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Home - Fachinformation zu Prilocain Sintetica 5 mg/ml - Änderungen - 27.01.2026
48 Änderungen an Fachinfo Prilocain Sintetica 5 mg/ml
  • -Prilocaini hydrochloridum
  • +Prilocaini hydrochloridum 
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung
  • +Prilocain Sintetica 5 mg/ml (0.5 %):
  • +1 ml Injektionslösung (i. v. Regionalanästhesie (Bier-Block), intraartikuläre Anwendung, Infiltration) enthält 5 mg de Prilocaini hydrochloridum. 1 Ampulle à 10 ml bzw. 20 ml enthält 50 mg bzw. 100 mg Prilocaini hydrochloridum.
  • +Prilocain Sintetica 10 mg/ml (1 %):
  • +1 ml Injektionslösung (epidural, perineural, intraartikulär, Infiltration) enthält 10 mg de Prilocaini hydrochloridum. 1 Ampulle à 10 ml bzw. 20 ml enthält 100 mg bzw. 200 mg Prilocaini hydrochloridum.
  • +Prilocain Sintetica 20 mg/ml (2 %):
  • +1 ml Injektionslösung (epidural, perineural) enthält 20 mg de Prilocaini hydrochloridum. 1 Ampulle à 10 ml bzw. 20 ml enthält 200 mg bzw. 400 mg Prilocaini hydrochloridum.
  • -Wenn verlängerte Blockaden notwendig sind, z. B. bei wiederholter Verabreichung, muss das Risiko beachtet werden, dass toxische Plasmakonzentrationen erreicht oder lokale Nervenschädigungen verursacht werden können.
  • +Wenn verlängerte Blockaden notwendig sind, z. B. bei wiederholter Verabreichung, muss das Risiko beachtet werden, dass toxische Plasmakonzentrationen erreicht oder lokale Nervenschädigungen verursacht werden können.
  • -Blockadetyp Konzentration Dosis Wirkungseintritt Dauer der Anästhesie
  • -mg/ml % mg Min. h
  • -Chirurgische Anästhesie
  • -Lumbale Epiduralanästhesie¹ 20 2,0 300-500 15-20 1,5-2
  • -Thorakale Epiduralanästhesie1 20 2,0 200-300 10-20 1,5-2
  • -Kaudale Epiduralblockade¹ 10 20 1,0 2,0 200-300 300-500 15-30 15-30 1-1,5 1,5-2
  • -i. v. Regionalanästhesie (Bier-Block)
  • -Obere Extremität² Untere Extremität: Tourniquet-Presse Oberschenkel² Tourniquet-Presse Unterschenkel² 5 5 5 0,5 0,5 0,5 200 300 200 10-15 10-15 10-15 * * *
  • -Intraartikuläre Blockade 5 10 0,5 1,0 ≤300 ≤400 5-10 5-10 **
  • -Feldblock (z. B. kleinere Nervenblockaden und Infiltration)
  • -Infiltration 5 10 0,5 1,0 ≤500 ≤500 1-2 1-2 1,5-2 2-3
  • -Fingerblock Interkostal-Blockade# (pro Nerv) 10 10 1,0 1,0 10-50 20-50 2-5 3-5 1,5-2 1-2
  • -Retrobulbär Peribulbär 20 10 2,0 1,0 80 100-150 3-5 3-5 1,5-2 1,5-2
  • -Blockade der Hauptnerven
  • -Brachialplexusblockade:
  • -Axillär Supraklavikulär, Interskalenär und Subclavia-perivaskulär 10 10 1,0 1,0 400-500 300-400 15-30 15-30 1,5-2 1,5-2
  • -Ischiadicus 20 2,0 300-400 15-30 2-3
  • -3 in 1 N. cruralis, N. obturatorius und N. cut. fem. (lateralis) 10 1,0 300-400 15-30 1,5-2
  • +Blockadetyp Konzentration Dosis Wirkungseintritt Dauer der Anästhesie
  • +mg/ml % mg Min. h
  • +Chirurgische Anästhe
  • +sie
  • +Lumbale Epiduralanäs 20 2,0 300-500 15-20 1,5-2
  • +thesie¹
  • +Thorakale Epiduralan 20 2,0 200-300 10-20 1,5-2
  • +ästhesie1
  • +Kaudale Epiduralbloc 1020 1,02,0 200-300300-500 15-3015-30 1-1,51,5-2
  • +kade¹
  • +i. v. Regionalanästh
  • +esie (Bier-Block)
  • +Obere Extremität²Unt 5 55 0,5 0,50,5 200 300200 10-15 10-1510-15 * **
  • +ere Extremität:Tourn
  • +iquet-Presse Obersch
  • +enkel²Tourniquet-Pre
  • +sse Unterschenkel²
  • +Intraartikuläre 510 0,51,0 ≤300≤400 5-105-10 **
  • +Blockade
  • +Feldblock (z. B.
