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Home - Fachinformation zu Cetirizin Streuli 10 mg - Änderungen - 27.01.2026
46 Änderungen an Fachinfo Cetirizin Streuli 10 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 teilbare Filmtablette enthält: Cetirizini dihydrochloridum 10,0 mg.
  • -Bei Patienten mit ausschliesslich eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit gleichzeitig eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion ist die Dosis entsprechend anzupassen (siehe «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • +Bei Patienten mit ausschliesslich eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit gleichzeitig eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion ist die Dosis entsprechend anzupassen (siehe "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
  • -Gruppe GFR (ml/min) Dosis und Einnahmehäufigkeit
  • -Normale Nierenfunktion ≥90 1 Filmtablette täglich
  • -Leicht verminderte Nierenfunktion 60 - < 90 1 Filmtablette täglich
  • -Mässig eingeschränkte Nierenfunktion 30 - < 60 ½ Filmtablette täglich
  • -Stark verminderte Nierenfunktion 15- < 30 nicht dialysepflichtige Patienten ½ Filmtablette alle 2 Tage
  • -Terminale Niereninsuffizienz < 15 dialysepflichtige Patienten kontraindiziert
  • +Gruppe GFR (ml/min) Dosis und Einnahmehäufigk
  • + eit
  • +Normale Nierenfunktion ≥90 1 Filmtablette täglich
  • +Leicht verminderte Nierenfunktio 60 - < 90 1 Filmtablette täglich
  • +n
  • +Mässig eingeschränkte 30 - < 60 ½ Filmtablette täglich
  • +Nierenfunktion
  • +Stark verminderte Nierenfunktion 15- < 30nicht dialysepflichtige ½ Filmtablette alle 2
  • + Patienten Tage
  • +Terminale Niereninsuffizienz < 15dialysepflichtige Patienten kontraindiziert
  • + 
  • +
  • -Bei älteren Patienten kann auf Grund der eventuell reduzierten Nierenfunktion eine Anpassung der Dosis angebracht sein (siehe «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • +Bei älteren Patienten kann auf Grund der eventuell reduzierten Nierenfunktion eine Anpassung der Dosis angebracht sein (siehe "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung entsprechend angepasst werden (s. Kapitel «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung entsprechend angepasst werden (s. Kapitel "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit Prädisposition für Harnretention (wie z.Bsp. Rückenmarksverletzung, Prostatavergrösserung), da Cetirizin das Risiko einer Harnretention erhöhen kann.
  • +Vorsicht ist angezeigt bei Patienten mit Prädisposition für Harnretention (wie z.Bsp. Rückenmarksverletzung, Prostatavergrösserung), da Cetirizin das Risiko einer Harnretention erhöhen kann.
  • -Da Cetirizin zu vermehrter Schläfrigkeit führen kann, ist besondere Vorsicht geboten, wenn Cetirizin Streuli 10 mg, Filmtabletten zusammen mit Alkohol oder zentral dämpfenden Pharmaka eingenommen wird.
  • +Da Cetirizin zu vermehrter Schläfrigkeit führen kann, ist besondere Vorsicht geboten, wenn Cetirizin Streuli 10 mg, Filmtabletten zusammen mit Alkohol oder zentral dämpfenden Pharmaka eingenommen wird.
