| 60 Änderungen an Fachinfo Mestinon retard |
-Wirkstoff: Pyridostigminbromid.
-Hilfsstoffe:
-Tabletten: Lactose, Excipiens pro compresso.
-Dragées: Saccharose, Excipiens pro compresso obducto.
-Retardtabletten: Excipiens pro compresso obducto.
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Wirkstoffe
- +Pyridostigminbromid.
- +Hilfsstoffe
- +Tabletten:
- +Maydis amylum, lactosum monohydricum 30 mg, magnesii stearas, amylum pregelificatum, silica colloidales anhydrica, talcum.
- +Dragées:
- +Kern: Maydis amylum, magnesii stearas, amylum pregelificatum, povidonum K30, silica colloidales anhydrica, talcum.
- +Filmüberzug: Acaciae gummi, ferrum oxidum flavum, ferrum oxidum rubrum (E172), paraffinum perliquidum, paraffinum solidum, oryzae amylum, saccharum 161,57 mg, talcum.
- +Retardtabletten:
- +Cera carnauba, silica colloidales anhydrica, magnesii stearas, tricalcii phosphas, zeinum.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Tabletten, Dragées: Darmatonie, atonische Obstipation. Myasthenia gravis.
-Retardtabletten: Myasthenia gravis.
- +Tabletten, Dragées: Darmatonie, atonische Obstipation, Myasthenia gravis.
- +Retardtabletten: Myasthenia gravis.
-Tabletten, Dragées:
-Übliche Dosierung
-Bei der Behandlung ist zu beachten, dass sich die volle Wirkung allmählich einstellt, in der Regel innerhalb 15-30 Minuten.
-Darmatonie, atonische Obstipation: 1 Dragée in zweckmässigen Intervallen, z.B. alle 4 Stunden.
-Myasthenia gravis pseudoparalytica: 1-3 Dragées 2-4× tgl., eventuell höhere Dosen.
-Zentrale und periphere Paresen (versuchsweise): 1-6 Dragées tgl., je nach Schwere des Falles.
-Bei Myasthenia gravis hält die Wirkung einer Dosis tagsüber etwa 4 Stunden an, während in der Nacht, bei geringerer körperlicher Betätigung, eine längere, etwa 6 Stunden anhaltende Wirkungsdauer erwartet werden kann.
-Es empfiehlt sich, die Verabreichungszeiten so zu wählen, dass der maximale Effekt mit der stärksten körperlichen Beanspruchung, z.B. beim Aufstehen und bei den Mahlzeiten, zusammenfällt.
-Spezielle Dosierungsanweisungen für Kinder
- +Erwachsene
- +Darmatonie, atonische Obstipation
- +Tabletten, Dragées: 1 Dragée in zweckmässigen Intervallen, z.B. alle 4 Stunden.
- +Zentrale und periphere Paresen (versuchsweise)
- +Tabletten, Dragées: 1-6 Dragées tgl., je nach Schwere des Falles.
- +Myasthenia gravis
- +Tabletten, Dragées: 1-3 Dragées 2-4× tgl., eventuell höhere Dosen.
- +Retardtabletten: Zweimal täglich 1 bis 3 Retardtabletten.
- +Spezielle Dosierungsanweisungen
- +Tabletten, Dragées: Bei der Behandlung ist zu beachten, dass sich die volle Wirkung allmählich einstellt, in der Regel innerhalb 15-30 Minuten.
- +Ältere Patienten
- +Keine speziellen Dosierungsanweisungen.
- +Patienten mit Lebererkrankungen
- +Keine speziellen Dosierungsanweisungen.
- +Patienten mit Nierenerkrankungen
- +Pyridostigmin wird grösstenteils unverändert über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Einschränkung der renalen Clearance einhergehen, können deshalb tiefere Dosen angezeigt sein. Die Dosis soll stets der Wirkung angepasst werden.
- +Pädiatrie
-Retardtabletten:
-Übliche Dosierung
-Zweimal täglich 1 bis 3 Retardtabletten.