  • +kleinere Nervenblock
  • +aden und Infiltratio
  • +n)
  • +Infiltration 510 0,51,0 ≤500≤500 1-21-2 1,5-22-3
  • +Fingerblock Interkos 1010 1,01,0 10-5020-50 2-53-5 1,5-21-2
  • +tal-Blockade# (pro
  • +Nerv)
  • +Retrobulbär Peribulb 2010 2,01,0 80100-150 3-53-5 1,5-21,5-2
  • +är
  • +Blockade der Hauptne
  • +rven
  • +Brachialplexusblocka
  • +de:
  • +AxillärSupraklavikul 1010 1,01,0 400-500300-400 15-3015-30 1,5-21,5-2
  • +är, Interskalenär
  • +und Subclavia-periva
  • +skulär
  • +Ischiadicus 20 2,0 300-400 15-30 2-3
  • +3 in 1 N. cruralis, 10 1,0 300-400 15-30 1,5-2
  • +N. obturatorius und
  • +N. cut. fem. (latera
  • +lis)
  • -² Während 20 Minuten nach der Injektion die Luft nicht entweichen lassen.
  • +² Während 20 Minuten nach der Injektion die Luft nicht entweichen lassen.
  • -** 30-60 Minuten nach der Auswaschung.
  • +** 30-60 Minuten nach der Auswaschung.
  • + 
  • +
  • -Es wird nicht empfohlen Prilocain für eine Paracervikalblockade oder eine Pudendusblockade in der Geburtshilfe einzusetzen, da dies zu einer Methämoglobinämie bei Neugeborenen führen kann (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es wird nicht empfohlen Prilocain für eine Paracervikalblockade oder eine Pudendusblockade in der Geburtshilfe einzusetzen, da dies zu einer Methämoglobinämie bei Neugeborenen führen kann (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Dosierungen in der Tabelle «Dosierungsempfehlung für Kinder über 6 Monaten bis 12 Jahre» gelten als Richtlinien für den Einsatz in der Pädiatrie. Individuelle Schwankungen können auftreten. Alter und Gewicht sind bei der Dosierung zu beachten. Bei adipösen Kindern ist oft eine stufenweise Reduktion der Dosierung notwendig, und diese sollte auf dem Idealgewicht basieren. Für gezielte Blockade-Techniken und individuelle Bedürfnisse der Patienten, sollten Standardlehrbücher berücksichtigt werden.
  • +Die Dosierungen in der Tabelle "Dosierungsempfehlung für Kinder über 6 Monaten bis 12 Jahre" gelten als Richtlinien für den Einsatz in der Pädiatrie. Individuelle Schwankungen können auftreten. Alter und Gewicht sind bei der Dosierung zu beachten. Bei adipösen Kindern ist oft eine stufenweise Reduktion der Dosierung notwendig, und diese sollte auf dem Idealgewicht basieren. Für gezielte Blockade-Techniken und individuelle Bedürfnisse der Patienten, sollten Standardlehrbücher berücksichtigt werden.
