| 48 Änderungen an Fachinfo Felodipin-Mepha 2,5 mg |
-Die Dosierung sollte individuell angepasst werden. Es wird eine Initialdosierung von 5 mg einmal täglich empfohlen, welche wenn nötig auf 2,5 mg reduziert oder auf
-10 mg einmal täglich erhöht werden kann.
- +Die Dosierung sollte individuell angepasst werden. Es wird eine Initialdosierung von 5 mg einmal täglich empfohlen, welche wenn nötig auf 2,5 mg reduziert oder auf 10 mg einmal täglich erhöht werden kann.
- +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion kann die Plasmakonzentration von Felodipin erhöht sein. Deshalb sind möglicherweise tiefere Dosierungen angezeigt (siehe «Pharmakokinetik»). Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung ist Felodipin-Mepha kontraindiziert.
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung notwendig. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung ist Vorsicht angezeigt.
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-Dosierung bei Patienten mit Niereninsuffizienz
-Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung notwendig. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung ist Vorsicht angezeigt.
-Dosierung bei Patienten mit Leberinsuffizienz
-Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion kann die Plasmakonzentration von Felodipin erhöht sein. Deshalb sind möglicherweise tiefere Dosierungen angezeigt (siehe «Pharmakokinetik»). Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung ist Felodipin-Mepha kontraindiziert
-Kinder
-Für die Anwendung von Felodipine bei Kindern liegen nur wenige Daten vor. Eine Anwendung bei Kindern kann daher nicht empfohlen werden.
-Korrekte Einnahme der Retardtabletten
- +Kinder und Jugendliche
- +Für die Anwendung von Felodipine bei Kindern und Jugendlichen liegen nur wenige Daten vor. Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen kann daher nicht empfohlen werden.
- +Art der Anwendung
- +Die Komedikation von Felodipin-Mepha Retardtabletten mit dem CYP3A4-Enzyminhibitor Itraconazol ist kontraindiziert, da bei gleichzeitiger Anwendung durch Erhöhung des Plasmaspiegels von Felodipin-Mepha ein erhöhtes Risiko für potenziell schwerwiegende (einschliesslich letaler) unerwünschte Wirkungen, wie z.B. Torsades de Pointes oder Rhabdomyolyse besteht.
-Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Felodipin-Mepha Retardtabletten mit bestimmten Arzneimitteln kann die Wirksamkeit von Felodipin-Mepha Retardtabletten und/oder des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels verändern und schwerwiegende (einschliesslich letaler) unerwünschte Wirkungen, wie z.B. Torsades de Pointes oder Rhabdomyolyse verursachen. Arzneimittel, die in Kombination mit Felodipin-Mepha Retardtabletten kontraindiziert sind oder deren Anwendung nur mit Vorsicht empfohlen wird, sind in den Rubriken «Kontraindikationen» und «Interaktionen» zu finden.
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-CYP3A4-Inhibitoren: Die gleichzeitige Verabreichung von Enzym-Inhibitoren (z.B. Cimetidin, Erythromycin, Itraconazol, Ketoconazol und gewisse Flavanoide z.B. in Grapefruit-Säften [siehe «Pharmakokinetik»]) sowie HIV-Protease-Hemmer (z.B. Ritonavir) können zu einem Anstieg des Felodipin-Plasmaspiegels führen.
- +CYP3A4-Inhibitoren: Die gleichzeitige Verabreichung von Enzym-Inhibitoren (z.B. Cimetidin, Erythromycin, Itraconazol, Ketoconazol und gewisse Flavonoide z.B. in Grapefruit-Säften, [siehe «Pharmakokinetik»]) sowie HIV-Protease-Hemmer (z.B. Ritonavir) können zu einem Anstieg des Felodipin-Plasmaspiegels führen.
- +Schwangerschaft
- +Stillzeit
- +
-Immunsystem
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
- +„sehr häufig“ (≥1/10)
- +„häufig“ (≥1/100, <1/10),
- +„gelegentlich“ (≥1/1'000, <1/100)
- +„selten“ (≥1/10'000, <1/1'000)
- +„sehr selten“ (<1/10'000)
- +„nicht bekannt“ (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Nervensystem
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Sehr selten: Unruhe
-Herz
- +Sehr selten: Unruhe.
- +Herzerkrankungen
-Gefässe
- +Gefässerkrankungen
-Atmungsorgane
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gastrointestinale Störungen
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Leber und Galle
- +Leber- und Gallenerkrankungen
-Haut
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Muskelskelettsystem
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
-Nieren und Harnwege
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Reproduktionssystem und Brust
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-Allgemeine Störungen
- +Allgemeine Erkrankungen
-Symptome
- +Anzeichen und Symptome
-Massnahmen
- +Behandlung
-Sympathomimetika mit überwiegender Wirkung an α1–Adrenorezeptoren können zusätzlich verabreicht werden, wenn die oben genannten Massnahmen eine ungenügende Wirkung zeigen.
- +Sympathomimetika mit überwiegender Wirkung an α1-Adrenorezeptoren können zusätzlich verabreicht werden, wenn die oben genannten Massnahmen eine ungenügende Wirkung zeigen.
-ATC-Code C08CA02
-Wirkungsmechanismus
- +ATC-Code
- +C08CA02
- +Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik
-Felodipin verfügt über eine milde natriuretische/diuretische Wirkung und verursacht keine Flüssigkeitsretention. Als Folge der Vasodilatation können Oedeme auftreten.
- +Felodipin verfügt über eine milde natriuretische/diuretische Wirkung und verursacht keine Flüssigkeitsretention. Als Folge der Vasodilatation können Ödeme auftreten.
-Pharmakodynamik
-Siehe Abschnitt «Wirkungsmechanismus».
-Grapefruitsaft erhöht die Bioverfügbarkeit von Felodipin durch Hemmung des Firstpass-Metabolismus. Die klinische Bedeutsamkeit ist unklar.
- +Grapefruitsaft erhöht die Bioverfügbarkeit von Felodipin durch Hemmung des Firstpass Metabolismus. Die klinische Bedeutsamkeit ist unklar.
- +Nierenfunktionsstörungen
- +Genotoxizität / Kanzerogenität
- +Reproduktionstoxizität
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-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-September 2013.
-Interne Versionsnummer: 4.3
- +Februar 2024.
- +Interne Versionsnummer: 5.2
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