-Grundsätzlich ist die Dosierung und die Häufigkeit der täglichen Einnahme abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung. Die oben genannten Dosierungsempfehlungen können deshalb nur als Orientierung dienen und bedürfen der Anpassung an den Bedarf jedes einzelnen Patienten.
- +Myasthenia gravis
- +Tabletten, Dragées: Bei Myasthenia gravis hält die Wirkung einer Dosis tagsüber etwa 4 Stunden an, während in der Nacht, bei geringerer körperlicher Betätigung, eine längere, etwa 6 Stunden anhaltende Wirkungsdauer erwartet werden kann.
- +Es empfiehlt sich, die Verabreichungszeiten so zu wählen, dass der maximale Effekt mit der stärksten körperlichen Beanspruchung, z.B. beim Aufstehen und bei den Mahlzeiten, zusammenfällt.
- +Retardtabletten: Grundsätzlich ist die Dosierung und die Häufigkeit der täglichen Einnahme abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung. Die oben genannten Dosierungsempfehlungen können deshalb nur als Orientierung dienen und bedürfen der Anpassung an den Bedarf jedes einzelnen Patienten.
-Spezielle Dosierungsanweisungen
-Die Zahl der jeweils als Einzeldosis eingenommenen Dragées resp. Tabletten bleibt gleich, nur werden die Retardtabletten innerhalb von 24 Stunden seltener eingenommen, so dass die tägliche Anzahl der Tabletten reduziert wird und die Gesamtdosis gleich bleibt. (Beispiel: Ein Patient, der bisher 6-mal täglich 3 Dragées Mestinon zu 60 mg Wirkstoff (= 6 × 3 × 60 mg = 1080 mg pro Tag) eingenommen hat, erhält nun zweimal täglich 3 Retardtabletten Mestinon retard (= 2 × 3 × 180 mg = 1080 mg pro Tag). Meist ist es anschliessend erforderlich, die Dosierung von Mestinon retard auf den aktuellen Bedarf einzustellen, bei schweren Erkrankungen unter Zuhilfenahme entsprechender Testverfahren. Unter Umständen ist es ratsam, die Einstellung unter stationären Bedingungen durchzuführen. Durch Infektionen oder andere belastende Faktoren kann die jeweils erforderliche Dosis von Mestinon retard Schwankungen unterworfen sein. Der behandelnde Arzt sollte dann sofort zu Rate gezogen werden.
-Zur Überbrückung eines für die Retardtablette zu kurz dauernden Einnahmeintervalls und bei einem kurzzeitigen Spitzenbedarf ist die Kombination mit den Mestinon Dragées zu 60 mg Wirkstoff möglich. (Beispiel: Ein Patient benötigt für eine ungestörte Nachtruhe die letzte Tagesdosis um 22.00 Uhr. Die während der Wachzeit am Tage (8.00–22.00 Uhr) eingenommenen Retardtabletten von Mestinon retard wirken jedoch nur bis 18.00 Uhr. Die Zwischenzeit von 18.00 bis 22.00 Uhr wird mit Mestinon Dragées 60 mg überbrückt.)
- +Die Zahl der jeweils als Einzeldosis eingenommenen Dragées resp. Tabletten bleibt gleich, nur werden die Retardtabletten innerhalb von 24 Stunden seltener eingenommen, so dass die tägliche Anzahl der Tabletten reduziert wird und die Gesamtdosis gleich bleibt. (Beispiel: Ein Patient, der bisher 6-mal täglich 3 Dragées Mestinon zu 60 mg Wirkstoff (= 6 x 3 x 60 mg = 1080 mg pro Tag) eingenommen hat, erhält nun zweimal täglich 3 Retardtabletten Mestinon retard (= 2 x 3 x 180 mg = 1080 mg pro Tag). Meist ist es anschliessend erforderlich, die Dosierung von Mestinon retard auf den aktuellen Bedarf einzustellen, bei schweren Erkrankungen unter Zuhilfenahme entsprechender Testverfahren. Unter Umständen ist es ratsam, die Einstellung unter stationären Bedingungen durchzuführen. Durch Infektionen oder andere belastende Faktoren kann die jeweils erforderliche Dosis von Mestinon retard Schwankungen unterworfen sein. Der behandelnde Arzt sollte dann sofort zu Rate gezogen werden.
