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Home - Fachinformation zu Avastin 100 mg/4 ml - Änderungen - 13.11.2015
16 Änderungen an Fachinfo Avastin 100 mg/4 ml
  • -Wirkstoff: Bevacizumabum (humanisierter monoklonaler Antikörper, hergestellt in CHO [Chinese Hamster Ovary]- Zellen).
  • +Wirkstoff: Bevacizumabum (humanisierter monoklonaler Antikörper, hergestellt in CHO [Chinese Hamster Ovary]-Zellen).
  • -Patientinnen mit persistierendem, rezidivierendem oder metastasiertem Zervixkarzinom, die mit Avastin behandelt werden, können ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von venösen thromboembolischen Ereignissen haben (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Da die Angiogenese für die fötale Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist, könnte die Hemmung der Angiogenese nach Verabreichung von Avastin den Ausgang einer Schwangerschaft negativ beeinflussen.
  • -Bei schwangeren Frauen wurden keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien durchgeführt. Da IgG die Plazentaschranke passiert, ist es denkbar, dass Avastin beim Föten die Angiogenese hemmt. Deshalb sollte Avastin während einer Schwangerschaft nicht angewendet werden. Frauen im gebärfähigen Alter wird dringend empfohlen, während einer Therapie mit Avastin eine zuverlässige Verhütungsmethode anzuwenden. Aus pharmakokinetischen Überlegungen sollten die Verhütungsmassnahmen bis zu mindestens 6 Monaten nach der letzten Verabreichung von Avastin fortgesetzt werden. Avastin hat sich nach Verabreichung in Kaninchen als embryotoxisch und teratogen erwiesen (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Da die Angiogenese für die fötale Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist, könnte die Hemmung der Angiogenese nach Verabreichung von Avastin den Ausgang einer Schwangerschaft negativ beeinflussen. Avastin hat sich nach Verabreichung in Kaninchen als embryotoxisch und teratogen erwiesen (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Bei schwangeren Frauen wurden keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien durchgeführt. Da IgG die Plazentaschranke passiert, ist es denkbar, dass Avastin beim Föten die Angiogenese hemmt. Nach der Markteinführung wurden Fälle von Anomalien des ungeborenen Kindes (inklusive Deformationen der Extremitäten, kardiale Anomalien) bei Frauen festgestellt, die mit Bevacizumab als Monotherapie oder in Kombination mit bekannten embryotoxischen Chemotherapeutika behandelt worden waren (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Avastin ist während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Frauen im gebärfähigen Alter wird dringend empfohlen, während einer Therapie mit Avastin eine zuverlässige Verhütungsmethode anzuwenden. Aus pharmakokinetischen Überlegungen sollten die Verhütungsmassnahmen bis zu mindestens 6 Monaten nach der letzten Verabreichung von Avastin fortgesetzt werden.
  • +Kongenitale, familiäre und genetische Erkrankungen
  • +Bei Frauen, die mit Bevacizumab als Monotherapie oder in Kombination mit bekannten embryotoxischen Chemotherapeutika behandelt worden waren, wurden Fälle von Anomalien des ungeborenen Kindes festgestellt (Deformationen der Extremitäten; Enzephalozele; Ventrikelseptumdefekte, persistierender Ductus arteriosus oder fehlende Koronararterie) (siehe auch «Schwangerschaft» und «Präklinische Daten»).
  • -Median (Monate) 3,4 6,8
  • -Hazard Ratio (95% Konfidenzintervall) 0,384 [0,300; 0,491]
  • +Median (Monate) 3,4 6,7
  • +Hazard Ratio (95% Konfidenzintervall) 0,379 [0,296; 0,485]
  • -Hazard Ratio (95% Konfidenzintervall) 0,887 (0,691; 1,140)
  • -p-Wert 0,3465
  • +Hazard Ratio (95% Konfidenzintervall) 0,870 (0,678; 1,116)
  • +p-Wert 0,2711
  • -** Die finale Analyse des Gesamtüberlebens wurde durchgeführt, nachdem 253 Todesfälle eingetreten waren, was 70% der eingeschlossenen Patientinnen entsprach.
  • +** Zum Zeitpunkt der finalen Analyse des Gesamtüberlebens (25. Januar 2013) waren in den beiden Behandlungsarmen insgesamt 266 Patienten (73,7%) verstorben.
  • -In bis zu 26-wöchigen Untersuchungen bei Makaken kam es unter Avastin bei Tieren in der aktiven Wachstumsphase mit offenen Wachstumszonen zu einer Dysplasie der Epiphysenfuge. Dieser Effekt trat bei Expositionen auf, die – gemessen an den durchschnittlichen Serumkonzentrationen – etwas unter der beim Menschen zu erwartenden klinischen Exposition liegen. Solange Avastin höchstwahrscheinlich nur an erwachsene Patienten mit geschlossenen Wachstumsplatten verabreicht wird, ist nicht zu erwarten, dass in der klinischen Population eine solche Dysplasie der Epiphysenfuge auftritt.
  • +In bis zu 26-wöchigen Untersuchungen bei Makaken kam es unter Avastin bei Tieren in der aktiven Wachstumsphase mit offenen Wachstumszonen zu einer Dysplasie der Epiphysenfuge. Dieser Effekt trat bei Expositionen auf, die – gemessen an den durchschnittlichen Serumkonzentrationen – etwas unter der beim Menschen zu erwartenden klinischen Exposition liegen.
  • -Avastin hat sich nach Verabreichung an Kaninchen als embryotoxisch und teratogen erwiesen. Die beobachteten Effekte waren Abnahme der Körpergewichts von Mutter und Fötus, Zunahme fötaler Resorptionen und erhöhte Inzidenz spezifischer massiver und skelettaler Missbildungen bei den Föten. Bei allen geprüften Dosierungen im Bereich von 10-100 mg/kg wurden unerwünschte Auswirkungen auf die Föten beobachtet.
  • +Avastin hat sich beim Kaninchen in Dosen, die unterhalb denjenigen maternale Toxizität verursachend lagen, als embryotoxisch und teratogen erwiesen. Effekte (Abnahme des Körpergewichts von Mutter und Fötus, Zunahme fötaler Resorptionen und erhöhte Inzidenz skelettaler Missbildungen bei den Föten) wurden bei allen geprüften Dosierungen im Bereich von 10100 mg/kg (entsprechend dem 1-12-Fachen der empfohlenen Humandosis) beobachtet. Missbildungen bei Föten (z.B. in Form von Deformationen der Extremitäten), die im Postmarketing-Umfeld nach Exposition vor der Konzeption oder im ersten Trimenon beobachtet wurden, sind im Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen» aufgeführt.
  • -September 2015.
  • +Oktober 2015.
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