacter aerogenes 0,8−>25
- +Escherichia coli 2−32
- +Klebsiella sp. 4−32−>100
- +Proteus mirabilis 4−16
- +Haemophilus influenzae 1,6−25
- +Enterobacter aerogenes 0,8−>25
-Methicillinresistente Staphylokokken sind durchwegs resistent gegenüber Cefazolin. Bacteroides fragilis, Citrobacter und Listeria sind auch resistent gegenüber Cefazolin.
- +Methicillinresistente Staphylokokken sind durchwegs resistent gegenüber
- +Cefazolin. Bacteroides fragilis, Citrobacter und Listeria sind auch
- +resistent gegenüber Cefazolin.
- +
- +
-Dosis nach 0,5 Std. nach 1 Std. nach 2 Std. nach 4 Std. nach 6 Std. nach 8 Std.
-250 mg 15,5 17,0 13,0 5,1 2,5
-500 mg 36,2 36,8 37,9 15,5 6,3 3,0
-1 g* 60,1 63,8 54,3 29,3 13,2 7,1
- +Dosis nach 0,5 Std. nach 1 Std. nach 2 Std. nach 4 Std. nach 6 Std. nach 8 Std.
- +250 mg 15,5 17,0 13,0 5,1 2,5
- +500 mg 36,2 36,8 37,9 15,5 6,3 3,0
- +1 g* 60,1 63,8 54,3 29,3 13,2 7,1
- +
- +
-Eine einstündige intravenöse Infusion mit 3,5 mg Cefazolin/kg (etwa 250 mg) und anschliessend zweistündiger intravenöser Infusion von 1,5 mg Cefazolin/kg (etwa 100 mg) führte bei gesunden Probanden während der dritten Stunde zu einem gleichmässigen Serumspiegel von etwa 28 µg/ml.
-Bei i.v.-Verabreichung beträgt die Halbwertszeit ca. 1,4 Stunden.
-Serumkonzentrationen (µg/ml) nach i.v.- Injektion, 1 g-Dosis
-nach 5 Min. nach 15 Min. nach 30 Min. nach 1 Std. nach 2 Std. nach 4 Std.
-188,4 135,8 106,8 73,7 45,6 16,5
- +Eine einstündige intravenöse Infusion mit 3,5 mg Cefazolin/kg (etwa 250 mg) und anschliessend zweistündiger intravenöser Infusion von 1,5 mg Cefazolin/kg (etwa 100 mg) führte bei gesunden Probanden während der dritten Stunde zu einem gleichmässigen Serumspiegel von etwa 28 µg/ml.
- +Bei i.v.-Verabreichung beträgt die Halbwertszeit ca. 1,4 Stunden.
- +Serumkonzentrationen (µg/ml) nach i.v.- Injektion, 1 g-Dosis
- +nach 5 Min. nach 15 Min. nach 30 Min. nach 1 Std. nach 2 Std. nach 4 Std.
- +188,4 135,8 106,8 73,7 45,6 16,5
- +
- +
-Siehe unter «Elimination».
- +Siehe unter "Elimination" .
-Bei Patienten, die sich einer Peritonealdialyse (2 l/Std.) unterziehen mussten, betrugen die mittleren Serumspiegel nach 24stündiger Instillation einer Lösung von 50 mg/l bzw. 150 mg/l 10 bzw. 30 µg/ml. Bei Verabreichung von 50 mg/l betrugen die mittleren Spitzenspiegel 29 µg/ml (3 Patienten) bzw. bei Verabreichung von 150 mg/l 72 µg/ml (6 Patienten). Die intraperitoneale Verabreichung von Cefazolin wird meist gut vertragen.
- +Bei Patienten, die sich einer Peritonealdialyse (2 l/Std.) unterziehen mussten, betrugen die mittleren Serumspiegel nach 24stündiger Instillation einer Lösung von 50 mg/l bzw. 150 mg/l 10 bzw. 30 µg/ml. Bei Verabreichung von 50 mg/l betrugen die mittleren Spitzenspiegel 29 µg/ml (3 Patienten) bzw. bei Verabreichung von 150 mg/l 72 µg/ml (6 Patienten). Die intraperitoneale Verabreichung von Cefazolin wird meist gut vertragen.
-Extemporane Mischungen mit anderen Antibiotika (inkl. Aminoglykoside) werden nicht empfohlen. Cefazolin Sandoz darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +Extemporane Mischungen mit anderen Antibiotika (inkl. Aminoglykoside) werden nicht empfohlen. Cefazolin Sandoz darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» angegebenen Datum verwendet werden.
- +Das Medikament darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" angegebenen Datum verwendet werden.
-Zur Haltbarkeit der aufgelösten Trockensubstanz und zubereiteten Infusionslösungen siehe unter «Hinweise für die Handhabung» (Haltbarkeit von rekonstituiertem Cefazolin Sandoz und der daraus zubereiteten Infusionslösungen).
- +Zur Haltbarkeit der aufgelösten Trockensubstanz und zubereiteten Infusionslösungen siehe unter "Hinweise für die Handhabung" (Haltbarkeit von rekonstituiertem Cefazolin Sandoz und der daraus zubereiteten Infusionslösungen).
-Infusionslösungen: Rekonstituiertes Cefazolin Sandoz, verdünnt in 10%iger Glukose-Lösung, Ringer-Laktat-Lösung mit 5%iger Glukose, 5%iger Glukose und 0,9%iger Natriumchlorid-Lösung (kann auch mit 5%iger Glukose und 0,45%iger oder 0,2%iger Natriumchlorid-Lösung verwendet werden), Ringer-Laktat-Lösung, 5%igem oder 10%igem Invertzucker in Wasser für Injektionszwecke, Ringer-Lösung, Normosol®-M in D5-W, Ionosol®-B mit 5%iger Glukose oder Plasma-Lyte® mit 5%iger Glukose sollte nach Zubereitung innerhalb von 12 Stunden verwendet werden, wenn bei Raumtemperatur gelagert wird. Bei Kühlschranktemperatur sind die Lösungen 24 Stunden haltbar. (Cefazolin Sandoz, verdünnt in oben genannten Lösungen, nicht tiefgefrieren).
- +Infusionslösungen: Rekonstituiertes Cefazolin Sandoz, verdünnt in 10%iger Glukose-Lösung, Ringer-Laktat-Lösung mit 5%iger Glukose, 5%iger Glukose und 0,9%iger Natriumchlorid-Lösung (kann auch mit 5%iger Glukose und 0,45%iger oder 0,2%iger Natriumchlorid-Lösung verwendet werden), Ringer-Laktat-Lösung, 5%igem oder 10%igem Invertzucker in Wasser für Injektionszwecke, Ringer-Lösung, Normosol®-M in D5-W, Ionosol®-B mit 5%iger Glukose oder Plasma-Lyte® mit 5%iger Glukose sollte nach Zubereitung innerhalb von 12 Stunden verwendet werden, wenn bei Raumtemperatur gelagert wird. Bei Kühlschranktemperatur sind die Lösungen 24 Stunden haltbar. (Cefazolin Sandoz, verdünnt in oben genannten Lösungen, nicht tiefgefrieren).
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