- +Zur Überbrückung eines für die Retardtablette zu kurz dauernden Einnahmeintervalls und bei einem kurzzeitigen Spitzenbedarf ist die Kombination mit den Mestinon Dragées zu 60 mg Wirkstoff möglich. (Beispiel: Ein Patient benötigt für eine ungestörte Nachtruhe die letzte Tagesdosis um 22.00 Uhr. Die während der Wachzeit am Tage (8.00 – 22.00 Uhr) eingenommenen Retardtabletten von Mestinon retard wirken jedoch nur bis 18.00 Uhr. Die Zwischenzeit von 18.00 bis 22.00 Uhr wird mit Mestinon Dragées 60 mg überbrückt.)
-Bei Verwendung in der Pädiatrie muss die erforderliche Dosierung besonders sorgfältig austitriert werden.
-Spezielle Dosierungsanweisungen (Alle Mestinon Dosierungsstärken):
-Patienten mit Nierenerkrankungen:
-Pyridostigmin wird grösstenteils unverändert über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit Nierenerkrankungen, die mit einer Einschränkung der renalen Clearance einhergehen, können deshalb tiefere Dosen angezeigt sein. Die Dosis soll stets der Wirkung angepasst werden.
-Ältere Patienten und Patienten mit Lebererkrankungen:
-Keine speziellen Dosierungsanweisungen.
-Differentialdiagnostisch muss bei allen Patienten die Möglichkeit einer «cholinergen Krise» aufgrund einer Pyridostigminbromid-Überdosierung von einer «myasthenen Krise» aufgrund einer Verschlimmerung der Krankheit unterschieden werden. Beide Arten von Krisen äussern sich in einer verstärkten Muskelschwäche. Während aber bei der myasthenen Krise die Anticholinesterase-Behandlung verstärken ist, muss bei der cholinergen Krise die Behandlung sofort abgebrochen und geeignete unterstützende Massnahmen, einschliesslich einer Unterstützung der Atmung, eingeleitet werden.
- +Differentialdiagnostisch muss bei allen Patienten die Möglichkeit einer "cholinergen Krise" aufgrund einer Pyridostigminbromid-Überdosierung von einer "myasthenen Krise" aufgrund einer Verschlimmerung der Krankheit unterschieden werden. Beide Arten von Krisen äussern sich in einer verstärkten Muskelschwäche. Während aber bei der myasthenen Krise die Anticholinesterase-Behandlung zu verstärken ist, muss bei der cholinergen Krise die Behandlung sofort abgebrochen und geeignete unterstützende Massnahmen, einschliesslich einer Unterstützung der Atmung, eingeleitet werden.
-Patienten mit seltenen vererbbaren Problemen wie Galactoseintoleranz, Lapp Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
-Patienten mit seltenen vererbbaren Problemen wie Fructoseintoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharose-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Pharmakokinetische Interaktionen
- +
-Die benötigte Dosis von Mestinon/Mestinon retard kann bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln wie Steroiden oder Immunsuppressiva vermindert sein.
- +Die benötigte Dosis von Mestinon/Mestinon retard kann bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln wie Steroiden oder Immunsuppressiva vermindert sein. Gleichwohl kann eine neue Gabe von Steroiden die Symptome der Myasthenia gravis zunächst verstärken.