  • -Blockadetyp Konzentration Dosis Wirkungseintritt Dauer der Anästhesie
  • -mg/ml % mg/kg Min. h
  • -Kaudale Epiduralblockade (Kinder >6 Monate) 10 1,0 5 10-15 1-1,5
  • +Blockadetyp Konzentration Dosis Wirkungseintritt Dauer der Anästhesie
  • +mg/ml % mg/kg Min. h
  • +Kaudale Epiduralbloc 10 1,0 5 10-15 1-1,5
  • +kade (Kinder >6
  • +Monate)
  • + 
  • -Prilocain Sintetica 20 mg/ml (2 %) darf nicht an Patienten verabreicht werden, bei denen die folgenden Gesundheitsprobleme vorliegen:
  • +Prilocain Sintetica 20 mg/ml (2 %) darf nicht an Patienten verabreicht werden, bei denen die folgenden Gesundheitsprobleme vorliegen:
  • -Regionale Anästhesien sollten immer mit angemessener Ausrüstung und in entsprechender klinischer Umgebung durchgeführt werden. Die notwendige Ausrüstung und die Medikamente zur Überwachung und notfallmässigen Reanimation sollen in unmittelbarer Nähe sofort zur Verfügung stehen. Wenn umfangreiche Blockaden durchzuführen sind oder hohe Dosen eingesetzt werden, sollte vor der Injektion des Lokalanästhetikums eine i.v.-Kanüle eingelegt werden. Ärzte, die eine Lokalanästhesie durchführen, müssen über eine ausreichende Erfahrung und Übung verfügen, ebenso müssen sie mit der Diagnose und Behandlung möglicher Nebenwirkungen, systemischer Toxizität oder anderer möglichen Komplikationen vertraut sein (siehe «Überdosierung»).
  • +Regionale Anästhesien sollten immer mit angemessener Ausrüstung und in entsprechender klinischer Umgebung durchgeführt werden. Die notwendige Ausrüstung und die Medikamente zur Überwachung und notfallmässigen Reanimation sollen in unmittelbarer Nähe sofort zur Verfügung stehen. Wenn umfangreiche Blockaden durchzuführen sind oder hohe Dosen eingesetzt werden, sollte vor der Injektion des Lokalanästhetikums eine i.v.-Kanüle eingelegt werden. Ärzte, die eine Lokalanästhesie durchführen, müssen über eine ausreichende Erfahrung und Übung verfügen, ebenso müssen sie mit der Diagnose und Behandlung möglicher Nebenwirkungen, systemischer Toxizität oder anderer möglichen Komplikationen vertraut sein (siehe "Überdosierung" ).
  • -– Bei Patienten mit einer schweren Anämie oder einer Herzinsuffizienz sollte das Risiko einer Methämoglobinämie in Betracht gezogen werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +– Bei Patienten mit einer schweren Anämie oder einer Herzinsuffizienz sollte das Risiko einer Methämoglobinämie in Betracht gezogen werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Eine Epiduralanästhesie kann zu Hypotonie und Bradykardie führen. Um das Risiko solcher Komplikationen zu verringern, kann der Kreislauf zuvor mit kristalloiden oder kolloidalen Lösungen aufgefüllt werden. Eine Hypotonie muss sofort mit einem Sympathomimetikum, z. B. 5–10 mg Ephedrin i.v., behandelt werden. Falls notwendig muss die Verabreichung wiederholt werden.
  • +Eine Epiduralanästhesie kann zu Hypotonie und Bradykardie führen. Um das Risiko solcher Komplikationen zu verringern, kann der Kreislauf zuvor mit kristalloiden oder kolloidalen Lösungen aufgefüllt werden. Eine Hypotonie muss sofort mit einem Sympathomimetikum, z. B. 5–10 mg Ephedrin i.v., behandelt werden. Falls notwendig muss die Verabreichung wiederholt werden.
  • -Prilocain Sintetica 5 mg/ml :
  • -Dieses Arzneimittel enthält 32.3 mg Natrium pro Ampulle zu 10 ml resp. 64.6 mg Natrium pro Ampulle zu 20 ml. Dies entspricht 1.62 % resp. 3.23 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g mit der Nahrung. Prilocain Sintetica 10 mg/ml :
  • +Prilocain Sintetica 5 mg/ml :
  • +Dieses Arzneimittel enthält 32.3 mg Natrium pro Ampulle zu 10 ml resp. 64.6 mg Natrium pro Ampulle zu 20 ml. Dies entspricht 1.62 % resp. 3.23 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g mit der Nahrung. Prilocain Sintetica 10 mg/ml :
  • -Prilocain Sintetica 20 mg/ml :
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle zu 10 ml, d. h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Prilocain Sintetica 20 mg/ml :
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Ampulle zu 10 ml, d. h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Spezifische Interaktionsstudien mit Prilocain und Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Spezifische Interaktionsstudien mit Prilocain und Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -- Ereignissen, die direkt oder indirekt durch die Punktion hervorgerufen wurden (z. B. Nerventrauma bzw. epiduraler Abszess).
