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Home - Fachinformation zu Kiovig - Änderungen - 17.02.2016
42 Änderungen an Fachinfo Kiovig
  • -Wirkstoff: Immunglobulin vom Menschen (IVIg). Protein mit ³ 98% Immunglobulin G (IgG).
  • -Verteilung der IgG-Subklassen: IgG1 ³ 56,9%; IgG2 ³ 26,6%; IgG3 ³ 3,4%; IgG4 ³ 1,7%.
  • -IgA-Gehalt: £ 140 µg/ml.
  • +Wirkstoff: Immunglobulin vom Menschen (IVIg). Protein mit 98% Immunglobulin G (IgG).
  • +Verteilung der IgG-Subklassen: IgG1 56,9%; IgG2 26,6%; IgG3 3,4%; IgG4 1,7%.
  • +IgA-Gehalt: 40 µg/ml.
  • -1 ml Lösung enthält: 100 mg humanes Protein mit einem IgG-Gehalt von mindestens 98% (10%-ige Lösung).
  • +1 ml Lösung enthält: 100 mg humanes Protein mit einem IgG-Gehalt von mindestens 98% (10%ige Lösung).
  • +–Überwachung auf Anzeichen und Symptome einer Thrombose
  • +–Bestimmung der Blutviskosität bei Patienten mit Risiko für Hyperviskosität
  • +
  • -Es liegen klinische Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Verabreichung von intravenösem Immunglobulin und thromboembolischen Ereignissen wie Herzinfarkt, zerebrovaskuläre Ereignisse (einschliesslich Schlaganfall), Lungenembolie und tiefer Venenthrombose vor. Diese sind wahrscheinlich auf einen relativen Anstieg der Blutviskosität bei Anwendung von Immunglobulin zurückzuführen. Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren (Diabetes, zerebrovaskuläre Erkrankung, Nikotinabusus, art. Hypertonie, Hyperlipidämie) weisen ein höheres Risiko für thromboembolische Ereignisse auf. Bei der Verschreibung und der Infusion von intravenösem Immunglobulin ist bei adipösen Patienten und Patienten mit bereits vorliegenden Risikofaktoren für thrombotische Ereignisse wie Anamnese von Atherosklerose, mehrere kardiovaskuläre Risikofaktoren, fortgeschrittenes Alter, beeinträchtigtes Herzminutenvolumen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und einer Anamnese mit vaskulärer Erkrankung oder thrombotischen Ereignissen, bei Patienten mit erworbener oder angeborener Thromboseneigung, Hyperkoagulation, bei Patienten mit längeren Phasen einer Immobilität, bei Patienten mit schwerer Hypovolämie und bei Patienten mit Krankheiten, welche die Blutviskosität erhöhen, besondere Vorsicht angezeigt.
  • +Es liegen klinische Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Verabreichung von intravenösem Immunglobulin und thromboembolischen Ereignissen wie Herzinfarkt, zerebrovaskuläre Ereignisse (einschliesslich Schlaganfall), Lungenembolie und tiefer Venenthrombose vor. Diese sind wahrscheinlich auf einen relativen Anstieg der Blutviskosität bei Anwendung von Immunglobulin zurückzuführen. Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren (Diabetes, zerebrovaskuläre Erkrankung, Nikotinabusus, art. Hypertonie, Hyperlipidämie) weisen ein höheres Risiko für thromboembolische Ereignisse auf. Bei der Verschreibung und der Infusion von intravenösem Immunglobulin ist bei adipösen Patienten und Patienten mit bereits vorliegenden Risikofaktoren für thrombotische Ereignisse wie Anamnese von Atherosklerose, mehrere kardiovaskuläre Risikofaktoren, fortgeschrittenes Alter, beeinträchtigtes Herzminutenvolumen, Bluthochdruck, Einnahme von Östrogenen, Diabetes mellitus und einer Anamnese mit vaskulärer Erkrankung oder thrombotischen Ereignissen, bei Patienten mit erworbener oder angeborener Thromboseneigung, Hyperkoagulation, bei Patienten mit längeren Phasen einer Immobilität, bei Patienten mit schwerer Hypovolämie, bei Patienten mit Krankheiten, welche die Blutviskosität erhöhen, bei Patienten mit permanenten vaskulären Kathetern und bei Patienten mit hochdosierter und schneller Infusion, besondere Vorsicht angezeigt.