- +Pharmakodynamische Interaktionen
-Pyridostigminbromid antagonisiert die Wirkung nichtdepolarisierender Muskelrelaxantien vom Curaretypus (z.B. Pancuronium und Vecuronium). Pyridostigminbromid kann die Wirkung des depolarisierenden Muskelrelaxans Suxamethonium verlängern (s.a. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Andere
- +Pyridostigminbromid antagonisiert die Wirkung nichtdepolarisierender Muskelrelaxantien vom Curaretypus (z.B. Pancuronium und Vecuronium). Pyridostigminbromid kann die Wirkung des depolarisierenden Muskelrelaxans Suxamethonium verlängern (s.a. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Andere Interaktionen
-Schwangerschaft/Stillzeit
- +Schwangerschaft, Stillzeit
- +Schwangerschaft
- +Da während der Schwangerschaft der Schweregrad von Myasthenia gravis oft erheblich schwanken kann, ist besondere Vorsicht geboten, um cholinerge Krisen aufgrund einer Überdosierung zu vermeiden.
- +
-In tierexperimentellen Studien zur Entwicklungstoxizität an Ratten und Kaninchen zeigte Pyridostigminbromid nach oraler Gabe keine teratogenen Wirkungen. Hingegen kam es im maternal toxischen Dosisbereich zu einer erhöhten Resorptionsrate und zu Ossifikationsverzögerungen bei den Föten. In einer Peri-/Postnatalstudie an der Ratte war die Gewichtszunahme bei den Nachkommen behandelter Mütter erniedrigt (siehe auch «Präklinische Daten»).
- +In tierexperimentellen Studien zur Entwicklungstoxizität an Ratten und Kaninchen zeigte Pyridostigminbromid nach oraler Gabe keine teratogenen Wirkungen. Hingegen kam es im maternal toxischen Dosisbereich zu einer erhöhten Resorptionsrate und zu Ossifikationsverzögerungen bei den Föten. In einer Peri-/Postnatalstudie an der Ratte war die Gewichtszunahme bei den Nachkommen behandelter Mütter erniedrigt (siehe auch "Präklinische Daten" ).
-Es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Pyridostigminbromid Auswirkungen auf Neugeborene/Kinder hat. Beobachtungen weisen darauf hin, dass nur vernachlässigbare Mengen von Pyridostigminbromid in die Muttermilch übergehen. Ist eine Behandlung erforderlich, sollte der Säugling auf mögliche Wirkungen überwacht werden oder abgestillt werden.
- +Es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Pyridostigminpromid Auswirkungen auf Neugeborene/Kinder hat. Beobachtungen weisen darauf hin, dass nur vernachlässigbare Mengen von Pyridostigminbromid in die Muttermilch übergehen. Ist eine Behandlung erforderlich, sollte der Säugling auf mögliche Wirkungen überwacht werden oder abgestillt werden.
- +Fertilität
- +Präklinische Untersuchungen an Ratten haben keine negativen Auswirkungen auf das Fortpflanzungsverhalten gezeigt.
- +
-Wie alle cholinergen Arzneimittel kann Mestinon/Mestinon retard entsprechende unerwünschte funktionelle Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem haben.
- +Wie alle cholinergen Arzneimittel kann Mestinon/Mestinon retard entsprechende unerwünschte funktionelle Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem haben.
-«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000).
- +"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "Häufigkeit unbekannt" (kann aus den vorliegenden Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Häufigkeit unbekannt: Arzneimittelüberempfindlichkeit.
-Bei Vorliegen hirnorganischer Veränderungen können unter Behandlung mit Mestinon/Mestinon retard psychopathologische Symptome bis hin zur Psychose auftreten bzw. vorbestehende Symptome verstärkt werden.
-Augen
-Häufigkeit unbekannt: Miosis, erhöhter Tränenfluss, Akkomodationsstörungen.
-Herz-Kreislauf
-Häufigkeit unbekannt: Arrhythmie (inklusive Bradykardie, Tachykardie, AV-Block), Synkope, Hypotonie (s. Überdosierung).
-Atmungsorgane
- +Häufigkeit unbekannt: Bei Vorliegen hirnorganischer Veränderungen können unter Behandlung mit Mestinon/Mestinon retard psychopathologische Symptome bis hin zur Psychose auftreten bzw. vorbestehende Symptome verstärkt werden.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Häufigkeit unbekannt: Synkope.
- +Augenerkrankungen
- +Häufigkeit unbekannt: Miosis, erhöhter Tränenfluss, Akkomodationsstörungen (z.B. verschwommene Sicht).