  • -Häufigkeit: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100 bis <1/10), «gelegentlich» (≥1/1’000 bis <1/100), «selten» (≥1/10’000 bis <1/1’000), «sehr selten» (<1/10’000).
  • +- Ereignissen, die direkt oder indirekt durch die Punktion hervorgerufen wurden (z. B. Nerventrauma bzw. epiduraler Abszess).
  • +Häufigkeit: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100 bis <1/10), "gelegentlich" (≥1/1’000 bis <1/100), "selten" (≥1/10’000 bis <1/1’000), "sehr selten" (<1/10’000).
  • -Gelegentlich: Methämoglobinämie (siehe «Überdosierung»), Zyanose.
  • +Gelegentlich: Methämoglobinämie (siehe "Überdosierung" ), Zyanose.
  • + 
  • +
  • -Gelegentlich: Anzeichen und Symptome einer ZNS Toxizität (Konvulsionen, Parästhesia circumoralis, Taubheit der Zunge, Hyperacusia, Sehstörungen, Tremor, Tinnitus, Dysarthrie, Bewusstseinsverlust) (siehe «Überdosierung» und «Pharmakokinetik»).
  • +Gelegentlich: Anzeichen und Symptome einer ZNS Toxizität (Konvulsionen, Parästhesia circumoralis, Taubheit der Zunge, Hyperacusia, Sehstörungen, Tremor, Tinnitus, Dysarthrie, Bewusstseinsverlust) (siehe "Überdosierung" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Neugeborenen und Kleinkindern besteht ein erhöhtes Risiko einer Methämoglobinbildung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -
  • +Bei Neugeborenen und Kleinkindern besteht ein erhöhtes Risiko einer Methämoglobinbildung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • + 
  • +
  • -Toxizitätserscheinungen des Zentralnervensystems (siehe «Überdosierung») gehen den kardiovaskulären Wirkungen voraus, da die zentralnervösen Erscheinungen bereits in geringeren Plasmakonzentrationen auftreten.
  • +Toxizitätserscheinungen des Zentralnervensystems (siehe "Überdosierung" ) gehen den kardiovaskulären Wirkungen voraus, da die zentralnervösen Erscheinungen bereits in geringeren Plasmakonzentrationen auftreten.
  • + 
  • + 
  • +
  • -Die Löslichkeit von Prilocain ist auf einen pH-Wert von bis auf 7,0 beschränkt. Dies muss insbesondere beachtet werden, wenn Prilocain mit alkalischen Lösungen, z. B. Carbonaten, gemischt werden soll, da es zu Ausfällungen kommen kann.
  • +Die Löslichkeit von Prilocain ist auf einen pH-Wert von bis auf 7,0 beschränkt. Dies muss insbesondere beachtet werden, wenn Prilocain mit alkalischen Lösungen, z. B. Carbonaten, gemischt werden soll, da es zu Ausfällungen kommen kann.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Prilocain Sintetica Injektionslösung 5 mg/ml, Ampullen 10 x 10 ml und 5 x 20 ml Ⓑ
  • -Prilocain Sintetica Injektionslösung 10 mg/ml, Ampullen 10 x 10 ml und 5 x 20 ml Ⓑ
  • -Prilocain Sintetica Injektionslösung 20 mg/ml, Ampullen 10 x 10 ml und 5 x 20 ml Ⓑ
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Sintetica SA, 6850 Mendrisio.
  • -Stand der Information
  • -Februar 2021
  • +Prilocain Sintetica Injektionslösung 5 mg/ml, Ampullen 10 x 10 ml und 5 x 20 ml
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