| 28 Änderungen an Fachinfo Morphin Sulfate Sintetica 1mg/ml |
-Morphin Sulfate Sintetica Inf Lös 1 mg/ml PP-Beutel 100 ml enthält 354 mg Natrium.
-Morphin Sulfate Sintetica Inj Lös 10 mg/ml Stechamp 1 ml enthält 3,15 mg Natrium.
-Morphin Sulfate Sintetica Inj Lös 50 mg/ml Stechamp 4 ml enthält 7,88 mg Natrium.
-Morphin Sulfate Sintetica Inj Lös 50 mg/ml Stechamp 10 ml enthält 19,7 mg Natrium
- +Morphin Sulfate Sintetica Inf Lös 1 mg/ml PP-Beutel 100 ml enthält 354 mg Natrium.
- +Morphin Sulfate Sintetica Inj Lös 10 mg/ml Stechamp 1 ml enthält 3,15 mg Natrium.
- +Morphin Sulfate Sintetica Inj Lös 50 mg/ml Stechamp 4 ml enthält 7,88 mg Natrium.
- +Morphin Sulfate Sintetica Inj Lös 50 mg/ml Stechamp 10 ml enthält 19,7 mg Natrium
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Infusionslösung
- +Infusionsbeutel zu 1 mg/ml Morphini sulfas pentahydricus (corresp. Morphinum 0,75 mg/ml) enthält morphini sulfas pentahydricus 100 mg/100 ml.
- +Injektionslösungen
- +Stechampulle zu 10 mg/ml Morphini sulfas pentahydricus (corresp. Morphinum 7,5 mg/ml) enthält morphini sulfas pentahydricus 10 mg/1 ml.
- +Stechampulle zu 50 mg/ml Morphini sulfas pentahydricus (corresp. Morphinum 37,6 mg/ml) enthält morphini sulfas pentahydricus 200 mg/4 ml, 500 mg/10 ml.
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-i.v.: Alle 5 Minuten 2,5 mg bis Schmerzkontrolle erreicht ist. Verabreichung durch langsame Injektion.
-Kontinuierliche Infusion: 5 bis 15 mg als Ladedosis über 30 Minuten, anschliessend 2,5 bis 5 mg pro Stunde.
-Pumpengesteuerte Analgesie: 1,0 bis 1,5 mg, Intervall: 5 bis 15 Minuten.
-i.m.: 5 bis 15 mg alle 2 bis 4 Stunden.
- +i.v.: Alle 5 Minuten 2,5 mg bis Schmerzkontrolle erreicht ist. Verabreichung durch langsame Injektion.
- +Kontinuierliche Infusion: 5 bis 15 mg als Ladedosis über 30 Minuten, anschliessend 2,5 bis 5 mg pro Stunde.
- +Pumpengesteuerte Analgesie: 1,0 bis 1,5 mg, Intervall: 5 bis 15 Minuten.
- +i.m.: 5 bis 15 mg alle 2 bis 4 Stunden.
-i.v./i.m.: 10 bis 100 mg alle 2 bis 4 Stunden.
-Kontinuierliche Infusion: 5 bis 200 mg pro Stunde.
- +i.v./i.m.: 10 bis 100 mg alle 2 bis 4 Stunden.
- +Kontinuierliche Infusion: 5 bis 200 mg pro Stunde.
-5 bis 15 mg i.m. mindestens 1 Stunde vor Operationsbeginn.
-5 bis 10 mg i.v. weniger als 1 Stunde vor Operationsbeginn.
- +5 bis 15 mg i.m. mindestens 1 Stunde vor Operationsbeginn.
- +5 bis 10 mg i.v. weniger als 1 Stunde vor Operationsbeginn.
-1,25 bis 10 mg als i.v. Bolus bzw. pro Stunde über eine kontinuierliche Infusion.
- +1,25 bis 10 mg als i.v. Bolus bzw. pro Stunde über eine kontinuierliche Infusion.
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-Studien am Tier haben gezeigt, dass Morphin die Fertilität reduzieren kann (siehe «Präklinische Daten»).
- +Studien am Tier haben gezeigt, dass Morphin die Fertilität reduzieren kann (siehe "Präklinische Daten" ).
-Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nach ihrer klinischen Bedeutung für den Patienten und den MedDRA-Systemorganklassen geordnet. Die den unerwünschten Wirkungen zugewiesene Kategorie der Häufigkeit beruht auf folgender Konvention: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 à <1/10), gelegentlich (≥1/1000 à <1/100), selten (≥1/10 000 à <1/1000), sehr selten (<1/10 000); Häufigkeit unbestimmt (Häufigkeit kann aufgrund der Erfahrungen nach der Zulassung nicht eingeschätzt werden).
- +Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nach ihrer klinischen Bedeutung für den Patienten und den MedDRA-Systemorganklassen geordnet. Die den unerwünschten Wirkungen zugewiesene Kategorie der Häufigkeit beruht auf folgender Konvention: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 à <1/10), gelegentlich (≥1/1000 à <1/100), selten (≥1/10 000 à <1/1000), sehr selten (<1/10 000); Häufigkeit unbestimmt (Häufigkeit kann aufgrund der Erfahrungen nach der Zulassung nicht eingeschätzt werden).