  • -Nebenwirkung Cetirizin 10 mg (n= 3260) Placebo (n= 3061)
  • +Nebenwirkung Cetirizin 10 mg(n= Placebo(n= 3061)
  • + 3260)
  • +
  • -Somnolenz 9,63% 5,00%
  • +Somnolenz 9,63% 5,00%
  • -Schwindel 1,10% 0,98%
  • -Kopfschmerzen 7,42% 8,07%
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Pharyngitis 1,29% 1,34%
  • +Schwindel 1,10% 0,98%
  • +Kopfschmerzen 7,42% 8,07%
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Pharyngitis 1,29% 1,34%
  • -Schmerzen im Abdominalbereich 0,98% 1,08%
  • -Mundtrockenheit 2,09% 0,82%
  • -Übelkeit 1,07% 1,14%
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Müdigkeit 1,63% 0,95%
  • +Schmerzen im Abdominalbereich 0,98% 1,08%
  • +Mundtrockenheit 2,09% 0,82%
  • +Übelkeit 1,07% 1,14%
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
  • +Verabreichungsort
  • +Müdigkeit 1,63% 0,95%
  • + 
  • +
  • -Nebenwirkung Cetirizin 10 mg (n = 1656) Placebo (n = 1294)
  • +Nebenwirkung Cetirizin 10 mg(n = Placebo(n = 1294)
  • + 1656)
  • +
  • -Somnolenz 1,8% 1,4%
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Rhinitis 1,4% 1,1%
  • +Somnolenz 1,8% 1,4%
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Rhinitis 1,4% 1,1%
  • -Diarrhöe 1,0% 0,6%
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Müdigkeit 1,0% 0,3%
  • +Diarrhöe 1,0% 0,6%
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
  • +Verabreichungsort
  • +Müdigkeit 1,0% 0,3%
  • + 
  • +
  • -«sehr häufig» (≥1/10)
  • -«häufig» (≥1/100, <1/10)
  • -«gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100)
  • -«selten» (≥1/10'000, <1/1'000)
  • -«sehr selten» (<1/10'000)
  • -«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +"sehr häufig" (≥1/10)
  • +"häufig" (≥1/100, <1/10)
  • +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
  • +"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
  • +"sehr selten" (<1/10'000)
  • +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -·bei einer Dosierung von 10 mg ein oder zwei Mal täglich die Rekrutierung von Lymphocyten, insbesondere von Eosinophilen, in der Haut gehemmt,
  • -·bei einer Dosis von 30 mg/Tag der Austritt von Eosinophilen in die Bronchioalveolarflüssigkeit nach allergen-induzierten Bronchialkonstriktion inhibiert,
  • -·die Kallikrein-induzierte späte Entzündungsreaktion inhibiert,
  • -·die Expression von Entzündungsmarkern wie ICAM-1 oder VCAM-1 unterdrückt,
  • -·die Wirkung von Histaminliberatoren wie PAF oder Substanz P inhibiert.
  • +bei einer Dosierung von 10 mg ein oder zwei Mal täglich die Rekrutierung von Lymphocyten, insbesondere von Eosinophilen, in der Haut gehemmt,
  • +bei einer Dosis von 30 mg/Tag der Austritt von Eosinophilen in die Bronchioalveolarflüssigkeit nach allergen-induzierten Bronchialkonstriktion inhibiert,
  • +die Kallikrein-induzierte späte Entzündungsreaktion inhibiert,
  • +die Expression von Entzündungsmarkern wie ICAM-1 oder VCAM-1 unterdrückt,
  • +die Wirkung von Histaminliberatoren wie PAF oder Substanz P inhibiert.
  • -Die klinische Wirksamkeit von Cetirizin ist durch eine Reihe von doppelblinden Studien gegen Placebo bzw. im Vergleich mit anderen Antihistaminika belegt worden. Der grundlegende Nachweis der Wirksamkeit für die Indikation «saisonale allergische Rhinitis» wurde anhand von drei Studien mit insgesamt 859 Patienten erbracht. Die Indikationen «perenniale allergische Rhinitis» und «chronische idiopathische Urtikaria» wurden durch die Resultate von drei Studien mit insgesamt 682 Patienten bzw. zwei Studien mit 365 Patienten untermauert.
  • +Die klinische Wirksamkeit von Cetirizin ist durch eine Reihe von doppelblinden Studien gegen Placebo bzw. im Vergleich mit anderen Antihistaminika belegt worden. Der grundlegende Nachweis der Wirksamkeit für die Indikation "saisonale allergische Rhinitis" wurde anhand von drei Studien mit insgesamt 859 Patienten erbracht. Die Indikationen "perenniale allergische Rhinitis" und "chronische idiopathische Urtikaria" wurden durch die Resultate von drei Studien mit insgesamt 682 Patienten bzw. zwei Studien mit 365 Patienten untermauert.