  • -Fälle von akutem Nierenversagen wurden bei Patienten unter intravenöser Immunglobulin-Therapie berichtet. Dazu zählen akutes Nierenversagen, akute Nierentubulusnekrose, proximale Tubulunephropathie und osmotische Nephrose. In den meisten Fällen wurden Risikofaktoren wie z. B. vorbestehende Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Hypovolämie, Übergewicht, nephrotoxische Begleitmedikation, Alter über 65 Jahre, Sepsis oder Paraproteinämie nachgewiesen.
  • +Fälle von akutem Nierenversagen wurden bei Patienten unter intravenöser Immunglobulin-Therapie berichtet. Dazu zählen akutes Nierenversagen, akute Nierentubulusnekrose, proximale Tubulunephropathie und osmotische Nephrose. In den meisten Fällen wurden Risikofaktoren wie z. B. vorbestehende Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Hypovolämie, Übergewicht, nephrotoxische Begleitmedikation, Alter über 65 Jahre, Sepsis, Hyperviskosität oder Paraproteinämie nachgewiesen.
  • -Es wurde von non-kardiogenen Pulmonalödemen (transfusionsbedingte akute Lungenverletzung, TRALI-Syndrom) bei Patienten berichtet, denen intravenöses Immunglobulin (einschliesslich KIOVIG) verabreicht wurde.
  • +Es wurde von nonkardiogenen Pulmonalödemen (transfusionsbedingte akute Lungenverletzung, TRALI-Syndrom) bei Patienten berichtet, denen intravenöses Immunglobulin (einschliesslich KIOVIG) verabreicht wurde.
  • -- AMS kann häufiger bei einer hochdosierten Behandlung mit intravenösen Immunglobulinen (2 g/kg) auftreten.
  • +- AMS kann häufiger bei einer hochdosierten Behandlung mit intravenösen Immunglobulinen (2 g/kg) auftreten. Aus post-marketing Daten mit KIOVIG konnte keine klare Korrelation von AMS zu höheren Dosen beobachtet werden. Eine höhere Inzidenz von AMS wurde bei Frauen beobachtet.
  • -Es wurden 4 klinische Studien mit KIOVIG durchgeführt: 2 klinische Studien bei Patienten mit primären Immundefekt (PID), eine in Europa mit 22 Patienten und eine in den USA mit 61 PID Patienten. In Europa wurde eine weitere klinische Studie an 23 Patienten mit Idiopathischer Thrombozytopenischer Purpura (ITP) durchgeführt. Eine klinische Studie mit 44 Patienten mit Multifokaler Motorischer Neuropathie (MMN) wurde in den USA und Kanada durchgeführt. Es wurden wenige schwerwiegende unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) während dieser Studien beobachtet, 2 Ereignisse an aseptischer Meningitis bei 1 Patienten in der US-amerikanischen PID-Studie und ein Ereignis an Lungenembolie bei 1 Patienten in der MMN klinischen Studie. Die meisten beobachteten UAWs waren bei allen Indikationen leicht bis mittelschwer.
  • -In den europäischen und US-amerikanischen PID-Studien betrug die durchschnittliche UAW-Rate pro Infusion 0,27. Der viel höheren Dosierung entsprechend war die UAW-Rate pro Infusion in den ITP-Studien erwartungsgemäss höher (0,49); 87,5% dieser UAWs wurden als leicht beurteilt. In der MMN klinischen Studie betrug die UAW-Rate pro Infusion 0.10. Die UAWs, die in den 4 Studien und in den spontanen UAW Meldungen nach Zulassung berichtet wurden, sind untenstehend zusammengefasst und gemäss MedDRA Systemorganklassen und Häufigkeit kategorisiert.