-Zu den körperlichen Entzugssymptomen gehören Muskel-/Gliederschmerzen, Tremor, Restless-Legs-Syndrom, Diarrhö, Bauchkoliken, Übelkeit, grippeähnliche Symptome, Tachykardie und Mydriasis. Psychische Symptome sind unter anderem dysphorische Stimmung, Angst und Reizbarkeit. Arzneimittelabhängigkeit geht häufig mit «Drogenhunger» einher. Behandlungsempfehlungen siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +Zu den körperlichen Entzugssymptomen gehören Muskel-/Gliederschmerzen, Tremor, Restless-Legs-Syndrom, Diarrhö, Bauchkoliken, Übelkeit, grippeähnliche Symptome, Tachykardie und Mydriasis. Psychische Symptome sind unter anderem dysphorische Stimmung, Angst und Reizbarkeit. Arzneimittelabhängigkeit geht häufig mit "Drogenhunger" einher. Behandlungsempfehlungen siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-Je nach Schweregrad der Überdosierung: intravenöse Verabreichung von 0,4–2 mg Naloxonhydrochlorid (Kinder: 0,01 mg/kg Körpergewicht). Falls notwendig 2–3× jeweils nach 2–3 Minuten wiederholen (siehe entsprechende Fachinformation), oder Verabreichung einer Infusion von 2 mg Naloxonhydrochlorid in 500 ml 0,9% NaCl bzw. in 5% Dextrose (0,004 mg Naloxonhydrochlorid/ml). Die Infusions-Geschwindigkeit soll entsprechend der Bolusinjektion eingestellt und der Reaktion des Patienten angepasst werden.
- +Je nach Schweregrad der Überdosierung: intravenöse Verabreichung von 0,4–2 mg Naloxonhydrochlorid (Kinder: 0,01 mg/kg Körpergewicht). Falls notwendig 2–3× jeweils nach 2–3 Minuten wiederholen (siehe entsprechende Fachinformation), oder Verabreichung einer Infusion von 2 mg Naloxonhydrochlorid in 500 ml 0,9% NaCl bzw. in 5% Dextrose (0,004 mg Naloxonhydrochlorid/ml). Die Infusions-Geschwindigkeit soll entsprechend der Bolusinjektion eingestellt und der Reaktion des Patienten angepasst werden.
-Nach i.m. oder i.v. Verabreichung ist die Bioverfügbarkeit nahezu 100%.
-Bei intravenöser Verabreichung tritt die Wirkung nach einigen Minuten ein, nach intramuskulärer oder subkutaner Gabe nach 15 – 30 Minuten. Der maximale analgetische Effekt wird nach i.v. Verabreichung in 20 Min., nach i.m. Verabreichung innerhalb von 30–60 Min. und nach s.c. Verabreichung in 45–90 Min. erreicht. Die Wirkungsdauer beträgt unabhängig von diesen Applikationsarten ungefähr 4 – 6 Stunden.
- +Nach i.m. oder i.v. Verabreichung ist die Bioverfügbarkeit nahezu 100%.
- +Bei intravenöser Verabreichung tritt die Wirkung nach einigen Minuten ein, nach intramuskulärer oder subkutaner Gabe nach 15 – 30 Minuten. Der maximale analgetische Effekt wird nach i.v. Verabreichung in 20 Min., nach i.m. Verabreichung innerhalb von 30–60 Min. und nach s.c. Verabreichung in 45–90 Min. erreicht. Die Wirkungsdauer beträgt unabhängig von diesen Applikationsarten ungefähr 4 – 6 Stunden.
-Die Halbwertszeit von Morphin im Plasma beträgt 2–4 Stunden, die totale Plasma-Clearance 15–30 ml/min/kg. Die Ausscheidung erfolgt über die Galle mit anschliessender Sekretion in den Intestinaltrakt. Dort werden die Konjugate hydrolysiert und das freie Morphin erneut resorbiert (enterohepatischer Kreislauf). Die finale Exkretion erfolgt neben der Galle (7–10% in den Fäzes) über die Nieren.
- +Die Halbwertszeit von Morphin im Plasma beträgt 2–4 Stunden, die totale Plasma-Clearance 15–30 ml/min/kg. Die Ausscheidung erfolgt über die Galle mit anschliessender Sekretion in den Intestinaltrakt. Dort werden die Konjugate hydrolysiert und das freie Morphin erneut resorbiert (enterohepatischer Kreislauf). Die finale Exkretion erfolgt neben der Galle (7–10% in den Fäzes) über die Nieren.
-Bei Neugeborenen ist die Clearance stark vermindert mit Werten um 5 ml/kg/min. Die Morphin-Clearance von Kleinkindern erreicht Werte wie bei Erwachsenen zwischen dem 6. und 30. Lebensmonat. In jedem Fall ist eine Dosistitration notwendig wegen hoher interindividueller Unterschiede.
- +Bei Neugeborenen ist die Clearance stark vermindert mit Werten um 5 ml/kg/min. Die Morphin-Clearance von Kleinkindern erreicht Werte wie bei Erwachsenen zwischen dem 6. und 30. Lebensmonat. In jedem Fall ist eine Dosistitration notwendig wegen hoher interindividueller Unterschiede.
-Morphinsulfat ist empfindlich gegenüber pH-Wert-Schwankungen und fällt in alkalischem Milieu aus. Der Stoff ist inkompatibel mit: Aminophyllin, Barbituraten (Na-Salzen), Phenytoin, Acyclovir(-Na), Fluoruracil, Furosemid, Natriumheparinat (mit Morphinlösungen mit höherer Konzentration als 5 mg/ml), Pethidinhydrochlorid, Promethazinhydrochlorid und Tetrazyklinen. Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +Morphinsulfat ist empfindlich gegenüber pH-Wert-Schwankungen und fällt in alkalischem Milieu aus. Der Stoff ist inkompatibel mit: Aminophyllin, Barbituraten (Na-Salzen), Phenytoin, Acyclovir(-Na), Fluoruracil, Furosemid, Natriumheparinat (mit Morphinlösungen mit höherer Konzentration als 5 mg/ml), Pethidinhydrochlorid, Promethazinhydrochlorid und Tetrazyklinen. Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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