  • -Nach oraler Verabreichung der festen Arzneiform wird Cetirizin rasch aus dem Magendarmtrakt resorbiert. Cetirizin weist im Bereich von 5 bis 60 mg eine lineare Kinetik auf. Nach 3 Tagen wird der «steady state» erreicht.
  • +Nach oraler Verabreichung der festen Arzneiform wird Cetirizin rasch aus dem Magendarmtrakt resorbiert. Cetirizin weist im Bereich von 5 bis 60 mg eine lineare Kinetik auf. Nach 3 Tagen wird der "steady state" erreicht.
  • -Die Kinetik von Cetirizin im «steady state»-Bereich (10 mg/Tag Cetirizin an sieben aufeinander folgenden Tagen) in Patienten mit einer leichten Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance über 40 ml/min) unterscheidet sich nicht wesentlich von derjenigen von gesunden Probanden. Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 10 und 40 ml/min) zeigte sich eine Verdreifachung der Halbwertszeit und eine 70%-ige Reduktion der Clearance im Vergleich zu gesunden Probanden.
  • +Die Kinetik von Cetirizin im "steady state" -Bereich (10 mg/Tag Cetirizin an sieben aufeinander folgenden Tagen) in Patienten mit einer leichten Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance über 40 ml/min) unterscheidet sich nicht wesentlich von derjenigen von gesunden Probanden. Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 10 und 40 ml/min) zeigte sich eine Verdreifachung der Halbwertszeit und eine 70%-ige Reduktion der Clearance im Vergleich zu gesunden Probanden.
  • -Die präklinischen Untersuchungen zur Sicherheit, Pharmakologie und chronischen Toxizität lieferten keine Hinweise auf eine besondere Gefährdung bei Menschen. So liegen die NOEL («no observed effect levels») bei Studien zur chronischen Toxizität bei Hunden um einen Faktor 40 (6 Monatsstudien) bis 75–220 (4 Wochenstudien), bei Affen um einen Faktor 85 über der entsprechenden therapeutischen Dosis beim Menschen.
  • -Bei Meerschweinchen führte eine i.v. Dosis Cetirizin, die dem 200-fachen der Dosis entspricht, welche den Histamin-induzierten Bronchospasma zu unterdrücken vermag, zu keiner Verlängerung des QTc-Intervalls. Auch bei Hunden und Affen, welche über 1 Jahr lang täglich das 275-fache bzw. 225-fache der therapeutischen Dosis beim Menschen p.o. erhielten, zeigte sich ebenfalls keine Auswirkung auf das QTc-Intervall.
  • +Die präklinischen Untersuchungen zur Sicherheit, Pharmakologie und chronischen Toxizität lieferten keine Hinweise auf eine besondere Gefährdung bei Menschen. So liegen die NOEL ( "no observed effect levels" ) bei Studien zur chronischen Toxizität bei Hunden um einen Faktor 40 (6 Monatsstudien) bis 75–220 (4 Wochenstudien), bei Affen um einen Faktor 85 über der entsprechenden therapeutischen Dosis beim Menschen.
  • +Bei Meerschweinchen führte eine i.v. Dosis Cetirizin, die dem 200-fachen der Dosis entspricht, welche den Histamin-induzierten Bronchospasma zu unterdrücken vermag, zu keiner Verlängerung des QTc-Intervalls. Auch bei Hunden und Affen, welche über 1 Jahr lang täglich das 275-fache bzw. 225-fache der therapeutischen Dosis beim Menschen p.o. erhielten, zeigte sich ebenfalls keine Auswirkung auf das QTc-Intervall.
  • -Nach Therapieende fällt der Plasmaspiegel von Cetirizin mit einer Halbwertszeit von etwa 10 Stunden ab. Allergietests sind somit 3 Tage nach Absetzen von Cetirizin Streuli 10 mg wieder möglich.
  • +Nach Therapieende fällt der Plasmaspiegel von Cetirizin mit einer Halbwertszeit von etwa 10 Stunden ab. Allergietests sind somit 3 Tage nach Absetzen von Cetirizin Streuli 10 mg wieder möglich.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -In der Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +In der Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
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