- +Herzerkrankungen
- +Häufigkeit unbekannt: Arrhythmie (inklusive Bradykardie, Tachykardie, AV-Block), Prinzmetal-Angina.
- +Gefässerkrankungen
- +Häufigkeit unbekannt: Flush, Hypotonie (s. "Überdosierung" ).
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gastrointestinale Störungen
-Häufigkeit unbekannt: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Bauchkrämpfe, gesteigerte Peristaltik, vermehrter Speichelfluss.
-Haut
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Häufigkeit unbekannt: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Bauchbeschwerden (z.B. Schmerzen, Krämpfe usw.), gesteigerte Peristaltik, vermehrter Speichelfluss.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Häufigkeit unbekannt: Hyperhydrosis.
- +Häufigkeit unbekannt: Hyperhydrosis, Urticaria.
-Muskelskelettsystem
-Häufigkeit unbekannt: Erhöhte Muskelschwäche, Muskelzuckungen Tremor und Muskelkrämpfeverminderter Muskeltonus.
-Nieren und Harnwege
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Häufigkeit unbekannt: Erhöhte Muskelschwäche, Muskelzuckungen, Tremor und Muskelkrämpfe oder verminderter Muskeltonus.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Da die Symptome Zeichen einer cholinergen Krise sein können, sollte der behandelnde Arzt unverzüglich zu Rate gezogen werden, damit die Ursache der Erscheinungen abgeklärt werden kann (s. «Überdosierung»).
-
- +Da die Symptome Zeichen einer cholinergen Krise sein können, sollte der behandelnde Arzt unverzüglich zu Rate gezogen werden, damit die Ursache der Erscheinungen abgeklärt werden kann (s. "Überdosierung" ).
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +
-Die Anzeichen einer Überdosierung aufgrund muskarinischer Wirkungen können Bauchkrämpfe, gesteigerte Peristaltik, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, verstärkte Bronchialsekretion, Speichelfluss, Hyperhydrose und Miosis sein.
-Nikotinartige Nebenwirkungen äussern sich als Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen und allgemeine Schwäche bis zu Paralyse. Hypotonie bis zum kardiovaskulären Kollaps, Bradyarrhythmie bis zum Herzstillstand können ebenfalls auftreten.
-Zentralnervöse Wirkungen können Erregung, Verwirrung, verwaschene Sprache, Nervosität, Irritation und visuelle Halluzinationen einschliessen.
- +Pyridostigmin kann zu einer cholinergen Krise führen. Die Anzeichen einer Überdosierung aufgrund muskarinischer Wirkungen können Bauchkrämpfe, gesteigerte Peristaltik, Durchfall, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, verstärkte Bronchialsekretion, Bronchospasmus, Speichelfluss, Hyperhydrose und Miosis sein.
- +Nikotinartige Nebenwirkungen äussern sich als Muskelkrämpfe, Muskelzuckungen und allgemeine Schwäche bis zu Paralyse, welche in besonders schweren Fällen zu Apnoe und zerebrale Anoxie führen kann. Hypotonie bis zum kardiovaskulären Kollaps, Bradyarrhythmie bis zum Herzstillstand können ebenfalls auftreten.
- +Zentralnervöse Wirkungen können Erregung, Verwirrung, verwaschene Sprache, Nervosität, Irritation und visuelle Halluzinationen einschliessen. Krämpfe und Koma können auftreten.
-ATC-Code: N07AA02
- +ATC-Code
- +N07AA02
- +Wirkungsmechanismus
- +Pharmakodynamik
- +Keine Angaben.
- +Klinische Wirksamkeit
- +Keine Angaben.
- +
-Pyridostigmin wird wie andere Arzneimittel des gleichen Typus nur unvollständig aus dem Intestinaltrakt absorbiert. Die Bioverfügbarkeit nach oraler Einnahme liegt bei 3-8%. Bei oraler Anwendung sind deshalb wesentlich höhere Dosen erforderlich als bei parenteraler Gabe.