  • -Die Häufigkeit wurde anhand der folgenden Kriterien bestimmt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (³ 1/100, < 1/10), gelegentlich (> 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000) und sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +Die Häufigkeit wurde anhand der folgenden Kriterien bestimmt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig ( 1/100, < 1/10), gelegentlich (> 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000) und sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Infektionen
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Blut und Lymphsystem
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • +Gelegentlich: erniedrigte Leukozytenzahl, erniedrigter Hämatokrit, erniedrigte ErythrozytenzahlEinzelfälle: direkter Coombs-Test positiv, erniedrigte Sauerstoffsättigung
  • -Immunsystem
  • -Häufig: Überempfindlickeit
  • -Einzelfälle: Anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reaktion,
  • -Endokrine Störungen
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Gelegentlich: Überempfindlickeit, anaphylaktische Reaktion
  • +Einzelfälle: Anaphylaktischer Schock
  • +Endokrine Erkrankungen
  • -Psychiatrische Störungen
  • +Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
  • +Häufig: Verminderter Appetit
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • -Nervensystem
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (46.0%)
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (28.8%)
  • -Gelegentlich: Amnesie, Brennen, Dysarthrie, Geschmacksstörung, Gleichgewichtsstörung, Tremor
  • -Einzelfälle: Transitorische ischämische Attacken, Schlaganfall
  • -Augen
  • +Gelegentlich: Amnesie, Dysarthrie, Geschmacksstörung, Gleichgewichtsstörung, Tremor
  • +Einzelfälle: Transitorische ischämische Attacken, zerebrovaskuläres Ereignis
  • +Augenerkrankungen
  • -Ohr und Innenohr
  • -Häufig: Vertigo
  • -Gelegentlich: Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr
  • -Herz
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • +Gelegentlich: Vertigo, Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr
  • +Herzerkrankungen
  • -Gelegentlich: Sinustachykardie
  • -Gefässe
  • -Häufig: Hitzegefühl, Hypertonie
  • -Gelegentlich: peripheres Kältegefühl, Phlebitis, Hitzewallung,
  • -Einzelfälle: Tiefe Beinvenenthrombose, Hypotonie, Myokardinfarkt,
  • -Atmungsorgane
  • -Sehr häufig: Husten (10.7%)
  • -Häufig: Rhinorrhoe, Asthma, Nasenverstopfung, Schmerzen im Oropharynx
  • -Gelegentlich: Dyspnoe, oropharyngeale Schwellung
  • +Einzelfälle: Myokardinfarkt
  • +Gefässerkrankungen
  • +Sehr häufig: Hypertonie (12.5%)
  • +Häufig: Hitzegefühl
  • +Gelegentlich: peripheres Kältegefühl, Phlebitis
  • +Einzelfälle: Tiefe Beinvenenthrombose, Hypotonie,
  • +Erkrankungen der Atemwerge, des Brustraums und des Mediastinums
  • +Häufig: Husten, Rhinorrhoe, Asthma, Nasenverstopfung, Schmerzen im Oropharynx, Dyspnoe
  • +Gelegentlich:Oropharyngeale Schwellung, erhöhte Atemfrequenz
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Sehr häufig: Übelkeit (12.7%), Erbrechen (10.0%)
  • -Häufig: Diarrhoe, Abdominalschmerz
  • -Haut
  • -Häufig: Pruritus, Ausschlag, Urtikaria, erythematöser Ausschlag, juckender Ausschlag
  • -Gelegentlich: Angiooedem, akute Urtikaria, kalter Schweiss, Dermatitis, Lichtempfindlichkeitsreaktion, nächtliche Schweissausbrüche, Hyperhidrosis