- +Perorales Pyridostigminbromid wird schlecht absorbiert (etwa zu 22-25%). Die Geschwindigkeit und das Ausmass der Absorption zeigen weitgestreute individuelle Unterschiede.
- +Nach Verabreichung oraler Tagesdosen von 120 mg, 120-370 mg, und 180-1440 mg an gesunde Probanden, betrug die orale Bioverfügbarkeit von Pyridostigminbromid jeweils ca. 7,6%, 18,9% und 3-4%, bei einem Cmax von 40-80 µg/L, 20-100 µg/L und 180 µg/L und einem tmax von 3-4 h, 1,5-6 h und 1,5 h. Diese niedrige und sehr variable Bioverfügbarkeit zwischen den Studien ist auf die niedrige Absorptionsrate von Pyridostigmin zurückzuführen. Bei Patienten mit Myasthenia gravis kann die orale Bioverfügbarkeit auf 3,3% sinken.
- +Es hat sich herausgestellt, dass die Konzentration von Pyridostigmin in der Muttermilch 36-113% gegenüber dem mütterlichen Plasmalevel beträgt, was eine geringe Dosis für den Säugling bedeutet (etwa 0,1% der Dosis pro Kilogramm Körpergewicht von der Mutter ausgehend).
-Pyridostigmin wird metabolisiert zu 3-Hydroxy-N-Methylpyridin und anderen nichtidentifizierten Metaboliten.
- +Pyridostigmin wird nur in geringem Masse metabolisiert. Es wird durch Plasma Cholinesterasen hydrolysiert. Der Hauptmetabolit von Pyridostigmin ist das Hydrolyseprodukt 3-Hydroxy-N-methyl-pyridin.
-In der Mestinon Retardtablette ist der Wirkstoff in ein unlösliches Tablettengerüst eingelagert, um die verzögerte Wirkstoffabgabe zu erreichen. Die unverdauliche Trägersubstanz erscheint im Stuhl, was nicht dahin missverstanden werden darf, dass der Wirkstoff unvollständig resorbiert worden sei.
- +In der Mestinon Retardtablette ist der Wirkstoff in einer unlöslichen Tablettenmatrix eingelagert, um die verzögerte Wirkstoffabgabe zu erreichen. Die unverdauliche Matrix erscheint im Stuhl, was nicht dahin missverstanden werden darf, dass der Wirkstoff unvollständig resorbiert worden sei.
-Nach dreimonatiger Behandlung mit ≥15 mg/kg wurde bei Ratten eine Hemmung der Acetylcholinesterase in den Erythrozyten begleitet von Tremor notiert. Bei 60 mg/kg betrug die Mortalität 10% der behandelten Tiere. In dieser Gruppe wurden auch klinisch-chemische Veränderungen festgestellt. Behandlungsbedingte hämatologische, postmortem oder histopathologische Befunde traten in keiner Dosisgruppe auf.
- +Nach dreimonatiger Behandlung mit ≥15 mg/kg wurde bei Ratten eine Hemmung der Acetylcholinesterase in den Erythrozyten begleitet von Tremor notiert. Bei 60 mg/kg betrug die Mortalität 10% der behandelten Tiere. In dieser Gruppe wurden auch klinisch-chemische Veränderungen festgestellt. Behandlungsbedingte hämatologische, post-mortem oder histopathologische Befunde traten in keiner Dosisgruppe auf.
- +Inkompatibilitäten
- +Keine Angaben.
- +Beeinflussung diagnostischer Methoden
- +Keine Angaben.
- +
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Haltbarkeit nach Anbruch
- +Tabletten: Nach Anbruch 6 Monate haltbar.
- +
-In der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25 °C) und für Kinder unzugänglich lagern.
- +In der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
- +Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- +Hinweise für die Handhabung
- +Keine Angaben.
-Tabletten: 19943 (Swissmedic).
-Dragées: 19945 (Swissmedic).
- +Tabletten: 19945 (Swissmedic).
- +Dragées: 19943 (Swissmedic).
-August 2013.
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- +Juni 2020.
- +Version 102 D
- +
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