  • -Muskelskelettsystem
  • -Sehr häufig: Schmerz in einer Extremität (10.7%)
  • -Häufig: Rückenschmerzen, Myalgie Muskelkrämpfe, Muskelschwäche
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Sehr häufig: Übelkeit (10.2%)
  • +Häufig: Diarrhoe, Erbrechen, Abdominalschmerz, Dyspepsie
  • +Gelegentlich: Blähungen
  • +Affektionen der Leber und GallenblaseGelegentlich: Erhöhter Blutcholesterinspiegel, erhöhte Alaninaminotransferase
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Sehr häufig: Ausschlag (11.8%)
  • +Häufig: Quetschung, Pruritus, Urtikaria, Dermatitis, Erythem
  • +Gelegentlich: Angiooedem, akute Urtikaria, kalter Schweiss, Lichtempfindlichkeitsreaktion, nächtliche Schweissausbrüche, Hyperhidrosis
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Häufig: Rückenschmerzen, Arthralgie, Schmerz in einer Extremität, Myalgie Muskelkrämpfe, Muskelschwäche
  • -Nieren und Harnwege
  • -Gelegentlich: Proteinurie
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • -Sehr häufig: Fieber (22.7%%), Ermüdung (14.0%)
  • -Häufig: grippeähnliche Erkrankung , Brustkorbbeschwerden, Brustenge, Brustkorbschmerz, Asthenie, Unwohlsein, periphere Ödeme, Schmerzen an der Infusionsstelle, Schwellungen an der Infusionsstelle, Reaktionen an der Infusionsstelle, Schüttelfrost
  • -Gelegentlich: Juckreiz an der Injektionsstelle, Hitzewallungen, Phlebitis an der Infusionsstelle, Druckschmerz an der Infusionsstelle, Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion, Schwellung, Schüttelfrost
  • -Untersuchungen
  • -Häufig: Erhöhte Körpertemperatur, erhöhter Blutdruck, erniedrigte Leukozytenzahl, erhöhte Alaninaminotransferase
  • -Gelegentlich: Erhöhter Blutcholesterinspiegel, erhöhter Blutkreatininspiegel, erhöhter Blut-Harnstoffspiegel, erniedrigter Hämatokrit, erniedrigte Erythrozytenzahl, erhöhte Atemfrequenz
  • -Einzelfälle: direkter Coombs-Test positiv, erniedrigte Sauerstoffsättigung
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Gelegentlich: Proteinurie, erhöhter Blutkreatininspiegel, erhöhter Blut-Harnstoffspiegel
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Sehr häufig: Lokale Reaktionen (Schmerz/ Schwellung/ Reaktion, Juckreiz) (13.41%), Fieber (10.0%), Ermüdung (11.1%)
  • +Häufig: Schüttelfrost, Ödem, grippeähnliche Erkrankung , Brustkorbbeschwerden, Brustkorbschmerz, Asthenie, Unwohlsein, Rigor
  • +Gelegentlich: Brustenge, Hitzewallungen, Brennen, Schwellung
  • -Häufig: Quetschungen
  • +Die Behandlung mit Kiovig kann zu falsch positiven Interpretationen bei Assays führen, die von der Erkennung von Beta-D-Glucanen abhängig sind, und zur Diagnose von Pilzinfektionen dienen. Dies kann in den Wochen nach der Infusion des Präparates bestehen bleiben.
  • -Ist eine Verdünnung auf niedrigere Konzentrationen erforderlich, ist 5 %-ige Glucose zu verwenden. In einer Studie wurde die Verdünnung auf 5% Immunglobulin geprüft.
  • +Ist eine Verdünnung auf niedrigere Konzentrationen erforderlich, ist 5 %ige Glucose zu verwenden. In einer Studie wurde die Verdünnung auf 5% Immunglobulin geprüft.
  • -1 g/10 ml (B)
  • -2,5 g/25 ml (B)
  • -5 g/50 ml (B)
  • -10 g/100 ml (B)
  • -20 g/200 ml (B)
  • -30 g/300 ml (B)
  • +1 g /10 ml (B)
  • +2,5 g / 25 ml (B)
  • +5 g / 50 ml (B)
  • +10 g / 100 ml (B)
  • +20 g / 200 ml (B)
  • +30 g / 300 ml (B)
  • -Juni 2013
  • +Februar 2016
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